Schönheitschirurgie am Genitale

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Echt arg - G-Punkt - Vergrößerung:


Der springende Punkt
Der neueste Hit in Sachen Schönheit: die G-Punkt-Vergrößerung. Was bringt’s? Dass sich vor allem in den USA immer mehr Frauen die „Muschi machen“ lassen, stand an dieser Stelle bereits und ist längst kein „Geheimtipp“ mehr. Das Zauberwort für die Schönheit jenseits des Schambeins, nur zur Erinnerung: Vaginal Rejuvenation – die chirurgische Unterleibs-Politur im Dienste ewiger Jugend. Da ein paar Gramm vom Oberschenkelfett, um den Venushügel optisch aufzumotzen. Dort der eine oder andere Laserstrahl, um zu groß geratene Labien aus der Schlappe zu helfen und sie in penthousereife Lippenpaare zu verwandeln. Auch das Lifting für locker gewordene Scheiden ist in gut betuchten Kreisen en vogue – Madame lässt sich die Wände der Vagina so straffen, dass zukünftige Eindringlinge doch glatt glauben könnten, sie hätten eine Jungfrau unter sich.

Erst der Busen, dann der G-Punkt
Tarnen, täuschen – manipulieren: Jetzt droht die neueste Verirrung in Sachen Muschi-Behübschung: der G-Shot für den G-Spot – eine Kollagenspritze, direkt in den G-Punkt der Dame. Die Idee dahinter: je größer die Zone, desto mächtiger der Spaß. „Danach“ soll der Wunderpunkt wie eine adrett modellierte Stupsnase aus dem Gewebe ragen – so dass sogar die allerpatschertsten Sexualpartner beim fingerfertigen Vorspiel über den Zell-Haufen stolpern – Motto „schau mal, was da sticht“.

Und woher kommt der ganze Spaß? Im feschen Beverly Hills, irgendwo in den Hügeln ordiniert er, der „Doyen“ der vaginalen Formveränderung, Dr. David Matlock. Er, sozusagen „the King of Cunts“ (deutsch: Muschi-König), gilt als Pionier in Sachen Vaginal-Design. Sein Muschi-Motto: „klein ist fein“ (nur beim G-Punkt ist Größe gefragt). Seine Ordination: ein Tempel der Künstlichkeit, Chichi da, Küsschen dort. Die genitale Spritztour „passiert“ zwischen zwei Einkäufen bei Chanel und Versace. Zum Date beim Doc gibt’s zwar eine kurze G-Punkt-Sightseeing-Tour und allerlei Papierkram zum Ausfüllen, der Mann misst zudem aus, was er danach durch direkte Einspritzung vom Pünktchen zum vaginalen Disneyland auffrisiert. Der Rest jedoch, kurzer Prozess: Beine breit machen – rein mit der Dosis ins Gewebe. Dauert nicht einmal fünf Minuten, macht knapp 2000 Dollar – und bitte, bis vier Stunden apre`s kein Geschlechtsverkehr.

Mister Matlock wirbt natürlich für den goldenen Schuss in den Unterleib. Auf seiner Web-Site thegshot.com ist nachzulesen, was Frauen mit dem Gewebe-Giganten im Geschlecht empfinden. Die (angeblichen) O-Töne: „Was für ein Ergebnis! Alles, was ich nun tun muss, ist an Sex zu denken und schon fühle ich, wie mein G-Punkt reagiert!“ „Sogar während meiner Spinning-Stunde im Fitness-Center fühle ich das Rad, wie es auf den Punkt presst und ich muss dann tatsächlich so tun, als würde es nur mein Workout sein, das ich so toll finde!“ Und schließlich: „Dank G-Shot bin ich dauergeil.“

Hügelland ins Glück?
Wer an die Frohbotschaft glauben mag, bitte schön. In einer Welt, in der das Thema „echt oder nicht“ die Gazetten beherrscht und in der sich immer mehr Männer freiwillig unters Messer legen, um sich den Penis verlängern zu lassen, dürfte man sich angesichts solcher Versprechungen und Abstrusitäten auch nicht mehr wundern. Was mich daran allerdings irritiert, ist die Naivität, mit der Frauen im Perfektionstaumel an die Sache gehen. Glauben die wirklich, sie könnten mit einem künstlich aufgeblasenen G-Punkt endlich von Orgasmus zu Orgasmus taumeln? Oder mit dem erkauften Hügelland die Männerwelt erobern?

Ich bin überzeugt: Wer bis dato an dieser Stelle kaum etwas gespürt hat, wird es auch nach der Kollagen-Kur nicht tun. Wer bis dato einen Partner hatte, der lieb- und gefühllos vor Ort fummelt, dem wird auch eine G-Zone so groß wie eine Extrawurstsemmel nichts bringen. Zudem: Die Existenz eines G-Punkts ist nach wie vor umstritten, kein anatomisches Festland, das als wissenschaftlich fundiert gilt. Die Sex-Expertin Shere Hite hält ihn gar für eine Legende – andere meinen, dass halt nicht alle Frauen G-Punkt-technisch pauschalierbar wären. Manche spüren da was, andere eben nicht. Zweifellos gibt es Frauen, die auf die Stimulation dieser Zone abfahren. Aber auch solche, die das punktgenaue Fummeln kaum berührt. Daran wird selbst die intensivste Spritzkur für unten nichts ändern. Das sensibelste Sexualorgan sitzt nämlich immer noch oben – im Kopf.

Quelle: Kurier

http://www.thegshot.com/

Bin ja sooo schockiert ... die amis wissen wirklich nicht mehr was sie machen sollen ...

Vorgestern ahb ich übrigens einen Bericht über Zehenkorrekturen gesehen ... da hat sich echt eine Amerikanerin das mittlere Glied der Zehenknochen abzwicken lassen, dass ihre Zehen schöner und kürzer werden ...
 
Spitzenthema!!!

Ich bin für Schönheits-OP grundsätzlich nur dann, wenn nach einem Unfall oder einer lebenserhaltenden Operation der Mensch entstellt ist.

Nur zur "Behübschung" nicht. Natur soll natur bleiben.

Bei Innen-Organen sehe ich die Sache ähnlich: für die Gesundheit ja, sonst nein.

Nur weil der G-Punkt, wenn er größer ist, leichter zu finden und zu stimulieren ist, würde ich keiner Frau raten, die OP durchführen zu lassen. Es ist in meinen Augen eine, auch wenn´s nicht lang dauern sollte. Und was passiert eigentlich wo, wenn der Dr. daneben spritzt?

Außerdem haben mir schon ein paar Frauen gesagt, dass auch die Suche des Mannes nach dem G-Punkt erregend ist. Mann muss sich halt anstrengen, um Frau glücklich zu machen.

Knopfdrucksex macht meiner Meinung keinen Spaß!
 
@benno: es gibt noch einen grund weshalb eine schoenheitsoperation zu befuehrworten ist: aus psychischen gruenden. zb. auch dann wenn eine frau sehr viel abgenommen hat, dann haengen natuerlich die brueste extrem und dadurch bekommen viele frauen minderwertigkeitskomplexe. in manchen dieser faelle zahlt diese operation sogar die gebietskrankenkassa
 
Stimmt! Die hab´ ich vergessen!

Wäre auch bei mir so: wenn ich mir ein Magenband setzen lassen würde, viel abnehme und dann die überschüssige Haut wegoperieren lassen.

Daran hab´ ich nicht so gedacht, Danke!
 
Wäre auch bei mir so: wenn ich mir ein Magenband setzen lassen würde, viel abnehme und dann die überschüssige Haut wegoperieren lassen.

Ja bitte, das ist ja was vollkommen anderes als Schönheitschirurgie ... auch Silikonimplantate nach einer krebsbedingten Brustablation sind was anderes. Solche Operationen sind ja nur zu Wiederherstellung des Erscheinungsbildes ... und sollten definitiv von der Krankenkasse bezahlt werden.

Zwischen Lippen aufspritzen und dem oben genannten ist ja doch eine Kluft in der Größe des Grand Canyons ...
 
Also was ich weiss wird die Wiederherstellung von krankheitbedingt amputierten Brüsten von der Krankenkasse finanziert!?!
 
Also was ich weiss wird die Wiederherstellung von krankheitbedingt amputierten Brüsten von der Krankenkasse finanziert!?!

ja werden sie Gott sei Dank eh ... auch Brustverkleinerungen bei Rückenschmerzen werden gezahlt ...
 
Na also, ich denke mir wenigstens ein Berreich wo die Krankenkassen grosszügig sind, wenn ich da an die Zahnregulierungen denke, wird mir schlecht. Da hat Amerika uns einiges voraus, obwohl die Amis natürlich ein anders System haben. Aber es ist eine riesige Schweinerei, dass bei Zähnen nur die oberen und unteren 6 ( also ingesamt 12) sichtbaren Zähne gezahlt werden, aber auch nicht immer (bei abgestorbene Nerven, nur Prothese)! Wenn ich daran denke wieviele Menschen es gibt die ausser den 12 keine Zähne mehr im Mund beziehungsweise Drahtgestelle oder Plomben a la Frankenstein haben, wird mir schlecht.
Naja Themawechsel wieder zu den schönen Seiten des Lebens.

mfg cyk
 
Wenn ich daran denke wieviele Menschen es gibt die ausser den 12 keine Zähne mehr im Mund beziehungsweise Drahtgestelle oder Plomben a la Frankenstein haben, wird mir schlecht.

Ich bin stolze Besitzerin von 19 Plomben .... mein ehemaliger Pfuschzahnarzt hat alles plombiert, was man so plombieren kann - egal ob es nötig war oder nciht ...
 
Was da alles zur Schönheit zählt! Plomben, Kronen und Lücken habe ich auch (bin auch schon alt) und gerade habe ich mir Implantate bestellt (man sieht diese Lücke zwar nicht, aber ich fühl´ sie natürlich - insofern könnte man die Schönheitsfrage stellen).

Aber natürlich das gehört alles dazu.

Jetzt kommen hoffentlich keine Frauen und behaupten, dass ihr G-Punkt nicht anständig groß genug ist, sonst stehen wir nämlich wieder am Anfang des Threads :roll: !
 
Moment ich wollte nicht damit sagen, dass Plomben unästhetisch sind sondern, dass es eine Schweinerei ist wieviel die ganze Sache kostet bzw. , dass das Krankenkassa nicht zahlt. Ich meine überlegt mal für eine Brücke oder schöne Plomben ( Porzellan oder Kronen) oder andere Regulierungen zahlt man mehr als für das Richten einer Nase oder einer Brustvergrösserung, ist dass nicht krank? Obwohl man mit kleinen Brüsten oder Reisterschenkeln wohl sehr gut leben kann, aber ohne Zähne ist das Leben schon beschwerlicher! Also wieso sind die Krankenkassen, das so spiessig? Zähne sind doch lebenswichtiger als ein Paar D-Bomber oder?


mfg cyk
 
.............eine Schweinerei ist wieviel die ganze Sache kostet bzw. , dass das Krankenkassa nicht zahlt. ...........ist dass nicht krank?

Echt blöd ist es, daß Behandlungen nicht gezahlt werden, die Folgwirkungen verhindern würden. Schlechte Zähne machen einfach krank! Genauso ist es bei Impfungen, zB. Hepatitis.....
:evil:
 
Ich bin stolze Besitzerin von 19 Plomben

Ich kenne aus einem anderen Forum einen Typen aus Innsbruck persönlich, der wär vor drei Jahren schon fast hinüber gegangen - Amalganvergiftung!
Seither hab ich jedesmal ein ungutes Gefühl, wenn mir der Zahnarzt die Plomben verpasst (wie auch kommenden Montag) und auf meine Rückfragen immer wieder versichert, dass dies kein Problem sei.
Was sagt die angehende Medizinerin dazu?
 
Was sagt die angehende Medizinerin dazu?

Naja, ... Amalgamvergiftung ... das halte ich für einen Scherz ... es gibt festgelgte Richtwerte, die auf das Körpergewicht, sie Plombenanzahl und die Ernährungsweise berechnet werden. Ich bin auch über diesem empfohlenen Schwellenwert drüber ... aber ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen. Die heutigen Plomben sind ja nicht mehr so quecksilberhaltig wie früher. Außerdem gibts es ja jetzt die Kunststoffplomben. die muss man sich zwar selber zahlen und halten auch nciht solange, aber gesünder und schöner sind sie definitiv.
Da ich keine Zahnmedizinerin bin, kann ich euch leider nicht mehr Auskünfte zu diesem Thema geben.

Lg. Kit
 
Sehr geehrte Kit. Da muss ich Der jetzt leider widersprechen. Es sieht ganz im gegenteil so aus, daß Du als angehende Medizenerin vielleicht wissen könntest, daß Schwermetalle wie eben Quecksilber (egal in welcher Konzentration) eins ist, zu Krebs führen können. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Amalgamplomben unter anderem zu Morbus Parkinson führen können (bei meinem Vater is das der Fall)
Sein Hausarzt hat ihm den Tip gegeben, sie raus zu leiten, daß hat er gemacht und Faktum ist, daß sein Parkinson kurzzeitig besser wurde und jetzt zumindest (seit 4 Jahren) nimma schlechter wird. so schauts aus!
:daumen:
 
Sehr geehrte Kit. Da muss ich Der jetzt leider widersprechen.

Da hast du schon recht ... aber eine Amalgamvergiftung mir toxischen Symptomen halte ich füe einen Scherz. Es ist schon klar, dass Quecksilber auch Krebs und andere Krankeheiten begünstigen kann ... aber sag mir mal irgendwas, dass dies nicht tut? Deshalb hab ich es nicht geschrieben ... Tofu macht dumm ... Schweinefleisch führt zu Arteriosklerose, Rauchen macht Lungenkrebs, Alkohol eine Leberzirrhose etc. etc. etc.

Aber man sollte die Leute nicht zu sehr in Panik versetzen ... sonst rennen alle gleich morgen zu ihren Zahnärzten ...

Und von Amalgamplomben allein bekommt man noch lange kein Morbus Parkinson ... da müssen andere Vorraussetzungen auch noch erfüllt sein ...

Ein Mensch nimmt überschlagsmäßig pro Woche 8ug Hg pro Plombe auf ... Zum Vergleich: in 1 dag Thungfisch sind 9,6ug Hg, 1 dag Speisepilze: 3,8ug ....

Lg. Kit
 
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