Rot-Grün! Gut für Wien?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
... frag mich nur warum es auf Landesebene noch durchführbar ist.

weil wir in Österreich eine für unser kleines Land ungewöhnlich ausgeprägte Bundesländer-Autonomie haben. Und kein "Landeskaiser" hat sich davon je auch nur einen Millimeter abschneiden lassen, egal, wer das alles waren und wie sie alle heissen.
 
hab vorige Woche vor Ort so einiges erfahren, ihr seid´s da oben ja a ned besser als die NÖer und Wiener, hätte ich mir ehrlich nicht so vorgestellt.


sowieso..und viel gscheiter als die salzburger...bei uns in linz ist nur ein swap :hahaha:
 
Vernünftig wäre, mit öffentlichen Geldern grundsätzlich nicht zu spekulieren, weil bei Verlusten ein unverhältnismäßig hoher Schaden eintritt, welcher noch dazu von anderen berappt werden muss. Wer sich an Spekulationsgeschäften begeilen kann, sollte das ausschließlich mit seinem Privatvermögen machen.


Da bin ich 100%ig bei dir. Ohne Spekulationsspiele hätte sich nicht nur Salzburg so Einiges ersparen können, auch welchwirtschaftlich würden wir anders dastehen.
Aber ja, mit öffentlichen Geldern müsste doppelt sorgsam umgegangen werden (was übrigens auch angesichts der aktuellen Situation noch bei weitem keine Mehrheitsmeinung unter den Landeshauptleuten - seien sie nun rot, schwarz oder blau - ist :roll:).
Aber wenn schon spekuliert wird, müsste aus meiner Sicht auch bilanziert werden, dann würden Risiken aufscheinen....

Lustig ist auch, dass die Banken so still sind, die alle massig an solchen Geschäften verdienen.



Der Fehler war, dass eine Person allein mit so grossen Mengen öffentlicher Gelder spekulieren konnte, ohne richtige Kontrolle und Vieraugenprinzip. Spekulationsverluste passieren den grössten Finanzexperten. So ist beispielsweise ein Wirtschaftsnobelpreisträger mit seinem Fond pleite gegangen.
Auch die Referatsleiterin galt als Koryphäe, sodass ihr der ehemalige Sozialminister Buchinger in seiner damligen Funktion als Soziallandesrat einen Sondervertrag gab, sonst wäre sie damals zur deutschen Bank gegangen.

Ich seh das breiter. Es wird nun ja nach und nach deutlich, dass es nicht nur eine Person war, die Bescheid wusste. Der Fehler liegt meines Erachtens daran, dass zum Einen solche Geschäfte gemacht wurden und zum Anderen, die Risiken nicht in die Bilanzen mit aufgenommen wurden. Jeder kleine Verein wird stärker kontrolliert...
 
Zuletzt bearbeitet:
was soll die bank auch machen? es österreichischen politikern verbieten zu spekulieren?
 
Ich weiss nicht, ob sich diesen Weg zum besseren, moderneren Leben Rot Grün auf die Fahnen schreiben können. In Niederösterrich ist auch vieles offener moderner geworden.

;) ... Niederösterreich ist von Wien aus mit entwickelt worden.... 8-)
Das "Grün" kann dies mit Sicherheit nicht sehr ... sehr viel politische Verantwortung haben sie noch nicht wahrgenommen. Wenn man zurück blickt, gibt es sie jedoch nun bereits seit ca 30 Jahren (ALÖ und bürgerliche Grüne). Vor 3 Jahrzehnten war Wien eine graue langweilige (Provinz)Stadt mit beträchtlicher Stadtflucht Junger und Jüngerer.

:hmm: und man muss schon sagen, dass ein großer Teil der Kriminalität von "außen" importiert ist. Und dass diese Kriminalität eine ist, die aus dem enormen Wohlstandsgefälle innerhalb der europäischen Staaten stammt. Wien ist nach wie vor eine der sichersten Städte der Welt.
Und wenn man schon, wie Hedonism, daran mit kleinformatigen Scans herummäkelt - welcher Minister welcher Regierungspartei hat massiv in die Polizei eingegriffen und bis heute wirksame Verärgerung und Frustration im Apparat erzeugt?? Dass in Wien hunderte Polizisten zu wenig im Dienst sind, hat nicht Rot-Grün zu verantworten.

:winke:

ps - kommt von der Salzburger Provinzbosse zurück... Im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Gesamtverlusten aus der Finanzkrise sind 340 Millionen nicht einmal ein Pappenstiel....
Oder macht's euch an Salzburg-thread auf...
 
die grässliche fratze der grünen wird dafür immer offensichtlicher. nach der kunstzensur (die hinichen) kommen jetzt weitere anti-demoraktische züge.

die volksbefragung ist ja wohl ein schlechter scherz und hat NICHTS mit mitbestimmung zu tun.
Frage1: soll der halslose oder seine bezirkschefs das parkpickerl einführen (von der durch vassilaku versprochenen ja/nein-frage ist das doch ein stückchen weit weg)
Frage2: Wir sind unfähig ein Becken abzudichten (Stadthalle) aber wollen Milliarden an steuergeld parteigesteuert irgendwelchen windigen parteigünstlingen zuwrefen und nennen das ganze vorbeiretung auf olympa. wie großartig die stadt bei solchen projekten arbeitet sah man auch am pratervorplatz schön.
Frage3: Wir besitzen noch 3 betriebskantinen und einen amts-schuster; sollen diese Dinge auch an US-Unternehmen verkauft werden wie ja schon das Kanalnetz, die Ubahn die Stadtwerke etc?
Frage4: Seit ihr auch dumm genug euch zwingen zu lassen beim neubau wirtschaftlich völlig unrentable solarkraftwerke am dach zu montieren -natürlich selbst gekaufte
 
wir wurde immer gesagt das geld nicht verloren geht, es hat ein anderer.:hmm::lehrer:nun braucht man den nur mehr finden.:lehrer:
 
Lustig ist auch, dass die Banken so still sind, die alle massig an solchen Geschäften verdienen.

Nennt sich für die Bank risikofreies Gegengeschäft, gibt´s Gewinne partizipiert die Bank logischerweise mit und bei Verlust ist es ja nicht das Geld der Bank ;) wer würde sich den eigenen Ast abschneiden?:roll:
 
Nennt sich für die Bank risikofreies Gegengeschäft, gibt´s Gewinne partizipiert die Bank logischerweise mit und bei Verlust ist es ja nicht das Geld der Bank ;) wer würde sich den eigenen Ast abschneiden?:roll:

Tja.. Politik und Finanzwirtschaft haben gemeinsame Haussklaven... fest mit Daumenschrauben und an die Kette gelegt - aber noch immer nicht ganz ausgepresst....
Die Steuerzahler - Milchkühe der Unrealwirtschaft... :?
 
was soll die bank auch machen? es österreichischen politikern verbieten zu spekulieren?

Na ja...ich weiß, ich habe hohe Erwartungen an Menschen. Aber dass sich kein einziger Bankmitarbeiter/ keine einzige Bankmitarbeiterin gefunden hat, die der Presse etwas gesteckt hätte, das find ich schon ein Armutszeugnis - und wenn es nach der ersten Million Verluste gewesen wäre. Ist leicht, die Schuld immer ausschließlich auf die Anderen zu schieben. Aber geschwiegen (und natürlich an Provisionen und Spesen ordentlich mitverdient) haben Viele.

Sorry fürs Verwässern...ich lass es jetzt eh wieder.
 
Der rote ORF-Chef Wrabetz hat's nach der seinerzeitigen Besetzung-Pleite mit dem roten Pelinka-Burli nun doch geschafft, den wichtigen Posten des Radio-Innenpolitik-Chefs mit dem der SPÖ Wien sehr nahestehenden Edgar Weinzettl durchzuboxen - gegen massivsten Widerstand der Ö1-Redakteure, die sich wohl etwas anderes gewünscht hätten als eine hochpolitische Postenbesetzung. Kurz vor dem Wahljahr 2013 ein für die Roten sehr wichtiger Schritt.

Sehr treffender Kommentar dazu von Anna Gasteiger im heutigen KURIER
 
In Wien hat der Grüne Margulies die Spekulationen vor (!) der Wahl aufgedeckt; das Thema floß ins Budget 2011 bereits ein, viele Geschäfte wurden ohne Schaden zurückgefahren bzw. beendet (gerade auch die "Sale-and-lease-back"-Geschäfte), sodaß zwar noch eine Verschuldung vorhanden ist aber - soweit mir bekannt ist - kein Schaden entstanden ist. Wien gehört zu den Ländern mit der geringsten Pro-Kopf-Verschuldung (NÖ ist dagegen das Land mit der höchsten, noch dazu weitaus riskanter, meines Wissens). Also bei diesem Kapitel ist Rot-Grün gut für Wien.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben