Rot-Grün! Gut für Wien?

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sollten wohl viel, viel mehr Kunden so machen. Wienstrom setzt natürlich bislang auf die diesbezügliche Trägheit der Wiener, und ist bis jetzt ganz gut damit gefahren, denn gewechselt haben die wenigsten.
Auf diesem Sektor wird das Marktprinzip leider noch fast gar nicht gelebt.

stimmt so nicht
letztes Jahr hat Wienstrom eine ordentliche Summe RÜCKÜBERWIESEN, also nicht das alte Gutschrift-Spiel, sondern echt Bares aufs Konto.
Trotzdem werd ich wohl wechseln, weil ja in Ö Treue nicht belohnt wird, sondern der Wechsel des Anbieters.
 
Bin schon gespannt, welcher Firma die Wiener Hochquellenleitung zugesprochen wird und auf die Reaktionen von Rot-Grün dazu ........ :mrgreen:
 

....gibts für den anspruchsvollen Leser natürlich auch in der Tagespresse...............komisch das gerade Du das noch nicht gelesen hast :roll:

Wien Energie droht Millionendebakel

23.01.2013 | 17:00 | Von Matthias Auer (Die Presse)

Der stadteigene Energiekonzern hat ein „Prestigeprojekt", bei dem er nur verlieren kann. Er zahlt 25 Mio. Euro, auch wenn er ein Kraftwerk nicht baut.

Über diese Geschichte lacht die ganze Energiebranche. Vor knapp einem Jahr verkündete die Wien Energie mit stolz geschwellter Brust ihren Einstieg in die Wasserkraft. Gemeinsam mit dem Bauunternehmer Kurt Bernegger werde man das erste Pumpspeicherkraftwerk Oberösterreichs bauen und 150.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen, hieß es. Endlich hatte der Energiekonzern der rot-grünen Bundeshauptstadt ein „sauberes" Projekt, das ihm besser zu Gesicht stand als die ungeliebten Gaskraftwerke. 320 Millionen Euro waren die Wiener bereit, für diesen Traum in die Hand zu nehmen. Geplanter Spatenstich: September 2012.

Doch mittlerweile ist der Winter ins Land gezogen und passiert ist nichts. Denn siehe da: Die Rechnung geht nicht auf. Das Kraftwerk zu bauen, ist derzeit nicht rentabel. Es nicht zu bauen, kostet - aufgrund der gewieften Vertragsgestaltung - auch. Baut Wien Energie vier Jahre lang nichts, erhält der Ideengeber Bernegger nicht nur seine Idee zurück, sondern erhält obendrein 25 Millionen Euro. So mutiert das vermeintliche Prestigeprojekt zum Millionendebakel.
Rückendeckung aus dem Rathaus :kopfklatsch:

Die Geschichte beginnt vor zehn Jahren im oberösterreichischen Molln am Rande der Kalkalpen. Seitdem feilt der Bauunternehmer Kurt Bernegger an seinem Plan, wie er einen alten Steinbruch sinnvoll weiter verwenden könnte. Die Idee: Die Stollen im Berg sollen für ein Pumpspeicherkraftwerk genutzt werden. Wenn andere Kraftwerke zu viel (billige) Energie produzieren, wird Wasser von einem Speichersee im Tal in die Höhlen im Berg gepumpt. Bei Stromknappheit wird das Wasser in die Tiefe geschickt und so wieder Strom produziert und teurer verkauft.

So weit, so gut. Schnell hatte der gut vernetzte Unternehmer alle Genehmigungen beisammen. Vom grünen Energielandesrat Rudi Anschober abwärts jubelten die Landespolitiker über das Vorzeigeprojekt. Nur der notwendige Financier wollte nicht so recht anbeißen. Verbund, Energie AG und Linz AG winkten ebenso ab wie einige deutsche Stromkonzerne. Dass es der Bauunternehmer nicht gerade billig geben würde, war ihnen schon damals klar. Oder wie es ein Branchenvertreter hinter vorgehaltener Hand formuliert: „Der einzige Pluspunkt waren die Genehmigungen."

Nur die Wien Energie hat sich in den Pumpspeicher Pfaffenboden verschaut. Bot sich da doch endlich die lang ersehnte Möglichkeit, ins Geschäft mit der sauberen Wasserkraft einzusteigen, statt immer nur Gas zu verbrennen. Unumstritten war das Projekt aber auch bei der Wien Energie nie. Obwohl Ko-Geschäftsführerin Susanna Zapreva sich bald für das Kraftwerk starkmachte, war anderen Managern im Haus schon vor der Unterzeichnung des Vertrags Ende 2010 klar, dass die Zeiten für Pumpspeicherkraftwerke nicht gerade rosig werden. Denn obwohl Stromspeicher eigentlich gebraucht werden, drückt das Überangebot an Ökostrom zur Mittagszeit die Preise so stark, dass sich neue Pumpspeicher nicht rentieren. Doch Zapreva hatte politische Rückendeckung aus dem Rathaus für das grüne Projekt und die Wien Energie schlug zu.

Jetzt steht das Unternehmen vor dem Dilemma, entweder ein unrentables Kraftwerk zu bauen oder 25 Millionen Euro dafür abzulegen, dass man gar nichts tut.
Wien auf Partnersuche im Ausland

An ihm liege die Verzögerung sicher nicht, sagt Kurt Bernegger zur „Presse". „Ich habe das Projekt komplett den Wienern übergeben. Ich würde sofort bauen. Wir sind schließlich eine Baufirma." Die „Wiener" versuchen unterdessen verzweifelt, ihren Kopf irgendwie wieder aus der Schlinge zu ziehen. Offiziell will man am Projekt festhalten. Allein kann man es aber beim besten Willen nicht mehr durchziehen. Im Inland ist die Partnersuche gescheitert. „Jetzt suchen wir international", sagt Wien-Energie-Sprecher Christian Ammer. Bis zu 49 Prozent stünden zum Verkauf. Ob und wann die mit der Suche beauftragte Investmentfirma Morgan Stanley Interessenten findet, traut er sich nicht einzuschätzen. Und die 25 Millionen, die in zwei Jahren in jedem Fall drohen? „Ja, das steht im Vertrag drinnen", bestätigt Ammer. „Noch sind wir aber nicht in Zeitverzug."

Hinter den Kulissen des kommunalen Energieriesen kracht es jedoch gehörig. Erst im Vorjahr schrieb Wien Energie einen Verlust von 258 Millionen Euro. Weitere 25 Millionen Euro für ein grünes „Prestigeprojekt" in den Wind zu schreiben, kann sich Marc Hall, der neue Energie-Vorstand der Stadtwerke, wohl kaum leisten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24. Jänner 2013)


Du solltest zur Kenntnis nehmen, dass auch unzensuriert nur wahrheitsgetreu infomiert.
 
weil ja in Ö Treue nicht belohnt wird, sondern der Wechsel des Anbieters.

Das hat nichts mit Treue zu tun, sondern leitet sich aus dem Konsumentenverhalten ab. Das Trägheitsverhalten ist Faktum. Daher ist es lohnender, Neukunden mit großem Aufwand zu ködern, die Bestandskunden bleiben sowieso.

Das Spielchen mit Gutschriften und hat schon beim KONSUM nicht funktioniert. Ich möchte einen ehrlichen Preis, der im Vorhinein feststeht.
 
Jössasna ..... :roll:

Dann gehörst Du wohl selber zu den Schafen, die irgendwelchen Ärschen hinterher laufen ....

In dem Punkt hat er ausnahmsweise recht ..... ich habs gestern gegoogelt ..... WIEN ENERGIE ist offenbar wirklich so dumm. Nur wär es natürlich einfacher, er würde gleich auf einen seriöse Zeitung verlinken.
 
Du solltest zur Kenntnis nehmen, dass auch unzensuriert nur wahrheitsgetreu infomiert.

sowieso.....:hahaha:

ich weiss, als türlsteher kennt ma ned alle zusammenhänge.
du meinst, da bernegger ist so deppert, dass er alle finanziellen vorarbeiten leistet, wie Planung, UVP..etc,
um dann vom energieunternehmen im regen stehen gelassen zu werden.
bleib bei deinen leisten...geh in gogelthreads :winke:
 

Gut du bist a Alt-Sozi, die kennen das Wort Demokratie ja nicht - da darfs nur (rote) Parteiblattln geben :roll:

du meinst, da bernegger ist so deppert, dass er alle finanziellen vorarbeiten leistet,

Nicht ICH meine, die Presse meint, der Standard meint, die Wiener Zeitung meint - ICH habs nur gelesen und weitergegeben - deine Roten SchatziButzis haben ja noch niiiiieeeee Geld verludert...:hahaha:

bleib bei deinen leisten

Würd ich dir auch vorschlagen - geh wieder Zumpferlbilder beurteilen.
 
Gut du bist a Alt-Sozi, die kennen das Wort Demokratie ja nicht - da darfs nur (rote) Parteiblattln geben :roll:



Nicht ICH meine, die Presse meint, der Standard meint, die Wiener Zeitung meint - ICH habs nur gelesen und weitergegeben - deine Roten SchatziButzis haben ja noch niiiiieeeee Geld verludert...:hahaha:



Würd ich dir auch vorschlagen - geh wieder Zumpferlbilder beurteilen.

1) Sozi Zeitung gibts keine mehr...die habens alle zugedreht....

2) dass alle drauf abfahren, auf sowas, ist doch logisch, ich wollte dir nur einen kaufm.zusammenhang erklären, aber wie man sieht zwecklos..

3) ja...ich kommentier sogar deine fotos. wenn ma fad ist, du hebst in deinem spielhoserl immer meine laune... ich sag nur infantil... :haha:

:winke:
 
In dem Punkt hat er ausnahmsweise recht ..... ich habs gestern gegoogelt ..... WIEN ENERGIE ist offenbar wirklich so dumm. Nur wär es natürlich einfacher, er würde gleich auf einen seriöse Zeitung verlinken.

HEDONSIM und seriös in einem Satz ist eine Contradictio in adiecto.
 
so. es geht jetzt ein diskussionsthread nach dem anderen zumindest vorläufig zu - und das spielen wir jetzt so lange bis auch der letzte streithansel kapiert hat, dass es ned angeht, dass einem, wenn ma wieder und wieder um sachlichkeit ohne untergriffigkeiten und gegenseitige beleidigungen ersucht als reaktion auf der nase rumgetrampelt wird.
 
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