Partnerschaft / Freundschaft + / oder...

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Weil Grad soviel hier dagegen reden: getrennt wohnen und innige Beziehung sehe ich überhaupt nicht als Widerspruch. Beide Partner brauchen auch ein eigenes Leben um dauerhaft gesund zu bleiben, das lässt sich mit getrennten Wohnungen besser realisieren.

was verstehst du unter "eigenes leben"???
 
Irgendwelche Interessen pflegen die nicht deckungsgleich mit jenen des Partners sind. Das kann was kulturelles sein, sport, kaffeekränzchen - was auch immer, jedenfalls ein Microkosmos autark vom Partner

und das kannst mit dem partner/in nicht???
zusammenleben heisst ja nicht das ich mich aufgeben muss???
auch sowas versteh ich unter geben und nehmen............!
 
Ich glaube, es funktioniert eher/besser wenn:
1.) Man sich nicht jeden Tag sieht
2.) Jeder seinen Rückzugsraum (Wohnung, Haus,...) hat
3.) Jeder seine Freiheiten hat
4.) Es keine Einschränkungen oder Belehrungen gibt
Wenn es keinen Kinderwusch gibt oder dieser schon erfüllt ist, kann man das ja so machen. Mit Kindern sind getrennte Haushalte allerdings eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass zwei Wohnung auch fast doppelt so viel kosten, wie eine gemeinsame. Muss man sich also auch erst mal leisten können.
Nicht zuletzt ist in der Verliebheit dieses Verlangen da, dem geliebten Menschen möglichst nah zu sein, und zwar so oft wir nur irgendwie möglich.
Jedem seinen Rückzugsraum und seine Freiheiten zu lassen, geht auch, wenn man zusammenlebt. Mit Kindern ist sicher etwas schwieriger, aber auch das geht, wenn auch eingeschränkter.
Belehrungen per se würde ich jetzt auch nicht negativ sehen. Jeder kann schließlich noch etwas dazulernen. Die Frage ist eher, wie man das rüberbringt. Nörgerln, Besserwisserei, Mansplaining werden wohl nicht zu einem harmonischen Zusammenleben beitragen.
Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass ich mit meiner Partnerin gemeinsam etwas unternehme (Schöne Zeiten verbringe): Kino, essen, Urlaub etc. auch Sex habe und dennoch NICHT zusammenziehe. (Wichtig hierbei ist mir allerdings, dass dies auf monogamer Ebene abläuft).
Muss meiner Meinung nach nicht einmal zwingend auf monogamer Ebene ablaufen. Aber Eifersucht darf halt nicht im Spiel sein bzw. sich ins Spiel hineinschleichen. Insofern ist man mit Monogamie vermutlich auf der sicheren Seite.
Wieso ist das andere Modell (nicht zusammen leben) so verpönt?
Aber das ist doch nicht verpönt! Wer behauptet denn so etwas?!?
Ja, stellt sich in letzter Instanz dann nur dir Frage, wie "schief" die Waage im Endeffekt steht ;-).
Aus meiner subjektiven Sicht ist das für mich wiederum wurscht. Wenn ich jemand liebe, dann möchte ich vor allem geben und schenken. Da ist mir eigentlich egal, was ich zurückbekomme, das rechne ich nicht auf. Es sollte nur niemand das ganz bewusst ausnutzen und sich alles geben lassen ohne der Absicht auch etwas beizutragen. Aber ich habe hier die Annahme zu Grunde gelegt, dass man sich liebt. Muss aber nicht sein. Man kann sich auch arrangieren ohne tiefe Gefühle bzw. mit freundschaftlichen Gefühlen. Das wäre dann eben klassisch Freundschaft+ für mich.
 
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Weil Grad soviel hier dagegen reden: getrennt wohnen und innige Beziehung sehe ich überhaupt nicht als Widerspruch. Beide Partner brauchen auch ein eigenes Leben um dauerhaft gesund zu bleiben, das lässt sich mit getrennten Wohnungen besser realisieren.

Derartige Konstellationen habe ich wiederholt bei älteren Paaren angetroffen, die problemlos funktionieren.
Wirtschaftliche Überlegungen sind es aber hauptsächlich, dass man nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben möchte, Erbrecht, Pensionsrechte usw.
Dass bei jüngeren Paaren räumliche Beziehungen langjährig funktionieren bezweifle ich persönlich, außer die Beziehung geht in Richtung Freundschaft +, auf die man sich schon zu Beginn einigt.
 
und das kannst mit dem partner/in nicht???
zusammenleben heisst ja nicht das ich mich aufgeben muss???
auch sowas versteh ich unter geben und nehmen............!
Damit ist gemeint das eine 100% Symbiose mit dem Partner das Falsche ist. Je nach gegenseitiger Interessenlage kann man alles mit dem Partner machen, es ist nur auf Dauer grundlegend falsch wenn man glaubt dass es für für eine Beziehung gut ist alles gemeinsam zu machen.
 
Hallo,
ich stelle immer wieder fest, dass - wenn man in einer festen Beziehung ist und zusammen lebt - es zu Reibereinen kommt, die Achtsamkeit dem Partner gegenüber schwindet und infolgedessen die sexuelle Anziehungskraft nachlässt. (Was zu weiteren Problemen führt).

Dies passiert beispielsweise nicht, wenn man sich nur von Zeit zu Zeit sieht und eben nicht immer zusammenklebt.

Meiner Erfahrung nach, wird das Thema des "Zusammenziehens" vor allem von den Damen forciert. Die meisten Menschen da draussen, haben ein fixes Bild bzw. fixes Ziel vor Augen, was Partnerschafen angeht. Dieses lautet zumeist: Freund/in -> zusammenziehen -> (heiraten) -> Kind(er). Rein evolutionär gesehen, spricht hier auch nichts dagegen.

ABER:

Wenn man dann endlich zusammen wohnt und alles teilt, kommen auch schon die ersten Reibereien auf. Gut, man muss sich aneinander gewöhnen.

Genau hier ist dann meines Erachtens der Knackpunkt zu finden: Sobald einer der Partner weniger flexibel ist, ganz einfach seinen Kopf durchsetzen, oder dem andren seinen Willen aufzwingen will, ist es schon vorbei. Einer fordert, der andre gibt. (bis nichts mehr zu geben da ist).

Sprich also wenn: Akzeptanz, Respekt, liebevoller Umgang miteinander, Rücksichtnahme bzw. der notwendige Freiraum für beide nicht / zu wenig vorhanden ist.

Ich für meinen Teil, habe bislang noch nie verstanden, warum man auf Biegen und Brechen versuchen muss, den Partner "in eine Wunschform zu pressen". Wieso kann man den Partner nicht so sein lassen, wie er ist und es akzeptieren? (Extreme Verhaltensweisen ausgeschlossen!).

Meiner Erfahrung nach, kann man in Beziehungen machen was man will. Es ist immer zu wenig/nicht gut genug.

In einem andren Beitrag hatte ich mal erwähnt, dass ich glaube, dass wir alle nicht für das permanente Zusammensein "gebaut" sind.

Ich glaube, es funktioniert eher/besser wenn:
1.) Man sich nicht jeden Tag sieht
2.) Jeder seinen Rückzugsraum (Wohnung, Haus,...) hat
3.) Jeder seine Freiheiten hat
4.) Es keine Einschränkungen oder Belehrungen gibt

Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass ich mit meiner Partnerin gemeinsam etwas unternehme (Schöne Zeiten verbringe): Kino, essen, Urlaub etc. auch Sex habe und dennoch NICHT zusammenziehe. (Wichtig hierbei ist mir allerdings, dass dies auf monogamer Ebene abläuft).

Wieso also zieht man zusammen, wenn man sich in letzter Instanz doch nur so lange aufreibt, bis alles explodiert? (ja, es gibt auch Ausnahmen).

Wieso ist das andere Modell (nicht zusammen leben) so verpönt?

Wie seht ihr dieses Modell (ist das Partnerschaft, Freundschaft+, ....)?


Ich sehe nicht, das "Dein" Modell "verpönt" ist.
Finde es gut, dass Du das für Dich herausgefunden hast.
Offenbar ist das genau jetzt für Dich das richtige "Beziehungsmodell" - also versuche es so um zu setzten! Viel Glück und Erfolg dafür!

Ich persönlich glaube in grösseren Städten geht der Trend sowieso in diese Richtung.
Bei Beziehungen gibt es meiner Meinung nach kein "gut und böse", sondern die die betroffen sind, finden ihren Modus Operandus und finden Zufriedenheit.
 
PS: was die Anderen über einen denken sollte einen prinzipiell nicht einmal peripher tangieren....sich selbst treu zu bleiben ist das was zählt;)

was @Mitglied #449840 hier schreibt halte ich für immens wichtig.

Zwar gibt es Menschen, die sich damit schwer tun, doch für mich gehört es zum Erwachsen werden dazu, dass man versucht genau das umzusetzen. Vorallem bei Dingen, die einem wichtig sind.
 
hat ja immer was mit geben und nehmen zu tun.......egal ob man zusammen wohnt oder nicht!!!
das irgendwann mal die frage nach einer gemeinsamen wohnung kommt ist auch normal.........die beziehung geht dann eine ebene weiter.
das leben ist kein wunschkonzert:)
aber villeicht solltest DU dir überlegen was du willst......... langfristig getrennte wohnungen haben (und dann meinen es wäre eine super beziehung???) zeigt mir eher das DU dir nur das feine rauspicken willst!
(wohl auch jedem anderen)
man kann nicht wirklich von einer beziehung reden wenns im alltag nicht funktioniert!!!!

Da kann ich Dich jetzt nicht verstehen @Mitglied #375303. Oft stimme ich mit Deinen Antworten und Beiträgen überein, hier habe ich einen anderen Eindruck.

Meiner Meinung nach hat der TE herausgefunden, dass er in Zukunft probieren möchte, ob es für ihn möglich ist eine langjährige Beziehung zu führen und gleichzeitig doch zwei Wohnsitze aufrechterhalten möchte.

Das halte ich weder für unmöglich, noch für etwas gar so besonderes und auch nicht für egoistisch.

Wenn das erste Ziel einer Beziehung NICHT Familiengründung ist - was spricht dagegen?
 
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Es ist eine Frage des Partners, ob man sein darf wie man eben ist, oder nicht.
Ob man mit ihm zusammenlebt ist davon vollkommen unabhängig.
Mit meiner Süßen funkt das bestens, mit der Ex...keine Chance.
2 Wohnungen kosten mehr als eine, es kocht sich auch besser für 2 oder mehrere Leute.
Am Ende bleibt in unserem Fall sogar genügend Kohle für ein Wochenendhaus übrig, wäre mit getrennten Wohnungen nicht finanzierbar.
Ich kenne mehrere Fälle die sich nie auf gemeinsames Wohnen eingelassen haben, am Ende ist die Gefahr groß mit Mitte 50 alleine zu sein, weil man nie bereit war die für ein Zusammenleben notwendigen Kompromisse einzugehen.
All diese Männer hatten langjährige Beziehungen, haben sich aber auch nie so richtig auf eine Partnerschaft eingelassen.
Jetzt sind sie allesamt allein und meckern herum.
Ich weiß aber aus Gesprächen mit den jeweiligen Frauen, dass sie sich nicht getrennt hätten wenn er bereit gewesen wäre sich wirklich einzulassen.
Soll jeder handhaben wie er will...ich liebe meine Süße und möchte Abends nicht ohne sie an meiner Seite einschlafen.
 
Es ist eine Frage des Partners, ob man sein darf wie man eben ist, oder nicht.
Ob man mit ihm zusammenlebt ist davon vollkommen unabhängig.
Sehe ich nur zum Teil so, denn eigentlich sollte man doch zu einem Großteil so sein dürfen, wie man ist. Wenn man nun zusammenlebt und "nicht so sein darf wie man ist" ist das eine angespannte Dauersituation = kann auf Dauer nicht funktionieren.

Wenn man eben nicht zusammen wohnt, darf man eher so sein wie man ist (zumindest am Rückzugsort). Ob das dann sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

Unterm Strich ist es nie gut, wenn man nicht sein darf, wie man ist. Denn genaugenommen wird man dann vom Partner nicht akzeptiert.

Eine Beziehung ohne Akzeptanz funktioniert nicht.
Der finanzielle Aspekt ist nicht außer Acht zu lassen, da habt ihr schon recht.

Unterm Strich gibt es sie ja vielleicht doch, die Beziehung zwischen 2 Menschen, die sich akzeptieren, achten, respektvoll und liebevoll miteinander umgehen, die gemeinsame Zeit genießen und nichts für selbstverständlich halten. (klingt für mich ja noch immer wie eine Mär, aber ok).
 
@Mitglied #394698

Ich will immer sein wie ich bin, egal ob in den eigenen 4 Wänden oder in ihren.
Wenn das nicht gegeben ist, habe ich den falschen Partner.
Und wenn es passt, steht für mich einem gemeinsamen Lebensmittelpunkt nichts mehr im Wege.
 
@Mitglied #394698

Ich will immer sein wie ich bin, egal ob in den eigenen 4 Wänden oder in ihren.
Wenn das nicht gegeben ist, habe ich den falschen Partner.
Und wenn es passt, steht für mich einem gemeinsamen Lebensmittelpunkt nichts mehr im Wege.

Lieber @Mitglied #440959 ich finde das klingt voll gut (superernst gemeint ohne jede Ironie), möchte jedoch gerne nachfragen was es für Dich genau bedeutet.
Denke ich sollte da vielleicht einen neuen Thread eröffnen, weil es ja offtopic ist?
 
Lieber @Mitglied #440959 ich finde das klingt voll gut (superernst gemeint ohne jede Ironie), möchte jedoch gerne nachfragen was es für Dich genau bedeutet.
Denke ich sollte da vielleicht einen neuen Thread eröffnen, weil es ja offtopic ist?
Es bedeutet genau das was ich geschrieben habe. Nicht mehr und nicht weniger.
Würde meine Süße anfangen an mir herumschrauben zu wollen gäbe es ein Problem.
Ich bin und bleibe z.B. Chaot, da könnte sie meckern wie sie will. Termine und organisatorisches gehört ihr und nur zu einem kleinen Teil mir.
Dafür ist es mir z.B. wurscht, dass sie niemals an Dinge wie Putzen und Kochen denkt.
Nur eines von vielen Beispielen.
 
Es bedeutet genau das was ich geschrieben habe. Nicht mehr und nicht weniger.
Würde meine Süße anfangen an mir herumschrauben zu wollen gäbe es ein Problem.
Ich bin und bleibe z.B. Chaot, da könnte sie meckern wie sie will. Termine und organisatorisches gehört ihr und nur zu einem kleinen Teil mir.
Dafür ist es mir z.B. wurscht, dass sie niemals an Dinge wie Putzen und Kochen denkt.
Nur eines von vielen Beispielen.

OT: Danke :)
 
Heute ists ja richtig interessant hier :-)

Ohne jetzt alles gelesen zu haben, denn Beziehungskonstellationen gibts ja wie Sand am Meer, und im Endeffekt muss sich eh jedes Paar für sich ausmachen, wie es die Beziehung gestalten will ...

Beziehung zu leben ist einfach schwierig. Noch dazu am Anfang. Jeder hat seine eigene Landkarte im Kopf, wie es denn funktionieren muss: ja, genauso gehts, genauso wie ich mir das vorstelle, ist es richtig, und wenn es anders ist, dann ist es falsch, dann funktionierts nicht, weil .... man das nicht machen kann, weil das neu ist, weil Mama und Papa das auch nie gemacht haben (oder grade weil sie es gemacht haben) etc.. pp..

Wenn man in relativ jungen Jahren mit einem anderen Menschen zusammen zieht und noch überhaupt keine Ahnung hat, wie Zusammenleben funktioniert und wie man mit den unterschiedlichen Bedürfnissen des Partners umgehen soll, sind die Schwierigkeiten vorprogrammiert. Wenn einem dann auch noch (wohlmeinende :lehrer::schulterzuck:) Eltern im G'nack sitzen, die einem auch noch sagen wollen, wie man es denn machen soll, steht man meistens eh schon auf verlorenem Posten. Der eine ist härter und setzt sich durch, der andere ist flexibler, rücksichtsvoller und gibt nach... bis er sich denkt "Warum immer ich?". Es wird eng, es fehlt der Raum für Rückzug, es fehlt die Gelegenheit auch wieder mal etwas alleine machen zu können, und irgendwann bricht einer aus oder das ganze stürzt ein.

... und dabei haben wir es uns ja soooo schön ausgemalt... damals, vor 15 Jahren.

Ich bin ein großer Fan von Imago. Das ist eine Art Paartherapie, in der man sehr viel lernt. Nein, nicht darüber, was der/die andere alles falsch macht und wie ich sie/ihn dazu bringe, das zu tun, was ich sage, also das, was "richtig ist" (oder so...). Nein, man lernt extrem viel über sich selbst. Und genau da liegt nämlich auch der Hund begraben: in mir selbst. In meinen Erwartungen, in meinen unbewussten Wünschen, in meinen "Knöpfen" (nämlich, die, die mein Partner drückt und die mich augenblicklich auf 180 sein lassen). Außerdem lernt man wertschätzende Kommunikation. Eben keine Gespräche wie "Warum machst Du immer ..." "das ist nur, weil Du nie ...." "Aber Du hast doch gesagt, Du würdest ..." ("Immer" und "Nie" - meine Lieblingswörter ;-) ), wo man sich gegenseitig aufschaukelt und nach 3 Stunden sinnlosen Debattierens vollkommen konfus und schwurbelig im Kopf ist und keine graden Gedanken mehr auf die Reihe kriegt. Jeder dreht sich (bestenfalls) im Bett nach außen und grummelt vor sich hin. An erholsamen Schlaf ist nicht zu denken. Sondern man lernt, Dialoge zu führen, die mir wirkliche Erkenntnis bringen, über meine Partnerin, warum sie so tickt, wie sie tickt, über meine Beziehung, und wie schon gesagt, sehr viel über einen selbst. Ja, so ein Workshop dauert eine Zeit und ist nicht grade billig, aber gemessen an dem, was es uns gebracht hat, kann ich nur sagen, das war gut investierte Zeit und gut investiertes Geld, schon bevor es dann zu spät war! Und meine Partnerin sieht das genauso.

Wir leben meistens, aber nicht immer zusammen. Jeder hat seine eigene Wohnung, wir leben mal hier, mal da (was lustige Komplikationen mit sich bringt - "Wo hab i jetzt die mitternachtsblaue Unterwäsch???"), und auch mal jeder für sich alleine. Wir können sowohl unser Gemeinsam-Sein, als auch unser Allein-Sein genießen. Wir teilen Alltag, aber nicht alles. Wir haben Freiraum für Aktivitäten, bei denen der andere nicht mit möchte. Wir können uns von Herzen auf den anderen freuen. Wir leben Lust und Erotik meistens gemeinsam aus - und wir machen keine Geheimnisse draus, und müssen daher weder lügen noch ein schlechtes Gewissen haben.

Ich würde das, was wir haben, durchaus als "Beziehung" bezeichnen, und nicht als Freundschaft+ oder ähnlich. Dafür empfinden wir einfach zu tief füreinander. Wir haben sehr vieles, was uns wichtig ist, gemeinsam. Natürlich sind wir beide schon in einem etwas reiferen Alter, die Kinder sind aus dem Haus, und wir haben beide Erfahrungen aus früheren (gescheiterten) Beziehungen gemacht.

Also, aus meiner Warte heraus: Ja, es ist möglich, eine ernsthafte und tiefe Beziehung mit zwei getrennten Haushalten zu führen :-)
(Hoffentlich bleibt's so! :D)
 
Da kann ich Dich jetzt nicht verstehen @Mitglied #375303. Oft stimme ich mit Deinen Antworten und Beiträgen überein, hier habe ich einen anderen Eindruck.

Meiner Meinung nach hat der TE herausgefunden, dass er in Zukunft probieren möchte, ob es für ihn möglich ist eine langjährige Beziehung zu führen und gleichzeitig doch zwei Wohnsitze aufrechterhalten möchte.

Das halte ich weder für unmöglich, noch für etwas gar so besonderes und auch nicht für egoistisch.

Wenn das erste Ziel einer Beziehung NICHT Familiengründung ist - was spricht dagegen?

kann sein das ich ihn da falsch verstanden habe....... oder mich das thema einfach kalt erwischt hat!!!

denk schon das sowas funktionieren kann..... gibt es auch sicher zu genüge.
nur wenn ich bei jeder kleinen schwierigkeit (die so im alltag auch mal auftreten) in meine 4 wände renne,ist es doch auch nichts!

zumindest hab ich das so verstanden:)
 
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