Outing der Enkelin

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Meine älteste Enkelin (14 Jahr) hat sich bei mir als lesbisch geoutet. Soll ich den Eltern einen dezenten Hinweis über die Tendenzen ihrer Tochter geben oder nicht.

Ist auch gar nicht nötig. Wenn die Eltern in 10 Jahren sich dann mal Enkelkinder wünschen, werden die bestimmt schon dahinter kommen. Oder wenn es nie einen festen männlichen Freund dann gibt.
 
Ich geb ja zu dass was der TE da schreibt in Kombination mit seiner Mediengalerie wirkt als könnte er durchaus interesse am Treiben von 2 jungen Mädels die ihre lesbische Ader entdecken haben. Stimmt! Geb ich dir Recht!

Ich danke Dir für diesen Hinweis, @Mitglied #239795 und auch für deine Überlegungen, ich habe es zum Anlass genommen für mich die Sache nochmal zu überdenken, ob sich dadurch etwas an dem ändert, was ich zuvor geschrieben/geraten habe. Und ich denke es ist gut, sich das "Gesamtbild" zu überlegen.
(alles folgende, lieber @Mitglied #239795, richtet sich jetzt eher an die Allgemeinheit, bitte nicht persönlich angesprochen fühlen!)

Der Punkt für mich ist aber folgender: es bleibt bei einer "möglichen schiefen Optik" und ein "möglicher Verdacht".
Und ich beteilige mich ungern an einer Hexenjagd gegen eine "Möglichkeit".
Ist so ein Verdacht begründbar: ja, mit einigen Indizien, für eine mögliche Anschuldigung, die wir uns aber zuerst mal selbst im Kopf konstruieren müssen.

Gibt es Beweise, gibt es einen Auftrag das zu verfolgen, zu ahnden, jemanden zu schützen?
Ist das unsere, meine oder sonstwessen Aufgabe hier?
Ich denke nicht.

Solange die "Wahrheit" auch die sein kann, dass ein Mensch sowohl seine persönliche Sexualität im EF per Profil darstellt UND trotzdem in so eine Situation geraten kann, überlasse ich den ersten Schritt wem? (Wer mich schon ein wenig kennt, weißt was jetzt kommt... :D)

...der Eigenverantwortung der Betroffenen.

Und zwar haben diese 3 Menschen, das junge Pärchen, und der TE... alle 3 -so wie jeder von uns- ein wie auch immer stark ausgeprägtes Gewissen für Richtig und Falsch. Und ein Gefühl für Verantwortung, und solange alle achtsam sind, "was das abläuft", sich alle respektieren, sehe ich kein Problem - und da trägt der "auch juristisch betroffene Erwachsene" die Hauptlast, diese Situation mit allem Respekt, Distanz und vor allem Abgrenzung seiner eigenen Sexualität ungehindert, unbeeinflusst und ohne sein Beisein "ablaufen zu lassen".

Ich denke nicht, dass wir die Details kennen müssen, bevor wir Steine zu schmeissen auf vermeintliche Pädophile oder Voyeure anfangen müssen, vielleicht geht "der Opa einfach spazieren, während..." und das Enkerl ist Jahre später einfach dankbar für diese unendliche Freiheit zur Selbstfindung.

Ich kann mir selbst 1000 grausige, bedenkliche und fürchterliche Dinge ausmalen, wie es anders laufen kann. Aber ich könnte es weder verhindern, noch kann ich der 14-Jährigen die Verantwortung abnehmen, auf ihr Bauchgefühl zu hören, wenn "Unstimmiges passiert", noch bin ich der Richter und Henker des TE... und daher trenne ich mal "Profil" und "Situation".

Wohin das führt, fürchte ich, müssen wir den Betroffenen überlassen und deren "Eigen-Verantwortung".
Es ist nicht unsere.

Nicht unsere "Schuld", auch nicht unsere Aufgabe, und auch sinnlos über ungelegten Eiern zu gackern, nur damit man sich empören kann.
Es "gilt die Unschuldsvermutung" - trifft hier für mich einfach perfekt zu.
Und selbst wenn ich mich irre... es BLEIBT DEREN VERANTWORTUNG.
 
Ein wirklich hochwertiger Tipp von so vielen, bloß keinen 'Verrat' zu begehen.

Das "hochwertige" sehe ich eher in dem Tip, das "Geschenk des Vertrauens ANZUNEHMEN".

Es ist ein Geschenk, es abzulehnen, ist nicht gleich "Verrat".
Wenn Du aber sagst "ich will das nicht, ich fühle mich unwohl, Du bringst mich damit in eine ungute Situation"... dann lehnst Du das Geschenk aufgrund deiner eigenen Begrenztheit ab, mit der Situation anders umzugehen, als es abzulehnen.

Sprich: wer es nicht annehmen kann, kann es auch ablehnen, klar.
Muss es dann auch ablehnen, weil man immer dem Herzen folgt - sagt Dein Herz: das ist mir zuviel "Verantwortung", oder einfach "unstimmig" dann geht es eben nicht.

Aber wer stark genug für diese herausfordernde Situation ist, kann aus dem Geschenk des Vertrauens auch etwas machen, was für den Schenkenden ein wichtiger Schritt zu Selbstfindung sein kann. Lehnst Du es ab, und der Sex findet unter der nächsten Brücke statt, wo die beiden vielleicht beobachtet, verfolgt, missbraucht werden... um wieviel schwieriger für das Ego des Ablehnenden, des "Verursachers dieses Ausgangs" mag es sein, dann erst mit dieser Situation klarzukommen?

Es ist nicht so einfach, den "Wert" zu definieren, was aus diesem Geschenk entstehen kann.
Man kann, natürlich, der Bequemlichkeit und seinen Ängsten aus dem Weg gehen und davonlaufen, da geb ich Dir recht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meine älteste Enkelin (14 Jahr) hat sich bei mir als lesbisch geoutet.
Das hat sie im Rahmen eines Besuches mit ihrer Freundin bei mir gemacht.
Sie erwartet von mir ein "open House" für ihre intimen Zusammenkünfte mit ihrer Freundin, und ein absolutes Stillschweigen meinerseits gegenüber ihren Eltern.

Wir alle wissen dass man in diesem Alter nicht "Fisch oder Fleisch ist" und dass die Hormone verrückt spielen.
Soll ich den Eltern einen dezenten Hinweis über die Tendenzen ihrer Tochter geben oder nicht. Verrate ich damit meine Enkelin, oder helfe ich ihr damit?

ne hormone erst ab 15,eher 16.
mit 14 läuft das mit kühler berechnung. ausser bei vollbusigen blondinen.
 
Meine älteste Enkelin (14 Jahr) hat sich bei mir als lesbisch geoutet.
Das hat sie im Rahmen eines Besuches mit ihrer Freundin bei mir gemacht.
Sie erwartet von mir ein "open House" für ihre intimen Zusammenkünfte mit ihrer Freundin, und ein absolutes Stillschweigen meinerseits gegenüber ihren Eltern.

Wir alle wissen dass man in diesem Alter nicht "Fisch oder Fleisch ist" und dass die Hormone verrückt spielen.
Soll ich den Eltern einen dezenten Hinweis über die Tendenzen ihrer Tochter geben oder nicht. Verrate ich damit meine Enkelin, oder helfe ich ihr damit?

Du bist die Vertrauensperson, also halts Maul. Ob sie wirklich lesbisch ist, wird sich eh erst im Lauf der Zeit herausstellen. Ruhe bewahren. A Muschi ist ka Seife, die wird von a bisserl schlecken nit weniger.
 
Meine älteste Enkelin (14 Jahr) hat sich bei mir als lesbisch geoutet.
Das hat sie im Rahmen eines Besuches mit ihrer Freundin bei mir gemacht.
Sie erwartet von mir ein "open House" für ihre intimen Zusammenkünfte mit ihrer Freundin, und ein absolutes Stillschweigen meinerseits gegenüber ihren Eltern.

Wir alle wissen dass man in diesem Alter nicht "Fisch oder Fleisch ist" und dass die Hormone verrückt spielen.
Soll ich den Eltern einen dezenten Hinweis über die Tendenzen ihrer Tochter geben oder nicht. Verrate ich damit meine Enkelin, oder helfe ich ihr damit?
wenn sie dir das anvertraut, dann weil sie denkt, dass du damit richtig umgehen kannst. ich würde nur mit ihr darüber sprechen und auch über alles andere was sie so sexuell vielleicht an fragen hat. die eltern soll sie einweihen oder wenn sie dich darum bittet ihr das abzunehmen sonst behalte dein geheimnis für dich.
 
Bei manchen Leuten muss man sich echt auf den Kopf greifen! Wie kommen hier manche auf die Idee, nur weil der TE gerne zwei Frauen zusieht das gleich auf seine Familie umzumünzen? Er hat das Glück, dass er eine so gute Beziehungen zu seinen Enkel hat, dass die mit allen sorgen und Problemen zu ihm kommen können. Das kommt ja nicht von irgendwo her. Zu einem komischen sexgeilen Opa würd kein Kind/Enkel einfach kommen und ihm alles erzählen. Also wird er sehr wohl zwischen recht und unrecht unterscheiden können und wissen was sich in bzw. mir der Familie gehört und was nicht. Es ist nicht jeder gleich ein kranker perverser...

Und um zur Frage zurück zu kommen: nein, ich würds den Eltern an deiner Stelle nicht sagen. Freue dich über das Vertrauen was dir deine Enkelin entgegenbringt und zerstöre das nicht.
Das mit dem Open House versteh ich nicht ganz, wenn sie damit eine offene Tür mein wo sie jederzeit kommen kann um über ihre Sorgen zu reden, ja auf jeden Fall. Meint sie aber ein offenes Haus, wo sie einen Rückzugsort hat um ihre lesbische Seite mit ihrer Freundin entdecken, dann würde ich das ziemlich merkwürdig finden...
 
Meine älteste Enkelin (14 Jahr) hat sich bei mir als lesbisch geoutet.
Das hat sie im Rahmen eines Besuches mit ihrer Freundin bei mir gemacht.
Sie erwartet von mir ein "open House" für ihre intimen Zusammenkünfte mit ihrer Freundin, und ein absolutes Stillschweigen meinerseits gegenüber ihren Eltern.

Wir alle wissen dass man in diesem Alter nicht "Fisch oder Fleisch ist" und dass die Hormone verrückt spielen.
Soll ich den Eltern einen dezenten Hinweis über die Tendenzen ihrer Tochter geben oder nicht. Verrate ich damit meine Enkelin, oder helfe ich ihr damit?

Nein.
 
Meint sie aber ein offenes Haus, wo sie einen Rückzugsort hat um ihre lesbische Seite mit ihrer Freundin entdecken, dann würde ich das ziemlich merkwürdig finden...
Naja, ich kenne die Situation nicht, aber ich hatte bei den Großeltern als Kind und Jugendlicher immer ein eigenes Stockwerk im Haus wo ich nach Lust und Laune ein- und ausgehen konnte.
Und man glaubt es kaum, ab einem bestimmten Alter ist es dort sogar zu sexuellen Handlungen mit der jeweiligen Freundin gekommen, ohne dass die Großeltern eine Kontroll- oder Einlassfunktion übernommen hätten. Ich habe dort noch ganz anderen Lastern gefrönt, rauchen, saufen, Klavierspielen oder Modellbau.
Das jedenfalls verstehe ich unter "open house" und so sollte es auch sein.
 
Ich kenne eine Enkelin von jemanden die explizite nackt fotos macht. Ihre tante mischt sich ein und findets nicht richtig. Da Grossmutter ist es wurscht und die Mutter weiß es noch nicht.
 
Ich kenne eine Enkelin von jemanden die explizite nackt fotos macht. Ihre tante mischt sich ein und findets nicht richtig. Da Grossmutter ist es wurscht und die Mutter weiß es noch nicht.
bin a bei da grossmutter und vota aufgewachsen....so sein dann punker rocker hippie...alle im kinderzimmer gsessn....und waren unter semikontolle sozusagen...ins zimmer kam sie nur wenn sie ihre tschick zurück wollte....
 
Natürlich kannst du es ihr überlassen, wann sie sich auch den Eltern gegenüber outet.

Aber warum solltest du Lovehotel für deine Enkelin spielen? Millionen Teenager müssen sich bemühen, in ihrem Zuhause Privatsphäre für sich zu entwickeln. Das kann sie auch.
 
Ich verstehe das Thema an sich nicht.

Was gibt es zu besprechen, ob jemand lesbisch, schwul, bi oder hetero ist? Man ist wie man ist. In unserer Zeit sollte es längst kein Thema mehr sein, etwas "beichten" zu müssen. Und ob Männlein, Weiblein, Trans, ... wohin sollte man denn sonst gehen als Minderjährige als nach Hause, wenn man alleine zu zweit sein möchte? Da krankt es nicht beim Großvater, sondern am Vertrauen des Mädchens zu seinem Elternhaus.

Ich würde sie bestärken, mit ihren Eltern zu reden, die müssen begreifen, dass das Kindlein erwachsen wird und Bedürfnisse hat, etc. Als Großvater sollten ja theoretisch die Eltern des Kindes die Kinder des Großvaters sein, was ist da schief gelaufen? Der Opa, der offenbar offener und neutraler mit Themen dieser Art umgeht, hat Kinder, die dies nicht tun/können? Versteh ich nicht.

Da muss man weder petzen noch sonstwas, eben bestärken - das Kind, zu ihren Eltern mehr Vertrauen zu haben, die haben das meistens verdient. Ich sag zu unserer Tochter immer, dass sie ihrem Vater zutrauen sollte, mit diversen Situationen gut umgehen zu können und sie ihm zutrauen sollte, dass er ihr Vertrauen verdient. Das ist für mich der einzige Weg, da es eine Sache zwischen ihnen beiden ist und ich mich nicht als Puffer oder Vermittler "missbrauchen" lassen will. Wäre er ein kompletter Trottel, hätte sie ohnehin keinen Kontakt mehr zu ihm (weil sie komplette Trotteln nicht mag), somit ist es schaffbar mit Unterstützung (sprich Bestärkung ihrerseits), dass sie ihres mit ihm ins Reine bringt.

Die Meldungen, dass der Opa gern zuschauen, dabeisein, ...... möchte, finde ich deplatziert, man muss nicht aus jedem Mann gleich einen Sexual"verbrecher" machen. Es soll sogar Männer geben, die tatsächlich emotional unterstützend sind oder sein möchten und gerade aus dem Grund, weil man ihnen womöglich gleich Böses unterstellt, so zurückhaltend sind, sich Rat zu holen. Abgesehen davon kann das alles ohnehin ein drucktes Gschichtl sein, auch wurscht, solange niemand zu Schaden kommt.
 
Zurück
Oben