Orgasmus

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Hi,
der geilste Moment ist immer kurz davor...., und diesen Zustand versuche ich solange als möglich hinauszuziehen. Der "Schuss" ist schon der Höhepunkt; Warum fühle ich mich danach immer, als ob man einen Eimer kaltes Wasser abbekommen hat...:down::shock::rolleyes::D...
Frauen haben es da echt im Vorteil. Sie können kurz darauf dort weitermachen, wo sie gerade aufgehört haben...:lalala::brueste::brueste::quickie::poppen:... Beim Manne dauert das in der Regel immer ...:down::unsicher::verwirrt:
LG
 
Worum ich Frauen auch beneide ist, dass sie multiple Orgasmen bekommen können, die angeblich bis zu einer Minute andauern können.
Bei mir ist der Höhepnkt nach gefühlten drei bis zehn Sekunden vorbei. :down::lalala:
 
Obwohl ich schätzungsweise 10'000 Orgasmen erlebt habe, fällt es mir nicht leicht ihn zu beschreiben. Eines ist allerdings klar: Der Orgasmus ist das wunderbarste Geschenk Gottes für die Gläubigen und für Vertreter der Evolutionstheorie die raffinierteste Verführung, die die Evolution hervorgebracht hat. Kein späterer Orgasmus erschütterte und erfreute mich mehr als mein erster Orgasmus.
Mein aktives Sexualleben begann mit zaghaften Vorversuchen, indem ich erst einmal fast wie ein kleiner Naturforscher meine Hoden und meinen Penis sorgfältig untersuchte. Dabei machte ich natürlich sofort die Erfahrung, dass die Eichel besonders sensibel ist und die Vorhaut wie geschmiert auf und ab geschoben werden kann. Ich spürte auch, wie sich mein Glied beim Betasten und Spielen langsam versteifte und staunte, wie stark die Blutbahnen in der Vorhaut hervortraten. Ich erschrak sogar darüber. Vorerst wagte ich deshalb nicht, mein Glied nach der Anleitung meines Schulkameraden Emil zu reiben, da sich zu der Unsicherheit, die mich befallen hatte, auch noch ein schlechtes Gewissen einstellte, ich weiss nicht mehr aus welchen Gründen.
Da ich aber weiterhin an meinem Glied und Hodensack manipulierte, verspürte ich immer häufiger einen zwanghaften Drang, meinen Penis zu “plagen“. Dabei geschah es endlich doch einmal, dass ich die Zimmertür hinter mir verschloss und mich mit nackten Lenden aufs Bett legte. Ich schaute meiner Hand zu, wie sie mein Glied kräftig fasste, als ob es ein fremder Körperteil wäre, und es masochistisch quälte, bis es bocksteif war. Dann legte ich nach Emils Anleitung vier Finger der rechten Hand auf die Harnröhre und den Daumen auf die Gegenseite meines Phallus und schob mit sanftem Druck die Vorhaut rhythmisch auf und ab. Mein Beckenboden straffte sich, wie wenn ich leichten Harndrang hätte, und ein völlig neues Wohlgefühl bemächtigte sich meines Unterleibs. Ich spürte, wie sich mein Beutel eng um die Hoden und satt an meinen Bauch anlegte, und fühlte, wie sich das Blut mit beschleunigtem Puls im Unterleib ansammelte. All mein Sinnen und Fühlen konzentrierte sich schliesslich nur noch auf meine unermüdliche Hand und das steife, aber doch zarte Stück Fleisch, das sie liebevoll umfasste. Mein Atem ging immer schneller und mein Phallus schien sich noch weiter zu verdicken. Nun spürte ich, wie das Fleisch in meiner Hand sich mit mir innigst verband und alle Macht über mich gewann. Etwas Unbekanntes drängte sich in meinen Beckenboden, sodass sich mein Anus unwillkürlich zusammenzog. Da kam mit aller Macht die Wollust wie ein Blitz über mich: Unter den Muskelzuckungen erbebte mein ganzer Unterleib, Welle um Welle rasten wilde Nervenschauer vom Steiss bis ins Genick und mein Sperma drängte unbezähmbar nach aussen. Mit geschlossenen Augen genoss ich, wie sich meine Samenblase und die Prostata öffneten, wie die Harnröhre sich spastisch pulsierend zusammenzog und das Sperma durch die Öffnung meiner prallen Eichel ins Freie schleuderte. Mein Orgasmus war so überwältigend und überrumpelte mich derart, dass ich fast die Besinnung verlor und wahrscheinlich laut schrie. Aber sicher nur kurz, denn die Wollust geht bei den meisten Männern sekundenschnell vorbei, hinterlässt aber, wenn man nicht vom Gewissen verfolgt wird, ein lange andauerndes Wohlgefühl.
Wie ich mich endlich wieder gefasst hatte, war mein Phallus schon im Abschwellen begriffen. Blut und Atem pulsierten langsamer und meine Muskulatur war ganz schlaff geworden. Ich schaute verdutzt auf das weisse Ejakulat, das in etlichen Spritzern auf meinem Bauch glänzte und sich angenehm warm anfühlte. Ich nahm ein wenig davon zwischen Daumen und Zeigefinger auf, um seine Konsistenz zu prüfen und um daran zu riechen, wagte es aber nicht es zu kosten, obwohl es mich nicht anekelte, sondern sogar danach drängte. Ich inspizierte und streichelte meinen Penis mit seiner geröteten Eichel und betrachtete liebevoll die noch von Sperma triefende Öffnung, die mir immer und besonders jetzt wie ein unschuldiges Mündchen vorkam. Was für ein unglaublich lustvolles Erlebnis hast Du kleiner Kerl mir geschenkt! Seither masturbiere ich regelmässig.
 
Ich halte nichts davon mir Gefühle von anderen Menschen beschreiben zu lassen.
Andere Menschen fühlen anders als ich, da sehe ich genau keinen Erkenntnisgewinn für mich.
 
Andere Menschen fühlen anders als ich, da sehe ich genau keinen Erkenntnisgewinn für mich.
Die Begleitumstände und Gefühle beim Orgasmus ändern sich auch bei ein und derselbe Person mit dem Alter.
Offenbar ging es Coolman weniger um die Details des Erlebnisses als vielmehr um die Worte und die Ausdrucksweise, mit denen man das immer noch leicht tabuisierte Thema "Orgasmus" beschreibt.
 
Offenbar nimmst Du auf mein Posting Bezug, leider ohne zu äussern, ob meine Äusserungen dem entsprechen, was Du erwartet hast, und ob Dir meine Beschreibung gefällt.

Die Beschreibung finde ich sehr gut, weil sie wirklich dem sehr nahe kommt, was ich beim Orgasmus erlebe.
Bei meinem ersten war ich wohl noch zu jung um zu verstehen was da passiert ist. Ich weiss auch nicht mehr wie alt ich damals war. Für mich definierte ich es als "schönes Kitzeln".
Heute sind die Höhepunkte nicht mehr so intensiv wie damals, geniesse aber das vorher und nacher umso mehr. Auch Techniken und Stellungen beeinflussen das Gefühl.
 
Was war zum Beispiel eines Deiner kollektiven Erlebnisse?
In meiner bisexuellen Phase (zwischen 1960 und 1985) besuchte ich in Zürich, Freiburg i. Br., Bern und Philadelphia (USA) Schwulen Saunas und Bars, wo ganz offen und gegenseitig die Schwännze gewichst und geblasen wurden. Dieses fröhliche Leben nahm ein jähes Ende als die ADS-Epidemie ausbrach. Von da an hatte ich nur noch mit einem Freund eine Beziehung.
 
Da Orgasmen von der Intensivität sehr unterschiedlich sein können, nicht leicht zu beschreiben.
Kommt auch sehr auf das Liebesspiel. ...die Art der Stimulation oder ob man gar mit sich alleine...drauf an :fies:

Bei mir sind die Orgasmen auch immer unterschiedlich. Mal explosiv :), mal entspannend :zzz:, oder ganz oft dazwischen :lalala:.
Es gibt aber auch so schwache Höhepunkte, bei denen ich daran zweifle, ob es überhaupt einer war.
 
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