Meinung über Angst bei BDSM

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Dabei erregt es mich sehr, wenn das Objekt zum weinen beginnen muss. Abgebrochen habe ich bisher das Spiel noch nie müssen, aber oft musste ich "lieber" sein.

Naja wenn ich über Angst rede. Zitternde Körper und Tränen in den Augen. Betteln aufzuhören und naja die meisten haben gesagt sie haben Angst. Dann fahre ich das programm etwas runter und beruihge die Objekte wieder. Also ja ich fragte wegen Angst.

Wer seine (Spiel)Partner als Objekte sieht und bezeichnet kann mir nicht glaubhaft vermitteln, dass er sich um ihren emotionalen Zustand sorgt. Wobei du das in Wahrheit ja nicht einmal versuchst zu vermitteln. Eine solche Empathielosigkeit habe ich selten erlebt. Das ist nicht BDSM, das ist echter Sadismus. Und in diesem Kontext sehe ich auch die Angst als guten Indikator für die "Objekte", sich besser nicht in deine Hände zu begeben.
 


Voll und ganz. Das halte ich nicht einmal zurück. Ich bin Sadistisch, aber alles was mir jetzt vorgeworfen wurde, stimmt wirklich nicht. Ich habe das Gefühl das das mehr aufgebauscht wurde, als es real ist. Ich meine, ich komme ja nicht einer Kettensäge in den raum. Ich rede nur mit den Objekten und für mich sind sie das. Wir reden hier nicht von Seelenpartner, Geliebte Subs usw. Wir reden hier von Menschen, die Absichtlich und gewollt auch als Objekt angesehen werden wollen und das ist noch freundlich ausgedrückt. Entweder es antworten bisher nur Sklaven/subs etc. odee die Szene ist nicht so hart wie ich es dachte haha
 
Viele Dinge wurden schon gesagt - die Sprache von "Objekten" finde ich völlig unpassen, auch im BDSM-Kontext.
Und Angst in so einem Spiel ... das, was Du beschreibst, ist echte Angst und nicht der Nervenkitzel, das würde mir viel zu weit gehen ... wie schon geschrieben, eher ein Zeichen für fehlendes Vertrauen.
 
Ich habe das Gefühl das das mehr aufgebauscht wurde, als es real ist.

Mmh, ich sehe das anders. Die Eingangsfrage lautete ...

Wie sieht ihr das? Hat angst etwas zu suchen bei BDSM oder sollte es nicht teil des Spieles sein?

... und die meisten Antworten gehen in die Richtung, dass Angst, so wie Du sie beschreibst, in einem BDSM Spiel nichts verloren hat.

Wie gehst Du mit diesen Antworten um? Bewegt Dich das dazu, Deine Meinung zu hinterfragen?
 
Voll und ganz. Das halte ich nicht einmal zurück. Ich bin Sadistisch, aber alles was mir jetzt vorgeworfen wurde, stimmt wirklich nicht. Ich habe das Gefühl das das mehr aufgebauscht wurde, als es real ist. Ich meine, ich komme ja nicht einer Kettensäge in den raum. Ich rede nur mit den Objekten und für mich sind sie das. Wir reden hier nicht von Seelenpartner, Geliebte Subs usw. Wir reden hier von Menschen, die Absichtlich und gewollt auch als Objekt angesehen werden wollen und das ist noch freundlich ausgedrückt. Entweder es antworten bisher nur Sklaven/subs etc. odee die Szene ist nicht so hart wie ich es dachte haha

Man muss nicht Sklave oder Sub sein um diese Sichtweise zu vertreten. Ich bin es nicht und denke dennoch so. Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich ein Naheverhältnis zu meinem Sub/Sklaven habe und mich verantwortlich fühle, oder ob all das fehlt. Auch wenn es keine "Kettensäge" ist, selbst das gesprochene Wort eines Menschen, dem ich mich wehrlos und sinnesblind ausliefere und nicht vertraue kann mich in Todesangst versetzen. Eine ernsthafte Androhung von echter Misshandlung genügt vermutlich. Auf deiner Vorliebenliste findet sich außerdem Atemkontrolle, auch die kann unter solchen Umständen Panik auslösen und ist eine Spielart, die mE ohnehin nichts zu suchen hat zwischen sich fremden, unvertrauten Personen. Aber leb du nur deine "harte Szene" ganz wie es dir beliebt, für mich hat das mit einem verantwortungsvollen Umgang nichts zu tun.
 
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Wer seine (Spiel)Partner als Objekte sieht und bezeichnet kann mir nicht glaubhaft vermitteln, dass er sich um ihren emotionalen Zustand sorgt. Wobei du das in Wahrheit ja nicht einmal versuchst zu vermitteln. Eine solche Empathielosigkeit habe ich selten erlebt. Das ist nicht BDSM, das ist echter Sadismus. Und in diesem Kontext sehe ich auch die Angst als guten Indikator für die "Objekte", sich besser nicht in deine Hände zu begeben.
Stimm ich dir absolut zu. Und wenn du seine haufenweise Kontaktanzeigen seit Sonntag anschaust, vergehts dir noch weiter und auch, wenn du liest, dass er heimlich fremde Sachen anwichst
 
Nachtrag: Natürlich darf es meines Erachtens so etwas wie Furcht/Angst auch im BDSM Kontext geben. Allerdings in der Weise, dass ein Vorgang, der unter normalen Bedingungen Angst verursacht (z.B. das Setzen von Nadeln) zugelassen wird im Vertrauen darauf, dass der Partner die Signale und Anzeichen erkennt und dementsprechend verlässlich handelt. So wird gemeinsam ein Überwinden dieser Angst angestrebt. Möglich wird so etwas überhaupt erst dadurch, dass man dieses Vertrauen höher bewertet als die Angst.
 
Nachtrag: Natürlich darf es meines Erachtens so etwas wie Furcht/Angst auch im BDSM Kontext geben. Allerdings in der Weise, dass ein Vorgang, der unter normalen Bedingungen Angst verursacht (z.B. das Setzen von Nadeln) zugelassen wird im Vertrauen darauf, dass der Partner die Signale und Anzeichen erkennt und dementsprechend verlässlich handelt. So wird gemeinsam ein Überwinden dieser Angst angestrebt. Möglich wird so etwas überhaupt erst dadurch, dass man dieses Vertrauen höher bewertet als die Angst.

:up::up::up:
 
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Der Sinne beraubt, du hast keine Möglichkeit zu erahnen was als nächstes kommt und es ist schon gar nicht das was du erwartest, einfach heiß.
Doch kommt Angst auf dann ist das Vertrauen nicht gut genug das es dabei zu keinen echten Verletzungen kommt, dies wäre für mich wohl definitiv der/die falsche Dom.
 
Nachtrag: Natürlich darf es meines Erachtens so etwas wie Furcht/Angst auch im BDSM Kontext geben. Allerdings in der Weise, dass ein Vorgang, der unter normalen Bedingungen Angst verursacht (z.B. das Setzen von Nadeln) zugelassen wird im Vertrauen darauf, dass der Partner die Signale und Anzeichen erkennt und dementsprechend verlässlich handelt. So wird gemeinsam ein Überwinden dieser Angst angestrebt. Möglich wird so etwas überhaupt erst dadurch, dass man dieses Vertrauen höher bewertet als die Angst.

Nachtrag von mir.....

Das ist dann die höchste Form des Vertrauens beiderseits.

Das gilt natürlich nicht nur für Nadeln, sondern für alles, wo das Vertrauen in den Partner / die Partnerin unumgänglich ist, beispielsweise "Atemreduktion oder -kontrolle".
 
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Wer seine (Spiel)Partner als Objekte sieht und bezeichnet kann mir nicht glaubhaft vermitteln, dass er sich um ihren emotionalen Zustand sorgt. Wobei du das in Wahrheit ja nicht einmal versuchst zu vermitteln. Eine solche Empathielosigkeit habe ich selten erlebt. Das ist nicht BDSM, das ist echter Sadismus. Und in diesem Kontext sehe ich auch die Angst als guten Indikator für die "Objekte", sich besser nicht in deine Hände zu begeben.
:up::up::up: Absolute Zustimmung!
Mit tut jedes "Objekt" leid, was sich in seine Hände begibt! In meinen Augen befriedigt er lediglich seine eigene Lust am Quälen!
 
Die Sicherheit geht über alles. Ich muss aber sagen, dass es schon ein besonderer Kick ist wenn ich mir im Unklaren darüber bin was die Dom mit mir anstellen wird. Eventuell prüft sie mich mit Dinge die ich nicht mag. Ein Sub kann einen solchen Dom dann nicht beeinflussen oder lenken. Auf ein Objekt reduziert zu werden ist vielleicht einmal spannend, danach wirds menschenverachtend.
 
Guten Morgen zusammen, würde gerne eure Meinung zu dem Thema; Angst beim BDSM spielen, wissen.

Wenn ich meine Objekte benutze, dann spiele ich gerne mit Ihnen, so wie viele hier eben auch. Dabei entziehe ich gerne die Sinne, so das sich das Objekt gereizt fühlt. Habe schon oft bemerkt, das Gewalt oder Schmerz nicht notwendig ist, um jemanden Angst einzuflössen. Dabei erregt es mich sehr, wenn das Objekt zum weinen beginnen muss. Abgebrochen habe ich bisher das Spiel noch nie müssen, aber oft musste ich "lieber" sein.

Wie sieht ihr das? Hat angst etwas zu suchen bei BDSM oder sollte es nicht teil des Spieles sein?

Freu mich auf eure Antworten. Lg.

Wenn du mit der Psyche spielst, also quasi "Seelische Grausamkeiten" in dein Spiel mit einbeziehst, solltest du die Person extrem gut kennen und eine psychologische Ausbildung haben.
Andernfalls hinterlässt du mit Pech bleibende, tiefsitzende Neurosen, Psychosen, Fobien oder gar Depressionen.
Kenne viele Subs, die nach solchen Sessions nichts mehr mit BDSM zu tun haben wollten.

Mit Gefühlen spielen ist riskant.
Letztlich gillt auch hier: Die Dosis macht das Gift.!!!

BTW: Entweder ich vertraue dem Dom zu 100% (dann brauch ich keine Angst haben), oder nicht. Aber dann läuft da eh schon was verkeht...
 
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