meine Frau lässt mich nicht ran!

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Was ich ja von Haus aus an der ganzen Sache nicht verstehe ist das Sex ja für die Frau grundsätzlich nix unangenehmes ist.

Frauen haben ja normalerweise auch Spaß daran, auch ihren Orgasmus etc., is ja ned so das sie uns "bedienen" müssen, oder?

Wie kommts das sie den Sex dann plötzlich einstellen?

Geht ihnen da nix ab? Fehlt diesen Frauen dann nicht etwas?

In meiner jetzigen Ehe gab es über Jahre keinen Sex... Gespräche, Therapien etc, nichts hat etwas gebracht. Irgendwann habe ich den Wunsch geäussert, Sex anderswo zu geniessen, also eine "offene" Beziehung zu führen - und zu meiner Überraschung kam die Zustimmung. Bis heute weiss niemand, wieso meine Frau überhaupt keine Lust mehr hat, körperlich ist alles in Ordnung, aber es scheint irgendetwas in ihrer Vergangenheit gegeben zu haben, woran sie nun schon sehr lange herumlaboriert. Einige Themen habe ich mitbekommen, viel Trauriges, ja auch Erschreckendes aus ihrer Kindheit und Jugend.

Die Geliebte, die ich online gefunden habe, ist in der gleichen Situation. Ihr Mann hat irgendwann einfach keine Lust mehr gehabt - was sie nie verstehen konnte. Sie ist sehr attraktiv, gross, schlank, sexy, begehrenswert... kurz, eine Frau, nach der sich sämtliche notgeilen Forenteilnehmer hier die Finger lecken würden - eine wunderbare Mutter von wundervollen drei Kindern, Anfang 40 und jeder schätzt sie 10 Jahre jünger ein. Ich konnte nie verstehen, dass ausgerechnet "diese" Frau in diese Situation kommen konnte. Sie hat, ähnlich wie ich, alles, aber auch wirklich alles versucht, auch und gerade wegen den gemeinsamen Kindern - auch ihr Mann hat ihrem Wunsch zugestimmt, dass sie Sex anderswo geniesst.

Der langen Rede kurzer Sinn - gerade in bezug auf das Zitat: Natürlich fehlt es vielen Frauen auch an Zärtlichkeiten, Zuneigung und zuweilen auch Sex - genau dieser Wunsch hat ja meine Geliebte auch auf die Suche ins Internet gelockt.

Immerhin weiss man ja mittlerweile, dass Frauen genauso fremdgehen wie Männer.
 
Presence, wenn du aufmerksam im Forum surfst wirst Du sehen, dass Deine beiden Freunde keinesfalls alleine mit ihrer Situation sind. Ich gehe davon aus das 40-50% der Männer im EF (vor allem jene in der "Bi" Sektion mit aufrechter Partnerschaft die nicht gefährdet werden soll) die gleiche Situation erleben.

Was hat bei mir geholfen? NIX - genau gar NIX. Zur Scheidung zu viel Gefühle, zur "Befriedigung" zu wenig.
Wir haben geredet,..... wir waren beim Therapeuten (es war soga ein Pärchen),.... wir haben Urlaub ohne Kinder gemacht, ich hatte viele PN`s ausgetauscht mit diversen Leuten hier und anderswo.
Mal hats mehr, mal hats weniger geholfen ... IMMER waren wir bald wieder im Trott des Alltags.

Ich habs für mich wahrgenommen als ich 40 wurde (meine Kids damals 9 und 7) - heute 3,5 Jahre später hab ich es akzeptiert das es innerehelich nicht öfter Sex gibt.
Warum das so ist? Wahrscheinlich weil man sich nach 10, 15 oder 20 Jahren viel zu gut kennt, viel zuviele Wunden im Alltag zugeführt hat, zuviel voneinander gesehen hat.
Einer meiner Freunde hat gesagt, wennst seit 10 Jahren wöchentlich die gleiche Frau oral befriedigst - weist schon bevor Du abtauchst was du riechen, schmecken und sehen wirst.
Du weist wann sie auf was wie reagiert --- ist wie Wiener Schnitzel super gut und 1a --- aber eben "nur" Wiener Schnitzel.

Die Partner haben sich vom "Idealbild" wegbewegt. Mann & Frau haben Speck angelegt, ihre Brust zeigt früher zum Himmel heute zur Erde, Er findet seinen Schwanz unterm Bauch nicht mehr ohne Spiegel u.s.w. All das lässt sich nicht wegreden, all das ist Fakt und da.

Also, akzeptieren .... was anderes funktioniert nicht. Mann sollte funktionieren das die Nymphomanin von früher eben auch "nur" zur Frau geworden ist.

ist akzeptieren wirklich die richtige lösung? ich für meinen teil habe mich getrennt, weil ich nicht bereit war neben einem mann zu verkümmern, und das ist mit wenig oder schlechtem sex einfach der fall.
allerdings heißt das auch den mut dazu zuhaben und es sich einzugestehen... glück sieht anders aus.
 
@bidreamer

deine Worte könnten die gleichen sein von mir.
Du schreibst aus meiner Seele.

Ich habe seit 29.07.2012 keinen Sex mehr mit meiner Freundin.

Ging den Sex bis jetzt noch nicht auswärts holen ( da Bi, auch mit einem Mann)

Ich kann es einfach auch nicht verstehen, dass die Frauen keinen Sex haben wollen?

Das ist doch etwas schönes und interessantes.

Gruss


In meiner jetzigen Ehe gab es über Jahre keinen Sex.Gespräche, Therapien etc, nichts hat etwas gebracht. Irgendwann habe ich den Wunsch geäussert, Sex anderswo zu geniessen, also eine "offene" Beziehung zu führen - und zu meiner Überraschung kam die Zustimmung. Bis heute weiss niemand, wieso meine Frau überhaupt keine Lust mehr hat, körperlich ist alles in Ordnung, aber es scheint irgendetwas in ihrer Vergangenheit gegeben zu haben, woran sie nun schon sehr lange herumlaboriert. Einige Themen habe ich mitbekommen, viel Trauriges, ja auch Erschreckendes aus ihrer Kindheit und Jugend.

Die Geliebte, die ich online gefunden habe, ist in der gleichen Situation. Ihr Mann hat irgendwann einfach keine Lust mehr gehabt - was sie nie verstehen konnte. Sie ist sehr attraktiv, gross, schlank, sexy, begehrenswert... kurz, eine Frau, nach der sich sämtliche notgeilen Forenteilnehmer hier die Finger lecken würden - eine wunderbare Mutter von wundervollen drei Kindern, Anfang 40 und jeder schätzt sie 10 Jahre jünger ein. Ich konnte nie verstehen, dass ausgerechnet "diese" Frau in diese Situation kommen konnte. Sie hat, ähnlich wie ich, alles, aber auch wirklich alles versucht, auch und gerade wegen den gemeinsamen Kindern - auch ihr Mann hat ihrem Wunsch zugestimmt, dass sie Sex anderswo geniesst.

Der langen Rede kurzer Sinn - gerade in bezug auf das Zitat: Natürlich fehlt es vielen Frauen auch an Zärtlichkeiten, Zuneigung und zuweilen auch Sex - genau dieser Wunsch hat ja meine Geliebte auch auf die Suche ins Internet gelockt.

Immerhin weiss man ja mittlerweile, dass Frauen genauso fremdgehen wie Männer.
 
Die wirst du hier leider nicht zu lesen kriegen, ganz einfach weil diese Frauen hier nicht lesen und schon gar nicht schreiben. Trotzdem würde mich mal deine Vermutung interessieren. (oder hab ichs überlesen?)

warum ich als frau keinen bock mehr auf den sex mit dem mann hatte?
allerdings sind das die zeilen einer frau, die einer anderen Generation entspringt, wo aufgeschlossenheit ein Fremdwort war.

meine Erfahrung:
ich verliebte mich in jungen jahren, und der sex war nicht immer befriedigend. so spielte ich meinem mann, wenn es nicht klappte, einen Orgasmus vor.
und nun kommt der schlammassel, kann ich ihm nach jahren sagen, du ich habe dir öfters was vorgespielt? ich hätte ihn unheimlich verletzt, und wer würde das seinem mann antun?

so kam es unweigerlich, das ich eher darauf achtete, das er befriedigt war. das war natürlich nervig und meine ausreden, um nicht sex machen zu MÜSSEN, diese Formulierung sagt alles aus, wurden immer mehr. und der sex immer weniger.

allerdings befriedigte ich mich selber, weil ohne sex geht es ja nicht. dabei lernte ich meinen körper sehr gut kennen.

vielleicht hätte es geholfen, wenn er nicht immer sein 0815 Programm, das, wie er meinte, mich befriedigt, durchgezogen hätte.
mit Sicherheit hätte es geholfen, wenn wir darüber gesprochen hätten. aber wie anfangen, ohne den andern zu verletzen.

und so vergingen 25 jahre bis wir uns trennten, und heute, 6 jahren danach, kann ich sagen, ich hatte danach mehr Orgasmen als in den jahren meiner Beziehung und ich habe spass am sex wie nie zuvor. habe mit Begeisterung sexperimentiert, wobei ich ehrlich zugebe, verschiedene Männer mir dieses sehr erleichterte:hurra:. und habe heute mit 50+ einen ganz anderen sex als je zuvor.
allerdings äußere ich heute meine wünsche beim sex, und weiß genau, wann ich es wo brauche.
und ich bin mit Sicherheit kein Einzelfall.
und es sind immer 2 schuldige, wobei die frau in diesem falle den größeren teil schuld trägt.

ich las da, in irgendeinem threat, das sich ein mann beschwerde, er kenne seine frau in und auswendig und jeden tag schnitzel essen wäre fad. ich bin der Meinung es gibt so viele verschiedene arten von schnitzeln, einfach mal ein neues ausprobieren auch im sinne der frau.
und die frau sanft, nicht grob oder drängend, in eine andere Richtung führen. das funktioniert meistens.
 
Die wirst du hier leider nicht zu lesen kriegen, ganz einfach weil diese Frauen hier nicht lesen und schon gar nicht schreiben.

Kommt schon ;)
Ich für meinen Teil bin in einem stark kirchlich orientieren Umfeld aufgewachsen, in dem Sex etwas schmutziges ist und vor der Ehe ohnehin verboten. Parallel dazu war mein Kindheitsalltag geprägt von Aussagen aus der weiblichen Schiene mit "Alle Männer sind Arschlöcher" oder "Die AAARMEN Frauen müssen eh nur die Beine breit machen" oder "Den Frauen werden eh nur Kinder gemacht, für die sie dann da sein müssen" und so in der Art. All diese Aussagen gefärbt von Zorn, Wut, Hass, Schmerz. Parallel auch ständig zu hören, dass der eigene Vater ebenso in diese Kategorie hineinfällt hinterließ tiefe Wunden in meiner Kinderseele.
Der Witz an der Sache finde ich, dass mein Vater KEINE Chance hatte, die Beziehung aufrecht zu erhalten, trotz aller Versuche und meine Mutter sich trennen WOLLTE und es auch tat, noch bevor ich 10 war.

Dann das Schlammassel. ICH wurde zur Frau und es war äußerlich immer schwerer zu verbergen. Ich hatte Angst meine aufkommenden Triebe, meine Lust zu leben. Vor allem WIE!?! und mit WEM!?! Wie "Männer" sind, habe ich ja gelernt. Es war furchtbar.
Außerdem gabs niemanden mit dem ich über all das reden konnte. Die Meinung dazu kannte ich ja hinlänglich. Eine sehr einsame Zeit begann.
Mein einzig scheinbar wählbarer Ausweg war mich von den Gefühlen, von mir einfach abzuschneiden. Es gab mich als Frau einfach nicht mehr.
Monatlich über die Regelblutung eiskalt wieder darauf hingewiesen zu werden, die Hölle.

So vergingen die Jahre. Ich hatte MICH vergessen, funktionierte. Irgendwann entschied ich für mich, dass ich SELBST herausfinden möchte, wie "Männer" sind, nachdem viel von dem was mir das weibliche Umfeld sagte, auch in in anderen Bereichen schlichtweg zerbröselte. Ich fand den Mut aufzustehen, mich dem entgegen zu stellen.

Doch es dauerte. Meine ersten Beziehungen, wenn auch über mehrere Jahre gehend, waren zwar jedesmal mit wirklich wunderbaren Männern, jedoch kam ich körperlich nicht wirklich an mich selbst heran. Sex machte mir zwar Spaß, jedoch konnte ich mich nicht wirklich öffnen.
Die Kontrolle komplett abzugeben war mir unmöglich. Die Angst, was wenn der Mann doch so böse ist, wie ichs gehört hatte, war wie ein schwelendes Feuer immer noch da. (Das weiß ich jetzt rückwirkend).
Damals dachte ich einfach, ja ok, ich gehöre halt zu den Frauen die keinen oder nur schwer einen Orgasmus bekommen können und fand mich damit ab, dass bei mir das "halt so ist".
Damit einher ging, dass ich den Druck der Partner spürte, befriedigen zu MÜSSEN und als Ausweg wählte ich, ihnen es vorzuspielen, damit sie nicht enttäuscht sind. Ich wußte ja dass das Problem bei MIR lag, nur verließ mich hier der Mut, Stellung zu beziehen. Zu groß war der Batzen Schmerz, die Angst, das Gefühl nicht zu genügen.
Dann die gleiche Geschichte, wie kann ich Jahre später ihm sagen, dass alles NUR vorgespielt war. Entsetzliches Gefühl, ausweglos.
Trotz aller Herzlichkeit, aller Wärme, die die Partner mir entgegenbrachten, durften sie nicht wirklich in meine Nähe und die Beziehungen gingne auseinander.
Ich schätze mich glücklich, dass die Trennungen sehr homogen waren, kein Streit, einfach ein Einsehen, dass es so nicht weitergeht. Die Freundschaft und die Wertschätzung füreinander blieb, auch über die Trennung hinaus.
Soweit eine Idee meiner ersten mehr als drei Jahrzehnte.
 
Ich kann es einfach auch nicht verstehen, dass die Frauen keinen Sex haben wollen?
Das ist doch etwas schönes und interessantes.

Es sind nicht immer "die Frauen", die keinen Sex mehr haben wollen, auch Männer, die in einer jahrelangen Beziehung leben, ziehen sich zurück und werden langweilig, gemütlich, fad, lassen sich gehen. Von der Frau gestartete Aktionen werden nur kurzfristig angenommen. Jetzt lustigstes Beispiel: Habe mich vor vielen Jahren "zum Abendessen" als lebendes Buffet dekoriert mit kleinen Häppchen, etc. und in Dessous aufs Bett drapiert ... alles was ich zu hören bekam war: "Ich hab keinen Hunger" ... damit war der Schlussstrich in dieser Beziehung für mich gezogen.

Vielleicht sollten die Männer mal überlegen, dass es auch an IHNEN liegen könnte, wenn die Frau nicht mehr so viel Sex will ... immer dieselben Handgriffe, "weil man eh schon weiß, wie sie reagiert", die schnellen, fast lieblosen Küsse, die früher anregend waren ... MANN will ja nur schnell die Befriedigung finden ... wenn FRAU sich dann manchmal als "benutzt" vorkommt, ist das kein Wunder, dass sie sich davon distanziert und ggf. auch fremdgeht, wo sie wieder die Aufmerksamkeit und den Reiz, die Leidenschaft erlebt, die früher in der eigenen Beziehung geherrscht hat ...
 
allein die wortwahl lässt einiges auf das frauenbild schließen. vielleicht liegts daran, dass es keine wertschätzung gegenüber der frau gibt.......
 
Zum Titel des Themas so viel: Willkommen im Club! Ich hatte vor Jahren das gleiche Problem und wir haben eine kostenspielige Paartherapie gemacht. Danach gab es für etliche Zeit wieder häufiger Sex, bis sich der alte Trott wieder eingestellt hat. Ich habe es so gelöst: Ich treffe mich alle 2 Wochen mit einem Escort im Hotel und tobe mich dabei aus. Meine Frau muss davon nichts wissen (wahrscheinlich ahnt sie es aber sowieso).
 
Habe mich vor vielen Jahren "zum Abendessen" als lebendes Buffet dekoriert mit kleinen Häppchen, etc. und in Dessous aufs Bett drapiert ... alles was ich zu hören bekam war: "Ich hab keinen Hunger" ..
I brich nieder. You made my day. :hahaha:
 
Ich habe es so gelöst: Ich treffe mich alle 2 Wochen mit einem Escort im Hotel und tobe mich dabei aus. Meine Frau muss davon nichts wissen (wahrscheinlich ahnt sie es aber sowieso).

Na wenn das dein Bild einer Beziehung ist, Glückwunsch! Vielleicht machts aber deine Frau auch ned anders ;)

Da frag ich mich, warum man nicht reinen Tisch macht und ein neues, freies, glückliches Leben beginnt?
 
naja, die Herren sind da schon ein bißl selber schuld - sage ich als Mann.

Wenn nach dem ersten Kind nix mehr läuft, dann hätten sie doch gleich das Thema auf den Punkt bringen müssen. Entweder es gibt eine funktionierende Beziehung - dazu gehört nun mal ein Sexleben oder die Beziehung auflösen.
Leider ist es halt oft so, dass Männer sich wegen den Kindern sehr sehr viel gefallen lassen.
Wenn der Mann nach dem ersten Kind die Frau vor die Wahl stellt, entweder Trennung oder ein Sexualleben dann hättest sehen können wie schnell Frau das Problem "Sexleben" löst.

Ich denke deren Frauen sind generell wenig an Sex interessiert und haben nur einen Mann als "Samenspender" gesucht.

Heute scheint ja die Situation so eingefahren zu sein, dass die Frauen eh denken sie können machen was sie wollen.

Ich würde denen auch ganz dringend raten mal der Frau zu erzählen, dass sie Pornos schauen müssen für eine Befriedigung und das so was auf die Dauer nicht geht und auch die Rute ins Fenster stellen - sich zu trennen ist nie zu spät.

Ich bin mir absolut sicher, dass die beiden Herren ohne Kinder schon längst die Frau verlassen hätten.

Dh Frau erpreßt Mann mit den Kindern.
So bald die Kinder außer Haus sind lassen die sich eh scheiden - Als Mann würde ich schon mal vorsorgen, dass sie dann nicht dermaßen finanziell geschröpft werden - denn das kommt als Nächstes.

Viele dieser Frauen findet man dann mit Mitte vierzig sich selbst bemitleidend und über deren Ex-Männer schimpfen.

Sorry für die sehr negativen Worte.
Ich kenne da einige Freunde welchen es da momentan ähnlich geht was letztendlich immer in einer Katastrophe endete. dh. Trennung wenn die Kinder 18 sind, die Frau behält das Haus usw....

@ gleich auf den Punkt bringen
ich denke damit steht und fällt das ganze. Dieses Quentchen Mut aufbringen, eben auch - möglicherweise - zu "scheitern", einzugestehen dass es NICHT geht.@

@ Samenspender
und damit Versorger.
Gibt es definitiv. Kenne auch ein paar Fälle.

@ sorry für...
dazu besteht kein Grund. Wie andere Beiträge hier werden Aspekte beleuchtet aus der Erfahrung, dem Empfinden,... von Mann und Frau.
Besser nüchtern, klar, besser eine Wunsch-/Traum-/Illussionswelt zerstören/aufdecken. Damit wirkliches LEBEN beginnen kann.

Ich danke Dir und schätze Deinen Beitrag sehr. :bussal:

PS und die, die sich auf den Schlips getreten fühlen, stecken vermutlich ohnehin mitten drin.
 
Da frag ich mich, warum man nicht reinen Tisch macht und ein neues, freies, glückliches Leben beginnt?
Das ist halt nicht so einfach, wenn Kinder da sind. Ich bin ja kein schlechter Vater und Ehemann, nur denke ich doch, dass ich ein Recht auf Sex habe ;)
 
Das ist halt nicht so einfach, wenn Kinder da sind. Ich bin ja kein schlechter Vater und Ehemann, nur denke ich doch, dass ich ein Recht auf Sex habe ;)

Meine Kinder waren 8 und 10 Jahre alt, als ich mich getrennt habe. Deren Reaktion nach kurzer Zeit: "Mama, jetzt ist es viel schöner, du bist viel lustiger".
Meinst wirklich, dass Kinder die Spannungen und Launen zwischen den Ehepartnern nicht spüren??
Es hat nichts mit einem "schlechten Vater" zu tun. Kannst dir dann ja auch die Zeit einteilen, sie zu sehen und etwas zu unternehmen.

"Schlechter Ehemann" ... naja ... da enthalte ich mich der Worte ... ein "guter Ehemann" geht nicht fremd, nur weil er "ein Recht auf Sex hat" ...
 
Vielleicht sollten die Männer mal überlegen, dass es auch an IHNEN liegen könnte, wenn die Frau nicht mehr so viel Sex will ... immer dieselben Handgriffe, "weil man eh schon weiß, wie sie reagiert", die schnellen, fast lieblosen Küsse, die früher anregend waren ... MANN will ja nur schnell die Befriedigung finden ... wenn FRAU sich dann manchmal als "benutzt" vorkommt, ist das kein Wunder, dass sie sich davon distanziert und ggf. auch fremdgeht, wo sie wieder die Aufmerksamkeit und den Reiz, die Leidenschaft erlebt, die früher in der eigenen Beziehung geherrscht hat ...

@ "eh schon weiß"
ich glaub das ist deeer killer schlechthin. für BEIDE seiten. Dazu gehört auch die Selbstverständlichkeit. Dh wenn keine Wetschätzung mehr vom Gegenüber zu spüren ist für das Tun.
Heiiikel. Das beginnt im Alltag, bei Kleinigkeiten.

Ein weiteres Problem für mich war, das ich bei Berührung unmittelbar spürte ob sie für mich, für den Moment war oder
zb. weil "frau mag es wenn mann sie xyz" oder es war spürbar,
dass mein partner von seiner vorherigen partnerin wußte, dass IHR gefällt wenn er xyz macht und es deswegen auch bei mir tat.
Das hat meine Lust auf einen Schlag gekillt. Ich fühlte mich nicht gesehen mit MEINEN Bedürfnissen.
Damals war mir das nicht bewußt und ich eben ohne Mut zu verbalisieren dass etwas NICHT passt,
was natürlich für meinen Partner die Sache auch nicht leicht machte. Ist mir - heute - klar.
 
ohne alles gelesen zu haben nötigt mich der kommentar von 2sex4fun2 doch noch zu einer antwort
ich sehe den kern des problems auch darin, dass männer, die sich mit einer frau einlassen,
für die sexualität nicht mehr als köder bzw. mittel zum zweck ist, eigentlich kein mitleid verdient haben; natürlich ist anfangs alles super - keine überraschung
entsprechende kandidaten lassen sich doch relativ leicht an diversen grundhaltungen und verhaltensmustern erkennen oder zumindest erahnen
da ich geneigt bin geschlechtsneutral zu agieren habe ich natürlich auch kaum mitgefühl für die armen frauen die irgendwann
entdecken, dass sie nur als vorzeigepuppe dienen und eigentlich mieß behandelt werden
auch diese kategorie mann ist ansich nicht sonderlich schwer zu erkennen

beide varianten ausgesprochen naiv oder eben von erziehungsmustern, kulturellen wahnvorstellungen oder sonstigen abstrusen ideen geprägt
im regelfall behaupte ich einmal, dass diese menschen gegen guten rat oder warnung bevor sie ihren jeweiligen bock schießen vermutlich resistent gewesen wären – schließlich ist es immer ausgerechnet deren leben, dass gegen „naturgesetze“ immun ist - jaja der böse zynismus

die gewünschte lösung nach einer schlechten- gar fehlentscheidung oder nach entwicklungen die man sich nicht erhofft hat gibt es sicherlich nicht in der form der eitlen wonne
auch an dieser stelle trifft man nach abwägungen eine entscheidung - diesmal hoffentlich weniger idealisierend - und hofft auf einen besseren ausgang mit ertragbaren konsequenzen
oder man lässt eben alles beim alten und hört auf seine eigene blindheit zu beheulen - wer in der ideologiefalle sitzt und glaubt das jeweilige problem lässt sich durch reden beheben... nun gut; was soll man dazu sagen

auf alle fälle keine situation der effektiv zu helfen ist
handeln oder "nicht handeln" ist angesagt in welcher form steht jedem frei
 
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