M
Gast
(Gelöschter Account)
Dem muß ich als gelernter Österreicher widersprechen:
Natürlich könnte "der Staat" als non-profit-Organisation auch Sinn machen - bloß: es scheitert an den ganz simplen Entscheidungen hinsichtlich personeller Qualitäten.
Alle Banken etwa, die im staatlichen oder parteipolitischen Besitz waren, sind in Österreich den Bach runtergegangen, wurden daher verkauft bzw. verschenkt, die einzige unter politischem Einfluß stehende Einkaufskette Österreichs ("Konsum") war auch die einzige die einen kapitalen Bauchfleck gelandet hat. Die staatlichen Industriebetriebe haben Milliarden gekostet und sind mit schöner Regelmäßigkeit durch das Budget saniert worden.
Und auch heute sind die letzten Staatsbetriebe (AUA, ORF, ÖBB) mehr als insolvenzgefährdet. Wobei die AUA durch uns Staatsbürger vermutlich entschuldet und dann an ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen verschenkt wird.
Ich glaube, daß der Nachteil der Politik in der Wirtschaft einfach der ist, daß die Besetzung der Posten nicht nach Qualitätsmerkmalen geschieht, sondern nach politischen Kriterien. Und das sind keine intelligenten, durch Weitblick bestimmten, sondern sich durch parteipolitische Zwänge ergebende, bei denen die Inkompetenz der protegierten Person einfach negiert wird.
So kann es in Österreich durchaus vorkommen, daß die Wahl eines Finanzministers zwischen einem Drucker und einem Schlosser getroffen wird. Natürlich war's dann eine Katastrophe und natürlich ist's dann Wasser auf die Mühlen derer, die die Privatisierung fordern.
Eine Metapher von wegen "gut gemeint heißt noch lange nicht gut gemacht!":
In China bekommt ein Arzt solange Geld für seine Patienten, solange sie nicht krank sind. Dieser hehre Ansatz kann bedeuten, daß der Arzt darauf achtet, daß seine Patienten gesund sind. Es kann aber auch bedeuten, daß er sie für gesund befindet, obwohl sie bereits am Boden liegen.
Diese Metapher gilt auch für Staatseigentum: natürlich kann's Sinn machen. Aber mit den falschen Leuten und abgesehen von den fehlenden Kenntnissen auch noch dem fehlenden Interesse, einen Laden zumindest ausgeglichen, wenn nicht schon rentabel zu führen, funktionert's halt nicht.
Gerade in Österreich hat man das sehr gut beobachten können. Und kann es noch immer...
Natürlich könnte "der Staat" als non-profit-Organisation auch Sinn machen - bloß: es scheitert an den ganz simplen Entscheidungen hinsichtlich personeller Qualitäten.
Alle Banken etwa, die im staatlichen oder parteipolitischen Besitz waren, sind in Österreich den Bach runtergegangen, wurden daher verkauft bzw. verschenkt, die einzige unter politischem Einfluß stehende Einkaufskette Österreichs ("Konsum") war auch die einzige die einen kapitalen Bauchfleck gelandet hat. Die staatlichen Industriebetriebe haben Milliarden gekostet und sind mit schöner Regelmäßigkeit durch das Budget saniert worden.
Und auch heute sind die letzten Staatsbetriebe (AUA, ORF, ÖBB) mehr als insolvenzgefährdet. Wobei die AUA durch uns Staatsbürger vermutlich entschuldet und dann an ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen verschenkt wird.
Ich glaube, daß der Nachteil der Politik in der Wirtschaft einfach der ist, daß die Besetzung der Posten nicht nach Qualitätsmerkmalen geschieht, sondern nach politischen Kriterien. Und das sind keine intelligenten, durch Weitblick bestimmten, sondern sich durch parteipolitische Zwänge ergebende, bei denen die Inkompetenz der protegierten Person einfach negiert wird.
So kann es in Österreich durchaus vorkommen, daß die Wahl eines Finanzministers zwischen einem Drucker und einem Schlosser getroffen wird. Natürlich war's dann eine Katastrophe und natürlich ist's dann Wasser auf die Mühlen derer, die die Privatisierung fordern.
Eine Metapher von wegen "gut gemeint heißt noch lange nicht gut gemacht!":
In China bekommt ein Arzt solange Geld für seine Patienten, solange sie nicht krank sind. Dieser hehre Ansatz kann bedeuten, daß der Arzt darauf achtet, daß seine Patienten gesund sind. Es kann aber auch bedeuten, daß er sie für gesund befindet, obwohl sie bereits am Boden liegen.
Diese Metapher gilt auch für Staatseigentum: natürlich kann's Sinn machen. Aber mit den falschen Leuten und abgesehen von den fehlenden Kenntnissen auch noch dem fehlenden Interesse, einen Laden zumindest ausgeglichen, wenn nicht schon rentabel zu führen, funktionert's halt nicht.
Gerade in Österreich hat man das sehr gut beobachten können. Und kann es noch immer...
Evtl. die Lieferanten, die das auf ihre Preise umlegen, evtl auch die Arbeiter die ihre Löhne nicht mehr bekommen und auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Die Kosten für die Gespräche der Kinder belaufen sich mittlerweile für 3 Monate auf ca 800 Euro. Lösung Kabelbw, Leitung abschrauben. Wie wenn die Kinder heute nicht in der Lage wären, da wieder etwas anzuklemmen.
Pension.