Lustvolle sexuelle Aggression

Mitglied #594209

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Liebe Foristas,

kennt ihr diesen besonderen Kick wenn sich Aggression zb in Form von Wut oder nach einem Streit in Sex entlädt?

Passiert euch so etwas gelegentlich? Oder führt ihr das absichtlich herbei? Oder ist das ein No-Go für euch?

Edith: Absichtlich herbei führen kann auch zu.B Playfight oder anderes Kinky Zeugs sein, bei dem die Meta-Beziehungsebene zwar sauber bleibt aber im unmittelbaren Interagieren die Emotionen schon Mal mehr als nur zärtlich lustvoll werden :)


Für die, die es gerne ausführlicher möchten:

Es gibt ja interessante Untersuchungen dazu, das sowohl aggressives Verhalten als auch das Paarungsverhalten über ähnliche Botenstoffe und Regionen gesteuert werden: Sex und Gewalt: Neuronen in der Grey-Zone - DocCheck Sex und Gewalt: Neuronen in der Grey-Zone

Ich möchte das Eröffnungsposting nicht zu sehr überfrachten, schließlich bin ich ja auf eure Gedanken zu dem Thema neugierig :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, dass kennen wir. Kommt schon mal vor, wenn auch inzwischen selten (Kinder).
Wenn es passiert, sind die Gefühle so richtig schön in Wallung.
 
Ich mag Dramen überhaupt nicht. Mein Kopf verknüpft Negatives immer mit einem Problem und dann schaltet es in den Problemlöse Modus. 😆
Wenn mein Kopf mit Problemen beschäftigt ist dann ist der Sexualtrieb vollkommen abgeschalten.


Ich habe aber eine Bekannte, die steht da drauf aber er checkt es nicht. 🤣
Wenn sie aus einer Mücke einen Elefanten macht, hat sie das innere Bedürfnis in die Schranken gewiesen zu werden. Sie wird in ihrer Wut auch handgreiflich.

Am liebsten wäre ihr ....
So Film like: Er drückt sie gegen die Wand, küsst sie leidenschaftlich, reißt ihr die Wäsche runter,.....

Endet meistens sehr frustrierend, für beide. 🙄
Mein Hinweis, dass sie ihm das sagen sollte wurde nur belächelt. Er muss selbst drauf kommen, sagt sie.
 
Liebe Foristas,

kennt ihr diesen besonderen Kick wenn sich Aggression zb in Form von Wut oder nach einem Streit in Sex entlädt?

Passiert euch so etwas gelegentlich? Oder führt ihr das absichtlich herbei? Oder ist das ein No-Go für euch?


Für die, die es gerne ausführlicher möchten:

Es gibt ja interessante Untersuchungen dazu, das sowohl aggressives Verhalten als auch das Paarungsverhalten über ähnliche Botenstoffe und Regionen gesteuert werden: Sex und Gewalt: Neuronen in der Grey-Zone - DocCheck Sex und Gewalt: Neuronen in der Grey-Zone

Ich möchte das Eröffnungsposting nicht zu sehr überfrachten, schließlich bin ich ja auf eure Gedanken zu dem Thema neugierig :)

Dieser Kick ist an mir bislang vorübergegangen. Nach einem Streit - der noch nicht geklärt wurde, ist mein sexuelles Verlangen dieser Person gegenüber, nicht vorhanden. Ich mag zwar grobe, als auch agressivere Elemente beim Sex, jedoch funktioniert dies nur, wenn die emotionale Basis nicht durch einen Streit - oder gar Wut, gestört wurde.

Also erst das Streitthema klären, bevor sich die Gefühle wandeln können.
 
Dieser Kick ist an mir bislang vorübergegangen. Nach einem Streit - der noch nicht geklärt wurde, ist mein sexuelles Verlangen dieser Person gegenüber, nicht vorhanden. Ich mag zwar grobe, als auch agressivere Elemente beim Sex, jedoch funktioniert dies nur, wenn die emotionale Basis nicht durch einen Streit - oder gar Wut, gestört wurde.

Also erst das Streitthema klären, bevor sich die Gefühle wandeln können.
Ich versuchte hier möglichst offen zu formulieren...ich glaube ja das es auch Menschen gibt die das eher unreflektiert suchen.

Vielleicht habe ich mich zu sehr zurück gehalten.

Mit dem "führt ihr es absichtlich herbei" dachte ich auch an konstruktive, reflektierte Zugänge wie zum Beispiel Playfight oder andere eher kinky Möglichkeiten.... Also Metaebene und unmittelbare Erlebnis/Emotionsebene getrennt....
 
Wenn man wie ich mehr als eine langjährige Partnerschaft (ich gehe jetzt nur auf Dauerbeziehungen ein) hatte, kann man das, denke ich, gar nicht über einen Kamm scheren.

Ich beschreibe, wie es sich oft speziell mit einer bestimmten Partnerin in meinem Leben zugetragen hat:

Eine kleine Auseinandersetzung bekommt Öl ins Feuer. Man geht ins Gericht. Es kommt zum Sex. Scheinbare Grobheiten sind irgendwie willkommen, ja machen den Verlauf sogar noch heißer. Bis das, was scheinbar aus dem Ruder zu laufen droht, sich letztendlich aufgrund der Gefühle für die Partnerin, zu einer Art "zärtlichen Härte" wandelt.

Echte Aggressionen, waren dabei nicht wirklich im Spiel.
 
Passiert euch so etwas gelegentlich? Oder führt ihr das absichtlich herbei? Oder ist das ein No-Go für euch?

an sich HASSE ich aggression, wut und streit. schon durch traumata in der kindheit bin ich fast harmonie-süchtig. dass mich mein ehrenamt und davon abgeleitet politisches agieren eher in die andere richtung führen ist mir alles andere als recht. aber ist halt so.

gerade deswegen kann ich solches in der beziehung ganz und gar nicht aushalten. zum glück meine süße auch nicht. daher dauert ein konflikt, eher negative oder verletzende emotion bei uns nicht einmal eine stunde. dann treffen wir uns meistens schon rein streckenmäßig in der wohnung auf halbem weg und umarmen uns. aber das endet nicht in sex, wäre völlig unpassend, sondern in dem bedürfnis, dem anderen die sicherheit zu geben, dass auch solche krisen oder meinungsverschiedenheiten nichts an unserer liebe füreinander verändern können.
 
Mit dem "führt ihr es absichtlich herbei" dachte ich auch an konstruktive, reflektierte Zugänge wie zum Beispiel Playfight oder andere eher kinky Möglichkeiten.... Also Metaebene und unmittelbare Erlebnis/Emotionsebene getrennt....

Da der von dir verlinkte Artikel diese Ebene nicht berücksichtigt (außer ich hätte den Part übersehen) und das Thema auch im normalen Sex-Forum gepostet wurde, bin ich nun nicht von getrennten Ebenen ausgegangen und habe einen bewussten Zugang – Playfight o. Ä. – außen vor gelassen. Diese zum Teil schwer kontrollierbaren Emotionsebenen haben für mich auch beim Spiel nichts zu suchen, aber da sind wir ja sicher einer Meinung.
 
Ich mag Dramen überhaupt nicht. Mein Kopf verknüpft Negatives immer mit einem Problem und dann schaltet es in den Problemlöse Modus. 😆
Wenn mein Kopf mit Problemen beschäftigt ist dann ist der Sexualtrieb vollkommen abgeschalten.


Ich habe aber eine Bekannte, die steht da drauf aber er checkt es nicht. 🤣
Wenn sie aus einer Mücke einen Elefanten macht, hat sie das innere Bedürfnis in die Schranken gewiesen zu werden. Sie wird in ihrer Wut auch handgreiflich.

Am liebsten wäre ihr ....
So Film like: Er drückt sie gegen die Wand, küsst sie leidenschaftlich, reißt ihr die Wäsche runter,.....

Endet meistens sehr frustrierend, für beide. 🙄
Mein Hinweis, dass sie ihm das sagen sollte wurde nur belächelt. Er muss selbst drauf kommen, sagt sie.
Ich glaube ein bisschen sowas hatte ich in einer ehemaligen Beziehung auch einmal....nur damals nicht verstanden... Also mit umgekehrten Geschlechtervorzeichen.

Ich bin ein totaler Harmonie süchti und komm erst aus mir heraus wenn ich mich in einer Beziehung sicher fühlen kann während er immer wieder Dramen spielte wenn es für ihn zu ruhig wurde.

Letztendlich war es nur eine Frage der Zeit bis diese Beziehung zerbrach weil wir unterschiedliche Bedürfnisse hatten. Vermutlich hat er sich auch gewünscht das ich einfach von mir aus weiß wie ich in handlen sollte.

Allerdings ist in meiner sadistischen Seite wohl mehr als nur ein Funken Aggression vorhanden, wenn auch gut kontrolliert und tempereriert.

Gerade die sadistische Kreativität vermisse ich in letzter Zeit ein wenig und ich bin am überlegen wie ich diesen Funken wieder finden könnte...
 
Liebe Foristas,

kennt ihr diesen besonderen Kick wenn sich Aggression zb in Form von Wut oder nach einem Streit in Sex entlädt?

Passiert euch so etwas gelegentlich?
Ich bin froh dass ich meine fallweise auftretenden ....
Aggressionsschübe... gut im Griff hab sonst wär ich schon im Häfn. Daher will ich das auch punkto sex gar nicht so genau wissen.

Und wie @Mitglied #586848 sinngemäss schrieb, das sind zwei unterschiedliche Ebenen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da der von dir verlinkte Artikel diese Ebene nicht berücksichtigt (außer ich hätte den Part übersehen) und das Thema auch im normalen Sex-Forum gepostet wurde, bin ich nun nicht von getrennten Ebenen ausgegangen und habe einen bewussten Zugang – Playfight o. Ä. – außen vor gelassen.
Ich bin mir bewusst dass es ein Mischthema ist.

Eine Bekannte ist vor allem im emotionalen Bdsm Bereich verortet und kann super reflektiert damit umgehen...und lernt immer wieder Männer kennen die sich von ihr bzw davon sehr angezogen fühlen ohne es sortiert zu bekommen. Ich glaube ja, dass manches ja nur aufgrund des graduellen Unterschied bzw erst mit der Erkenntnis und dem dann reflektierteren Umgang im Bdsm zu finden ist aber genauso auch bei "Nicht-Bdsmler" (also bekennenden) zu finden ist


Diese zum Teil schwer kontrollierbaren Emotionsebenen haben für mich auch beim Spiel nichts zu suchen, aber da sind wir ja sicher einer Meinung.
Jein. Grundsätzlich bin ich bei dir, sollten die Emotionen die Kontrolle übernehmen ist es besser abzubrechen

Allerdings, ich durfte das einmal in einer sehr innigen und vertrauten Bdsm Beziehung zulassen, dass ich emotionaler spielen durfte. Es waren nur ein paar Minuten, ich habe im vorab darauf geachtet dass nichts passieren kann und ihn ermahnt daß er auf die Grenzen achten muss ... Er hat mich danach glücklich angestrahlt und ich war anschließend völlig verstört und brauchte viel kuscheln von ihm. Und doch und doch...es war ein ganz besonderer Moment
 
Allerdings, ich durfte das einmal in einer sehr innigen und vertrauten Bdsm Beziehung zulassen, dass ich emotionaler spielen durfte. Es waren nur ein paar Minuten, ich habe im vorab darauf geachtet dass nichts passieren kann und ihn ermahnt daß er auf die Grenzen achten muss ... Er hat mich danach glücklich angestrahlt und ich war anschließend völlig verstört und brauchte viel kuscheln von ihm. Und doch und doch...es war ein ganz besonderer Moment

Hand aufs Herz... hattest du in diesem Moment denn richtige Wut auf ihn? Wut stellt für mich immer einen Ausnahmezustand dar. Und in diesen möchte ich mich nur in Ausnahmefällen begeben, da schwer kontrollierbar.
 
Ich kenne dieses Phänomen gut. Es kann schon einen besonderen Kick geben, wenn sich Aggression oder Wut in einer intimen Situation entlädt. Für mich persönlich bevorzuge ich es aber, Sex in geklärten Verhältnissen zu haben. Aldo nicht aus einer echten Streit oder Konfliktsituation heraus. Wenn dabei vorheriges Verhalten wie Wut oder Streit „bestraft“ wird, kann das für mich als devotem Part zusätzlich sehr erregend sein. Aber absichtlich herbeiführen würde ich es nicht, das ist mir zu künstlich und würde die Dynamik kaputt machen.
 
Hand aufs Herz... hattest du in diesem Moment denn richtige Wut auf ihn? Wut stellt für mich immer einen Ausnahmezustand dar. Und in diesen möchte ich mich nur in Ausnahmefällen begeben, da schwer kontrollierbar.
Ich halte mich für einen eher kontrollierten Menschen und neige dazu reflexhaft (unerwünschte) emotionale Impulse zu unterdrücken (ich arbeite mittlerweile dagegen und Versuche die Gefühle zumindest bewusster wahrzunehmen)

Es war dann ja ein abgesprochenes miteinander darauf einlassen, ich musste diesen Funken zuerst gezielt nachspüren und mich in das Gefühl einlassen....aber ja, dann war es Wut. (Das auf ihn , da wirds philosophisch, ich glaube ja das diese rudimentären Emotionen oft gar nicht soviel mit dem Gegenüber zu tun hat auf das es sich richtet)

Was du mitbedenken musst...ich bin eine kleine Frau, jeder durchschnittliche Mann wird sich vermutlich gegen mich zur Wehr setzen können (wenn nicht gefesselt und mental fähig dazu) Ich kann verstehen wenn ein Mann da um Hausecken mehr Hemmungen hat
 
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