Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es noch unbewußt in uns verankert ist. Ist aber nur Spekulation und Gedankenwichserei von mir.
Ja, das gibt es noch.
Schau, ich denk mir, wenn ein Mensch sich selbst erklären muss: "Ich bin so, weil......", sinkt mein Lustpegel rapide.
Bei unter 30igjährigen und als ich selbst so alt war, war das weicher gezeichnet.
Wenn mir heute einer erklärt, was er unbewusst verankert, dann denk ich mir: "Wenn Du das schon weißt, warum machst Du es Dir nicht bewusst."
Pseudowissenschaftliche Hirnwichsereien von absolut Ahnungslosen gibt es zu Hauf. Mal ehrlich: Wen interessiert`s. Immer die gleichen starren unbeweglichen Gschichten, von verknöcherten Menschen, die net ein bisserl Hirnschmalz zsammrinnen lassen wollen - und eh damit permanent anrennen. Erfolg bringt die Steinzeitgschicht ja echt net, egal wie oft sie Dir irgendjemand erzählt - das is tman nur gschwinder damit in auszusortieren, wenn er sich gleich als Neandertaler outet, weil er ja net anders kann.
(o.t. Jungsteinzeit wäre es übrigens, wo es sich aufgrund geänderter Lebensverhältnisse separiert hat, auch vom Körperbau/-größe her)
Ich bin bis zu einem gewissen Grad a faule Sau und tu mir niemanden an, der net stehen, grad gehen und von Kindheitserlebnissen, Steinzeitmenschen, seiner Schulzeit labert und mir erklären will, wie er in komplettem Aufbau und Struktur funktioniert. Jo, dann soll er funktionieren wie er funktioniert, aber ein paar Meter weiter bitte.
Karten auf den Tisch. Ich will sehen, wer Du bist und kein endloses Selbsttherapiegespräch führen.
Geduld habe ich. Jahrelang Zeit mit mäßigen Erfolgschancen nicht.
Manche Leut machen das gerne, denen taugt das auch, die drehen sich, erzählen sich, erklären sich woher sie den Schnupfen grad haben und wie ihre Oma sich genschneuzt hat und, dass sie deshalb.....jo eh.....Mauern einreißen - Abrissbirne, Vertrauen aufbauen - Geduld, Schulter zum Anlehnen - jo wenn alles unter Dach und Fach ist (aber net in der Anbahnungsphase)
Februar 2021 hab ich in meiner Zeitrechnung.
Die erwarte ich mir vom luststrotzenden Partner ebenso.
Ich bin so alt wie ich bin, ich bin geprägt und selbsterzogen, das ist das Resultat.
Da brauch ich niemanden überzeugen oder lange Psychoschwelgerei begehen.
Männer, die das ähnlich sehen sind mir in der beschriebenen Weise noch nie begegnen und werden das voraussichtlich auch nicht. Für die bin ich unfickbar. Wenn jemand auf ihren Schmäh net reinfällt sich den ewig selben Schwachsinn net anhören mag, sackt der Hauch einer gewesenen Erektion wieder ins Kümmerliche zsamm.
Haben Frauen nicht soviel Lust oder sind Männer skrupelloser?
Ersetze mal "skrupellos" mit "hirnverbrannt", dann komm man hin.
Egal ob Frauen oder Männer, jeder muss seinen Libido so dareiten, sodass er in sein Lebenskonzept passt.
Liegt es daran, dass Frauen mehr brauchen als Männer, um befriedigt zu sein?
Bis zur Befriedigung ist´s ein langer Weg.
Und mach mir die Männer net schlecht.
In unbekannte Frauen bis zur Ejakulation reinzuficken, ist für viele Männer keineswegs befriedigen.
Auch denen bleibt danach ein schaler Nachgeschmack und das Gefühl, dass man das auslassen hätte können.

Ein bis sechs Ejakulationen machen noch lange keine Befriedigung - körperlich ausgepowert, mag sein - mit befriedigt sein, hat das für sehr viele Männer nichts zu tun. Wenn es das sein soll, machen sie es daheim, weil sich dafür der verbundene Aufwand (begonnen beim Duschen) einfach nicht lohnt.
Wer es für sein Ego braucht, oder mit weiter, höher, mehr oder die ihn erfüllende Befriedigung erfährt, dem sei es natürlich von ganzem Herzen vergönnt und viel Erfolg gewünscht.
Da Frauen immer seltener und weniger, eine Art von Befriedigung, durch sexuelles Lob und Anerkennung brauchen/wollen, sondern immer genauer definiert wissen, was sie wollen, nicht mehr bereit sind sexuell einem Männer-Anspruchs-Bild zu genügen, sondern selbst ein Bild davon haben was sie wollen, wird die von Dir beschriebene Männerart auf der einen Seite aussterben und auf einer anderen sich wandeln, bewegen. Ob das aus dem Anspruch heraus geschieht, eine sexuelle Partnerin zu finden (in der Not frisst der Teufel.....), oder aus dem veränderten Selbstbild als Mann, ist dabei eher unerheblich.