Lebens als Mann...

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I kount hia a vull steririsch bölln, bist do olle bei da Leitn owa-brackt wia a Ringaugerts-Hirscht-Katzerl. Vastehst? Neit? Wäisodn näita? :rofl:
 
Ich glaube das Thema Gleichberechtigung ist fehl am Platz.

Siehe mein Beispiel Bundesheer vorhin.

Man sollte eher schauen, wer wwlche Stärken hat, diese fördern und auch anerkennen.

Warum soll ich alle gleich behandeln, jeder Mensch is ein Individuum.

Ich sollt alle fair behandeln, nicht gleich.

Jeder verpflichtende Quote, oder entgegenkommen in Tests oder Anpassungen sind eine Schlechterstellub
Ng von einem Anderen.

Beispiel Schulsystem. Wenn einer eine Top Nummer in Mathe ist und in Deutsch mittelmäßig, wird alles daran gesetzt ihn in Deutsch auf "gut" zu bekommen. Quadi "sauberer Durchschnitt". Eigentlich muss er in Mathe noch mehr gefördert werden, wenn es ihm liegt.

Vielleicht etwas überspitzt, zeigt aber was ich meine.
 
Wenn man im Gegenzug jemanden kennt, dem der Punkt beim 4. Antritt nicht geschenkt wurde, dann hat dieser ja eine negative Diskriminierung zu vermelden und hätte das Recht sich zu beschweren.
Wie schon geschrieben, ich kenne es nur so, dass es sich in Summe bei den Studiernden mit den geschenkten Punkten ausgleicht und das wissen sie auch und deshalb beschwert sich meistens niemand. Dass es sich nicht bei jedem Einzelnen ausgeht, wie erhofft, kommt sicherlich vor, aber so einseitig wie du es darstellst, ist es in der alltäglichen Praxis dann doch nicht. Die totale Ausgewogenheit wird es im Bildungsbereich nie geben. Zu meiner Schulzeit im Gym hat die Geschichtelehrerin eindeutig die Jungs bevorzugt und der Mathelehrer die Mädchen. Somit hat sich in Summe auch hier alles ausgeglichen. Wie im Leben selbst. Hat ja auch schon Bulsara sehr treffend geschildert.

Ehrlich gesagt glaube ich das nicht. Unabhängig vom Geschlecht beschweren sich nur Studis, die das dazugehörige Selbstbewusstsein haben.

Zu sagen, es gleicht sich eh aus, finde ich riskant. Man kann das glauben oder nicht.

Tatsache ist, dass das genannte Beispiel auf jeden Fall ungerecht ist und unnötig Ressentiments züchtet.
 
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Hi,

Beispiel Schulsystem. Wenn einer eine Top Nummer in Mathe ist und in Deutsch mittelmäßig, wird alles daran gesetzt ihn in Deutsch auf "gut" zu bekommen. Quadi "sauberer Durchschnitt". Eigentlich muss er in Mathe noch mehr gefördert werden, wenn es ihm liegt.

Vielleicht etwas überspitzt, zeigt aber was ich meine.

prinzipiell korrekt. Praktisch wird er in der Schule ohnehin alleine gelassen, weder gefördert noch sonstwas, aber es wäre vorteilhaft, seine Begabungen zu fördern.

Das hat aber mit Gleichbehandlung nix zu tun.


Das Problem hast Du erst, wenn Du den Zugang zu einem Studium künstlich beschränkst. Das ist eine rein wirtschaftliche Sache, es gibt nicht genug Geld um allen ein Studium zu ermöglichen, weder ist genug Platz noch genug Lehrpersonal da. Also dürfen nur z.B. 1.000 im Jahr studieren.

Und wenn Du so eine künstliche Barriere aufstellst, musst Du sehr wohl dafür sorgen, dass nicht irgendwer unzulässig benachteiligt wird.

LG Tom
 
Nein. Das ist ja berechenbar. Man kann errechnen, wie viele Mädchen bei der Studienzulassung zurückgereiht werden, weil die Lehrer zuvor Mist gebaut haben. Man multipliziert nun die Matheergebnisse (!) so, dass diese Zurückreihung kompensiert wird.
Toll und dann sagst du den jungen Männern, die keinen Einfluss auf das Schulsystem hatten und die nur deswegen keinen Studienplatz bekommen weil eine Frau ihn stattdessen aufgrund der 10% geschenkten Punkte bekommt: "Sorry, ihr konnt das Gefragte zwar besser, aber ihr wurdet in Vergangenheit nicht genug diskriminiert, deswegen diskriminieren wir euch jetzt und ihr dürft nicht studieren.". Das findest du fair?

Richtig ist, dass die wenigen Mädchen, deren Lehrer nicht den Fehler machten, bevorzugt werden, da es aber nur eine Zulassungsprüfung ist, fällt das nicht ins Gewicht.
Und nicht nur diese werden bevorzugt, sondern die Männer, die ausschliesslich wegen dieser Maßnahme nicht studieren dürfen, werden massiv diskriminiert.

Der riesen Unterschied bei den beiden Systemen ist, dass das Schulsystem in keinster Weise vorsieht, dass Männer und Frauen unterschiedlich behandelt werden.
Das Universitätssystem sieht explizit vor, dass Männer und Frauen unterschiedlich behandelt werden.
Du kannst nicht beweislos behaupten die Unterschiede in der schulischen Ausbildung seien so vom System vorgesehen.
 
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Der Aufnahmetest sagt auch nix über die nach dem Studium vorhanden Fähigkeiten aus. Er ist eine Einstiegshürde. Und die sollte neutral sein und nicht Frauen für Fehler von Mittelschule und Gymnasium bestrafen.
LG Tom

95% Frauenquote an Kindergärten, 81% Frauenquote an Pflichtschulen (inkl. Gymnasien), 99% Frauenquote bei PflichtschuldirektorInnen... Und dann muss immer noch ein "Multiplikator" korrigierend die jungen Geschlechtsgenossinnen retten?

Die Medizin ist Eckpfeiler unseres modernen Lebens und die wesentliche Basis unseres Sozialsystems. Als solche sollten Frauen ihren Anteil daran haben und vor allem Patienten die Wahlfreiheit, ob sie sich bei einer Frau oder einem Mann besser aufgehoben fühlen.

D'accord (für die Spezis: einer Meinung, einig, einverstanden), aber wo im Pflichtversichertenbereich kann sich Patient Frau oder Herrn Arzt/Ärztin aussuchen?
 
Hi,



prinzipiell korrekt. Praktisch wird er in der Schule ohnehin alleine gelassen, weder gefördert noch sonstwas, aber es wäre vorteilhaft, seine Begabungen zu fördern.

Das hat aber mit Gleichbehandlung nix zu tun.


Das Problem hast Du erst, wenn Du den Zugang zu einem Studium künstlich beschränkst. Das ist eine rein wirtschaftliche Sache, es gibt nicht genug Geld um allen ein Studium zu ermöglichen, weder ist genug Platz noch genug Lehrpersonal da. Also dürfen nur z.B. 1.000 im Jahr studieren.

Und wenn Du so eine künstliche Barriere aufstellst, musst Du sehr wohl dafür sorgen, dass nicht irgendwer unzulässig benachteiligt wird.

LG Tom
Naja. Ich halte nix davon, das Niveau zu senken, damit alle mitspielen können.

Beispiel:

Zu meiner Zeit war es normal, dass bei Maschinenbau von 35 Leuten in der ersten Klasse nach 5 Jahren ca. 15 übrig waren.
(Der Rest hat sich aus Sitzenbleibern zusammen gewürfelt).
1/3 hats sowieso nur bis zur 3 geschafft.

Irgendwann hat es angefangen, dass die Schulen anhand der Ausfallquoten beurteilt wurden. Das Niveau wurde gesenkt, damit alle durchkommen (oder halt sehr viele)...

Wenn ich heute so einen Absolventen zum Einschulen bekomme, können die nix mehr selbstständig. Denen musst alles zum A.... tragen.

Mit sowas schaffe ich keine Gleichberechtigung, sodern Idioten.

Aber dann in 10 Jahren aufregen, dass es an gescheiten Mitarbeitern fehlt....
 
Hi,

Das findest du fair?

Natürlich! Ich hab die Härte! ;)

Korrekt: Ich sage den Männern: "Ihr bekommt genau das, was ihr bekommen hättet, wenn nicht irgendwelche unterbezahlten Lehrer was versaubeutelt hätten!".

Und natürlich ist es auch so, dass wenn sich rausstellt, dass ähnlich irgendwo Männer benachteiligt sind, haben diese die gleiche Behandlung zu erfahren.

LG Tom
 
"Ihr bekommt genau das, was ihr bekommen hättet, wenn nicht irgendwelche unterbezahlten Lehrer was versaubeutelt hätten!"
Ohne Beweise, dass es tatsächlich an den Lehrern lag? Einfach so 100% der Männer werden so behandelt, 100% der Frauen anders. Finde ich ziemlich gefährlich und unrealistisch das durch diese Maßnahme ausgleichen zu wollen.
Und nocheinmal: Die Vorbereitung für eine Aufnahmeprüfung an der Uni liegt nicht alleinig bei den Lehrern der Kinder.
Ob verschiedene Schulen die Schüler jetzt unterschiedlich gut in Naturwissenschaften ausbilden und Schüler einer Region einen "Vorteil" gegenüber anderen haben, ist dir da egal oder? Ist das für dich fair?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ehrlich gesagt glaube ich es geht in dem Artikel hauptsächlich um das Erleben von Ausgrenzung und "in Schubladen stecken" von Männern.

Stereotypen: Junge im Rock

Das beginnt schon sehr früh und ich glaube es ist wert ab und an die eigenen Vorstellungen zu überprüfen.
 
Hi,

Und dann muss immer noch ein "Multiplikator" korrigierend die jungen Geschlechtsgenossinnen retten?

Du kannst eine Ungerechtigkeit nicht mit einer anderen aufwiegen. ;)

Ernsthaft, ich habe keine Ahnung, wie Du auf die Zahlen kommst, die Gymnasien hier im Bezirk haben ca. 50% Frauenanteil am Lehrkörper, es ist aber egal. Bei der künstlichen Zugangsbeschränkung des Medizinstudiums wurde ein Defizit entdeckt, dass Frauen benachteiligt, und das wurde korrigiert.

Nicht mehr, nicht weniger,

LG Tom
 
Die Medizin ist Eckpfeiler unseres modernen Lebens und die wesentliche Basis unseres Sozialsystems. Als solche sollten Frauen ihren Anteil daran haben und vor allem Patienten die Wahlfreiheit, ob sie sich bei einer Frau oder einem Mann besser aufgehoben fühlen.
Anscheinend News für dich aber Frauen dürfen seit über einem Jahrhundert ungehindert Medizin studieren und tun das auch erfolgreich, kannst jede Ärztin fragen.
 
Hi,

Ohne Beweise, dass es tatsächlich an den Lehrern lag?

egal woran es lag, es wird so korrigiert, dass das Ergebnis statistisch unauffällig ist. Fertig.

Einfach so 100% der Männer werden so behandelt, 100% der Frauen anders. Finde ich ziemlich gefährlich und unrealistisch das durch diese Maßnahme ausgleichen zu wollen.

Warum? Es ist das Defizit ja nur entdeckt, weil statistisch im internationalen Vergleich die meisten heimischen Unis eine Auffälligkeit - einen zu geringen Frauenanteil - aufwies. AFAIR war eine Uni nicht betroffen, die hatte einen anderen Test genutzt. Man hat geforscht und hat eine Lösung gefunden.


Ob verschiedene Schulen die Schüler jetzt unterschiedlich gut in Naturwissenschaften ausbilden und Schüler einer Region einen "Vorteil" gegenüber anderen haben, ist dir da egal oder?

Ja. Auch Privatschulen bilden besser aus.

Nochmal, die Qualität der Ausbildung der Mädchen ist kaum messbar schlechter. Die hohe Gewichtung des Matheteils zeigt die minimalen Defizite erst auf. Eine Uni, ich meine es war die in Klagenfurt, nutzt einen anderen Test, wo Mathe weit weniger stark gewichtet ist, und dort gibt es keine Auffälligkeiten.

LG Tom
 
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