@Mitglied #641644
Danke für den ausführlichen und ehrlichen Bericht, auch wenn das Ergebnis natürlich für dich enttäuschend war. Das Gefühl, ins Klo gegriffen oder sein Geld für null oder eine schlechte Gegenleistung verbrannt zu haben, kennen bestimmt einige von uns.
Ich weiß natürlich nicht, wann du dort warst, und es soll auch keine Ausrede, Entschuldigung oder Verteidigung sein, aber vielleicht eine mögliche Erklärung: Wenn die Damen vielleicht gerade erst angereist sind, könnte ich mir schon vorstellen, dass die Servicequalität und die persönliche Laune ordentlich darunter leiden – auch wenn man natürlich kritisch anmerken darf, dass dies nicht professionell ist.
Was ich mich aber generell in solchen Fällen immer wieder frage, ist, wie diese Damen das eigentlich machen und davon leben können. Ich bin ja kein Insider, aber ich stelle mir vor, dass die Tagesmiete in Leibnitz wohl doch mindestens 100 € – vermutlich sogar mehr – sein wird. Das heißt im Klartext: Der erste Kunde geht in dem Fall wortwörtlich aufs Haus und erst ab dem zweiten beginnt man zu verdienen.
Berücksichtige ich jetzt vielleicht auch noch Verpflegung und ev. Zigaretten..., braucht man vermutlich wohl mindestens drei Kunden pro Tag, um einen einigermaßen akzeptablen Schnitt zu machen. Und wenn ich dann solche Berichte wie deinen lese, frage ich mich natürlich schon ernsthaft, wie die Damen bei so einer Performance auf diese Kundenanzahl bzw. diesen Schnitt kommen sollen. Selbst wenn das Haus nicht voll ist, sondern zum Beispiel "nur" 20 Ladies anwesend sind, wären das mindestens 60 zahlende Gäste pro Tag.
Oder ist die Kundenfrequenz in Leibnitz tatsächlich so groß und wir hier im EF eine so kleine Minderheit (die nun davor gewarnt ist), dass dieses Verhalten trotzdem immer wieder und immer weiter funktioniert?