Das will ich doch hoffen, dass es unlogisch ist - weil ich diese Dinge nie so behauptet hab.
Ich habe nie nur von
Frauen gesprochen, habe sogar explizit betont, dass es um
Menschen geht. Von
kinderlosen Frauen ganz zu schweigen, die habe ich mit keinem Wort erwähnt. Bei
jedem Baby habe ich auch nie behauptet, auch hier explizit darauf hingewiesen, dass es um ein ausgewogenes Gefühl geht und bei jedem Baby Glücksgefühle zu haben auch problematisch sein wird (unerfüllter Kinderwunsch, eigene Wunsch-Kindheit projizieren, etc.).
Im
gleichen Satz wo ich als MÖGLICHE Ursache eine Tendenz zur
Persönlichkeitsstörung erwähne, steht doch an erster Stelle die problematische Kindheit als Ursache.
Und nochmal, nein - man kann nicht von der gesunden Psyche reden, wenn man KEINE positiven Gefühlsregungen beim Anblick eines Baby/Kleinkindes hat. Dazu zählen nicht überschwängliche Glücksausbrüche und der unbändige Wunsch sofort ein Baby zu haben, nur weil man mal ein süßes Baby sieht! Positive Gefühlsregungen sind z.B. auch Verständnis, Hilfsbereitschaft, Beschützerinstinkt, verbale und nonverbale Kommunikation mit dem Kind ... zurücklächeln, was freundliches sagen, freundliche/fröhliche Mimik und Gestik, etc.
Und auch hier, explizit von Wut habe ich nicht geschrieben. Das wäre nur eine negative Gefühlsregung, die ich der Userin auch nie unterstellt habe.
Keine Ahnung ob ich mich so verwirrend ausdrücke, dass einige hier das komplette Gegenteil davon verstehen was ich behauptet hab. Bin schon etwas baff, muss ich ehrlich sagen
Stell dir bzw. stellt euch einfach folgendes vor: (ein absichtlich übertriebenes Beispiel, aber um die naturgegebenen Instinkte bzw. das Fehlen dieser plakativ darzustellen) ... jemand, den wir nicht kennen ertrinkt und wir stehen regungslos am Ufer und tun nichts, fühlen nichts. Kein Instinkt ins Wasser zu springen und die Person vor dem Ertrinken zu retten. Kein Instinkt Hilfe zu holen. Kein Instinkt der Person Anweisungen zu geben wie die sich eventuell selbst retten kann. Kein Instinkt mit Angst, Hilflosigkeit, Mitgefühl, ... zu reagieren. Wir stehen nur da und denken uns entweder "
Aha, da ertrinkt jemand. So ist das Leben." oder "
Cool. Da ersäuft einer." Sind diese zwei Reaktionen normal?
Und wehe es kommt jetzt jemand mit dem rechtlichen Quatsch oder meint ich vergleiche manche User hier mit Mördern oder Psychopathen.
Ja, das sind wir.
Der Sinn dieser instinktiven Reaktion ist tief in uns verankert und sorgt quasi dafür das Überleben unserer Art zu sichern. Wir sind so konzipiert auf kleine Kinder (also unsere Kinder und die Kinder unserer Mitmenschen) mit Zuneigung, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, etc. zu reagieren. Die Intensität ist selbstverständlich nicht immer gleich, die Beziehung zu dem Kind spielt die ausschlaggebende Rolle.
Ich nehme an, dass dir (und vielen hier vermutlich auch) das Kindchenschema ein Begriff ist. Sogar Kleinkinder (!) haben diese Instinkte, das ist untersucht und bewiesen. Wenn man diese Instinkte nicht mehr hat, dann hat man sie verlernt - und hier wird man mit Sicherheit in der Kindheit fündig. Kurz und vereinfacht gesagt: so wie ich als Kind gesehen wurde, so sehe ich als Erwachsener andere Kinder.
Apropos Kindchenschema in Verbindung mit Partnersuche. Auch hier im EF wunderbar zu beobachten: Männer finden eher Frauen attraktiver, die kleiner als sie sind. Frauen finden Männer attraktiver, die größer als sie sind. So, und dann braucht man sich nur die Gründe dafür anzuhören. Wir wissen alle wie die häufigsten Gründe lauten