Keine Religion

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glaube ist für mich der vollkommen untaugliche versuch, unwissenheit durch vollkommen unbewiesene und unbelegte annahmen und spekultionen zu ersetzen.

Alles, incl. das Universum, ist für den Menschen nur durch seine Sinne wahrnehmbar. Er ist aber in der Lage, unvollständige Wahrnehmung zu einem Ganzen zu vervollständigen und für ihn unerklärbare Phänomene zu deuten. Das macht er seit Urzeiten, in denen Blitz und Donner noch "göttlich" waren. Daraus hat sich auch seine Religiösität entwickelt, die in der Tat nichts anderes ist, als fehlendes Wissen durch Glauben zu ergänzen.

Ich denke, dass Religiösität/ Glaubensfähigkeit in oben beschriebenen Sinne eine im Menschen fest verwurzelte und völlig natürliche Angelegenheit ist, ohne die sich seine herausragende Denkfähigkeit nicht entwickelt hätte und er heute noch dumm wie ein Wurm wäre.

So wie er das lila Bild von Marlene 32 (:p) dank seiner Erfahrung/Wissen entsprechend korrigiert und vervollständigt, fügt er auch seiner Existenz die ihm fehlend erscheinden Teile hinzu. Und das ist eben die Symbiose aus Erfahrung, Wissen und Glauben, die für ihn überlebenswichtig ist.

Daher ist Religiösität absolut nichts Negatives oder Überflüssiges. Sie ist untrennbarer Teil des Menschen. Die Frage, ob die Welt ohne Religiosität friedlicher wäre, impliziert den Menschen als ein völlig anderes Wesen.

PS: "Religiosität" ist hier nicht gleich Religion oder Kirche gesetzt.


erkennen wir die endlichkeit unseres wissens an?

aber nein! wir streiten uns drüber, ob das fehlende helle stück da oben im bild ein zeichen für dunkelviolette haare ist oder ein verformter alien-kopf. und bringen den andersgläubigen gegenüber um, für eine abweichende meinung.

Das sind Machtansprüche, die missbräuchlich im Namen der jeweiligen Religionen erhoben werden und Sache der Kirchen/Religionsführer/Politiker.

Also nicht der religiöse Mensch ist der Übertäter, sondern diejenigen, die diese Religiosität missbrauchen oder den Gläubigen ihr Glauben, an was auch immer, streitig machen.
 
Denn du vermischt Religion mit Glauben ohne darüber auch nur die geringste Silbe zu verlieren.
 
Alles, incl. das Universum, ist für den Menschen nur durch seine Sinne wahrnehmbar.

heutzutage ja längst nicht mehr. was aber die religiösen nicht daran hindert, das verbesserte wissen in abrede zu stellen und immer noch den glauben für die bessere wahrheit zu halten (siehe kreationismus etc.). dass galileo galilei recht gehabt hat, hat die katholische kirche z.b. bis heute nicht expressis verbis zugegeben, sondern bloß die möglichkeit eingeräumt.

Er ist aber in der Lage, unvollständige Wahrnehmung zu einem Ganzen zu vervollständigen und für ihn unerklärbare Phänomene zu deuten.

das ist für mich dann ein manko statt gabe, wenn man über die klippe besseren wissens oder zu großen zweifels hinaus deutet statt forscht.

Das macht er seit Urzeiten, in denen Blitz und Donner noch "göttlich" waren. Daraus hat sich auch seine Religiösität entwickelt, die in der Tat nichts anderes ist, als fehlendes Wissen durch Glauben zu ergänzen.

nicht nur religiosität, sondern auch die konkrete jeweilige religion. schon weil man geglaubt hat, die natur (von der man im übermaß abhängig war und immer noch ist) durch wohlverhalten und geschenke an die jeweils zuständigen gottheiten beeinflussen zu können. was natürlich findige personen auch ausgenutzt und gefördert haben. nämlich priester, die schon früh herausgefunden haben, wie prima es sich von den opfergaben leben lässt.

hinzu kommt noch das umgehen mit dem tod. wo man der eigenen endlichkeit (wieder bei wohlverhalten, versteht sich) eine wunderbare fortsetzung dazu"gedeutet" hat. und wo man auch geliebten verstorbenen aus dem schmerz und dem vermissen heraus eine ebensolche wunderbare weiterexistenz verpasst hat. angst, trauer und einsamkeit sind da der schlüssel, nicht wissen oder liebe.

paradoxer weise hindert uns die religion offenbar vehement daran, nach dem wirklichen wesen des todes und danach zu forschen. das wird dann alles zu para-wissenschaft. weil tatsächliche (wahrscheinlich ziemlich abweichende) erkenntnisse wohl unser irdisches wertesystem ziemlich auf den kopf stellen würden und wir nicht so watscheneinfach lenkbar, nein manipulierbar wären wie heute.

und dass es da wahrscheinlich viel mehr gibt (aber anders), das halte ich für zunehmend wahrscheinlicher. aber ich weiß es nicht.

Ich denke, dass Religiösität/ Glaubensfähigkeit in oben beschriebenen Sinne eine im Menschen fest verwurzelte und völlig natürliche Angelegenheit ist, ohne die sich seine herausragende Denkfähigkeit nicht entwickelt hätte und er heute noch dumm wie ein Wurm wäre.

ich halte es für psychische notlösungen und werte-schöpfung auf illusions-basis, die wir m.e. in wahrheit gar nicht brauchen.

fügt er auch seiner Existenz die ihm fehlend erscheinden Teile hinzu. Und das ist eben die Symbiose aus Erfahrung, Wissen und Glauben, die für ihn überlebenswichtig ist.

fügt oder lügt? gerade diese symbiose aus erfahrung, wissen und glauben halte ich für die wurzel des übels, wenn man verlernt, die teile nach ihrer wahrscheinlichkeit oder dem gewissheits/bestätigungsgrad zu trennen. da wird glaube zu wissen und dafür wissen zu blasphemie.

Daher ist Religiösität absolut nichts Negatives oder Überflüssiges. Sie ist untrennbarer Teil des Menschen.

untrennbarer teil ja, aus dem status quo heraus realistisch gesehen. aber ob negativ oder überflüssig, darüber ließe sich schon aus diesem status quo heraus trefflich diskutieren.

Die Frage, ob die Welt ohne Religiosität friedlicher wäre, impliziert den Menschen als ein völlig anderes Wesen.

von der geschichtlichen entwicklung her geb ich dir recht. aber was ist das für eine evolutions-perspektive wenn man auch aberglauben als fixen bestandteil unserer zukunft als notwendig bezeichnet? ja den man sogar über das wissen zu stellen bereit ist!

Das sind Machtansprüche, die missbräuchlich im Namen der jeweiligen Religionen erhoben werden und Sache der Kirchen/Religionsführer/Politiker.

geb ich dir recht.

Also nicht der religiöse Mensch ist der Übertäter, sondern diejenigen, die diese Religiosität missbrauchen oder den Gläubigen ihr Glauben, an was auch immer, streitig machen.

nur verleihen diese religiösen menschen erst den missbrauchern ihre macht und dienen ihnen als handlanger/werkzeug/waffe.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn du von 'Religiösität' schreibst, dann bist du offensichtlich durch die Religion geprägt.

Religion war und ist immer hierarchisch aufgebaut und auch heute noch in vielen Ländern aktiv gelebte Politik.


Religiösität ohne Religion? Na viel Spass dann.
 
seit gestern, gleich neben mir im wohnzimmer in ihrem kisterl, liegt eine stolze hundemama mit ihren babys. aus dem nichts in der mutter gewachsen, klein und zart, pfoten mit minikrallen, ohren, zähne und alles andere was einen hund ausmachen sind bereits da, jedes baby einzigartig im aussehen und wunderschön! gehegt und gepflegt von einer hundemutter, welche im richtigen moment alle nötigen instinkte bekam um die kleinen zu gebären, zu lieben, zu füttern und zu beschützen.

das wunder des lebens, einfach so entstanden aus der laune einer natur, welche durch mutationen aus urschleim dies zustande bringen soll, oder steht doch eine schöpfende kraft dahinter?

jeder mag natürlich glauben was immer er möchte, mir für meinen teil würde wesentliches im leben fehlen, wenn ich ohne glaube mit ersterer, für mich mehr als abstrus anmutenden these leben und mir dieses wunder so erklären müsste!
 
heutzutage ja längst nicht mehr.

Doch. Und genau das beschränkt ihn in seiner Erknntnisfähigkeit. Aber er kann sich seine Welt durch Denken, hier gleich Glauben, so vervollständigen, dass er seinen Selenfrieden findet und so die natürliche Angst vor dem Unbekannten bannt. Inwieweit das durch Religionen instrumentalisiert wurde, ist eine andere Frage. Hier geht es darum, ob eine nicht-religiöser Mensch ein besserer wäre.

Wie gesagt, ich halte diese Frage für nicht beantwortbar. Dass ohne Religionen und Kirchen die Weltgeschichte anders verlaufen wäre, steht außer Zweifel. Ob friedlicher, ist auch nur Spekulation. Kriege, auch solche unter dem Banner einer Religion entstehen nicht aus religiösen Gründen, sondern als Folge einer Instrumentalisierung der in jedem Menschen innewohnenden Religiösität.

Religiösität ist so untrennbar vom Menschen wie seine Psyche. Das ist das was sein Wesen ausmacht. Alles andere wären Machinenmenschen oder Aliens.

nur verleihen diese religiösen menschen erst den missbrauchern ihre macht und dienen ihnen als handlanger/werkzeug/waffe.

Typische fatale Opfer-Täter-Umkehr. Genau das diffamiert pauschal religiöse Menschen.

Ansonsten hat es bislang auch noch keine Philosphie geschafft, auch nur ansatzweise plausibel zu machen, warum denn ein von jeglicher Religiosität befreiter Mensch der bessere sei. Auch Kant und Marx nicht.

vgl:

ch halte es für psychische notlösungen und werte-schöpfung auf illusions-basis, die wir m.e. in wahrheit gar nicht brauchen.
 
Jede Religion hat ihre theoretischen Grundlagen, die 10 Gebote sind wohl das bekannteste Beispiel.
Und (fast) jede Philosophie hat ihre Grundlage entweder im Glauben an das Gute im Menschen, mit entsprechenden Konsequenzen, oder eben nicht, und dann wird ein humanes Korrektiv angeboten.
Also sollten sich Gläubige oder Menschen, die sich mit Philosophie beschäftigen, gut für ihre Umwelt sein.
 
manche verstehen dann nicht, was mit 'Religionsfreiheit' gemeint ist . Damit ist auch gemeint, dass ich von der Religion der andere befreit bin .

Islam-Sittenwächter verprügeln Rosenkavalier
Oh , ok jetzt weiß ich wie du denkst, und lenkst! Ich will absolut keinen in seiner Religion eingreifen,, weil ich ein Mensch bin, der keine Vorurteile, gegenüber anderen hat! Mesch ist Mensch und ein ebenbürdiges Lebewesen. wie alle anderen sind! Oder? Mich interessiert es nicht, was du glaubst, und denkst, aber missch dich bei gewissen Sachen einfach nicht ein! OK? Weil deine komischen Kommentare sind einfach eigenartig! und dein komischer Spoongbob lass ihn draussen, was willst du damit ablenken? Wer bist du????? Bist du auch so ein komischer Sponngebob?der nur dumm in die Höhe hüpft? Sorry, wegen meiner Rechtschreibung, aber du nervst, weist du dass? Du bist ganz eigenartig und komisch! werde dein profil morgen noch genauer durchchecken!
 
Mich interessiert es nicht, was du glaubst, und denkst, aber missch dich bei gewissen Sachen einfach nicht ein! OK?
wenn es dich interessiert, warum soll ich mich dann nicht einmischen?
Du bist ganz eigenartig und komisch! werde dein profil morgen noch genauer durchchecken!
mach das mal aber nimm dir nich zu lange Zeit .
Oh , ok jetzt weiß ich wie du denkst, und lenkst!
du glaubst etwas zu wissen aber weisst gar nichts.
 
so - ihr gebt jetzt beide frieden - sonst fliegt ihr beide aus dem thread raus.
 
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