Kein Unentschieden

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Ich denke, es geht im Leben meistens darum, im Kontakt mit anderen Kompromisse zu schließen und schließen zu müssen! Das ist wichtig für ein harmonisches miteinander!
Aber es kommt auf eben auf das Thema an, und wie wichtig es für mich ist! Ich habe meine bestimmten Wertvorstellungen, von denen weiche ich nicht ab! Da gibt auch keinen Kompromiss!
Dafür kämpfe ich auch, bis zum Sieg! Wenn ich irgendwann merke, dass es sinnlos ist, und ich den anderen nicht überzeugen kann, bin ich weg! Das sehe ich dann nicht als Niederlage, sondern als klug und konsequent, da ansonsten Verschwendung von Zeit und Energie!

Der dritte Weg wäre wohl, unterschiedliche Wertvorstellungen/ Meinungen gegenseitig tolerieren zu können. Solange sie ohnehin keine Handlungskonsequenzen hätten wären sie auch für die Beziehung eigentlich bedeutungslos.

Ich denke, dass diese Form des "indirekten" Kompromisses recht häufig vorkommt.
 
ich hab einen Haufen regeln in die Richtung wie:

-kämpfe nie für etwas das es nicht wert ist oder nichts gutes bewirken würde
-kämpfe nie wenn es nicht die letzte verfügbare Option ist
-kämpfe nie damit wer du bist (ja da arbeit ich noch ein bisschen dran)

ich lese vieeele Bücher über viele Dinge und habe ein ganzes Konstrukt aus Regeln.
 
ich hab einen Haufen regeln in die Richtung wie:

-kämpfe nie für etwas das es nicht wert ist oder nichts gutes bewirken würde
-kämpfe nie wenn es nicht die letzte verfügbare Option ist
-kämpfe nie damit wer du bist (ja da arbeit ich noch ein bisschen dran)

ich lese vieeele Bücher über viele Dinge und habe ein ganzes Konstrukt aus Regeln.

Sorry, aber für diese Weisheiten benötigt man keine Bücher.
Paß' bloß auf, daß dich deine vielen Regeln nicht unfrei machen...
 
das Leben lehrt mir die Regeln und keine Bücher den Papier ist geduldig..
Ja... nur ich bin manchmal zu blöd um das sofort zu begreifen. Dann muss ich nachlesen und drüber nachdenken.... und DANN hauts bei mir halt meistens erst hin!
Beneid dich und alle anderen die schneller lernen und für die das auch so geht! Aber ich werd auch besser langsam und muss nicht mehr so oft spicken :up:
 
Ist unterschiedlich bei mir je nachdem worum es geht. Im Arbeitsleben bin ich das Maß aller Dinge, meine Entscheidungen haben Akzeptiert und Ausgeführt zu werden, genau so wie ich es wünsche. Somit stellt sich die Frage nach Kompromissen nicht.
Privat bin ich ein typischer, gelernter Österreicher. Solang ich genug zu Fressen und zu Saufen hab, sowie meinen Arsch wärmen kann, ist mir vieles Andere ziemlich egal. Da findet sich leicht eine Lösung mit der sowohl mein Gegenüber als auch ich gut leben können.
 
Hallo EF,

gemäß der Signatur einer Userin von hier, habe ich eine Frage an euch :D

Welcher Typ seid ihr, bei dem Motto:
"Kämpfe im Leben nie für ein Unentschieden".

Habt ihr lieber einen Kompromiss als Nix, wollt ihr lieber alles oder nix?

Macht ihr Unterschiede bei verschiedenen Themen, oder eher der Prinzipmensch?

Ring frei - Verwässern aber erst ab Seite 3 :vorsichtig::vorsichtig::vorsichtig:
(ich beobachte euch:D)

Wenn ich diesen Spruch für meine Situation interpretieren müsste, wäre es wohl: Ich habe nie etwas anderes gelernt. Ich habe von Geburt an gekämpft, als die Ärzte meinten, ich werde keine fünf Jahre alt (lustige Anmerkung: Ich hab all meine Ärzte überlebt). Soweit ich zurückdenken kann, hab ich gekämpft. Ich kann mich an sehr wenige Momente erinnern, wo es nicht so war. Ich weiß daher nicht, wie es ist, im Leben Kompromisse einzugehen. Sind es Kompromisse, die mich selbst betreffen oder die, die ich andern gegenüber habe. Ich bin sicherlich anderen gegenüber sehr geduldig und lasse viel zu, vielleicht sogar zu viel (ich glaube an die Eigenverantwortung). Mir gegenüber erlaube ich das nicht. Ich kann es mir nicht leisten. Was aber nicht heißt, dass ich überall die Beste sein muss. Ja, ich lebe ziemlich kompromisslos, aber gehe sicher, was andere Menschen betrifft, viele Kompromisse ein. Das hat mir immer geholfen, in stressigen Situationen eher geduldiger und entspannter zu sein, auch wenn ich innerlich schon die Wände hochgekrochen bin.

Ich hab nur einmal im Leben um einen Menschen gekämpft, wobei ich noch immer nicht weiß, wer gewonnen hat. ;)

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es überhaupt sinnvoll ist, um Menschen zu kämpfen. Das würde doch bedeuten, diesen Menschen als Eigentum zu betrachten. Ich sehe das nicht so. Der Mensch gehört nicht mir.
 
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