Kein Unentschieden

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Ich bin mir gar nicht sicher, ob es überhaupt sinnvoll ist, um Menschen zu kämpfen. Das würde doch bedeuten, diesen Menschen als Eigentum zu betrachten. Ich sehe das nicht so. Der Mensch gehört nicht mir.
Dein Kampf aber könnte belohnt werden in dem der Mensch Dir nicht gehört sich aber sich zu Dir hingezogen fühlt:up:
 
Hallo EF,

gemäß der Signatur einer Userin von hier, habe ich eine Frage an euch :D

Welcher Typ seid ihr, bei dem Motto:
"Kämpfe im Leben nie für ein Unentschieden".

Habt ihr lieber einen Kompromiss als Nix, wollt ihr lieber alles oder nix?

Macht ihr Unterschiede bei verschiedenen Themen, oder eher der Prinzipmensch?

Ring frei - Verwässern aber erst ab Seite 3 :vorsichtig::vorsichtig::vorsichtig:
(ich beobachte euch:D)
Hmmm ich denke, wenn ich mich entscheide für etwas zu kämpfen, dann bin ich überzeugt davon, dass es a) richtig ist und b) dass es egal ist, wie es ausgeht.

Zu den Kompromissen kommt es darauf an, ob ich mich selbst verkehrt mache oder machen müsste, um diesen zu erfüllen oder nicht. Sollte Ersteres der Fall sein, mache ich es 100% nicht, egal was ich dafür loslassen muss. Bei Zweiteren sehe ich das so "wieso soll ich nicht etwas für meine Partnerin tun, das zB ihr gefällt?" Da fällt mir keine Zacke aus der Krone, solange ich mich nicht verkehrt machen muss.

Keine Ahnung in welche Schublade ich jetzt gehöre. :D
 
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Wenn ich diesen Spruch für meine Situation interpretieren müsste, wäre es wohl: Ich habe nie etwas anderes gelernt. Ich habe von Geburt an gekämpft, als die Ärzte meinten, ich werde keine fünf Jahre alt (lustige Anmerkung: Ich hab all meine Ärzte überlebt). Soweit ich zurückdenken kann, hab ich gekämpft. Ich kann mich an sehr wenige Momente erinnern, wo es nicht so war. Ich weiß daher nicht, wie es ist, im Leben Kompromisse einzugehen. Sind es Kompromisse, die mich selbst betreffen oder die, die ich andern gegenüber habe. Ich bin sicherlich anderen gegenüber sehr geduldig und lasse viel zu, vielleicht sogar zu viel (ich glaube an die Eigenverantwortung). Mir gegenüber erlaube ich das nicht. Ich kann es mir nicht leisten. Was aber nicht heißt, dass ich überall die Beste sein muss. Ja, ich lebe ziemlich kompromisslos, aber gehe sicher, was andere Menschen betrifft, viele Kompromisse ein. Das hat mir immer geholfen, in stressigen Situationen eher geduldiger und entspannter zu sein, auch wenn ich innerlich schon die Wände hochgekrochen bin.

Ich hab nur einmal im Leben um einen Menschen gekämpft, wobei ich noch immer nicht weiß, wer gewonnen hat. ;)

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es überhaupt sinnvoll ist, um Menschen zu kämpfen. Das würde doch bedeuten, diesen Menschen als Eigentum zu betrachten. Ich sehe das nicht so. Der Mensch gehört nicht mir.
Ich bewundere deine Stärke, die du da offensichtlich hast und dich ja so weit hat kommen lassen!
Das kenne ich von mir auch!
Aber um ein Menschen zu kämpfen geht es hier glaub ich nicht, das ist ein ganz anderes Thema!
Es geht um Kompromisse mit Menschen oder zwischen Menschen, und wieweit ich dazu bereit bin oder nicht!
 
Der dritte Weg wäre wohl, unterschiedliche Wertvorstellungen/ Meinungen gegenseitig tolerieren zu können. Solange sie ohnehin keine Handlungskonsequenzen hätten wären sie auch für die Beziehung eigentlich bedeutungslos.

Ich denke, dass diese Form des "indirekten" Kompromisses recht häufig vorkommt.
Da gebe ich dir Recht! Aber ich denke, es kommt wirklich drauf an, ob sich da NUR um zwei verschiedene Meinungen handelt, die man natürlich als gleichwertig beiderseitig tolerieren kann, oder ob es sich um etwas handelt, was im Kontakt mit dem Gegenüber zu Unvereinbarkeiten und Problemen führen kann! Ständige Streitpunkte wären da nicht unbedingt Beziehungsförderlich!
 
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Hallo EF,

gemäß der Signatur einer Userin von hier, habe ich eine Frage an euch :D

Welcher Typ seid ihr, bei dem Motto:
"Kämpfe im Leben nie für ein Unentschieden".

Habt ihr lieber einen Kompromiss als Nix, wollt ihr lieber alles oder nix?

Macht ihr Unterschiede bei verschiedenen Themen, oder eher der Prinzipmensch?

Ring frei - Verwässern aber erst ab Seite 3 :vorsichtig::vorsichtig::vorsichtig:
(ich beobachte euch:D)

hottie:):)
 
Jedenfalls ist für mich jemand, der gar nicht oder kaum komromissbereit ist, und immer nur auf seiner Meinung und die Richtigkeit dieser besteht, nicht sozial kompetent!

Da kämpf ich nicht, sondern mach einen Bogen um die Person. ;)

Eine Beziehung zeichnet sich doch durch Gemeinsamkeit und nicht durch Kämpfe aus. Bei denen es doch sowieso nur Verlierer gibt.
 
Vielleicht kann man ja das Wort Kampf auch austauschen mit "Jemanden zu überzeugen versuchen!" Mir kommt da grad das Thema Kinderwunsch in den Sinn, der eine will welche, der andere nicht! Wie sieht es da aus?
 
Noch ein Nachsatz: Dann besser keine Kinder, die sollten es nicht ausbaden das ein Elternteil sie nicht wollte. Kompromiss währe vielleicht ein Haustier, das dient oft auch alternden Paaren als Ersatz wenn die Kinder aus dem Haus sind. :D
 
Vielleicht kann man ja das Wort Kampf auch austauschen mit "Jemanden zu überzeugen versuchen!" Mir kommt da grad das Thema Kinderwunsch in den Sinn, der eine will welche, der andere nicht! Wie sieht es da aus?
Wenn sich diese Frage stellt, dann ist es Zeit sich wertschätzend zu verabschieden und von dannen zu ziehen. Und zwar aus dem Grund, dass diese 2 Seelen nichts mehr voneinander "lernen" können. Die Challenge ist genau diesen Zeitpunkt zu erreichen und zu handeln, statt hinterher zu bereuen nicht den Mut zu solchen Schritt gehabt zu haben. Bitte soll keine Wertung sein, wie sich jemand entscheidet, sondern ein Hinweis, dass es diese Wahlmöglichkeit gibt.
 
Wenn sich diese Frage stellt, dann ist es Zeit sich wertschätzend zu verabschieden und von dannen zu ziehen. Und zwar aus dem Grund, dass diese 2 Seelen nichts mehr voneinander "lernen" können. Die Challenge ist genau diesen Zeitpunkt zu erreichen und zu handeln, statt hinterher zu bereuen nicht den Mut zu solchen Schritt gehabt zu haben. Bitte soll keine Wertung sein, wie sich jemand entscheidet, sondern ein Hinweis, dass es diese Wahlmöglichkeit gibt.
Ja, stimme zu! Wenn es sich um zwei fest vermauerte Standpunkte handelt! Standpunkte können sich aber auch ändern! Ich kenne z.B. den Fall, dass sich die Meinung eines Partner im Laufe der Zeit....spreche von Jahren.... geändert hat! Und zwar wollte SIE lange keine, er schon! Dann isses passiert, und sie sind heute glückliche Familie zu viert! Kam noch eins gewollt nach!
Auch das gibt es!
 
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