Jahrelang vorgetäuscht

Einzige Quelle für diese "Geschichte" ist @Mitglied #757671, die es nach ihrer Aussage aus einem Podcast gehört hat. Natürlich wird alles genau so angenommen, weil es einfach für viele gut passt. Es wird weder hinterfragt, ob es stimmt und schon gar nicht kritisch. Ist ja auch völlig egal, die Rollen sind von vornherein festgelegt. Ich möchte heute nicht mehr jung sein. Zur Klarstellung, ich bezweifle überhaupt nicht, dass es diese Geschichten viel zu oft gibt und jede Einzelne zu viel ist, aber etwas mehr kritischen Umgang, solange man nur eine Seite ohne jede Quelle kennt, würde ich mir selbst in so einem Forum wünschen.
 
Glaubt ihr, dass sowas ein Einzelfall ist?
Nein. Ein vorgetäuschter Orgasmus ist mMn gar nicht so ungewöhnlich, auch wenn es auf Dauer eher kontraproduktiv ist. Oft passiert das aus Unsicherheit, oder um den Partner nicht zu enttäuschen.
Wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, sei es durch Gespräche oder auch Literatur merkt man schnell, dass nicht wenige Frauen denken, mit ihnen stimme etwas nicht, weil sie beim GV nicht oder nicht so leicht kommen. Sie wollen ja, haben Lust aber der Kopf macht Druck, und genau das steht dann im Weg.
Und aus diesem Druck heraus wird dann manchmal "nachgeholfen“. Kurzfristig einfacher, langfristig eher schwierig, weil man sich damit selbst im Weg steht.

Ich hab meine Tochter damals mit 15, als sie ihren ersten Freund hatte, auch beiseite genommen und ihr genau das mitgegeben: nicht aus Gefallen zu wollen handeln, sondern aus eigenen Gefühlen und Bedürfnissen heraus.
 
Daraufhin fühlt sich der natürlich wie ein Sex Gott... Was ja nett ist und echt lieb von ihr. Aber am Sex wird sich (vor allem für sie) nichts verbessern.
Eh, aber auch nix verschlechtern, wenn es eh so o.k. war.

Was ich persönlich nicht für die Feine halte ist, dass man bei irgendwelchen Differenzen es dem Partner in die Goschn haut.
Ich find´s auch nicht leiwand, wenn´s bergab geht, dass man das sagt, wie lang man den/die andere/n oweghaut hat, vielleicht auch gleich mit wem, damit es richtig weh tut.

Wenn man soetwas tut, erlegt man sich selbst das lebenslange Pappnhalten auf.
Man kann Karten in der Hinterhand haben, die man einfach net spielen kann und sich morgens in den Spiegel schaun.
Da sehe ich den Hund begraben und nicht in Nettigkeiten, die für beide so o.k. sind und niemanden weh tun, oder?
 
Ein vorgetäuschter Orgasmus ist mMn gar nicht so ungewöhnlich, auch wenn es auf Dauer eher kontraproduktiv ist. Oft passiert das aus Unsicherheit, oder um den Partner nicht zu enttäuschen.
Oder um es einfach rund abzuschließen, schön für beide.
Ich hab meine Tochter damals mit 15, als sie ihren ersten Freund hatte, auch beiseite genommen und ihr genau das mitgegeben: nicht aus Gefallen zu wollen handeln, sondern aus eigenen Gefühlen und Bedürfnissen heraus.
Next Generation, sowieso. :up:
 
Prinzipiell ja, kann man hinterfragen.
Manches funktioniert im gemeinsamen Stillschweigen aber auch ganz gut. :)
Net zu diesem Thema, aber dennoch, auch ich lern immer noch etwas zu tun.

Das letzte Mal was eine orientalische Weisheit, heute gebe ich die sinngleiche russischer Art:

"Das gesprochene Wort ist ein Spatz. Einmal ausgesprochen, lässt es sich nicht mehr einfangen"
 
Eine Ehe - der Ehemann ist mega stolz, dass er seine Frau jedes Mal 2x während der Penetration zum Kommen bringt, bevor er auch den Höhepunkt erreicht.

Seine Frau täuscht seit Beginn der Beziehung (7Jahre lang) den Orgasmus beim Geschlechtsverkehr vor -um dem Mann sein Selbstvertrauen nicht zu zerstören.

Glaubt ihr, dass sowas ein Einzelfall ist?
7 Jahre sind für mich schon sehr Bedenklich, :unsure:
 
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