Inexistentes Sexleben

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Weil der lustlose Part irgendwie mit der Situation zurecht kommt. Ob er/sie zufrieden ist oder nicht... es ist der Part der lustlos ist etwas an einer Situation zu ändern die den anderen Part stört.

Wer schimpft denn?
Ich schreib nur dass ich es dumm finde in einer Beziehung zu stecken die nicht erfüllend ist und nicht glücklich macht.

Die endet vermutlich irgendwann! Und selbst wenn nicht ist mir Sex und Intimität zu wichtig um eine Beziehung ohne zu genießen. Also warum sollte man sich das antun und mehr Lebenszeit vergeuden als nötig.

Ja dann kann man ja zu einer offenen Lösung finden und das besprechen. Spricht ja nix dagegen. Nur diese ganze Fremdgeherei rechtfertigt das halt trotzdem nicht in meinen Augen.

Zu deinen 2. Absatz
Ich meinte nicht Dich!
Mit Dir zu diskutieren interessiert mich nicht, da du mir zu spooky bist.
 
Kann die Beziehung nicht auch fortbestehen wenn man keinen Sex hat? Zärtlichkeiten kann man ja dennoch austauschen und eine Beziehung ist ja auch komplexer als nur die körperliche Anziehung.

Man muss sich dann halt einen Weg suchen, der für beide in Ordnung ist. Sei es eine Affaire oder Ähnliches.

Kann?
Wahrscheinlich.

Meines wäre es nicht.
 
Kann?
Wahrscheinlich.

Meines wäre es nicht.

Ist Ansichtssache wie man eine Beziehung lebt. Wenn es monogam bleiben soll ist es natürlich ein massives Problem. Da beide Teile der Beziehung auf der Strecke bleiben.
Wenn man sich Defizite, die in der Beziehung sind, wo anders erfüllen kann ist es ja auch in Ordnung und bereichert vllt. sogar das Zusammenleben.
 
Das ist schwer zu beantworten.
Habt ihr Kinder ?
Job anstrengend?
Hormone?
Schlechte sexuelle Erfahrungen?

War sie schon immer eher zurückhaltend?
War der Sex immer wenig?

Wie gehst du auf das Thema ein?
Ist vielleicht eine dritte Person notwendig vom Fach also Mediator oder Gesprächstherapie?

Wenn es immer im Streit endet, ist es anscheinend ein Wunder Punkt denke ich.
Vor allem wenn es um Ablenkungsmanöver geht.

Wie sind sonst eure Gespräche?
Eher oberflächlich? Doch Mal stundenlang tiefere Gespräche?
Oder läuft der Alltag so vor euch hin?
Warum sie so ist wie sie ist ... Kann so gesehen nur sie sagen und erklären.

Wenn reden nicht weiter kommt und tun auch nicht dann muss aber das Thema klar auf den Tisch gelegt werden.
Mit allen Facetten.
Und dabei immer beim ich bleiben.
Ich weiss nicht weiter
Ich möchte das wir guten Sex miteinander haben
Ich fühle das hier was vorliegt was ich gerne mit dir besprechen möchte
Wie kann ich dir helfen das wir uns wiederfinden.

Ich hoffe sehr es hilft !
...die wichtigste frage geht mir ab....hast an klopfer als haustier..?
 
Ich bezichtige nicht der Boshaftigkeit.

Nein, nein eh nicht, war nur so im Gedankenfluss, nicht auf Deine Aussage bezogen......

Scheisse ist es für Beide!
Absolut.

Es gibt aber auch genug die das Positive an unterschiedlichen Zuwendungen in der Beziehung (finanzielles sorgloses Leben....ect.) zu gerne genießen und die Beziehung nicht beenden obwohl sie genau wissen, dass der Gaul Sex tot geritten ist.

Hmm, ich weiß es nicht.
Vielleicht:
Immer wieder abgewiesen zu werden kränkt fürchterlich.

Tja und wie so oft such man die Schuld bei sich selbst.
...schenkt somit dem Abwesenden viel an Gedanken, weil man es verstehen will, warum man wie ein notgeile/r Depp/in dasteht.

Wenn sie/er mit Dir nicht schlafen will, wird das schon sein Grund haben...…(was für eine schlimme Spirale wird da in Gang gesetzt?)
Den zu suchen, kann schon mal in frustrierter Selbstzerfleischung enden....und je mehr man sich bemüht, desto mehr wird die Ablehnung spürbar......

...oder so...wertfrei....Gedanken laufen lassend.....

Meines wäre es nicht.

Gleichfalls. Zärtlichkeit erstirbt ja mit, gehört sie doch mit ihrer Berührung doch bereits zu Sexualität, macht ja nicht selten den kleinen Auftakt - und dann - Abbruch?
Zärtliche Zuwendung und dann die Stopptaste?
Andererseits kann Sexualität so viele Farben haben und auf unzählige Arten gelebt werden.
Wir sind sexuelle Wesen, nachgewiesen von Geburt an. Über das "Wie" könnte man reden oder es finden.
Um ein erfülltes und befriedigtes Einschlafen zu ermöglichen, reicht Rückenkraulen alleine nicht grad, da tät ich bitte schon gern ein bissi mehr, wenn´s grad so schön ist...….

Über das "Nix" gibt´s nix zu sagen.
Will ich nicht. Kann ich nicht.
 
Immer wieder abgewiesen zu werden kränkt fürchterlich.

so ist es!

und je mehr man sich bemüht, desto mehr wird die Ablehnung spürbar......

:up:

..schenkt somit dem Abwesenden viel an Gedanken, weil man es verstehen will, warum man wie ein notgeile/r Depp/in dasteht.

:up:

Und doch gibt es mMn Lösungen, die es gilt herauszufinden. Was es sicher nicht gibt sind Patentrezepte. Genau da liegt die krux begraben, weil wir selbst und aktiv nach Lösungen suchen müssen. Das ist nicht jedermanns Sache, weil es mit Zeit, Aufwand und u.U. nur mit viel Geduld möglich ist. Manche gehen da durch und Andere nicht. JedeR hat da seine eigene und individuelle Art an Herausforderungen heranzugehen und diese zu bearbeiten.
 
Manche gehen da durch und Andere nicht.

Naja.
Ein verloren gegangenes Begehren nach einem Menschen wieder zu erwecken, das ist schon eine Aufgabe.....
Es dem/der andere/n sagen, puh, ist auch eine ganz schöne Aufgabe.....
Elendslang herumeiern, der eine versucht zu erwecken, der andere abzublocken, pahhh frustrierende Aufgabe....
(also wenn das halt der Grund wäre.....)
 
Naja.
Ein verloren gegangenes Begehren nach einem Menschen wieder zu erwecken, das ist schon eine Aufgabe.....
Es dem/der andere/n sagen, puh, ist auch eine ganz schöne Aufgabe.....
Elendslang herumeiern, der eine versucht zu erwecken, der andere abzublocken, pahhh frustrierende Aufgabe....
(also wenn das halt der Grund wäre.....)

Was ich niemals verstehen werde warum es so vielen im zwischenmenschlichen förmlich die Sprache beraubt.

Man sollte doch als erwachsener Mensch der unterschiedliche Arten von Beziehungen leben will...
Über jedes Thema ungeniert sprechen können. ^^
 
Naja.
Ein verloren gegangenes Begehren nach einem Menschen wieder zu erwecken, das ist schon eine Aufgabe.....
Es dem/der andere/n sagen, puh, ist auch eine ganz schöne Aufgabe.....
Elendslang herumeiern, der eine versucht zu erwecken, der andere abzublocken, pahhh frustrierende Aufgabe....
(also wenn das halt der Grund wäre.....)

Wenn alles verloren gegangen ist, dann wird es tatsächlich schwierig. Im Endeffekt müssen es die Betreffenden bzw. jedeR für sich klären, ob so weitergelebt werden kann, oder ob eine Veränderung stattfinden muss, wie auch immer diese ausschauen mag.
 
weil es eine entscheidende Rolle spielt, woher die Lustlosigkeit kommt - ob sie eurer Situation, der muckeligen "Familienstimmung" geschuldet, irgendwelchen Blockaden oder dem Gefühl, daß du "ständig" willst und sie sich bedrängt fühlt.

Herauszufinden woher die Lustlosigkeit kommt, genau das ist mMn der KNACKpunkt

Deshalb wäre vielleicht hilfreich, wenn du so gut du kannst deine Gedanken, Wünsche, Gefühle usw. aufschreibst und sie bittest, dasselbe zu tun. Gibt ja viele Möglichkeiten, wie man mit Situationen auch spielerisch und kreativ umgehen kann - beispielsweise habe ich zeitweise mit meinem Mann Dinge, über die zu sprechen mir schwer fiel, gechattet - obwohl wir uns im gleichen Raum an unseren Rechnern gegenüber saßen. Ihr könntet z.B. Zettelchen mit Wünschen und Gedanken schreiben - verschiedenfarbige Zettel, für jeden von euch eine Farbe - und die in einer Schachtel sammeln und euch zum Candlelight-Dinner an einem bestimmten Tag zusammensetzen und diese Wunschzettel miteinander lesen. Oder euch gegenseitig erotische Geschichten schreiben ....

:up::up::up:
 
Wie in ihr die Lockerheit wecken, mal von sich aus die Initiative zu ergreifen?

Vielleicht kannst du versuchen deinen aktiven Part, betreffend das Intimleben und das Sexuelle, ruhen zu lassen und abwarten was in den nächsten Wochen von ihrer Seite so kommt.

Bedränge sie nicht, sei nicht verärgert, versuche freundlich zu sein, lass alles Intime, das von deiner Seite kommen würde, weg.
Warum ich das schreibe ist, weil bei mir genau das Früchte getragen hat. Vor allem hat geholfen, dass ich mich nicht geärgert habe, wenn von meiner Frau nichts kam. Ich ließ es einfach zukommen, ohne eine Erwartung zu haben und siehe da, auf einmal hat sie den ersten Schritt gemacht. Auch dann, versuchte ich eher passiv zu sein und praktiziere es immer noch.

Es scheint aufzugehen, es ist, als würde ich mich von außen betrachten und Schritte ihrerseits zulassen, wenngleich ich mich in meiner aktiven Rolle zurückhalte. Das heißt nicht, dass ich Zärtlichkeiten nicht erwidere.
 
Ich ließ es einfach zukommen, ohne eine Erwartung zu haben und siehe da, auf einmal hat sie den ersten Schritt gemacht.
freut mich sehr:up:
Kommt euch diese Situation bekannt vor: Ihr wollt ins Kino. Den Film den ihr euch ansehen wollt, hat sehr gute Bewertungen bekommen und eure Freunde, die ihn bereits gesehen haben, meinten ebenfalls, dieser Film ist top.
Und dann: Ihr seht euch den Film an und seid super enttäuscht. Ihr habt euch soviel von diesem Film erwartet...

Erwartung führt nicht selten zu Enttäuschung.

Gerade in der gelebten intimen Sexualität mit einem geliebten Menschen erzeugen Erwartungen Druck. Dieser Druck nur in Form von Erwartungs-Gedanken gedacht erzeugt diesen Druck. Und dieser ist spürbar für meinen Partner. Das muss ich nicht mal kommunizieren.
Es scheint aufzugehen, es ist, als würde ich mich von außen betrachten und Schritte ihrerseits zulassen,
Dabei hast du einfach nur die Kontrolle losgelassen...
Kontrolle und Sexualität, das ist bei genauer Betrachtung irgendwie ein Widerspruch;)
wie @Mitglied #539268 schon schrieb: festgefahrene Wege verlassen, Sexualität fühlt sich lebendig an, wenn sie spontan sein darf...
 
Erwartung führt nicht selten zu Enttäuschung.


Dabei hast du einfach nur die Kontrolle losgelassen...


Kontrolle und Sexualität, das ist bei genauer Betrachtung irgendwie ein Widerspruch;)

Lauter Punkte, die du treffend geschrieben hast. Dieser Prozess war ein jahrelanger, der nach und nach zu dem jetzigen Ergebnis führte. Doch in Stein gemeißelt ist nach wie vor nichts. Es ist und bleibt eine Entwicklung wohin auch immer. Die Grundlage an sich ist ja gegeben.
 
Was ich niemals verstehen werde warum es so vielen im zwischenmenschlichen förmlich die Sprache beraubt.
Eventuell hörten sie als Kinder folgende Sätze:

"Was glaubst du eigentlich wer du bist?"
"Du bist nicht wichtig!"
"Du bist ein jämmerlicher Wurm!"
"Du hast nichts zu melden!"
"Was du denkst, interessiert niemanden!"
"Sei still, du redest nur, wenn man dich fragt!" etc. etc.

Eventuell haben diese Kinder dies irgendwann verinnerlicht und daran geglaubt. Die Fähigkeit ihre inneren Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen, haben sie nicht üben dürfen/können.
Warum sollten sie es dann, nur weil sie körperlich erwachsen erscheinen, dies dann beherrschen,
wo doch Übung bekanntlich den Meister hervorbringt...

Als Ausrede sollte dies nicht dienen, einzig zum Verstehen.
 
Eventuell hörten sie als Kinder folgende Sätze:

"Was glaubst du eigentlich wer du bist?"
"Du bist nicht wichtig!"
"Du bist ein jämmerlicher Wurm!"
"Du hast nichts zu melden!"
"Was du denkst, interessiert niemanden!"
"Sei still, du redest nur, wenn man dich fragt!" etc. etc.

So wahr und doch ist niemand davor gefeit es nicht zu tun. Wichtig ist gleiche Fehler der Eltern nicht eins zu eins weiterzugeben und dazu braucht es viel Selbstreflexion, Information und den eigenen Willen. In brenzligen Situationen kann es oft schwierig sein kühlen Kopf zu bewahren und nicht in alte dumme Muster zu verfallen.

Eventuell haben diese Kinder dies irgendwann verinnerlicht und daran geglaubt. Die Fähigkeit ihre inneren Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen, haben sie nicht üben dürfen/können.

:up:

Warum sollten sie es dann, nur weil sie körperlich erwachsen erscheinen, dies dann beherrschen,
wo doch Übung bekanntlich den Meister hervorbringt...

:up:
 
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