L
Gast
(Gelöschter Account)
Als mir vor einigen Jahren ein Bekannter erzählte, dass er die öffentlichen Toiletten in Wien meiden würde, weil es ihm total unangenehm wäre, wie ihm ständig Kerle zum Pissoir folgen würden, ihm auf den Schwanz starren und manchmal sogar vor ihm zu wichsen beginnen, musste ich noch lachen. Für mich hatte er einfach nur einen sehr schüchternen Schwanz, wenn er nicht pissen konnte, wenn ihm wer zusah; und eine überbordende Fantasie.
Heute ist es für mich gelebter Alltag, wenn ich mal mit (m)einem Mann unterwegs bin, den ein nur mehr schwer zu kontrollierendes Bedürfnis erfasst, dass er trotzdem nicht auf eine der öffentlichen Toiletten geht, wenn wieder mal drei oder vier Kerle wartend davorstehen. Egal ob es sich um ein solches "cruisen" um neuralgische Punkte wie Toiletten handelt, oder zum Beispiel um eine Sache, wie sie momentan in Südkorea Frauen zu tausenden auf die Straßen ruft um zu demonstrieren, wo auf öffentlichen Toiletten, in Umkleideräumen und in Schulen versteckte Kameras installiert werden und die Fotos und Videos von zunehmend vielen Freaks zu ihrer Befriedigung herangezogen und verbreitet werden.
Auffällig ist meines Erachtens, dass sich solch ein Verhalten immer mehr verstärkt, man mag nur einmal in den Thread "geile Pissoirs" sehen, da erhält man auch einen netten Eindruck. Oder auch jeden anderen beliebigen, in dem ein Loblied auf das Onanieren in der Öffentlichkeit gesungen wird. Auf mich macht das einen extrem zwanghaften Eindruck und ich frage mich, wo bei solchen Menschen ein echtes Leben bleibt, wenn eigentlich nur mehr gewichst wird und sich jeglicher Gedanke um ein wie und wo und wann dreht. Ist das eine Sucht? Oder nur ein Symptom einer zunehmend vernetzten Welt, in der die Verbreitung von Bildmaterial, Information, Werbung und Kontaktaufnahme so einfach ist wie nie zuvor? Warum nehmen diese Dinge derart zu? Und warum muss dazu immer eine "Öffentlichkeit" herhalten, deren Intimsphäre man dabei verletzt?
Heute ist es für mich gelebter Alltag, wenn ich mal mit (m)einem Mann unterwegs bin, den ein nur mehr schwer zu kontrollierendes Bedürfnis erfasst, dass er trotzdem nicht auf eine der öffentlichen Toiletten geht, wenn wieder mal drei oder vier Kerle wartend davorstehen. Egal ob es sich um ein solches "cruisen" um neuralgische Punkte wie Toiletten handelt, oder zum Beispiel um eine Sache, wie sie momentan in Südkorea Frauen zu tausenden auf die Straßen ruft um zu demonstrieren, wo auf öffentlichen Toiletten, in Umkleideräumen und in Schulen versteckte Kameras installiert werden und die Fotos und Videos von zunehmend vielen Freaks zu ihrer Befriedigung herangezogen und verbreitet werden.
Auffällig ist meines Erachtens, dass sich solch ein Verhalten immer mehr verstärkt, man mag nur einmal in den Thread "geile Pissoirs" sehen, da erhält man auch einen netten Eindruck. Oder auch jeden anderen beliebigen, in dem ein Loblied auf das Onanieren in der Öffentlichkeit gesungen wird. Auf mich macht das einen extrem zwanghaften Eindruck und ich frage mich, wo bei solchen Menschen ein echtes Leben bleibt, wenn eigentlich nur mehr gewichst wird und sich jeglicher Gedanke um ein wie und wo und wann dreht. Ist das eine Sucht? Oder nur ein Symptom einer zunehmend vernetzten Welt, in der die Verbreitung von Bildmaterial, Information, Werbung und Kontaktaufnahme so einfach ist wie nie zuvor? Warum nehmen diese Dinge derart zu? Und warum muss dazu immer eine "Öffentlichkeit" herhalten, deren Intimsphäre man dabei verletzt?