Ja, das sind genau solche Begriffe mit denen man heute wieder den Leuten in das Gehirn impfen will das Armut eine tolle, moderne Sache ist die uns sozial zusammenführt.
Nein, die Lebensart verändert sich.
Es gibt Leute, die keine Küchen mehr kaufen, ist das teuerste bei der Einrichtung, da reicht eine kleine Teeküche voll auf.
Andernthreads Singlesein und dennoch in Gesellschaft leben, bzw. nicht mehr zwingend bei Partnerschaft in einem Haushalt kommt.
Gerade in den Städten wird der Wohnraum rar. Real ist untertags niemand mehr daheim im Gegensatz zu früheren Zeiten.
Du kannst es Dir ja ansehen, wo überall neue, toll gelegene Wohnungen in Weltstädten dieser Art gebaut werden und weg gehen wie die heißen Semmeln, trotz hohem Preis.
Ja, weil sie dem Geld folgen und die Mietwohnungen in denen sie bis dahin vegetieren ohnehin nur einem Gefängnis entsprechen wo man auch Alkohol konsumieren darf.
Nein es ist üblich auch beruflich auf Zeit oder ganz woanders Erfahrungen zu sammeln, zu studieren, spezielle Ausbildungen zu machen.
Viele gehen von hier weg, weil sie z.B. in der Forschung tätig sind oder keinen adäquaten Job entsprechend ihren Ansprüchen und Interessen finden.
Das ist keine Bewerbung, das gibt es, das wollen Leut, das leben sie.
Dass Beziehungen nicht mehr ein Dach brauchen, besonders dann, wenn kein Nachwuchs geplant oder vorhanden ist (Statistik hilft), hat sich das nun mal so verändert.
Man darf sich auch davon lösen, dass Menschen als Mitbewohner unbedingt einen Partner wollen/brauchen.
Wenn mein Haus leer wäre und nur mehr ich da, würde ich ebenso nach Mitbewohner schauen, mit denen ich leiwand kann und wir uns gut ergänzen. Ich brauch das nicht für mich allein, wäre schad drum, wenn kein richtiges Leben herinnen ist.
Freunde von einem Sohn haben sich ein ehemaliges Kloster in Niederösterreich gekauft, tolle Lage, superschön, fünf sind sie schon, zwei können noch dazu kommen. Dort gibt es auch nur eine riesige Küche und riesigen Holztisch drin. Wieso nicht?