Ideen von früher

ist mir grade eingefallen, zu Beginn des Raketenzeitalters gabs Postraketen


und auch Raketenautos, beides hat sich nie so richtig durchgesetzt ;-)

Externe Inhalte von YouTube
Dieser Beitrag beinhaltet externe Inhalte von YouTube. YouTube könnte Cookies auf deinem Computer setzen bzw. dein Surfverhalten protokollieren. Mehr Informationen zu Cookies und externen Inhalten findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Möchtest du die externen Inhalte laden?
 
Von Braun Wheels. Eine Raumstation mit "künstlicher Schwerkraft" durch Rotation von 1952.


Das Ding hatte nur zwei Probleme, den schwindenden Einfluss und Ruf des Erfinders und den Kalten Krieg wo so ein Teil aus den USA den Osten vor den Kopf gestoßen hätte und natürlich auch die Kosten.
Das es nicht möglich sei wurde nur vorgeschoben um das Interesse zu dämpfen.

Projekt Orion. 1958. Ein Raumschiff mit Atombomben antreiben.

(Etwas irreführende weil es unter dem Projekt 2 Programme gab, Atomantrieb und die Bombenkette. )

Das klingt jetzt erstmal irre, aber würde durchaus funktionieren und hätte enorme Vorteile bei der Geschwindigkeit die wir such heute kaum anders hinbekommen. Realistisch wären z.B. Sonden.

Sber wurde auch Opfer des Kalten Kriegs, Atomabkommen im Weltraum.

Die Sungun. 1929.


Die wirkt wie aus einem James Bond Film. Eine riesige "Lupe" als Satellit die man als Waffe verwenden kann. Und als wäre es nicht verblüffend genug. Dezente Tests eines solchen Konzept gab es sogar schon über Europa. Znamya-2 zog 1993 einen Lichtstrahl von Frankreich über Deutschland bis zum Balkan. Offiziell natürlich nur um später einmal Städte zu erhellen. Man hat es damals medial nicht weiter kommentiert. Aber jedem Militäranalysten war natürlich klar wozu der Test war... .

Heckler & Koch G11 ab 1970


Das wäre eine nue Generation von Sturmgewehren gewesen. Hülsenlose Munition. Enormer Gewichtsvorteil, höhere Treffer Wahrscheinlichkeit.

Wurde aber 1990 beerdigt weil ja kein Feind mehr da war und man keinen Konflikt mit den internationalen Munitionsherstellern wollte.
Offiziell hat man auch einige Probleme herbeifantasiert. Aber der Truppentest hat die schon widerlegt bzw. man hätte sie lösen können.
 
Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.
Das V-förmige Bett - erfunden von einem gewissen Herrn Pilates 😎
:unsure: Telefonieren ihre Nippel?
 
Zuletzt bearbeitet:
grade auf der ORF-Seite gesehen, da hats früher in den Zwanzigerjahren mal ein Einküchenhaus gegeben (mehrere Wohnungen, eine Zentralküche).
Interessante Idee irgendwie, finde ich.
Gibts heute auch noch. Genügend. Die Dinger nennen sich Studentenheime oder Arbeiterwohnungen oder WG-Zimmer in größeren Häusern.
Gabs nicht auch mal die Hohlwelttheorie? ;-)
Die gibts eben so wie Flat-Earth Theory bis heute.

Kennt ihr weitere solche mehr oder wenhiger skurrilen oder doch interessante Ideen oder Projekte?
Da gibts speziell im Bereich der Verschwörungstheorien (angeblich) TONNEN von Projekten die unter den Teppich gekehrt wurden. Von Teslas angeblich unendlicher Energie über Zahnversiegelungen die Zahnärzte in Masse arbeitslos machen würden, diversen Motorenmodellen die viel zu effizient für die Öllobby laufen, Alternative Treibstoffe und Technologien, Heilmittel für diverse Krankheiten die unter der Decke gehalten werden weil lebenslange Tablettenabhängigkeit einfach mehr Geld bringt, usw...
...aber wie gesagt alles eher im Bereich der Verschwörungstheorien anzutreffen.

Ansonsten ist es ganz witzig zu sehen wie zB Elon Musk die ganzen ScienceFiction Ideen aus den Groschenromanen (Perry Rhodan uÄ) aus den letzten beiden Jahrhunderten ausgräbt und der Reihe nach Vakuumzüge zu Hyperloops umbenennt, Marskolonien und Haushaltsroboter als die super notwendigen Innovationen pusht und generell alles tut um diese uralten Fantasien der Menschheit neu aufzulegen und zu verkaufen. Nur dass das eben uralte Fantasien waren, die durchaus schon erforscht wurden und (meistens) aus guten Gründen für praxisuntauglich befunden wurden. Hält Musk aber nicht davon ab sein Schlangenöl weiter zu verkaufen.
Das Ding hatte nur zwei Probleme, den schwindenden Einfluss und Ruf des Erfinders und den Kalten Krieg wo so ein Teil aus den USA den Osten vor den Kopf gestoßen hätte und natürlich auch die Kosten.
...und ein drittes Problem: Die Notwendigkeit.
Sicher wäre es für Astronauten praktisch und gesünder nicht in absoluter Schwerelosigkeit zu sein... aber eben praktisch und gesünder. Nicht NOTWENDIG. Und die ISS ist schon so eines der teuersten, größten Projekte das die Menschheit je angegangen ist... den Preis verdoppeln-verdreifachen um es der Besatzung angenehmer zu machen und ein bisschen Physiotherapie danach zu ersparen ist halt eben nicht notwendig.

Sowas wäre (vermutlich) für permanentes Leben im Weltraum notwendig oder zumindest schwer anzuraten. Aber davon sind wir realistisch sowieso noch einige Zeit entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
grade auf der ORF-Seite gesehen, da hats früher in den Zwanzigerjahren mal ein Einküchenhaus gegeben (mehrere Wohnungen, eine Zentralküche).
Interessante Idee irgendwie, finde ich.
Ist dann irgendwie in der NS-Zeit gestorben, die Idee, weil "deutsche Frauen sowas nicht machen" (in der Gemeinschaftsküche essen).
Ich mag jetzt nicht googeln.

Co-Living.

Hauptsächlich in Großstädten Chinas, Austaliens z.B. längst wieder angekommen. Nordamerika hat bereits Wohnbaugesetze daran angepasst.
Hohe Wohnkosten wohl ein entscheidender Faktor. Auch Lebensgewohnheiten verändern sich, nicht zu vergessen die Küche ist die teuerste Einrichtungsinvestition.

Menschen sind auch breiter geworden ihren Wohnort öfters zu wechseln.

Wien und Graz hat bereits, andere fallen mir grad net ein.

Vieles kommt wieder, nur halt anders, heutigem Bedarf angepasst.
 
grade auf der ORF-Seite gesehen, da hats früher in den Zwanzigerjahren mal ein Einküchenhaus gegeben (mehrere Wohnungen, eine Zentralküche).
Interessante Idee irgendwie, finde ich.
Ist dann irgendwie in der NS-Zeit gestorben, die Idee, weil "deutsche Frauen sowas nicht machen" (in der Gemeinschaftsküche essen).
Zitat
"Vor genau 100 Jahren eröffnete Wiens bekanntestes Einküchenhaus in Rudolfsheim-Fünfhaus. Das revolutionäre Konzept: eine Zentralküche samt Personal für alle Bewohner eines Mehrfamilienhauses. Mit dieser Küchenrevolution wollte man in den 1920er Jahren Frauen in Wien von der Hausarbeit befreien.
Ich bin in einer Stadt geboren wo die Menschen durch Monarchie und später durch die Nachkriegsfolgen des Ersten Weltkrieg als arme Arbeiter in Häusern lebten die man nur darauf ausgerichtet hat das Arbeitsvieh für Bergbau bestmöglich auszunutzen. Gemeinschaftsbäder, Gemeinschaftsküchen, Gemeinschafts WCs und natürlich auch gemeinsame Waschküchen für das kaiserliche Humankapital.

Ende der 30er Jahre wurden dann neue Siedlungen für Arbeiter gebaut die auch einen modernen Standard geboten haben. Kleine Häuser in Reihen mit Küche, Bad, WC, Badewannen und kleinem Garten.
Und das zog natürlich viele Menschen an, wobei es natürlich dadurch auch gesellschaftliche Konflikte in der Stadt gab als die Anwohner der alten Misthäuser den neuen Standard beneidet haben. Diese Häuser sind nachgerüstet mit modernen Fenstern, Dämmung und diverser Technik bis heute beliebt und perfekt für Familien zu bewohnen. Die alten Misthäuser hat man nach dem Zweiten nur weiter genutzt weil die Flüchtlingsmassen aus dem Osten irgendein Dach brauchten. Heute reißt man sie ab, weil kein Mensch bock auf solche Höhlen hat.

Das man damals so etwas wie Gemeinschaftsräume mit Funktion in den Jahrzehnten als positive Entwicklung verkauft hat ist Schwachsinn vom feinsten und hat nur dazu gedient den ausgebeuteten Arbeitern, Scheisse die von Not und Armut geprägt war als moderne Neuerung zu verkaufen. Was aber zu der Zeit ohnehin keiner glaubte. Mit "der Deutschen Frau" hatte das genau gar nichts zu tun. Wer damals wie heute keine eigene Küche will ist eben bekloppt und muss alles glauben... .

Ja, das sind genau solche Begriffe mit denen man heute wieder den Leuten in das Gehirn impfen will das Armut eine tolle, moderne Sache ist die uns sozial zusammenführt. Genau die Art von Shit die dann dazu führt das die Leute wieder den Rattenfängern folgen die Doozerautos und Raum versprechen. Weil Armut, egal wie cool man es propagiert eben immer nur eines ist! Nämlich Armut!

Living ist Haus, Garten, Auto, Familie, Kinder, Hund und Katze und viel Platz zur Selbstverwirklichung. Living ist ein gutes, leistbares und schuldenfreies Leben.

Menschen sind auch breiter geworden ihren Wohnort öfters zu wechseln.
Ja, weil sie dem Geld folgen und die Mietwohnungen in denen sie bis dahin vegetieren ohnehin nur einem Gefängnis entsprechen wo man auch Alkohol konsumieren darf. Eine Rückentwicklung zu einer modernen Nomaden-Mentalität.
Vielleicht wird Frieren im Winter auch bald als gesundheitsfördernde Neuerung beworben weil man dabei viele Kalorien verbrennt... . Cold-Living! Zur Belohnung gibts dann 15 Minuten täglich im beheizten Gemeinschaftsraum. :rofl:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das sind genau solche Begriffe mit denen man heute wieder den Leuten in das Gehirn impfen will das Armut eine tolle, moderne Sache ist die uns sozial zusammenführt.
Nein, die Lebensart verändert sich.
Es gibt Leute, die keine Küchen mehr kaufen, ist das teuerste bei der Einrichtung, da reicht eine kleine Teeküche voll auf.
Andernthreads Singlesein und dennoch in Gesellschaft leben, bzw. nicht mehr zwingend bei Partnerschaft in einem Haushalt kommt.
Gerade in den Städten wird der Wohnraum rar. Real ist untertags niemand mehr daheim im Gegensatz zu früheren Zeiten.

Du kannst es Dir ja ansehen, wo überall neue, toll gelegene Wohnungen in Weltstädten dieser Art gebaut werden und weg gehen wie die heißen Semmeln, trotz hohem Preis.
Ja, weil sie dem Geld folgen und die Mietwohnungen in denen sie bis dahin vegetieren ohnehin nur einem Gefängnis entsprechen wo man auch Alkohol konsumieren darf.
Nein es ist üblich auch beruflich auf Zeit oder ganz woanders Erfahrungen zu sammeln, zu studieren, spezielle Ausbildungen zu machen.
Viele gehen von hier weg, weil sie z.B. in der Forschung tätig sind oder keinen adäquaten Job entsprechend ihren Ansprüchen und Interessen finden.

Das ist keine Bewerbung, das gibt es, das wollen Leut, das leben sie.
Dass Beziehungen nicht mehr ein Dach brauchen, besonders dann, wenn kein Nachwuchs geplant oder vorhanden ist (Statistik hilft), hat sich das nun mal so verändert.

Man darf sich auch davon lösen, dass Menschen als Mitbewohner unbedingt einen Partner wollen/brauchen.
Wenn mein Haus leer wäre und nur mehr ich da, würde ich ebenso nach Mitbewohner schauen, mit denen ich leiwand kann und wir uns gut ergänzen. Ich brauch das nicht für mich allein, wäre schad drum, wenn kein richtiges Leben herinnen ist.

Freunde von einem Sohn haben sich ein ehemaliges Kloster in Niederösterreich gekauft, tolle Lage, superschön, fünf sind sie schon, zwei können noch dazu kommen. Dort gibt es auch nur eine riesige Küche und riesigen Holztisch drin. Wieso nicht?
 
Vielleicht wird Frieren im Winter auch bald als gesundheitsfördernde Neuerung beworben weil man dabei viele Kalorien verbrennt... . Cold-Living! Zur Belohnung gibts dann 15 Minuten täglich im beheizten Gemeinschaftsraum. :rofl:
das ist jetzt sowieso der neue Trend, Kälte und Hunger verlängern angeblich das Leben.....man sollte vermutlich nur drauf schauen, dass man nicht erfriert oder verhungert, dann hätte dann eindeutig die Langlebigkeit verfehlt ;-)

 
Zurück
Oben