Oder ist es einfach unser Sinn im Sein - essen, schlafen, ficken...
Schwer zu sagen, ob das sinnvoll ist, seinem Sein diese Priorität zu geben, aber wenn man sich vor Augen hält dass wir alle hier sind um Erfahrungen zu machen, mag es wohl auch Menschen/Leben/Erfahrungen geben, wo man sich halt ansehen will, wie sichs anfühlt, wenn Ficken das Leben bestimmt. Und wie es dann endet. Es kann durchaus sinnvoll sein, diese extremen Abstürze zu erleben, die sich daraus ergeben, wenn das plötzlich wegfällt, und den Zweck den es erfüllt, nicht mehr erfüllt.
Als ich mir mal eins meiner Leben ansehen "durfte" wo das so war... da erkennst Du dann, dass es ein einfaches Motiv für "ficken ist mein Leben" gibt:
- wo keine (Selbst-)Liebe ist, ist Leere
- wo Leere ist, ist Schmerz
- wo der Schmerz zu gross ist, kann Lust entstehen, denn sie dämpft den Schmerz
- wenn das Muster immer wieder bedient wird, entsteht Lust am Schmerz
- man füllt die Leere, dämpft den Schmerz, betäubt sich, rennt weg vor dem Schmerz...
- ...und man fällt sehr tief, in die Leere, wenn die Kraft zur Lust versiegt...
- dann kommt Erkenntnis, Scham, Reue, ... und viele andere Dinge... Läuterung, Selbstliebe und Schmerzheilung.
Daraus energetisch rauszukommen ist heftig. Und lehrreich. Ich denke wir alle leben solche Leben, um zu lernen.
Und meistern das irgendwann.