Hitze daheim: das hilft wirklich

Österreich ist bereits Weltmeister im negativen Sinne in vielen Disziplinen:

• Bodenversiegelung
• Anzahl behandelter Asylanträge im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl
• Corona-Zahlen
• Inflation

Und so weiter.

Langsam geniere ich mich dafür, in dieser Bananenrepublik zu leben, wo niemand ein Ohrwaschl rühren will, wenn der Hut schon seit vielen Jahren brennt.
 
Österreich ist bereits Weltmeister im negativen Sinne in vielen Disziplinen:

• Bodenversiegelung
• Anzahl behandelter Asylanträge im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl
• Corona-Zahlen
• Inflation

Und so weiter.

Langsam geniere ich mich dafür, in dieser Bananenrepublik zu leben, wo niemand ein Ohrwaschl rühren will, wenn der Hut schon seit vielen Jahren brennt.
Bledsinn ich leb gern in ABsurdistan gerner als wo andres.
 
Die Hitze ist in den Sommern in unseren Breitengraden manchmal nicht mehr auszuhalten. Insbesondere auch wegen der großen Luftfeuchtigkeit und in der Stadt, wo sich der Beton aufheizt und nur mehr langsam abkühlt.

Jeder, der Marcus Wadsak bei seinen kompetenten und nachvollziehbaren Ausführungen zum Klimawandel in einer vollen Breite grundsätzlich widerspricht, ist meiner Meinung nach ein Dodl par excellence. :mrgreen: Die Meteorologen verstehen schon was von ihrem Beruf, sonst hätte sie ja nicht dafür studiert und ihr Hobby zu ihrem Beruf gemacht. Niemand will ein Desaster an die Wand malen, aber so ist es eben.

Natürlich steuert auch die Sonne in einem erheblichen Maße unser Wetter, aber da würde ich doch nicht gleich von einem Klima sprechen. Wetter = kurzfristige Lage, Klima = langfristige Lage.

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ja, das wär was.......früher war ich öfter auch in Katzelsdorf. War damals eine skurrile Diskussion......


Wobei ich nicht kapiere, dass alle im Hochsommer nach Mallorca, Kreta oder Jesolo fahren, wos noch heisser ist. Auch die, die es gar nicht wegen schulpflichtiger Kinder müssten.
 
Diese Schwüle in der Luft ist kaum auszuhalten... Ich komme gerade von meinem üblichen Freitags-Spaziergang nach Feierabend heim und schaute mir im Vorbeigehen das nahezu umgekippte Wasser unseres schönen Donau-Altarmes unter der Fußgänger- und Radfahrerbrücke in meiner schönen Heimatstadt an. Dreckig vor lauter Algen bis dorthinaus wegen der Hitze!

Jetzt bin ich froh, endlich heimgekommen meine mobile Klimaanlage mit dem Schlauch aus dem Fenster (Fensterabdichtung aus einer Spanholzplatte vom Tischler nach meinen Maßen angefertigt vorhanden) endlich einschalten zu können.

Glaubts bitte nicht immer irgendwelchen sogenannten Experten alles, die regelmäßig zu mobilen Klimaanlagen ihren Bullshit dazu abgeben. Die wollen ja auch nur ihr Geschäft mit einer Split-Klimaanlage machen... Wennst bei mir in den Plattenbau reinkommst und die Schlauch-Klimaanlage läuft seit fast 1 Stunde, glaubst, Du bist im Garten Eden. So erfrischend und entfeuchtet ist es da drin! Es fühlt sich wie um 10 Grad kühler an und total entfeuchtet, obwohl die nur maximal 2 Grad schafft. Also es geht nicht nur darum, wie die Werte auf dem Papier ausschauen, sondern es geht darum, welche Effizienz solch eine Maschine auf das Wohlbefinden des darin Wohnenden hat.

Natürlich wäre mir ein Split-Gerät - eine Daikin (der Rolls Royce unter den Split-Geräten) - auch viel lieber. Aber da hat dann noch was die Gemeinde mitzureden (wegen dem Erscheinungsbild der Fassade aufgrund der Außeneinheit). Die Genossenschaft hat mir auf meine Anfrage hin vor vielen Jahren die Installation durch Professionisten nicht verboten, aber sobald sich ein einziger Mieter von den fast 100 Wohnungen im Bau durch den Geräuschpegel oder eine Vibration aufregen würde, müsste ich auf eigene Kosten wieder einen Rückbau veranlassen.

Österreich gleicht nach wie vor einem Entwicklungsland in Sachen Klimatisierung. Offensichtlich gibt es in Österreich keinen einzigen Wohnbau für private Mieter, der von Haus aus mit einer zentralen Klimaanlage ausgestattet wurde. Fernkälte kriegen derzeit nur Institutionen wie das AKH oder eine Uni ab.

Was haben manche Stadtplaner eigentlich im Kopf, wenn man sich das Atomkraftwerk namens "Seestadt" so ansieht? Es gibt nur 4 Möglichkeiten:

• sie sind strunzdumm

• sie sind Arschlöcher, weil total ignorant

• sie sind beides

• die Freunderlwirtschaft regiert über alle Maßen

Ich tendiere stark zu Punkt 4. Wenn ich ein guter Architekt wie mein langjähriger Bekannter aus Klosterneuburg bin, mach ich mir neben der Statik doch auch Gedanken über das Wohlbefinden der Leute, die zukünftig in "meinen" Wohnungen leben werden.

Nichts haben sie bisher begriffen oder umgesetzt! In Wien wird bei einer Modernisierung nach wie vor alles zugepflastert und 10 oder 20% bleibt vielleicht nur für das Grünzeug übrig. Es ist längst zu spät. Bereits seit 30 oder 40 Jahren. Wien wurde derart zugepflastert (und wird es noch immer), dass es keinen Ausweg mehr gibt. Auch wenn die Emissionen von einen Tag auf den anderen weltweit auf 0 reduziert würden, täte es für die nächsten Jahrzehnte keine Änderung im Temperaturanstieg geben.

Bitte, ich bin wahrlich kein Experte auf diesem Gebiet und auch nur deshalb so engagiert, weil mein Thread gerade wieder an die Oberfläche geriet. Ich schaue mir nicht einmal Meteorologen oder die Christa Kummer an (redet mir zuviel), sondern beobachte das ganze Geschehen einfach nur aus einer laienhaften Perspektive. ;)
 
Eine nachhaltige Hitzemilderung in privaten Wohnräumen wäre doch so leicht umzusetzen: Man lasse ein Wohnhaus mit 2 Meter dicken Außenwänden errichten (damals zur Hochblüte der Kirchen haben die das ja auch schon verstanden). Nicht aus Stahlbeton, denn der Stahl da drin leitet Wärme gut, sondern aus Ziegelsteinen. Kostet vielleicht um 2% mehr als "moderne" Wohnhäuser mit maximal 20 cm dünnen Wänden, dafür spart man sich viel Energie für die Kühlung ein und es wird nie richtig heiß drin, weil die Hitze nicht so tief ins Mauerwerk eindringen kann.

Das wäre doch eine Idee. A la longue kostengünstig und total umweltfreundlich (wie gesagt, ich bin kein Grün-Wähler, aber einige gute Ansätze haben die schon, bis auf die Flüchtlingspolitik). Auf meine alten Tag werd ich vielleicht noch ein DDr. Günther Nenning oder ein Kaspanaze Simma... :mrgreen:
 
Eine nachhaltige Hitzemilderung in privaten Wohnräumen wäre doch so leicht umzusetzen:
Sowieso ..... auf Willhaben schmeißen sie dir die mobilen Klimageräte nach, keiner will sie haben. Nachdem ich mir vorige Woche ein Samsung - Gerät habe installieren lassen, werde ich das mobile wohl oder übel zur MA 48 bringen.
 
Nachdem ich mir vorige Woche ein Samsung - Gerät habe installieren lassen, werde ich das mobile wohl oder übel zur MA 48 bringen.

Mit einem Split-Gerät hast Du natürlich die beste Lösung für daheim getroffen. ;) Hier mit dem mobilen Gerät kann man es bei aktuell 24,2 Grad Innentemperatur noch relativ gut aushalten. Der Geräuschpegel ist leider hoch. Nicht durch den Kompressor, sondern wegen dem Gebläse. Immerhin besser als 39 Grad in einer Seestadt-Wohnung. Die knacken kommende Woche sicherlich die 40 Grad. Drinnen! Eine Zumutung...
 
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