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Ich bin überrascht![]()
Und Synchronschwimmen für Männer gibts noch immer nicht
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Ich bin überrascht![]()
Stimmt nicht ganzUnd Synchronschwimmen für Männer gibts noch immer nicht
Is mir eigentlich ziemlich egal, gehöre weder ins eine noch ins andere extrem.Liebe Community,
im letzten Jahrzehnt hat sich viel in den Geschlechterrollen verändert.
Sowohl das traditionelle Bild des Mannes als auch das Bild der traditionellen Frau hat sich gewandelt ,um nicht zu sagen gedreht.
Ab und zu höre ich, dass sich die Frauen sich wieder einen „richtigen Mann“ zurückwünschen. Und die Männer mit einer dominanten Frauenrollen nicht zufrieden sind.
Wie empfindet ihr Frauen diese neue Ordnung ? Wie empfindet ihr das softe Männerbild ? Wünscht ihr euch ein anderes Männerbild ?
Wie empfindet ihr Männer das neue Frauenbild ? Sind euch die Frauen zu „wenig Frau“ ? Wünscht ihr euch ein anderes Frauenbild ?
Ich bitte um ehrliche Antworten
Euer Dev
Ja, sorry, das wäre dann schon hilfreich. So gut kenne ich Dich ned, dass ich weiß, wann Du was ernst und was ironisch meinst. Leider ist "Sitzpinkeln" für sehr viele Männer immer noch nicht Usus und jeder Mann, der das tut, gilt als "Schwächling", "Feigling" usw.Ich Dumpfbacke hab echt geglaubt ich müsste hier kein Ironieschild dazupacken.
Die Generation meiner Eltern (1920 - 1950): Vor dem Zweiten Weltkriegs war vorehelicher Geschlechtsverkehr verpönt und in der Ehe hatte der Mann das Sagen. Die Frauen besorgten den Haushalt und allfällig untergeordnete Lohnarbeit. Während des Kriegs waren bis zun 600'000 Männer im Militärdienst, sodass viele Frauen Männerarbeit übernehmen mussten, aber nicht freier wurden.
Da hätte ich Dich auch mit reingepackt, ehrlich geschrieben. Denn in der Generation sind meine Eltern auch geboren (34 und 36). Meine Großeltern sind 12 und 13 geboren. Meine Oma (12) war ein lediges Kind, egal wie verpönt nicht ehelicher Sexualverkehr war. Die war nach damaligem Gesetz nicht mal volljährig mit 19. Und meine Oma hat schwanger geheiratet. Und da gab es mE genügend andere Frauen, denen derlei passiert ist. Man "musste" quasi heiraten, wenn man schwanger war. Der Generation gehör ich auch an, 1964. Ich hätte gern gehabt, dass vor allem die zweite Frau von meinen Willen abhängig gewesen wäre. Und Scheidungen sind bei meinen Eltern schon relativ häufig gewesen. In meiner Generation ist das fast schon normal, dass jeder zumindest einmal geschieden ist.Meine Generation (1950 -1975): Die Frauen waren immer noch abhängig vom Willen ihres Mannes, aber nicht mehr hörig. Sie erhielten nach mehreren negativen Volksabstimmungen 1971 sogar das Stimmrecht, gaben aber schon vorher beim GV immer mehr den Ton an, Scheidungen waren noch relativ selten (ca. 15 %).

In die Generation fallen meine Kinder auch, auch wenn Du ab 1987 nochmal einen extra Sprung einlegst, was die obige Aussage irgendwie bissl ad absurdum führt.Die Generation meiner Kinder (1975 - 2000): Männer wie Frauen erhielten eine gute Ausildung und entsprechende Arbeitsstellen, paarten sich relativ früh und genossen den Sex schon vor der Ehe und hatten nach später Heirat in der Regel nur zwei Kinder. Rund 50 % der Ehen wurden geschieden, immer mehr Frauen waren alleinerziehend.
Meine jüngere Tochter (Jahrgang 94) ist mit ihrem heutigen Ehemann seit 10 Jahren zusammen. Am 9. Jahrestag hat er um ihre Hand angehalten, am 10. Jahrestag wurde heuer geheiratet. Meine ältere Tochter (Jg. 91) hat auch heuer geheiratet. Die war vorher 2,5 Jahre mit ihrem Ehemann zusammen. Die hatte zwar ca. 2 Freunde und paar ONS bevor sie ihren Mann traf, aber das hatte ich auch, bevor ich meine 1. Frau traf. Die wollte als Jungfrau in die Ehe gehen (Glaubensgründe). Hat sie aber nicht geschafft. Aber sie hatte nur mich als Liebhaber. Insofern ist sie unberührt von jemand anderem in die Ehe gegangen.Die Generation meiner Enkel (ab 1987 geboren) geniesst schon als Teenager den Sex, denkt aber nicht an eine Dauerverbindung. ...
Aber da hinkt mE einiges in der Argumentation. Dann gibts wenigstens keinen Grund mehr für geschlechtsumwandlungen. Wenn wer heute noch meint ein Mann in einem Frauenkörper oder umgekehrt zu sein, gibts dass dann in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr.. Diese Unterscheidung in Frau und Mann sollte weitgehend aufgelöst werden die nächsten Jahrzehnte hoff ich.
Völlig richtig.
Zurück zu alten Rollenbildern !
Auf, auf ihr Männer, lasst uns endlich wieder im Stehen pinkeln !
Das stimmt so nicht!Mein Beitrag: die Solidarität unter Männern ist viel ausgeprägter als unter Frauen. Im Zweifel zieht die Herde/Horde immer mit dem Mann!
Das stimmt so nicht!
Ich nehm an du beziehst dich auf Trennungserfahrungen. Und da kann ich dir zB sagen dass ich die umgekehrten gemacht habe. Ursprünglich MEIN alter Freundeskreis hat während einer Beziehung meine EX ein wenig in sich aufgenommen. Bei der Trennung hat sie MEINE Leute gefragt ihr zu helfen und sie haben sich alle auf ihre Seite geschlagen.
Zugegeben hab ich dann auch auf die Freundschaften geschissen und nicht versucht Kontakt zu halten. Ich kann vergeben... aber im Vergessen bin ich ganz schlecht.
Aber das mit der Solidarität würd ich SO gar nicht verallgemeinern.
Das kommt drauf an!Das hängt, glaub ich, damit zusammen, dass Männer auch mehr miteinander machen bzw. die Bindungen stärker sind (Beruf, Sport, Fortgehen ... geschäftlich) während man die Frau, sozusagen, nur als "Anhängsel" wahrgenommen hat, und darauf kann "Mann" halt auch leichter verzichten.
AlphaSchau mal Aschu, Hanni hat dich soeben als "Anhängsel" bezeichnet. Das würd ich mir als Alpha nicht so bieten lassen.
... du ehrst mich mehr als ich mich selbst ehren würde. Aber ich bin eher ein Anti... und kein Alpha in sozialen Strukturen würd ich meinen. Ich steh da lieber am Rand oder etwas außen. Klassische Einteilungen sind mir zu primitiv.Mein Beitrag: die Solidarität unter Männern ist viel ausgeprägter als unter Frauen. Im Zweifel zieht die Herde/Horde immer mit dem Mann!
Full ack! Wobei der letzte Satz für mich eine Frage aufwirft: "Besonders schwache Typen. Auf beiden Seiten" (ok, es waren 2 Sätze)Das einzige was ich sehe ist, dass heutzutage jeder in jede Rolle schlupfen kann, weitgehend ohne sozial sanktioniert zu werden. Viele kommen jedoch mit dieser Freiheit und dem Gesellschaftsbild nicht zurecht und wünschen sich alte Zeiten zurück, in der die Rollen klar definiert waren. Besonders schwache Typen. Auf beiden Seiten.
Wie empfindet ihr Männer das neue Frauenbild ? Sind euch die Frauen zu „wenig Frau“ ? Wünscht ihr euch ein anderes Frauenbild ?
Sicher gibt es das. Ich bilde mir ein ich habe sogar bei den olympischen Spielen männliches Synchronschwimmen gesehen.Und Synchronschwimmen für Männer gibts noch immer nicht![]()
Hi,
ich hätte gerne stärkere Frauen.
Deine Ansicht zum Frauenbild halte ich für eine Hypothese eher rechtsorientierter Männer die keine Frauen abbekommen.
LG Tom
Hi,
ich hätte gerne stärkere Frauen.
Deine Ansicht zum Frauenbild halte ich für eine Hypothese eher rechtsorientierter Männer die keine Frauen abbekommen.
LG Tom
Liebe Community,
im letzten Jahrzehnt hat sich viel in den Geschlechterrollen verändert.
Sowohl das traditionelle Bild des Mannes als auch das Bild der traditionellen Frau hat sich gewandelt ,um nicht zu sagen gedreht.
Ab und zu höre ich, dass sich die Frauen sich wieder einen „richtigen Mann“ zurückwünschen. Und die Männer mit einer dominanten Frauenrollen nicht zufrieden sind.
Wie empfindet ihr Frauen diese neue Ordnung ? Wie empfindet ihr das softe Männerbild ? Wünscht ihr euch ein anderes Männerbild ?
Wie empfindet ihr Männer das neue Frauenbild ? Sind euch die Frauen zu „wenig Frau“ ? Wünscht ihr euch ein anderes Frauenbild ?
Ich bitte um ehrliche Antworten
Euer Dev