Gedanken zum Älterwerden

Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Ich glaube, wenn ich sexuell etwas als ‚Verlust‘ sehen würde, wär’s mehr Indikator, dass ich das Verlorene doch wieder gern (auf)leben lassen würde

Sexualität hat sich für mich insofern verändert, als dass ich mich anders auf mich und auf andere einlassen kann :)

Ich Merk‘ dass ich mich mehr davon lösen kann was ich denke, was mir gefallen sollte.
Das ist befreiend.
Das gefällt mir sehr gut. :)
 
Ich lese hier ja schon ein paar Tage mit und würde mich selbst als ziemlich offen und neugierig bezeichnen, was Sexualität angeht.

Was mir dabei immer öfter auffällt und ehrlich gesagt ein bisschen zu denken gibt: Wenn ich Beiträge von älteren (meist männlichen) Usern lese, habe ich oft das Gefühl, dass sich die Vorstellung von „intensiver Erotik“ überhaupt nicht mit meiner Vorstellung vergleichen lässt.

Für mich liegt die Intensität oft in Küssen, Nähe oder einfach im In-die-Augen-Schauen – Dinge, die nicht wahnsinnig spektakulär sind, sich aber unglaublich intensiv anfühlen.

Und dann lese ich hier von Erfahrungen, bei denen es viel mehr ums Extreme geht... z. B. Gangbangs, Cuckold-Erfahrungen oder generell sehr intensive/außergewöhnliche Settings. Und dann frage ich mich oft, ob das einfach eine andere Art von Offenheit ist… oder ob sich mit der Zeit wirklich etwas verändert.

Wird „das Einfache“ irgendwann zu wenig? Braucht man mehr, um das gleiche Gefühl zu bekommen? Oder verschiebt sich einfach nur das, was man als reizvoll empfindet?

Ich merke bei mir ja selbst, wie sich Dinge verändern und Vorlieben verschieben. Aber schon der Gedanke, mein Partner würde mich teilen wollen, fühlt sich für mich komplett falsch an – da bekomme ich richtig Gänsehaut... (und nicht im guten Sinne)

Deshalb meine Frage an euch, vor allem an die, die schon länger dabei sind:
Wie hat sich eure Wahrnehmung von Erotik im Laufe der Jahre verändert?
Gibt es Dinge, die früher im Mittelpunkt standen und heute weniger wichtig geworden sind?
Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Bei mir hat sich eigentlich nur verändert, dass ich aus Erfahrung schlauer geworden bin und es ein Thema ist, mit dem ich offener umgehen kann.

Vorlieben hat jeder glaub ich in jedem Alter eigene, Gott hat einen großen Tiergarten. Und die Beiträge hier sind nicht repräsentativ für die Bevölkerung 😂
 
Als Methusalem dieses Forums stelle ich fest, dass bei mir jede Lebensphase ihre spezifischen Ängste, Sorgen und Widerwärtigkeiten, aber mindestens so starke Hoffnungen, Wohlgefühle und Glücksmomente hatte. Die kindlichen Ängste und Unsicherheiten verflogen sich so rasch, dass ich in unglaublich forschem Tempo mein vielseitiges und höchst spannendes Leben einrichten und geniessen konnte. Erst in meinem zehnten Dezennium begannen die ersten Altersbeschwerden, aber dank meiner grossen Familie, deren Mitglieder sich liebevoll um meine Frau und mich kümmern, lebe ich zufrieden und zuversichtlich. Allerdings breitet mir die gegenwärtige weltpolitische Entwicklung grossen Kummer.
 
Für mich liegt die Intensität oft in Küssen, Nähe oder einfach im In-die-Augen-Schauen – Dinge, die nicht wahnsinnig spektakulär sind, sich aber unglaublich intensiv anfühlen.
Zauberhaft, sehen fühlen spüren, sich Nahe sein.....
Und dann lese ich hier von Erfahrungen, bei denen es viel mehr ums Extreme geht... z. B. Gangbangs, Cuckold-Erfahrungen oder generell sehr intensive/außergewöhnliche Settings. Und dann frage ich mich oft, ob das einfach eine andere Art von Offenheit ist… oder ob sich mit der Zeit wirklich etwas verändert.
Ich denke meist sind es Gedanken, Träume der Herren, oder aber auch der Frust es nie besprochen zu haben mit der Frau der Partnerin, angst zu haben sie mit den Wünschen zu überfordern, zu verletzen
Wird „das Einfache“ irgendwann zu wenig? Braucht man mehr, um das gleiche Gefühl zu bekommen? Oder verschiebt sich einfach nur das, was man als reizvoll empfindet?

Ich merke bei mir ja selbst, wie sich Dinge verändern und Vorlieben verschieben. Aber schon der Gedanke, mein Partner würde mich teilen wollen, fühlt sich für mich komplett falsch an – da bekomme ich richtig Gänsehaut... (und nicht im guten Sinne)

Deshalb meine Frage an euch, vor allem an die, die schon länger dabei sind:
Wie hat sich eure Wahrnehmung von Erotik im Laufe der Jahre verändert?
Bin schon etwas älter, was früher ordinär war, ist heute Kindergeburtstag, aber früher war es auch schön, aufregend, neu, anregend erregend
Gibt es Dinge, die früher im Mittelpunkt standen und heute weniger wichtig geworden sind?
Ja, leider, aber gesundheitsbedingt durch meinen Mann, die Mobilität hat sehr nachgelassen, etwas zu unternehmen, heute meist der triste Alltag
Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Eher der Verlust von Lebensqualität. Nein, nicht der Sex, die Unternehmungen
 
Als Methusalem dieses Forums stelle ich fest, dass bei mir jede Lebensphase ihre spezifischen Ängste, Sorgen und Widerwärtigkeiten, aber mindestens so starke Hoffnungen, Wohlgefühle und Glücksmomente hatte. Die kindlichen Ängste und Unsicherheiten verflogen sich so rasch, dass ich in unglaublich forschem Tempo mein vielseitiges und höchst spannendes Leben einrichten und geniessen konnte. Erst in meinem zehnten Dezennium begannen die ersten Altersbeschwerden, aber dank meiner grossen Familie, deren Mitglieder sich liebevoll um meine Frau und mich kümmern, lebe ich zufrieden und zuversichtlich. Allerdings breitet mir die gegenwärtige weltpolitische Entwicklung grossen Kummer.
Hansi... Ich sag dir eins: bleib bitte noch bei uns!

Weil wenn du jemals gehst dann SCHWÖR ich dir dass ich jeden deiner Posts nehm, eine KI damit fütter und dich so unsterblich mach. Ich weiß nicht ob dir das Recht wäre!
...aber wie du sagst: du bist der Methusalem des Forums und damit ein unverzichtbarer Teil!:zweisam:
 
Allerdings breitet mir die gegenwärtige weltpolitische Entwicklung grossen Kummer.
In der Zeit des Aufschwungs und des Friedens geboren, belastet das stark.
Nicht ins Vergleichen zu kommen ist ganz wichtig.
Die Richtung ist immer vorwärts, besonders wie bei uns, wenn Generationen uns folgen.
Aber es ist so unglaublich schön, hier sein zu dürfen, dabei zu sein, das stete Bemühen, die Fürsorge und die Liebe weiter zu geben und zurück zu bekommen, über die Grenzen der Zeit, den unterschiedlichen Generationen wie auch durch das Band geeinte unterschiedlichste charakterstarken Persönlichkeiten.

Gern schau ich zrück, aber meine Aktivität, mein Interesse geht vorwärts. Ich hoffe das Schicksal erweist sich gnädig.
 
Zuletzt bearbeitet:
auf deine frage bekommst wahrscheinlich so viele unterschiedliche antworten, wie es teilnehmerInnen hier gibt.

Deshalb meine Frage an euch, vor allem an die, die schon länger dabei sind:
Wie hat sich eure Wahrnehmung von Erotik im Laufe der Jahre verändert?
Gibt es Dinge, die früher im Mittelpunkt standen und heute weniger wichtig geworden sind?
Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Wird „das Einfache“ irgendwann zu wenig? Braucht man mehr, um das gleiche Gefühl zu bekommen? Oder verschiebt sich einfach nur das, was man als reizvoll empfindet?

die wahrnehmung hat sich gewaltig verändert - wie wohl auch bei anderen, und die frage ist, wie man damit umgeht.

der sexuelle trieb "im alltag" lässt nach. nicht nur weil eben die hormonelle flutung mit dem alter gerionger wird, sondern weil man im sexualleben schon einiges hinter sich hat. das "herzklopfen beim neuen kick" wird daher allein schon deswegen geringer.

für die einen ist es ein antrieb, immer "mehr" und extremeres zu tun, um wieder denselben grad an hormoneller zuschüttung zu erleben, für die anderen geht man die dinge entspannter, gelassener, oft auch bewusster und mit mehr genuss im einzelnen moment an.

ohne die alternative jetzt abwerten oder verdammen zu wollen gehöre ich selber der zweiten kategorie an. und es lebt sich so auch mit "sexuell attraktiven zielpersonen" wesentlich entspannter. ich brauch - auch wenn jemand reizvoll ist - jetzt nicht vom inneren antrieb her die nächste kerbe im schaft. und ich empfinde es als bereichernd.

manchmal sogar witzig, wenn dann umgekehrt das "häh? der müsste doch eigentlich sabbernd hinter mir her kriechen!" bei der dame vis a vis entsteht, die nicht selten mit so einem verhalten der männlichen verehrerschicht nicht so wirklich a la schema F umgehen können.

auch das, was sich gefühlsmäßig wirklich als "liebe" und "beziehung" definieren lässt bekommt noch mehr gewicht im alltag.
 
p.s.: man muss sich halt mit dem älterwerden genauso auch daran gewöhnen, dass sich der posteingang im junkmail-ordner ändert!

waren es früher die spams von beate uhse und orion, später dann die viagra-angebote und dann prostata-vorsorgepräparate sind es heute der newsletter vom bständig und die vorsorge-angebote von der bestattung wien ...
 
pps.: jetzt stellts euch umgekehrt den gedanken-ansatz vor "ich will sie noch alle haben, bevor ich ins gras beiß - und das auf mega-geil in allen erdenklichen spielarten"!

es gibt heute wohl so etwa 10 milliarden menschen - etwa die hälfte davon frauen. zum glück bin i ned bi, dann gabats überhaupt aaan stress.

aber 5 milliarden - abzüglich dem schutzwürdigen alter und der nekrophilie - in allen stellungen des kamasutra (und die vom philo noch dazu) durchficken ... i kriag scho kaaa luft mehr vom haustor bis zum briafkastl ...

:hungover:
 
disco war gestern - heute ist club

nur Bar ist Bar geblieben ..........

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pps.: jetzt stellts euch umgekehrt den gedanken-ansatz vor "ich will sie noch alle haben, bevor ich ins gras beiß - und das auf mega-geil in allen erdenklichen spielarten"!

es gibt heute wohl so etwa 10 milliarden menschen - etwa die hälfte davon frauen. zum glück bin i ned bi, dann gabats überhaupt aaan stress.

aber 5 milliarden - abzüglich dem schutzwürdigen alter und der nekrophilie - in allen stellungen des kamasutra (und die vom philo noch dazu) durchficken ... i kriag scho kaaa luft mehr vom haustor bis zum briafkastl ...

:hungover:
Ich hatt sie schon nicht alle bei meiner geburt :mrgreen:
 
aber 5 milliarden - abzüglich dem schutzwürdigen alter und der nekrophilie - in allen stellungen des kamasutra (und die vom philo noch dazu) durchficken ... i kriag scho kaaa luft mehr vom haustor bis zum briafkastl ...
Auf der anderen Seite gäbe es schlimmere Arten abzutreten als den Herzinfarkt beim Reverse-Gangbang...
...würde ich zumindest mal annehmen!
 
Auf der anderen Seite gäbe es schlimmere Arten abzutreten als den Herzinfarkt beim Reverse-Gangbang...
...würde ich zumindest mal annehmen!

naaa, das gemeinsame abtreten in einem geilen sex-act mit 108 hab ich schon mit meiner süßen gedealt (sie und ich sind ja nur 3 tage auseinander). gut, den auffindenden der ineinander verkeilten mumien wirds wahrscheinlich ned so gut gehen. aber ehrlich: kann i mi um ois kümmern?
 
Hansi... Ich sag dir eins: bleib bitte noch bei uns!

Weil wenn du jemals gehst dann SCHWÖR ich dir dass ich jeden deiner Posts nehm, eine KI damit fütter und dich so unsterblich mach. Ich weiß nicht ob dir das Recht wäre!
...aber wie du sagst: du bist der Methusalem des Forums und damit ein unverzichtbarer Teil!:zweisam:

Moi 🥰 das feiere ich sehr. 🥳
 
Ich lese hier ja schon ein paar Tage mit und würde mich selbst als ziemlich offen und neugierig bezeichnen, was Sexualität angeht.

Was mir dabei immer öfter auffällt und ehrlich gesagt ein bisschen zu denken gibt: Wenn ich Beiträge von älteren (meist männlichen) Usern lese, habe ich oft das Gefühl, dass sich die Vorstellung von „intensiver Erotik“ überhaupt nicht mit meiner Vorstellung vergleichen lässt.

Für mich liegt die Intensität oft in Küssen, Nähe oder einfach im In-die-Augen-Schauen – Dinge, die nicht wahnsinnig spektakulär sind, sich aber unglaublich intensiv anfühlen.

Und dann lese ich hier von Erfahrungen, bei denen es viel mehr ums Extreme geht... z. B. Gangbangs, Cuckold-Erfahrungen oder generell sehr intensive/außergewöhnliche Settings. Und dann frage ich mich oft, ob das einfach eine andere Art von Offenheit ist… oder ob sich mit der Zeit wirklich etwas verändert.

Wird „das Einfache“ irgendwann zu wenig? Braucht man mehr, um das gleiche Gefühl zu bekommen? Oder verschiebt sich einfach nur das, was man als reizvoll empfindet?

Ich merke bei mir ja selbst, wie sich Dinge verändern und Vorlieben verschieben. Aber schon der Gedanke, mein Partner würde mich teilen wollen, fühlt sich für mich komplett falsch an – da bekomme ich richtig Gänsehaut... (und nicht im guten Sinne)

Deshalb meine Frage an euch, vor allem an die, die schon länger dabei sind:
Wie hat sich eure Wahrnehmung von Erotik im Laufe der Jahre verändert?
Gibt es Dinge, die früher im Mittelpunkt standen und heute weniger wichtig geworden sind?
Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Ich komme mir manchmal ziemlich deplaziert .
Es gibt so vieles dass ich nicht nachvollziehen kann , und oft denke ich mir haben die gar keine anderen interessen als Sex ?
Sex ist schön , macht Spass und ohne würde mir was fehlen.
Aber so viele Sex besessene , das war ich in meiner jugend , und was alles geil ist .
Vielleicht bin ich auch nur zu alt .
 
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