Gedanken zum Älterwerden

Zu wenig und zu viel ist der Narren Ziel ...

Die richtige Balance zu finden ist leider offenbar recht schwierig. Suchen muss man zum finden können ... verzweifelt zu suchen macht das Finden aber schwerer. :unsure:
Man muss nicht zwingend suchen un gefunden zu werden. Ganz im Gegenteil. Oft findet es sich, wenn man nicht (mehr) sucht.
Dann geht man nämlich ohne Voreinstellungen an neue Bekanntschaften
Verzweiflung macht das ganze natürlich am schwierigsten, denn die steht einem meist quasi ins Gesicht geschrieben.
 
Mann will ficken, Frau will kuscheln, das altbekannte alte Lied des Alterns der Geschlechter. Und dann wundert Frau sich wenn Mann ein Auswärtsspiel nimmt. Männer die nicht ficken wollen können nicht mehr oder drücken ein G'schichtl, in der Hoffnung bei Frau zu punkten.

Man/n kommt einfach drauf was man noch auf der Bucketlist hat und abarbeiten möchte. Oftmals unter dem Aspekt, dass in der heimischen Kiste ja schon längst Flaute herrscht.

Ich für meinen Teil habe als Single in Swingerclubs meinen Spaß. Kommt / käme mir nochmal eine Beziehung ins Haus, dann würde ich dieses Treiben, sofern sie nicht mitmachen möchte, beenden. Aber käme sie mir mit küssen, in die Augen schauen, kuscheln aber ficken tun mir nicht daher, wär's dass beziehungstechnisch auch schon wieder.

Ansonsten generell: alt werden ist sowieso Scheiße, alle die von der Schönheit des Herbst des Lebens und ähnlichem Unsinn daher schwadronieren, lügen sich nur selbst an.

Anscheinend nicht viel Unterschied zu meinen Hunderln und den Menschen. Erstere liegen im Alter auch lieber im Körberl, werden dick und lassen sich streicheln, anstatt wild über die Wiese zu rennen.

Bei Frauen die altern ja jetzt nichts neues, dass sie zwar noch können, aber nicht mehr wollen, Aber dass die Männer, wie hier nachzulesen, auch mehrheitlich auslassen, sei's nun weil sie nicht mehr können oder nicht mehr wollen, finde ich erschreckend ... :verwirrt:

Die Zufriedenheit mit deiner eigenen Sexualität muss einfach gewaltig sein, wenn sie dich dazu verleitet, die Sexualität und Lebensweise anderer so zu kommentieren. Die Worte eines glücklichen, in sich ruhenden Menschen. :sneaky:
 
Ich lese hier ja schon ein paar Tage mit und würde mich selbst als ziemlich offen und neugierig bezeichnen, was Sexualität angeht.

Was mir dabei immer öfter auffällt und ehrlich gesagt ein bisschen zu denken gibt: Wenn ich Beiträge von älteren (meist männlichen) Usern lese, habe ich oft das Gefühl, dass sich die Vorstellung von „intensiver Erotik“ überhaupt nicht mit meiner Vorstellung vergleichen lässt.

Für mich liegt die Intensität oft in Küssen, Nähe oder einfach im In-die-Augen-Schauen – Dinge, die nicht wahnsinnig spektakulär sind, sich aber unglaublich intensiv anfühlen.

Und dann lese ich hier von Erfahrungen, bei denen es viel mehr ums Extreme geht... z. B. Gangbangs, Cuckold-Erfahrungen oder generell sehr intensive/außergewöhnliche Settings. Und dann frage ich mich oft, ob das einfach eine andere Art von Offenheit ist… oder ob sich mit der Zeit wirklich etwas verändert.

Wird „das Einfache“ irgendwann zu wenig? Braucht man mehr, um das gleiche Gefühl zu bekommen? Oder verschiebt sich einfach nur das, was man als reizvoll empfindet?

Ich merke bei mir ja selbst, wie sich Dinge verändern und Vorlieben verschieben. Aber schon der Gedanke, mein Partner würde mich teilen wollen, fühlt sich für mich komplett falsch an – da bekomme ich richtig Gänsehaut... (und nicht im guten Sinne)

Deshalb meine Frage an euch, vor allem an die, die schon länger dabei sind:
Wie hat sich eure Wahrnehmung von Erotik im Laufe der Jahre verändert?
Gibt es Dinge, die früher im Mittelpunkt standen und heute weniger wichtig geworden sind?
Und fühlt sich das eher wie eine Erweiterung an – oder eher wie ein Verlust von etwas?
Bin jetzt 49, und hab bei meinen Vorlieben eigentlich noch keine Veänderungen festgestellt, hab das auch nicht vor.
Manchmal fühl ich mich genau deshalb jung, weil mich genau die selben Dinge anturnen, wie schon als Teenager.

Die einzige Veränderung ist, dass ich bei meiner jetzigen Partnerin auch gern mal ihr Poloch lecke, was mir früher nie in den Sinn gekommen wäre (ausser als Brechmittel). Aber ihres ist einfach das erste sexy Arschloch, das ich jeals sexy befunden hab... Sie mag es, und es hat null Geschmack.

Und früher fand ich ganz einfach nackte Frauen am erregendsten, jetzt können die auch in sexy Wäsche gekleidet sein. Oder immer noch einfach nackt.

Sollte ich irgendwann Probleme mit der Potenz bekommen, dann ist das zwar schade, aber wohl Normal. Ich würde meine Partnerin weiterhin lecken, fingern, fisten... alles wie immer, wahrscheinlich würd es mein Hirn genauso erregen wie immer, aber wir können es eh nicht ändern, ob die Nudel noch steht oder nicht
 
Mir geht's mit meinen mittlerweile 50 Jahren insgesamt im Leben so gut wie nie und diesen Status versuche ich noch so lange wie möglich aufrechtzuerhalten...da muss man eben für manche Belange auch was tun.... aber auch hier -> der Weg ist das Ziel ....🌸
 
alt werden ist sowieso Scheiße, alle die von der Schönheit des Herbst des Lebens und ähnlichem Unsinn daher schwadronieren, lügen sich nur selbst an.
Dann lass sie doch lügen, wenn es ihnen dabei gut geht.
Wenn sie das so empfinden und real so erleben, dann ist es doch supergutgelogen.
:)
Grantscheabn, Du. :)
 
Mir geht's mit meinen mittlerweile 50 Jahren insgesamt im Leben so gut wie nie und diesen Status versuche ich noch so lange wie möglich aufrechtzuerhalten...da muss man eben für manche Belange auch was tun.... aber auch hier -> der Weg ist das Ziel ....🌸
...und du hast sicher massenhaft ausgefallenen Sex in deinem greisenhaften Alter... :mrgreen:
 
Es gibt Leute, die, je länger sie Erfahrungen mit Alkohol haben, immer mehr und stärkere Getränke trinken müssen, um etwas dabei zu fühlen. Und es gibt welche, die mit einem gelegentlichen Glas guten Rotweins und einem Feuer im Kamin einen Abend lang glücklich sein können.

Beim Sex ist es ähnlich.

Ich mag ein Glas guten Rotweins lieber, als eine Flasche 1.000€ Cognac.
 
disco war gestern - heute ist club

nur Bar ist Bar geblieben ..........
Hoffentlich bleibt das Bargeld....
Es gibt Leute, die, je länger sie Erfahrungen mit Alkohol haben, immer mehr und stärkere Getränke trinken müssen, um etwas dabei zu fühlen. Und es gibt welche, die mit einem gelegentlichen Glas guten Rotweins und einem Feuer im Kamin einen Abend lang glücklich sein können.

Beim Sex ist es ähnlich.

Ich mag ein Glas guten Rotweins lieber, als eine Flasche 1.000€ Cognac.

Was soll dran strittig sein?

Ich hab schon verstanden.
Bockschaun ist eh lustig
 
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