Freundschaft

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Vermutlich gab's dieses Thema schon, aber ich finde zu viele Threads, die nicht genau das ausdrücken, was mich interessiert. Angeregt von diesem Thread http://www.erotikforum.at/kaernten.56/freundschaften.309164 würde mich interessieren: was versteht ihr unter Freundschaft genau?

Für mich ein "großes" Thema, weil: ich bin da mindestens so umständlich und heikel wie in Bezug auf Beziehungen. Scheint für andere nicht so zu sein, deshalb frag ich euch.


"Freundschaften" (hinsichtlich Freundschaftsanfragen hier): in meinen Augen lediglich Sympathikundgebung, ich nehme solche Anfragen nur an, wenn mir jemand aufgrund seiner Beiträge sympathisch ist (oder stelle gelegentlich auch welche).

Freundschaftliche Kontakte: habe ich einige, und die sind mir auch wertvoll - sich gut verstehen, gemeinsam Grillen oder sich mal auf'n Kaffee treffen oder für gemeinsame Unternehmungen. Genieße ich, mag ich, kosten wenig "Mühe". Ist aber nicht dasselbe für mich wie Freundschaft, die - wenn ich sie empfinde - dauerhaft und lange hält und Belastungsproben standhält.


Wie seht ihr das, ab wann nennt ihr jemanden wirklich "Freund"?
 
hmmh - zeit ist da nicht so wichtig - richtige freunde - wenige und selten. wenn man gemeinsam unterwegs ist und ohne erklärungen schlecht drauf sein darf und ohne schlechtes gewissen heimfahren kann. und zuhause dann ein anrufe kommt um zu quatschen wenn man lust hat - das ist schon ein gutes zeichen.
 
mit den freundschaftsanfragen halt ichs wie fritzie...wer mir sympathisch ist und mit dem ich in threads oder per mail kontakt hab den nehm ich an oder frag auch an. mir gänzlich fremde personen, die ich auch noch nie irgendwo gelesen habe und leute mit schwanz-ava werden abgewiesen.

freunde im leben gibts wenige und auch die wechseln immer mal wieder...bekannte gibts viele...wenn ich mich auf jemanden verlassen muss, dann wend ich mich an die familie...probleme werden meist mit kolleginnen bequascht...
 
Ich glaub, ich kann das gar nicht so recht definieren. Wo geht es über eine gute Bekanntschaft hinaus und wo beginnt eine Freudschaft, bzw auch genau was du beschrieben hast, Freundschaftlicher Kontakt, "echte" Freundschaft...

... und dann gibt´s natürlich noch den besten Freund/ die beste Freundin. Das ist jedenfalls was ganz Besonderes. Meine kenne ich seit fast 20 Jahren. Seit unserer Schulzeit. Wir gingen gemeinsam durch "Dick und Dünn", haben zusammen Schule geschwänzt und sämtlichen Blödsinn gemacht. Sogar die Männer geteilt... ;) Unser Kontakt ist, seit ich Familie habe, sehr lose, und unsere Interessen gingen ziemlich weit auseinander. Aber ich weiss, dass sie immer für mich da sein wird, wenn ich sie brauch und umgekehrt ist es selbstverständlich auch so. :)
 
Naja. Mein Mann meint, ich sehe das zu kompliziert, kann sein, daß er Recht hat. Er hat Freunde und meint, daß ich automatisch mit in den Freundeskreis gehöre. Wir treffen uns, besuchen uns gegenseitig, fühlen uns wohl und helfen gelegentlich einander, wenn's gebraucht wird - alles sehr nett.

Dem gegenüber steht meine langjährige, intimste, liebevollste Freundschaft, die mir irre viel bedeutet. Aber sie geht grad kaputt, verändert sich. Und ich merke, daß ich das schlimm finde, so als würde meine Beziehung zerbrechen. Kann ich aber irgendwie nicht aufhalten. Diese "Qualität", die ich in dieser Freundschaft über die Jahre so genossen habe, empfinde ich nirgendwo anders.
 
Naja. Mein Mann meint, ich sehe das zu kompliziert, kann sein, daß er Recht hat. Er hat Freunde und meint, daß ich automatisch mit in den Freundeskreis gehöre.
Nix gegen Deinen Mann, aber da hat er nicht recht.
Wir treffen uns, besuchen uns gegenseitig, fühlen uns wohl und helfen gelegentlich einander, wenn's gebraucht wird - alles sehr nett.
Das nenn ich Bekanntenkreis.
Diese "Qualität", die ich in dieser Freundschaft über die Jahre so genossen habe, empfinde ich nirgendwo anders.
DAS solltest Du nicht kaputtgehenlassen.
 
Wir scheinen das ähnlich zu sehen, daMünchner. Ich frag mich nur, ob ich mir das Leben unnötig schwer mache, wenn ich so hohe Ansprüche an echte Freundschaft stelle. Aber aus seiner Haut kann man ja nicht so ohne weiteres raus.
 
Eine echte Freundschaft gibt es leider viel zu selten!
Echte Freundschaft ist fast wie Partnerschaft, wo jeder für den anderen da ist! (egal, ob männlich oder weiblich),...die andere Person zu verstehen,....zu akzeptieren,...helfen,soweit es möglich ist,...Hilfe erwarten zu können,...Verständnis erwarten,...Akzeptanz erwarten,...u.v.m.
Dies sollte alles unter Freunden selbstverständlich sein!
Bin noch nicht lang im EF, aber jemand als Freund bezeichnen, da könnt ich bis jetzt nur eine Person nennen!
Das alles verständlich zu erklären, ist oft nicht einfach!
Mit echter Freundschaft kann es natürlich auch vorkommen, wie in einer Partnerschaft,....Trennung!!!:hmm:
 
Ich frag mich nur, ob ich mir das Leben unnötig schwer mache, wenn ich so hohe Ansprüche an echte Freundschaft stelle.

Nein, das würde ich so nicht sagen. Im Gegenteil, ich glaube, dass wenn du so hohe Ansprüche stellst, du westentlich größere Chancen drauf hast. Und ich seh es schon so:
entweder ganz oder gar nicht... Wie auch daMünchner sagt, das sind dann halt "nur" Bekannte. Auch nicht schlecht, aber kein Vergleich mit echten Freunden. Wichtig ist, dass
man weiss, woran man ist. Was auch eine Besonderheit meiner besten Freundin ist: Sie weiss alles, was ich tue. Wir haben keine Geheimnisse. Mit zb "Freunden der Familie"
erzähle ich bestimmt nicht alles oder rede mit ihnen über Dinge, die ich sonst nur im Ef "bespreche" ;)
 
Aber aus seiner Haut kann man ja nicht so ohne weiteres raus.
Vor Allem nicht in unserem Alter. :undweg:
Ich denke, eine richtige Freundschaft ist unbezahlbar und nicht zu vergleichen mit Bekanntenkreis und virtuellen Freundschaftslisten. Ich hab einen Menschen, den ich als Freund bezeichne. Wir kennen uns über 30 Jahre, waren räumlich getrennt, haben uns wieder gefunden, nerven uns ab und zu gegenseitig, sagen uns die Meinung und ich würde Alles tun, um diese Freundschaft zu erhalten. Heut abend gehen wir ein paar Bier trinken. :mrgreen:
 
Wir scheinen das ähnlich zu sehen, daMünchner. Ich frag mich nur, ob ich mir das Leben unnötig schwer mache, wenn ich so hohe Ansprüche an echte Freundschaft stelle. Aber aus seiner Haut kann man ja nicht so ohne weiteres raus.
Ich glaube nicht dass du wirklich kompliziert bist!,.....Du siehst dich vieleicht nur so kompliziert!,....Wenn du jemand innerlich als Freund fühlst, dann genügt das auch!,....das mußt du ja nicht unbedingt definieren können,...und andere müssen das ja auch nicht unbedingt begreifen...müssen?!:hmm:
 
Eine virtuelle Freundschaft nehme ich hier relativ schnell an, im realen Leben aber muss eine wirklich gute Freundschaft erst wachsen.
Ich habe noch aus meiner Schuldzeit, drei sehr gute Freundinnen (halten also schon über 30 Jahre) und im Laufe des Lebens ist noch eine dazu gekommen. Diese Freundschaften sind mir viel wert und diese pflege ich auch regelnmäßig. Wir begleiten einander quasi durch alle Hochs und Tiefs und sind für einander da! :)
 
Des bräuchtest mich nicht zweimal fragen, I tät schon in der Tür stehen und warten, dasst kimmst.

Wenn´s mich wieder mal nach münchen verschlägt, meld ich mich vorher bei dir! Für paar Bier bin ich immer zu haben :winke:
 
Bezüglich Freundschaft/Freunde ist für mich der Spruch aussagekräftig:

Ein Freund ist ein Mensch, der dein Lächeln sieht, aber trotzdem spürt, dass deine Seele weint...

Ein (richtiger) Freund ist also jemand, bei dem auch eine Seelenebene vorhanden ist. Dem du nichts vormachen kannst, der mit dir durch dick und dünn geht, dir zuhört, wenn du wen zum Reden brauchst, dir hilft, wenn du Hilfe brauchst und einfach da ist, um dein Leben durch seine Anwesenheit schöner und heller zu machen.

Und ich verstehe dich Fritzie, dass du traurig bist, wenn es sich abzeichnet, dass eine schöne Freundschaft zu Ende geht.
 
Ich habe zuerst überlegt, dein einen oder anderen vorigen Eintrag zu zitieren, aber jetzt schreib ich doch einfach so drauf los, weil ich sonst zu viele Zitate anführen müsste:

ICH habe keinen Menschen, den ich als echten Freund/in bezeichnen würde, mit Ausnahme meines Mannes. Und aus gemeinsamen Gesprächen weiß ich, dass es bei ihm genau so ist. Viele Bekannte, er nennt es auch mal Kumpel ... das ja, aber keine Person, der ich (oder er) blind vertrauen würde oder mich grenzenlos anvertrauen würde. Zu viele Personen (weiblich und männlich) haben mich bzw. uns letztendlich enttäuscht, zum Teil sogar schamlos hintergangen.

Ich bin offen für jede Bekanntschaft, und in einem Forum wie diesem kann mir jeder eine Bekanntschaftsanfrage senden, aber im wahren Leben bin ich da verschlossen, und öffne mein innerstes niemandem, mit dem ich nicht seit vielen Jahren zusammenlebe (Mann, Kinder, Eltern).

An fritzie: einen Freund/eine Freundin zu verlieren tut so weh, wie den eigenen Partner zu verlieren, ich kenne das aus Erfahrung ... ich habe damals auch vergeblich drum gekämpft.
 
Eine virtuelle Freundschaft nehme ich hier relativ schnell an

ja, ich eh auch... aber das hat m.E. auch so überhaupt gar nix mit freundschaft zu tun. heisst halt zufällig auch so ;) am lustigsten find ich die, die eine freundschaftsanfrage senden ohne jeweils vorher auch nur irgendwas von sich hören zu lassen. die nehm ich übrigens nicht an ;)
 
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