Frauenfeindlichkeit ?

Hi,

Also mal ganz im ernst...alle deine beschrieben situationen-bis auf "du bist auch nur da, weil die Quote erfüllt werden musst .. nur weil ich ohne Hilfe die 75 Liter Säcke Blumenerde keine 100m tragen kann" lassen mich-ohne dich zu kennen-vermuten, dass du ein sehr hübsches mädel/frau bist, der man nah sein will, oder die man näher kennenlernen will. Das halte ich unbedingt für ein positives feedback-auch wenns vielleicht manchmal blöd oder derb formuliert ist. Warum antwortest du nicht einfach mit einem grinsenden "danke!"?
Der oben zitierte negative satz läßt allerdings vermuten, dass du zwar hübsch anzusehen bist, aber sonst nix draufhast. Meine kollegen nehmen mir ungefragt schwere lasten ab und würden so einen satz niemals sagen.

an sich bin ich bei Dir. Aber:

In welchem Job muss man 75 Liter Säcke Blumenerde tragen? Im Baumarkt oder einer Gärtnerei. Da werden die Kollegen nicht die Creme de la creme der Gesellschaft sein.

Ich würde die Existenz solchen Verhaltens theoretisch abstreiten, allerdings: wenn Du hier am Busbahnhof vor dem Barbershop mit kurzem Röckchen und durchsichtigem Top rumläufst, kann schon sein, dass da ein paar pubertierende Teenager mit einschlägigen Vorstrafen rumlungern und solche Meldungen schieben.

Mir persönlich kommt es eher wie eine Aneinanderreihung diverser weltweiter Schilderungen diskriminierenden Verhaltens vor. Antatschen in öffentlichen Verkehrsmitteln kenne ich z.B. nur aus Schilderungen aus Japan.

Womöglich ist es auch die Schilderung aller Vorkommnisse eines Jahrzehntelangen Lebens einer Frau.

Wenn das alles einer Frau innerhalb der letzten z.B. 2 Jahre passiert wäre, würde ich annehmen, dass sie in einem sehr prekären Umfeld lebt und sich nicht passend zu kleiden weiß.

LG Tom
 
Also ursprünglich hatte der TE Wifesharing - insofern das Thema vom Mann in die Beziehung eingebracht wurde - als "Frauenfeindlichkeit" interpretiert
Andererseits - in den Raum gestellt, dass Wenn der Wunsch danach von der Frau ausgeht, es doch wohl eigentlich der Wunsch nach einem komplett anderen Partner sei.
 
Es geht mir so ähnlich.

Mit ca 30 bin ich eine Zeitlang in die Pickup-Artist-Sache abgestiegen. Mir war damals völlig klar, dass da sehr viel sexistischer Unfug drin war - aber es war "the only game in town". Es gab einfach keinen sinnvollen Dating-Ratschlag außerhalb dieser Szene. Alles andere war nur "just be yourself", und ich glaube, wir alle wissen, wie gut das funktioniert, wenn dein "self" nur aus Scham und Angst besteht.

Wäre ich 20 Jahre später geboren, wäre ich ziemlich sicher in die Incel-Szene und die Manosphere gekommen.

Es ist leider jetzt erst recht so, dass es verdammt wenig Dating-Hilfestellungen für Männer gibt, die nicht entweder sexistisch oder banaler Poppsychologie-Humbug sind. (Ich glaube, dass es zum Teil schon besser ist, einiges was früher Pickup-Artist-Zeug war ist heute eher an Persönlichkeitsentwicklung orientiert. Andererseits hast du heute die Andrew Tates und die Redpill-Fraktion, die noch viel übler sind.)
Hmmm, ich bin am überlegen ob es sinnvoll wäre zu dem Thema einen Thread zu eröffnen.

In der Hoffnung das er hier eher auch von Männern gelesen wird, die nicht so recht wissen wie sie nun Kontakte knüpfen können mit diesen komischen Wesen. (Ist ja auch von außerhalb lesbar, z.b per Suchmaschinen)

Es gibt zwar immer wieder solche Freds aber oft werden die TE dann auseinander genommen - gerade weil Frust oder Unsicherheit bereits im EP mitschwingen.

Wenn der Thread aber nicht aus einem Leidensdruck heraus entsteht sondern aus einem ruhigen Austausch über Erfahrungen und Irrwege, würde das hoffentlich gehaltvoller sein....
 
Also ursprünglich hatte der TE Wifesharing - insofern das Thema vom Mann in die Beziehung eingebracht wurde - als "Frauenfeindlichkeit" interpretiert
Andererseits - in den Raum gestellt, dass Wenn der Wunsch danach von der Frau ausgeht, es doch wohl eigentlich der Wunsch nach einem komplett anderen Partner sei.
bedingtes ja....doch hatte er es bloß abgefragt, ob man es, unteranderem auch hier so sehen würde? Ich selbst hatte es nicht als so genannt, es aber für mich nicht als das bezeichnet was ich anstrebe. Bloß der ordnunghalber....;)
 
Ich sollte dies zum Verständnis und Beispiel Gleichberechtigung von Frau und Mann eher ins Spiel bringen.Weil dieses Wort in unserer heutigen Gesellschaft eine große Rolle spielt und zu manchen Problemen führt.
Bsp....ich öffne die Tür für eine Frau....ein böser Blick und die Aussage kann ich auch selber.
Einladung einer Frau, Komplimente,Hilfsbereitschaft usw
Ich bekomme immer öfter eine ablehnende Haltung bzw. Es wird nicht gewollt,gewünscht oder es kommt ein Spruch ..habe Ich im Laufe der Jahre sehr oft erlebt.
Da werde Ich als Mann irgendwann,irgendwie nachdenklich.
Machen wir etwas falsch , warum wird es nicht wertgeschätzt, etc.
Ich dachte Gleichberechtigung ist am häufigsten nur im Beruf,Kindererziehung,Haushalt,Kleidung,sexuelle Orientierung erwünscht...und alles andere ist Ermässungssache wie eine Frau charakterlich,persönlich eingestellt ist,zu tun?
Du wirst es halt vielleicht auf eine Art tun, die auf andere Menschen komisch wirkt. Mir ist etwas vergleichbares noch nie passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das alles einer Frau innerhalb der letzten z.B. 2 Jahre passiert wäre, würde ich annehmen, dass sie in einem sehr prekären Umfeld lebt und sich nicht passend zu kleiden weiß.
Das nennt sich jetzt Victim Blaming und ist generell eher nicht die feine Art.

Und nein, man muss sicher nicht in einem prekären Umfeld leben um solche Erfahrungen zu machen. Davor würde auch eine Gated Community voller Superreicher kaum schützen. Frauenfeindlichkeit zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.
Dass der Hollywood-Agent in seiner Villa das anders auslebt als der zugekokste 16 Jährige der vor seinen Kumpels an der Busstation angeben will, ist halt auch klar... Die grundlegende Objektifizierung und Sexualisierung von Frauen bleibt aber die Selbe.

Und was heißt "richtig kleiden"???
Gibt Leute die sagen dass alles außer Burka und Kaftan falsch wäre... Aber selbst in diesen Ländern gibt es immer noch Vergewaltigungen, Ehebruch und sämtliche Probleme die wir hier haben. Also an der Kleidung wird's wohl nicht liegen und sollte es auch nicht liegen!
 
Hi,

Das nennt sich jetzt Victim Blaming und ist generell eher nicht die feine Art.

mir egal, wie man es nennt. Sich selbst immer und für alles zum Opfer machen zu wollen scheint wirklich modern.

Und nein, man muss sicher nicht in einem prekären Umfeld leben um solche Erfahrungen zu machen. Davor würde auch eine Gated Community voller Superreicher kaum schützen. Frauenfeindlichkeit zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.
Dass der Hollywood-Agent in seiner Villa das anders auslebt als der zugekokste 16 Jährige der vor seinen Kumpels an der Busstation angeben will, ist halt auch klar... Die grundlegende Objektifizierung und Sexualisierung von Frauen bleibt aber die Selbe.

Genau das habe ich geschrieben! Wenn sie die geschilderten Erfahrung innerhalb von z.B. 2 Jahren selbst gemacht hat, lebt sie in einem entsprechenden Umfeld, weil, wie Du selbst zugibst, in einem anderen Umfeld sich Frauenfeindlichkeit anders manifestiert!

Lies was ich schreibe, interpretiere es nicht! Ich habe nicht geschrieben, dass es in einem anderen Umfeld keine Frauenfeindlichkeit gibt. Ich habe lediglich geschrieben, dass die beschriebe Manifestation (Nachpfeifen, sagen wie toll die Möpse wären, etc.) auf ein prekäres Umfeld hinweisen.

Und was heißt "richtig kleiden"???
Gibt Leute die sagen dass alles außer Burka und Kaftan falsch wäre... Aber selbst in diesen Ländern gibt es immer noch Vergewaltigungen, Ehebruch und sämtliche Probleme die wir hier haben. Also an der Kleidung wird's wohl nicht liegen und sollte es auch nicht liegen!

So eine Burka kann recht sexy sein ...

Und nein, Du irrst! Wenn eine Frau ohne BH mit halb transparentem Top wo man ihre Brüste sehr deutlich sieht, rumläuft, dann wird man das bemerken. Ob man höflich wegsieht oder ob man sagt "Geile Titten" ist dann eine Frage des Umfelds.

LG Tom
 
Ich habe lediglich geschrieben, dass die beschriebe Manifestation (Nachpfeifen, sagen wie toll die Möpse wären, etc.) auf ein prekäres Umfeld hinweisen.
Ich hab mir ihre Liste nochmal durchgelesen... Und ich würde sagen die weist einzig und allein auf regelmäßige Bewegung in der Öffentlichkeit hin. Kein prekäres Umfeld oÄ sondern einfach öffentliche Bewegung von A nach B und manchmal wohl auch nach C, D und vielleicht E.

Dabei kommt man gewöhnlich mit vielen Menschen ganz unterschiedlicher sozialer Schichten zusammen.

Und zB die Geschichten von Berührungen in der U-Bahn höre ich nicht zum ersten Mal von ihr. Davon berichten manche Frauen und immer wieder. Nicht nur in Japan, durchaus auch bei uns.
 
bedingtes ja....doch hatte er es bloß abgefragt, ob man es, unteranderem auch hier so sehen würde? Ich selbst hatte es nicht als so genannt, es aber für mich nicht als das bezeichnet was ich anstrebe. Bloß der ordnunghalber....;)
Ich wollte eigentlich nur wieder ein bisserle Aufmerksamkeit auf das Ausgangsthema lenken.

Alleine die Art der Fragestellung war ja schon ein Statement für sich. Du wirst - ob solcher Positionierung- eventuell meine Verwunderung im Kontext einer auf Erotik- und Sex fokussierten Plattform verstehen ....
 
Hi,

Ich hab mir ihre Liste nochmal durchgelesen... Und ich würde sagen die weist einzig und allein auf regelmäßige Bewegung in der Öffentlichkeit hin. Kein prekäres Umfeld oÄ sondern einfach öffentliche Bewegung von A nach B und manchmal wohl auch nach C, D und vielleicht E.

Dabei kommt man gewöhnlich mit vielen Menschen ganz unterschiedlicher sozialer Schichten zusammen.

keine Ahnung, wo Du genau lebst, ich habe schon ewig nicht mehr gehört, dass jemand Frauen nachpfeift. Wenn das bei Dir öfter vorkommen sollte, dass Du sowas beobachten kannst, bin ich froh, nicht dort wohnen zu müssen.

Wenn das für Dich eine alltägliche Beobachtung ist, bewegst Du Dich eben auch in einem prekären Umfeld. So wie bei mir am Busbahnhof.



Und zB die Geschichten von Berührungen in der U-Bahn höre ich nicht zum ersten Mal von ihr.

Eh, nur höre ich das von sonst niemandem. Und wenn Millionen Frauen in der U-Bahn fahren können, ohne angetatscht zu werden, und es ihr aber öfter passiert, ....


Davon berichten manche Frauen und immer wieder. Nicht nur in Japan, durchaus auch bei uns.

Wo? Ich höre sowas nur, wenn man Frauen nach Belästigung fragt. Und da kann man davon ausgehen, dass sie mal gehört haben, dass das in Japan ein Problem ist.

Fragt man Frauen, was sie in Wiener U-Bahnen stört, sind ganz oben auf der Liste Dönergestank, Alkoholgestank, lautes Telefonieren. Dass sie dort begrapscht würden, kommt nicht mal auf die hinteren Plätze.

LG Tom
 
Die Crux an der Sache bei @Mitglied #489758 ist, dass sie ihr Mindset als allgemeingültig darstellt. Soll heißen: Wenn andere Frauen Situationen wie die beschriebenen anders / als übergriffig empfinden, zählt dies nicht / wird mit "Die sollen sich nicht so haben." abgetan …

PS: Wie schon früher formuliert, habe ich immer noch meine Zweifel, ob unter ihrem Nick nicht doch ein Mann mitschreibt angesichts der Stories und ihren Einordnungen bei solch sensiblen Themen … Hört sich irgendwie schon nach Typ Prolo an … Checks hin oder her, im Bereich des Möglichen wäre es …
Ja...wo soll ich da anfangen....
Wie schon gesagt jammern hier viele auf hohem niveau. Is schon klar, dass "übergriffigkeiten" von jedem anders empfunden und auch definiert werden. Heut gilt es ja schon als übergriffig, wenn dem volksschüler während des unterrichts vom lehrer das handy abgenommen wird. Da is das kindlein ja glei amal traumatisiert und mit entsprechender diagnose lebt sichs glei leichter in der bösen welt.
I bin in ana zeit groß geworden, in der "mobbing" noch "hänseln" hieß.
Das kann man auch "hörner abstoßen" nennen. Zu der zeit hatten die meisten kinder noch eltern statt "beste kumpel", die ihre kinder noch stark gemacht haben, indem sie vorgelebt haben, was richtig und falsch ist-zumindest nach bestem wissen und gewissen. Heut hingegen fühlt sich ja mehr als jeder zweite als mittelpunkt des universums und sätze wie " ich bin ein wertzuschätzender mensch" oder "jetzt komm mal ich" müssen manche sich heutzutage täglich vorm spiegel vorbeten, weil fast jeder zweite das gefühl hat, eben nicht gesehen oder wertgeschätzt zu werden, wenn man nicht gleichzeitig seinen namen rückwärts getanzt bekommt. Es mündet immer mehr in eine ansammlung verweichlichter egomanen, die beim gerinsten fürzchen schon schrein: hier seh ich mich benachteiligt, diffamiert, nicht ernst genommen, übervorteilt oder übergriffig behandelt. Menschen fühlen sich heut nicht nur als eins der zahlreichen gegenderten geschlechtertypen, sondern durchaus auch mal als fuchs oder schneefrau. Also ...stehts dir frei, mich weiterhin für einen unsensiblen männlichen proll zu halten oder bei einem livecheck herauszufinden, wer, was oder wie ich bin😉
Ich für meinen teil werde bei ungerechtigkeiten immer aufstehen und schwache verteidigen, aber ich steh auch dazu, das faß im keller und die füße am boden zu behalten.
 
Eh, nur höre ich das von sonst niemandem. Und wenn Millionen Frauen in der U-Bahn fahren können, ohne angetatscht zu werden, und es ihr aber öfter passiert, ....
Mit wie vielen ca.15 - ca.25 Jährigen gemeinhin als attraktiv wahrgenommen Frauen hast du Kontakt?
So regelmäßigen und vertrauensvollen Kontakt dass sie sich dir diesbezüglich anvertrauen?

Ich mittlerweile auch nicht mehr zu vielen. Aber bei mir ist das noch nicht so lang her dass gute Teile meines (weiblichen) Freundeskreises in das Schema gefallen sind. Und die Geschichten hört man eigentlich öfter wenn so ein Thema zur Sprache kommt.

Wie oft oder wie regelmäßig das passiert, oder ob das in Japan häufiger ist... sind alles nicht so dermaßen interessante Fragen. Es passiert auch bei uns scheinbar ZU OFT. Speziell wenn man bedenkt dass eigentlich ein einziges Mal schon nicht sein müsste!
Noch gar nicht zu reden von den Belästigungen die Frauen teilweise zB im Kellnergewerbe oder anderen Branchen über sich ergehen lassen müssen. Da ist das in vielen Lokalen wirklich an der Tagesordnung
keine Ahnung, wo Du genau lebst, ich habe schon ewig nicht mehr gehört, dass jemand Frauen nachpfeift.
Ich auch nicht. Aber ich bin auch keine junge, attraktive Frau und bin mir gar nicht sicher ob es mir im Alltag überhaupt auffallen würde wenn irgendwer irgendwem nachpfeift. Und ob es wirklich ein Pfeifen sein muss oder ein "geiler Arsch!", "Eyeyeyey heiß!" oder sonstige Äußerungen sei mal dahingestellt.
Dass solche Äußerungen vorkommen hört man auch immer wieder von Frauen. Nein... mir persönlich fällt sowas selten auf. Ich persönlich habe keine Erfahrung mit sowas. Aber ich glaube den Frauen die davon berichten dass es ihnen scheinbar oft genug passiert um ihnen ordentlich auf den Keks zu gehen.

Und das hat nicht unbedingt was mit der Wohngegend zu tun. Man kann in Wien zB in sehr vielen Gegenden wohnen... sobald man die U6 betritt ist die eigene Wohngegend eher uninteressant und tut nichts mehr zu Sache.
 
Ja...wo soll ich da anfangen....
Wie schon gesagt jammern hier viele auf hohem niveau. Is schon klar, dass "übergriffigkeiten" von jedem anders empfunden und auch definiert werden. Heut gilt es ja schon als übergriffig, wenn dem volksschüler während des unterrichts vom lehrer das handy abgenommen wird. Da is das kindlein ja glei amal traumatisiert und mit entsprechender diagnose lebt sichs glei leichter in der bösen welt.
I bin in ana zeit groß geworden, in der "mobbing" noch "hänseln" hieß.
Das kann man auch "hörner abstoßen" nennen. Zu der zeit hatten die meisten kinder noch eltern statt "beste kumpel", die ihre kinder noch stark gemacht haben, indem sie vorgelebt haben, was richtig und falsch ist-zumindest nach bestem wissen und gewissen. Heut hingegen fühlt sich ja mehr als jeder zweite als mittelpunkt des universums und sätze wie " ich bin ein wertzuschätzender mensch" oder "jetzt komm mal ich" müssen manche sich heutzutage täglich vorm spiegel vorbeten, weil fast jeder zweite das gefühl hat, eben nicht gesehen oder wertgeschätzt zu werden, wenn man nicht gleichzeitig seinen namen rückwärts getanzt bekommt. Es mündet immer mehr in eine ansammlung verweichlichter egomanen, die beim gerinsten fürzchen schon schrein: hier seh ich mich benachteiligt, diffamiert, nicht ernst genommen, übervorteilt oder übergriffig behandelt. Menschen fühlen sich heut nicht nur als eins der zahlreichen gegenderten geschlechtertypen, sondern durchaus auch mal als fuchs oder schneefrau. Also ...stehts dir frei, mich weiterhin für einen unsensiblen männlichen proll zu halten oder bei einem livecheck herauszufinden, wer, was oder wie ich bin😉
Ich für meinen teil werde bei ungerechtigkeiten immer aufstehen und schwache verteidigen, aber ich steh auch dazu, das faß im keller und die füße am boden zu behalten.
Ich kann deiner Sichtweise schon einiges abgewinnen. Man hat manchmal das Gefühl, dass heute vieles sofort als Angriff, Diskriminierung oder Übergriff eingeordnet wird, obwohl es oft einfach nur Unhöflichkeit, Blödheit oder schlechte Umgangsformen sind.
Früher war sicher nicht alles besser, aber viele Menschen haben gelernt, mit unangenehmen Situationen umzugehen, ohne daraus gleich eine Grundsatzdebatte zu machen. Ein bisschen Gelassenheit schadet da oft nicht.
Das heisst natürlich nicht, dass man echtes Fehlverhalten ignorieren soll. Aber zwischen einer dummen Bemerkung und tatsächlicher Belästigung liegen für mich schon noch einige Stufen. Nicht jede Grenzüberschreitung ist gleich ein Drama, und nicht jede unangenehme Erfahrung macht jemanden automatisch zum Opfer.
Ein gesunder Mittelweg wäre für mich, weder alles wegzulächeln noch hinter jeder blöden Aktion gleich eine gesellschaftliche Katastrophe zu sehen.
 
Also mit Frauenhass haben die meisten hier genannten Punkte Nichts, aber auch gar Nichts zu tun. Eher mit Entwicklungen hin zu einer mimosenhaften Dünnhäufigkeit und einer zunehmenden Unfähigkeit zu einer Gelassenheit im Umgang miteinander.

Das in Kombination mit medialen Aufruhr a'la MeeToo .. wo man dann gelegentlich annehmen möchte, dass sich Jene dann mit der WhyMeNot Bewegung vermischt und von dieser befeuert wird.

Meine Frau meinte im Gespräch zum Thema, dass das was früher noch als Kompliment aufgenommen wurde, dann Heute gelegentlich als Belästigung gewertet wird.

NaJa ... bis zur harmonischen Ausgewogenheit scheints bei der aktuellen Position des Pendels und der medialen Befeuerung durch Hypersensibelchen und Fehlgeleitete noch ein weiter Weg zu sein.
 
Also mit Frauenhass haben die meisten hier genannten Punkte Nichts, aber auch gar Nichts zu tun. Eher mit Entwicklungen hin zu einer mimosenhaften Dünnhäufigkeit und einer zunehmenden Unfähigkeit zu einer Gelassenheit im Umgang miteinander.

Das in Kombination mit medialen Aufruhr a'la MeeToo .. wo man dann gelegentlich annehmen möchte, dass sich Jene dann mit der WhyMeNot Bewegung vermischt und von dieser befeuert wird.

Meine Frau meinte im Gespräch zum Thema, dass das was früher noch als Kompliment aufgenommen wurde, dann Heute gelegentlich als Belästigung gewertet wird.

NaJa ... bis zur harmonischen Ausgewogenheit scheints bei der aktuellen Position des Pendels und der medialen Befeuerung durch Hypersensibelchen und Fehlgeleitete noch ein weiter Weg zu sein.
Ich glaub auch dass viel, egal welche Richtung, aufgebauscht wird.
Wobei natürlich jede dieser Positionen aufs heftigste zu verurteilen ist.
 
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