Frauen und die Initiative

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Yep! Das mit der Heimat, müsste das nicht partria heißen?

Mein Latein is´ zu lange her und Anmachen, wo man ein bißchen denken muss, sind doch nicht so schlecht. Find´ ich! Auch wenn ich mich jetzt vielleicht selbst als Trottel oute, weil ich in Deinen Zeilen keine gefunden habe, Agape, bzw. keine herauslesen konnte.

Also könnte ich natürlich schließen, dass keine Anmache drin war. Was natürlich schade wäre, weil ein bisserl flirten und anmachen über´s www ned so schlecht is´!

Da kann ich mich gut verstecken!!! 8-)

Auch alles Liebe! Logo, oder etwa nich´?
 
die heimat heisst doch patria (also das r is halt an der falschen stelle)

*will hier ja mitmachen*
 
@ore22 Ja, stimmt, patria. Ich war nie gut in Latein......

Wie schnell man vom Thema abdriftet *gg*

@Benno

Ich mach niemanden an, ich unterhalte mich nur gerne hier, ist doch auch nett, oder?
Aaalso, es macht Spass, überall seinen Senf dazuzugeben:)

lg!!
 
aha aha aha...... sehr interessant.....sehr beeindruckend!

@juhu...tja das Leben ist hart
@ore....du alter Reisser
@splashi...nicht verzagen einfach fragen
@Kit & Agape jaja 100 in die Wüste schicken und verzweifeln wieso immer die Falschen kommen
@Dagmar so ist es richtig Beute gesehen und erlegt
@Mapok ja so ist es leider, du hast ja soooooo recht


mfg cyk
 
lieber Cyk,
aber das war für mich auch nie das Thema.

Wichtig war für mich einfach: dieser Mensch - Kategorie Mann - interessiert mich und ich möchte ihn kennenlernen. Also bin ich dafür verantwortlich etwas dafür zu tun. Ich bin nicht der Aufreißer-Typ, aber das muss man auch nicht sein.

Flirten heisst für mich nett sein, flirten heisst für mich mit dem anderen reden - vielleicht führt es zu mehr; vielleicht bin ich auch nicht des anderen Typ. Ich sehe das nicht als persönlichen Erfolg oder Mißerfolg. Meinen Erfolg habe ich darin gesehen meine Angst zu bekämpfen und ihn '"kennenzulernen". Also meinen Teil der Verantwortung zu übernehmen um eventuelle Weichen in meine Richtung stellen zu können.

Es wurde nicht immer eine Beziehung daraus! Aber es hat immer gelohnt diesen Weg zu gehen! Den Weg der eigenen Entscheidung und des Kennenlernens eines anderen.

LiebenGruss
Dagmar
 
Als "alter" Hase sollte ich da auch meinen Senf abgeben:
bis jetzt war es bei mir immer so, dass ich die bekommen habe, bei denen ich am wenigsten damit gerechnet habe.
Nie die, die mir gleich von Anfang an aufgefallen sind.
Vermutlich liegt es daran, dass man dann einfach lockerer und mehr "MANN/FRAU-selbst" ist.
Die längeren Beziehungen hatte ich, wenn ich angesprochen wurde... :fragezeichen:
Aber wie man sieht, bin ich alleine und nix hat wirklich funktioniert.
Nach zwei Scheidungen bin ich nun geheilt :daumen:
 
Frauen holen sich inzwischen eh was sie wollen! :sperma:
Wenn Du interessant für sie bist, sprechen sie dich an!!!!

Oft ist es so, du rechnest dabei nicht wirklich damit! :roll:

aber jeder hat sicherlich schon genug erfahrungen gesammelt...........

viel spaß allen jungs mit dem anderen geschlecht!!! :daumen:
 
na sicher .. ich spreche schon mal aus Prinzip keine Männer an .. außerdem wäre ich eh zu schüchtern dafür. DArüber hinaus lasse ich mich mehr als gerne erobern.

Lg. Kit

Dein Beitrag klingt einwenig für mich, als wär das "unanständig" einen Mann anzusprechen.
Hoffe Du siehst das nicht so, auch wenn Du schüchtern bist, kann es Dein Leben bereichern auf Menschen einfach zuzugehen. Am besten frei von Hintergedanken! Es ist sehr schön was dabei herauskommen kann. :)

ich habe es gelernt selber die Männer anzusprechen die mir gefallen!

Es tat meinem Ego immer gut angesprochen zu werden, keine Frage.

Jedoch fand ich es einseitig a) immer ausgesucht zu werden ich wollte auch einmal selber "wählen" und b) halte ich es nicht für fair von Gleichberechtigung - egal wie man sie interpretiert - zu sprechen und gleichzeitig die unangenehmen Dinge, die viel Mut erfordern dem männlichen Gegenstück abzuverlangen.

Vielleicht sollte ich auch noch ein c) anführen dafür, dass es vielen Männern ebenso oder sogar noch schwerer fällt als Frauen jemanden anzusprechen. Jedoch habe ich nie die Gewinn-/Verlusthaltung an den Tag gelegt. Ein Mensch, in diesem Fall Mann, ist mir begegnet, der mich interessiert. Ich möchte mehr über ihn wissen, dann werde ich es auch versuchen mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Ob dann oder überhaupt eine Beziehung oder was auch immer interessiert ist eine ganz andere Sache. Es ist ein Mensch, der mich interessiert und der es meiner Meinung nach wert ist angesprochen zu werden. Ein Mensch, der es vielleicht wert ist, dass ich meinem Herzen und meiner "Angst" einen Tritt gebe.

Vielleicht gelingt es nicht immer ... vielleicht bereue ich es später .... vielleicht aber auch nicht ... um das zu erfahren muss ich aktiv werden .... er hat vielleicht nicht den Mut dazu ....

lieben Gruß
Dagmar

Toller Beitrag Dagmar! :up:

Ich bin und werde angesprochen, freue mich meist sehr darüber. Selbst wenn es sich "nur" um ein nettes Gespräch handelt, ist es eine gute Erfahrung. UND ich spreche Männer an. :woot: Möglichst charmant und warmherzig. Das ist eher selten ein "Aufriss", sondern da geht es darum zu schauen, ob mir dieser Mensch gefällt. Was weiter passiert, steht auf einem anderen Blatt. :smug:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
man sollte gleichberechtigung nicht mit gleich sein verwechseln. und da gibt es sicher verhaltensweisen, die wenig mit sozialen strukturen zu tun haben, sondern mit genetischen dispositionen.
ich habe die erfahrung, dass einem ganz selten frauen ansprechen und wenn, dann wenn sie in einer gruppe sind, was anscheinend leichter macht aus dem angelernten rollenbild zu fallen. vergessen sollte man auch nicht, dass viele frauen aus ihrer gespielten unnahbarkeit so etwas wie machtgelüste ausleben

Der Satz mit der "gespielten Unnahbarkeit" das verstehe ich persönlich gar nicht. Soll's geben, kann mich damit nicht identifizieren.
 
Hallo!!!

Also ich hab noch nie einen Mann angemacht, hmm..ja, einmal vielleicht im Excess , aber da war ich doch sehr betrunken..Aber das war auch nur einmal, ich trau mich sogar mit viel Alkohol nicht, jmd anzumachen..
Wenn mir einer sehr gut gefällt, dann trau ich mich nicht mal ihn anzuschauen und guck vorsichtig in seine Richtung wenn er mal wegschaut oder weiter weg ist.
Ich bin ziemlich jung(keine Angst, schon volljährig*g*)und nicht grad Quasimodos Schwester und werd auch ab und zu angsprochen, aber ich würd wirklich mal gerne selbst einen Mann aussuchen...na ja, hab wahrscheinlich zu gr. Bammel vor Körben.
Zu Freunden bin ich ur locker(manchmal zu locker:) und ich bin auch nicht schüchtern, aber wenn mir einer total gut gefällt würde ich plötzlich am liebsten flüchten..hmm..wenn ich darüber nachdenke eigentlich nonsense..
ore22:War ein paar Mal im Excess, geht dort schon wild zu, also wenn du das Entspannung nennst..:)
lg @ all!!

Du brauchst vor Ablehnung wirklich keine Angst zu haben! Normalerweise ist das Feedback der Herren sehr freundlich. Oft sind sie verblüfft, weil sie es nicht gerade gewöhnt sind angesprochen zu werden und wenn Du "...nicht gerade aussiehst wie Quasimodos Schwester..." solltest Du eine wunderbare Basis haben einen netten verbalen Tanz zu beginnen. Glaub mir das macht Spass! Am besten ist es zuerst einfach daran zu denken "Jetzt wäre ein schönes Gespräch angenehm...!" Und schon kann's losgehen. :) Probier's aus. :up:
 
Da haben Sie nicht Unrecht, aber ich bin der Meinung, dass das geschlechtsspezifische Rollenbild (aktiv der Mann; passiv die Frau) in der Frage der Zusammenkunft beider Geschlechter, tatsächlich nicht genetisch programmiert, sondern durch Religion, Staat und Familie angelernt ist.
Ich werd mal nachgoogeln, ob es zu diesem Thema Experimente gibt, vielleicht find ich was.

Gibt es genug Forschung dazu. Genetische Unterschiede gibt es definitiv, hat sehr viel mit der Hormonversorgung während der Schwangerschaft zu tun. Die Einflüsse von "Aussen" gibt es auch, und beides zusammen ergibt dann die individuelle Ausprägung.

Prägung:
Wir werden nicht als Mädchen geboren - wir werden dazu gemacht: zur frühkindlichen Erziehung in unserer Gesellschaft
Buch von Ursula Scheu

Genetik und Auswirkungen von Hormonen in der Schwangerschaft:
We Are Our Brains: From the Womb to Alzheimer's
Buch von Dick Swaab
 
Ich meine, dass auch bei uns Menschen die Partnerwahl ein vorgegebenes Ritual ist.
Die Frauen strahlen ihr Sexapeal aus, auf das die Männer reagieren. Bestenfalls kommen sie angeströmt und versuchen zu "landen". Die Frauen suchen sich aus denen dann d e n aus, der ihnen am besten zusagt.
Bei diesem Ritual gehen alle Frauen leer aus, denen das Sexapeal fehlt (Mauerblümchen) oder die zu wählerisch sind, und auch Männer gehen dabei leer aus, denen es an Mut fehlt.
Wer sich an dieses Ritual nicht hält, hat es schwer.
Das hat meiner Meinung nach nichts mit Religion, Kultur oder Erziehung zu tun.
Alles, was uns Menschen ausmacht, ist durch die jahrtausende alte Mühle der Evolution mit Selektion und Mutation gegangen, auch unser Verhalten. Und alles was die Arterhaltung gefördert hat, ist schließlich übriggeblieben und so sind wir zu dem geworden, was wir sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
man sollte gleichberechtigung nicht mit gleich sein verwechseln. und da gibt es sicher verhaltensweisen, die wenig mit sozialen strukturen zu tun haben, sondern mit genetischen dispositionen.
In der Natur sind es fast immer die männlichen Wesen, welche die Initiative ergreifen, die Weibchen locken meist nur optisch, akustisch oder chemisch(Duft) an und lesen sich aus den angelockten Männchen eines aus. Dies entspricht auch dem unterschiedlichen Angebot an Geschlechtszellen: Auf eine Eizelle entfallen viele Millionen Spermien.
 
Nach längerem Grübeln bin ich zu dem Schluß gekommen, daß es mit der "Gleichberechtiung" nicht weit her ist. :fragezeichen: Ich habe zwar keinen Luxuskörper, bin aber recht akzeptabel (nach der Aussage einiger Frauen). Tja, und in den letzten 30 Jahren bin ich von keiner einzigen "angesprochen" worden (wie is das jetzt mit den aufrißfreudigen Damen) und gezählte drei mal ergriffen (bereits) Bekannte die Initiative in bezug auf Sex. Eine war stock konservativ (und häßlich), da hab ich abgeblockt, eine hat eineinhalb Stunden mit meiner Frau telefoniert (das war mir dann auch zu heavy, was hätte die meiner Frau noch alles erzählt?) und bei der dritten war ich einfach zu blöd ! :fragezeichen: (leider)

Alle anderen Aktivitäten sind (zwangsläufig) von mir ausgegangen.
Irgendwie find ich das öde !


GleichBERECHTigung betont das gleiche RECHT auf verschiedene Dinge , aber es beinhaltet nicht die gleichen Verpflichtungen, denn obwohl es gleiche Rechte gibt , dürfen wir schon auch unsere Unterschiedlichkeit behalten.

in Bezug auf diese Frage , würde ich das so interpretieren, dass ich auch das Recht dazu habe , aber nicht die Verpflichtung .

in Anbetracht von fast 10000 Jahren Patriarchat lässt sich die " Gleichberechtigung " nicht so ohne weiteres umsetzen , sondern kann auch nur ein Prozess sein , der die Andersartigkeit von Geschlechtern auch zulässt .
die jüngere Generation hat dazu schon mal einen anderen Zugang, da vieles in der Zwischenzeit schon irgendwie selbstverständlich geworden ist .

Aber als älteres Semester wurde ich in der Kindheit noch ganz anders geprägt, und grade in dem Thema des Eingangsposts wird dies auch noch nachwirken .
 
Gibt es genug Forschung dazu. Genetische Unterschiede gibt es definitiv, hat sehr viel mit der Hormonversorgung während der Schwangerschaft zu tun. Die Einflüsse von "Aussen" gibt es auch, und beides zusammen ergibt dann die individuelle Ausprägung.

Aber nur Verhaltensweisen, die wir auch irgendwann gelernt und als (in unserer Situation) für sozial akzeptabel bewertet haben, kommen dann auch zur Anwendung. Ich bin da ganz auf der nurture over nature-Seite: Sozialisation ist Alles.

Es gibt auch keine eindeutigen Fähigkeiten und kaum Verhaltensweisen, die kulturunabhängig einem bestimmten Geschlecht zugeordnet wären. Theoretisch hat das ja schon Simone de Beauvoir ganz gut herausgearbeitet, die bisher umfassendste Sammlung von Studien zu dem Thema (recht lesbar, in Kapitel geordnet mit den Angeblichen Unterschieden samt Gegenstudien) fand ich bei Cordelia Fine in "Delusions of Gender" (Die Geschlechterlüge), aber Natasha Walters (Living Dolls auch auf Deutsch) ist als Kurzversion auch ganz gut.

Klar haben Hormone einen Einfluss auf den Körper, beim Verhalten können sie aber nur erlernte und sozial akzeptable Möglichkeiten attraktiver oder weniger naheliegend machen.

Ich meine, dass auch bei uns Menschen die Partnerwahl ein vorgegebenes Ritual ist.
Die Kultur- und Sozialanthropologie zeigt das Gegenteil, Flirtrituale und Partner*innenwahl sind doch schon in jeder Subkultur anders, verschiedene Menschen reagieren unterschiedlich und angeblich fixe Ritaule verändern sich ständig, auch in Bezug auf Aktivität und Passivität (Stichwort Choreographie des Balzens) ;)

In der Natur sind es fast immer die männlichen Wesen, welche die Initiative ergreifen, die Weibchen locken meist nur optisch, akustisch oder chemisch(Duft) an und lesen sich aus den angelockten Männchen eines aus. Dies entspricht auch dem unterschiedlichen Angebot an Geschlechtszellen: Auf eine Eizelle entfallen viele Millionen Spermien.
Nö, da gibt es alle Varianten - als prominentes Beispiel sei der Pfau genannt. Auch männliche Schwangerschaften, mehr als zwei Geschlechter, Jungferngeburt und Homosexualität sind bei vielen Tierarten zu beobachten.

Bei uns hat eigentlich auch meine Frau letztlich die Initiative ergriffen - wir haben uns jahrelang auf Parties immer wieder gesehen und gut unterhalten, aber die intensiven Umarmungen und das erste Date gingen von ihr aus ;) Ansonsten haben wir aber auch die Erfahrung gemacht, dass viele Frauen nie gelernt haben, den ersten Schritt zu machen.
 
Warum sind Frauen seltener Aktiv beim Anbaggern/Aufreissen/Flirten....
Nun liebe Männer, das liegt leider eindeutig an Euch!
1. Ist es so, daß wir Frauen, wenn wir denn spontan mit jemandem unseren Spaß hatten, genießen und Schweigen.... Ihr liebe Männer (zumindest die meisten) müsst in Eurem Freundeskreis immer prahlen und das leider nicht selten mit Namen derjenigen...

2. Fängt das schon früh an...., wenn man sich, obwohl 2017 und nicht 1900 als Frau seinen Spaß holt ist man ganz schnell als Schlampe abgestempelt, und da spielt es keine Rolle ob man 18, 30 oder 50 ist!
Gott sei dank gibt es Frauen denen es egal ist, wenn man aber Schulpflichtige Kinder hat sieht es schon anders aus!

Wenn ein Mann jedes Wochenende eine Andere hat ist er der Tollste, eine Frau ist aber eine Schlampe obwohl diejenigen, welche die Frau als Schlampe bezeichnen Sie auch nicht von der Bettkante stoßen würden!

So sieht es nämlich mit der Gleichberechtigung aus!
 
Ich meine, dass auch bei uns Menschen die Partnerwahl ein vorgegebenes Ritual ist.
Die Frauen strahlen ihr Sexapeal aus, auf das die Männer reagieren. Bestenfalls kommen sie angeströmt und versuchen zu "landen". Die Frauen suchen sich aus denen dann d e n aus, der ihnen am besten zusagt.
Bei diesem Ritual gehen alle Frauen leer aus, denen das Sexapeal fehlt (Mauerblümchen) oder die zu wählerisch sind, und auch Männer gehen dabei leer aus, denen es an Mut fehlt.
Wer sich an dieses Ritual nicht hält, hat es schwer.
Das hat meiner Meinung nach nichts mit Religion, Kultur oder Erziehung zu tun.
Alles, was uns Menschen ausmacht, ist durch die jahrtausende alte Mühle der Evolution mit Selektion und Mutation gegangen, auch unser Verhalten. Und alles was die Arterhaltung gefördert hat, ist schließlich übriggeblieben und so sind wir zu dem geworden, was wir sind.

es gibt immer mutige, die sich gegen diese rituale stellen.. und glaub mir, mut wird belohnt.
weil da findet man eben "die besondere"
 
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