Feiern oder Partner unterstützen?

Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
In einer Beziehung muss man auch mal Sachen machen, die man nicht so gerne tut - oder sagen wir mal so: Vielleicht gerne etwas anderes lieber tun würde. Das gehört nun mal zu einer Beziehung dazu - und man hat auch Verpflichtungen.

Auch wenn es anders herum gewesen wäre.
Also zuerst dem Geburtstag zugesagt hätte - und du dann erst später mit der Taufe daher gekommen wärst.
Partner geht immer vor finde ich
 
Meine eigenen Kinder sind auf Drängen der Familie meines Mannes getauft worden. (Ich muss gestehen in diesem Fall war es, zumindest bei einem der Kinder, eine weise Entscheidung, hätte es sonst spätestens bei der Erstkommunion ein Drama gegeben.
Ich saß bei der Firmen vor der Kirche und hab gewartet bis der Spaß vorbei ist. Bei der anderen Großveranstaltung nicht besser. Also was soll's.
Warum macht man das mit wenn es einem so zuwider ist? Als Mutter kann ich doch entscheiden.
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
Und tschüss:winke:
 
Warum macht man das mit wenn es einem so zuwider ist? Als Mutter kann ich doch entscheiden.
Wir waren eine Familie wo auch der Vater mitentscheiden darf.
Und der Drama wenn das Kind miterleben hätte müssen, das alle gehen und sie nicht....hui
Spätestens da wäre der Pfarrer ausgerückt der Religions Lehrerin :D
Aber ich versteh deinen Gedanken, hatte ich mich doch einige Jahre gewehrt.
Mittlerweile sind alle meine Kinder freiwillig ausgetreten...
 
Welche Ausgrenzung muss ein Ungetaufter erleben?
Am Land findet viel Brauchtum in dem kirchlichen Umfeld statt. Gerade Kinder wollen nicht auffallen sondern dazu gehören. Da ist die Erstkommunion ein Knackpunkt. Meine Frau hat als Kind diese Ausgrenzung erlebt und sehr demütigen gefunden. Sie wollte wie alle anderen Mitschüler auch gefeiert werden.

Meine Tochter hat dann alles mitgemacht. Erstkommunion im Prinzessinenkleid, Ministranten mit den Reisen in der Gruppe nach Rom (inkl. 1. Lover), Katholischen Jugend mit Partys an Badeseen und Hotels....

Sie ist nicht sehr gläubig. Aber die Gemeinschaft hat ihr gut getan.
 
Wir waren eine Familie wo auch der Vater mitentscheiden darf.
Und der Drama wenn das Kind miterleben hätte müssen, das alle gehen und sie nicht....hui
Spätestens da wäre der Pfarrer ausgerückt der Religions Lehrerin :D
Aber ich versteh deinen Gedanken, hatte ich mich doch einige Jahre gewehrt.
Mittlerweile sind alle meine Kinder freiwillig ausgetreten...
Warum geht man nicht einfach mit dem Kind in die Kirche?
Auch wenn man nichts davon hält?

Liest sich für mich, als wärst du bei der Firmung draußen geblieben
 
Die Taufe ist keine Voraussetzung an einer Messe teilzunehmen.
Aber du musst meist in der Religionsstunde den Unterricht verlassen und findest dich irgendwo wieder.
War zumindest bei mir so, dass ich dann mit dem einzigen anderen nicht katholischen Mädchen mit sechs Jahren eine oder zwei Stunden wöchentlich auf der Mädchen Toilette verbracht hatten, weil es niemanden interessierte...

Ausflüge gab es öfter in Rahmen des Religions Unterrichts, die gemeinsame Freizeit im Rahmen der Vorbereitung zur Kommunion hat meinem Kindern dann auch gut gefallen
..
 
Warum geht man nicht einfach mit dem Kind in die Kirche?
Auch wenn man nichts davon hält?

Liest sich für mich, als wärst du bei der Firmung draußen geblieben
Weil sie so voll war, zum brechen voll und ich unter anderem den Tanten und Onkeln, denen es taugt, den Platz lasse.... Ganz selbstlos:cool:
 
Hi,

Diese Frage hat @Mitglied #513259 nur gestellt um von dir diese "warum" Frage gestellt zu bekommen.

hab ich meinen Zweck erfüllt.

Warum sollte man nicht, wenn einem als Mutter etwas am Kind liegt?


Das ist die dümmste aller Fragen. Man tut Dinge, weil man einen Sinn darin sieht. Wenn man anfängt, Dinge zu tun, nur weil einem kein guter Grund einfällt, sie nicht zu tun, hat man im Leben verloren.

MIr ist Sex wichtig, und ich bin heilfroh, wenn meine Mama da nicht dabei sein will.


Aber mal ernsthaft, ich habe die Firmung verweigert, unter anderem deshalb, weil mir niemand einen guten Grund liefern konnte, warum ich es tun soll. Und dass ich ein Motorrad und eine teure Uhr bekommen hätte, da hab ich gesagt, dass ich keine Nutte wäre und nicht käuflich bin.

Wer glaubt, dass ein relevanter Anteil der Menschen die Firmung macht, um religiöse Pflichten zu erfüllen, der ist weltfremd. Die Gründe für die Firmung sind Geschenke, dabei zu sein, und - vor allem für Mädchen - damit sie mal kirchlich heiraten können.

Für die Firmlinge ist es also sowas wie ein Schulfest. In dem Alter ist man ja nicht auf Eltern angewiesen.

LG Tom
 
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Pausieren und ein gutes Buch Aber du musst meist in der Religionsstunde den Unterricht verlassen und findest dich irgendwo wieder.

Ich war stattdessen im Kaffeehaus, sobald ich mich endlich abmelden konnte. War jetzt nicht das Schlechteste.

Nachtrag: Davor wäre es wohl mit Sicherheit die Schulbibliothek geworden, notfalls der Pausenraum und ein Buch.
 
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