Feiern oder Partner unterstützen?

hätte ich eine schwer problematische Familie, würde es wahrscheinlich anders aussehen
Darüber wissen wir nichts. Meine Frau hätte ihre Familie als vollkommen normal beschrieben, bis sie meine kennengelernt hat. Ich habe ihr beim ersten und bisher einzigen größeren Treffen freigestellt ob sie mitgeht oder nicht.
ich würde aber auch nicht einsehen, meine Zeit mit jemandem zu vergeuden, den ich nicht wertschätze (was ich aus dem erklärenden Post der TE herauslese)
Das sie der organisatorische Part ist und ich nichts außer Arbeiten mache, durfte ich mir von der Mutter meiner Kinder 13 Jahre lang anhören. Als ich ausgezogen bin, hatte sie das Kochen, die Vorräte, den Strom, den Müll, das Haus, den Garten, den Haushalt und die Einkäufe plötzlich nicht mehr im Griff und sie hatte zu wenig Kohle, obwohl ich monatlich 700 Euronen Alimente abgedrüfckt habe...Hauptsache ich durfte mir 13 Jahre lang anhören wie faul ich denn nicht bin. Dem Freundeskreis hat sie das auch immer erzählt, der hat das zwar anders gesehen aber das hat nichts gebracht. Ihre Wahrnehmung allein war richtig.

Ich kenne eben auch die andere Seite, deshalb bin ich bei solchen Posts immer sehr vorsichtig, meistens ist es nur die halbe, oft womöglich sogar weniger als die halbe Wahrheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne eben auch die andere Seite, deshalb bin ich bei solchen Posts immer sehr vorsichtug, meistens ist es nur die halbe, oft womöglich dogar webiger als die halbe Wahrheit.
mir geht es auch weniger um Verurteilung, sondern um das Gefühl, dass beide in dieser Beziehung nicht wirklich glücklich werden.

es ist egal, wer "schuld" daran hat, es passt einfach nicht.
 
mir geht es auch weniger um Verurteilung, sondern um das Gefühl, dass beide in dieser Beziehung nicht wirklich glücklich werden.

es ist egal, wer "schuld" daran hat, es passt einfach nicht.
Eh auch nix neues....jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, wenn sie so leben wollen, werden sie es auch weiterhin tun.
 
Hi,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?

was sind Eure Wertigkeiten?

Also ich als Atheist würde auch lieber viele andere Dinge tun, als zu einer Taufe zu gehen. Es sei denn es wäre Trumps oder Putins Taufe und ich dürfte sie beliebig lange im Taufbecken untertauchen.

Und die Taufe der Schwägerin in spe interessiert erst gar nicht.

Da täte ich lieber zum Geburtstag der Schwester vom Onkel der Nachbarin gehen.

LG Tom
 
Hi,



was sind Eure Wertigkeiten?

Also ich als Atheist würde auch lieber viele andere Dinge tun, als zu einer Taufe zu gehen. Es sei denn es wäre Trumps oder Putins Taufe und ich dürfte sie beliebig lange im Taufbecken untertauchen.

Und die Taufe der Schwägerin in spe interessiert erst gar nicht.

Da täte ich lieber zum Geburtstag der Schwester vom Onkel der Nachbarin gehen.

LG Tom
Vermutlich geht es hier weniger um die Art der Familienfeier, sondern um die Familienfeier an sich - bei der auch lt. Schilderungen einige "Wickel" zu erwarten sind. Ob es dann eine Taufe, Hochzeit (nach welchem Ritus auch immer) oder simpel der 70er von "Onkel Gustav" ist, scheint mir in dem hier geschilderten Dilemma von bestenfalls sekundärer Bedeutung zu sein.

Wie würdest Du das handhaben?
Es gibt einer Einladung zu einer Feier der Familie Deiner LAP.
Wäre "Onkel Gustavs 70er" für Dich wert dran teilzunehmen,
nicht aber die "Taufe des Kindes von Cousine Eulalia", und das obwohl Du bei beiden Anlässen wilde Diskussionen - vielleicht sogar Streit -
mit Tante Ludmilla erwartest, einfach weil's bei jeder Familienfeier so weit kommt? ;)
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
Wo soll er dich denn bei einer taufe eines fremden Kindes unterstützen?
Dass du nit allein in der Kirche stehst?
I hab meine Kinder zum Entsetzen meiner Schwiegereltern gar nit taufen lassen.
Das Könnens eines Tages selbst entscheiden, welcher Sekte sie angehören wollen.
Dass er dein Freund ist, sollte andre Gründe haben als dass er eine Geburtstagsfeier einer taufe in deiner Familie vorzieht.
I würd a nit unbedingt zu einer familienfeier gehn, wenn i spaß mit Freunden haben kann.
Was an seiner Begleitung erscheint dir denn da so wichtig?
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
Menschen, welche fremde Meinungen zu einer solchen Frage einholen, kann ich nicht ernst nehmen. :schulterzuck:
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
Ex-Partner
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?
Ist ein Kirchenfest ergo wertlos, würde auch nicht hingehen bzw betrete selbst unter Zwang keine Kirche
 
Ich persönlich würde meine Partnerin begleiten.....!
Auch wenn Ich mit Ihrer Familie Probleme hätte oder nicht gemocht werde usw.
Allgemein geht es doch darum seinen Partner Wert zu schätzen und immer das Gefühl geben Du bist nicht allein,stehe hinter Dir ,Du kannst auf mich verlassen....meine Meinung....
 
Hi,

Du wirst kein Spezialist in Paarbeziehungen sein.🤔

Respekt und Rücksichtnahme sind zweischneidige Schwerter.

Über 2 Millionen Menschen in Österreich gehören keiner Glaubensgemeinschaft an (das sind fast 25%, in Wien liegt der Anteil bei 35%), ein guter Teil von Ihnen sind Atheisten, die also Gottglaube ablehnen.

Von den unter 5 Millionen Katholiken sind viele Anscheinskatholiken, die also nie in die Kirche gehen. Grob gerechnet sind die wöchentlichen Kirchgeher eine sehr kleine Minderheit. Das selbe trifft auf die eine Million Moslems zu.


Es ist davon auszugehen, dass wenn jemand in einem kleinen Dorf lebt, wo man schief angesehen wird, wenn man seine Kinder nicht taufen lässt, er sich keinen strenggläubigen Atheisten oder Moslem oder Juden oder Hindu oder Buddhisten anlacht.


Die Ablehnung eines (oder jeden) Glaubens hat eine genauso große Berechtigung, wie ein Glaube.

Es ist ein Unterschied, ob jemandem der Glaube egal ist - der kann ja problemlos jeder Zeremonie beiwohnen - oder ob man den Glauben ablehnt. Es besteht ein Unterschied zwischen unreligiös und antireligiös.

Diese Überzeugung mit einem Defizit in der Paarfähigkeit zu assoziieren, ist nicht sehr schlüssig.

LG Tom
 
Wenn es sich meine Frau ausdrücklich wünscht, dass ich irgendwo mitgehe und mich der Gastgeber explizit eingeladen hat, dann verzichte ich auf das Beispiel "Feiern". Habe ich aber als Beispiel Metallica- Karten, dann kommen die ohne mich klar.
Da gab es bisher nie Probleme. Solche Situationen gab es schon zu oft.
Bin nicht gläubig und schon ewig aus der Kirche raus. Aber ich weiß, dass es anderen wichtig ist und das mache ich dann auch gerne. Feiern oder mit Kumpels was trinken gehen kann man auch ein anderes Mal.
Bei Anlässen sind auch andere Leute da. Ob Freunde, Familie, Vereinskollegen ect. Das sich immer gut an, das eine oder andere persönliche Gespräch zu führen, weil es mit persönlich lieber ist als zu telefonieren oder Nachrichten zu schreiben.
Wenn wir zusammen irgendwo sind, dann legen wir nicht viel Wert drauf, tatsächlich aufeinander zu sitzen.

Muss jeder selbst wissen.
Und weil es jeder selbst wissen muss, klärt es besser direkt miteinander. Dazu braucht ihr kein Internet.
 
Hi,



Respekt und Rücksichtnahme sind zweischneidige Schwerter.

Über 2 Millionen Menschen in Österreich gehören keiner Glaubensgemeinschaft an (das sind fast 25%, in Wien liegt der Anteil bei 35%), ein guter Teil von Ihnen sind Atheisten, die also Gottglaube ablehnen.

Von den unter 5 Millionen Katholiken sind viele Anscheinskatholiken, die also nie in die Kirche gehen. Grob gerechnet sind die wöchentlichen Kirchgeher eine sehr kleine Minderheit. Das selbe trifft auf die eine Million Moslems zu.


Es ist davon auszugehen, dass wenn jemand in einem kleinen Dorf lebt, wo man schief angesehen wird, wenn man seine Kinder nicht taufen lässt, er sich keinen strenggläubigen Atheisten oder Moslem oder Juden oder Hindu oder Buddhisten anlacht.


Die Ablehnung eines (oder jeden) Glaubens hat eine genauso große Berechtigung, wie ein Glaube.

Es ist ein Unterschied, ob jemandem der Glaube egal ist - der kann ja problemlos jeder Zeremonie beiwohnen - oder ob man den Glauben ablehnt. Es besteht ein Unterschied zwischen unreligiös und antireligiös.

Diese Überzeugung mit einem Defizit in der Paarfähigkeit zu assoziieren, ist nicht sehr schlüssig.

LG Tom
Ich bin aus der Gruppe antireligiös. Nun waren und sind allerdings sehr viele in meiner Familie sehr religiös. Mein Vater, Ziehvater, Ziehmutter wurden von einem mit der Familie befreundeten Priester kirchlich beerdigt. Ich bete nicht mit, aber man kann das Gebäude schon betreten, so schlimm ist das nun auch wieder nicht.
Natürlich werde ich keine philosophische Diskussion über Sinn oder Unsinn von Religion mit dem Priester beginnen, er meidet das Thema ebenso wie ich es tue. Er weiß ganz genau was ich von Religion halte, aber als gläubiger Christ ist er der Meinung, dass Jesus mich trotzdem liebt und das mich das zu keinem schlechteren Menschen macht. Er kennt mich schließlich mein ganzes Leben lang sehr gut und weiß auch das meine Kinder nicht getauft sind.

Ich war auch Firmpate, einfach weil sich das ein Cousin so sehr gewünscht hat. Der Priester wusste, dass ich aus der Kirche ausgetreten war. Er meinte nur er braucht die Unterschrift von jemandem der Mtglied in dem Verrein ist.

Einem Menschen den man liebt zuliebe kann man das schon machen, aber wenn die Familie grundsätzlich zach ist, wird man solche Feste generell meiden, das hat dann aber mit kirchlich oder nicht garnix zu tun.
 
OmG eine Taufe bei den Katholn. :verwirrt: Da putze ich vorher 1000x lieber alle Klos im Haus. Und wie schon Viele geschrieben haben...es gibt Menschen in Familien, die braucht ma anfoch nicht. Wieso die TE das nicht versteht ka Ohnung. Generell schätze ich, dass es an der Kommunikation und Reflexion scheitert. Und wir kennen nur den Blickwinkel der TE, also schwierig.
 
Zurück
Oben