Existiert völlig freiwillige Prostitution wirklich?

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Im EF musst dich mit deiner Meinung gewissen anderen "" hoch gebildeten Usern"" anschließen, um nicht zur Zielscheibe des "" Spotts"" zu werden.
Der Fred darf nicht geschlossen werden und jeder soll schreiben, wie er zu diesem Thema wirklich steht - ob positiv oder negativ!!!.
 
Ich bin überzeugt davon, dass es Frauen gibt, die Prostitution wirklich aus völlig freien Stücken ausüben.
Aber auch dass diese Frauen einen ganz winzig kleinen Bruchteil an Prostituierten ausmachen.


@Lillith86: ja möglich. Würde das im 1-3% Bereich ansiedeln, jedenfalls fernab jeder statistischen Signifikanz wie ich mittlerweile einigermaßen überrascht festgstellt habe.

:nono: Nein, das hat sich zum Glück sehr gebessert, geht eher in Richtung 50%.

:wache: Je nachdem in welchem Umfeld man(n) sich rumtreibt, kann der Eindruck dann täuschen!
 
Du.
Obwohl ich das stark bezweifle, wenn ich mir die Situation "hungernd unter der Brücke" vorstelle, aber wurscht.

Ich glaube das durchaus.

Der beste Beweis dafür ist für mich, dass es auch in Zeiten wirklich schlimmster Not, im Krieg, usw. Frauen gegeben hat, die sich nicht prostituiert haben. Obwohl es für sie mehr zu essen, weniger Not bedeuten hätte können.

Menschen sind einfach sehr verschieden.

Für manche ist es total okay, andere könnten damit gar nicht leben.
 
Wie gesagt, jeder soll machen was er will und ihm Freude bereitet!. Ich glaub auch wie einige andere hier,dass es viele nur des "" Geldes"" wegen machen und es oftmals alles als nur lustig ist.
Mich gehts nichts an!. Ich wünsch allen Frauen viel Erfolg, dass sie sich eines Tages ein Haus oder sogar einen Porsche damit finanzieren können

99% der Teilnehmer hier machen ihren Job auch des Geldes wegen (oder 99,9?) - und die wenigsten werden je in einem Porsche sitzen.

- seit weissgottwann läuft die Diskussion, daß man Prostituierte nicht ausgrenzen soll, den Beruf anerkennen sollte, ordentliche Arbeitsbedingungen ermöglichen ...blah, blah... ist das alles bei dir vorbeigegangen?

Sorry, ich meinte das nicht so "" abwertend"" wie beschrieben. Ich finde nur wenn man im Leben amTiefpunkt ist, sollte man sich nicht zu dessen hinreißen lassen. Entweder will man es wirklich, hat Spaß daran, oder sollte es lassen und andere Wege finden, um an Geld zu kommen.

edit.... erst nachher gelesen, hört sich besser an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich. Schließlich ist Sex eine höchst persönliche Angelegenheit, über die jeder nur selbst verfügen darf. Prostitution ist in dem Sinne auch keine "zumutbare Arbeit".

Ich finde es gibt eigentlich so gut wie keinen Beruf, der für jeden Menschen zumutbar ist.

Wie ich schon gesagt habe, sind Menschen eben wirklich sehr verschieden.

Manche würden daran zerbrechen, wenn sie als Sexworkerin arbeiten müssten. Für andere ist es genau das Richtige.

Für mich wäre zB Leichenwäscher oder Bestatter ein völlig unzumutbarer Beruf, da würde ich dann wirklich psychisch darunter leiden.
Dann gibt es aber wieder Menschen, denen das nichts ausmacht.
 
Ich finde es ja etwas interessant dass du zwar festhältst dass es durchaus schwierig war genauere (individuelle) Informationen bezüglich Zwangsprostitution zu finden, aber scheinbar die SW gerade zu reihenweise ihre Kindheitstraumata bei dir aufarbeiten, oder dir schlichtweg sagen dass sie Aufgrund des sexuellen Missbrauchs in ihrer Kindheit jetzt als SW arbeiten.
 
habe ich kürzlich mit einem Kollegen eine (zugegeben eher philosophische) Diskussion geführt

ob in einer Welt der vollständigen Gleichberechtigung und Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau

Scheinbar hast du deinen logischen trugschluß selbst erkannt wieso schreibst du es dann "in the first place" (ja kleiner Seitenhieb).

Vergiss nicht das Prostitution das zweitältste Gewerbe gleich nach dem des Jägers ist es wird immer existieren genauso wie der teilweise Zwang dahinter immer existieren wird denn einen Garten Eden, ein Elysium oder die Welt von Tomi und Struppi wird es niemals geben.

Und das Wort "Wissenschaft" solltest du klugerweise aussen vor lassen, wenn es um Menschen geht gibt es keine exakte Wissenschaft abgesehen davon das keiner dem anderen gleicht kommt noch dazu das Menschen lügen und das ohne Unterlass.
 
Ich finde es ja etwas interessant dass du zwar festhältst dass es durchaus schwierig war genauere (individuelle) Informationen bezüglich Zwangsprostitution zu finden, aber scheinbar die SW gerade zu reihenweise ihre Kindheitstraumata bei dir aufarbeiten, oder dir schlichtweg sagen dass sie Aufgrund des sexuellen Missbrauchs in ihrer Kindheit jetzt als SW arbeiten.

;) Wenn er ein Psychotherapeut ist schon, aber dann täuscht eben auch der Eindruck, weil nur solche zu ihm kommen, die irgendwie traumatisiert wurden, alle anderen nicht.
 
Ich finde es gibt eigentlich so gut wie keinen Beruf, der für jeden Menschen zumutbar ist.

Das ist richtig. Zumutbar ist immer nur eine Arbeit, die jemand auch tatsächlich auf grund seiner Begabung/ Fähigkeiten zu leisten imstande ist.

SW ist jedoch etwas anderes, weil das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ein besonders schützenswertes Gut ist. So kann auch bei aller "Begabung" zum SW niemand gezwungen werden, sich zu prostituieren.
 
Das ist richtig. Zumutbar ist immer nur eine Arbeit, die jemand auch tatsächlich auf grund seiner Begabung/ Fähigkeiten zu leisten imstande ist.

SW ist jedoch etwas anderes, weil das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ein besonders schützenswertes Gut ist. So kann auch bei aller "Begabung" zum SW niemand gezwungen werden, sich zu prostituieren.

Gezwungen werden darf natürlich keiner zur Prostitution!

Es sollte aber auch niemand gezwungen werden irgendeinen anderen Beruf zu machen. Jedenfalls nicht von anderen Menschen gezwungen.

Inwiefern man etwas ganz freiwillig macht oder aus irgendwelchen inneren Zwängen ist eben wieder ein Thema für sich.
 
Ich glaube das durchaus.

Der beste Beweis dafür ist für mich, dass es auch in Zeiten wirklich schlimmster Not, im Krieg, usw. Frauen gegeben hat, die sich nicht prostituiert haben. Obwohl es für sie mehr zu essen, weniger Not bedeuten hätte können.

Menschen sind einfach sehr verschieden.

Für manche ist es total okay, andere könnten damit gar nicht leben.

Das bestreite ich doch gar nicht. :)
Diese Entscheidung sollte eh jeder ganz individuell treffen (können).
 
Ich meinte nur, genauso wie man es Frauen glauben sollte, die sagen dass sie freiwillig und gerne als SW arbeiten, sollte man auch Frauen glauben die sagen sie würden lieber unter der Brücke schlafen, als Sex gegen Geld zu haben.

Natürlich sagt nicht jeder immer die Wahrheit, aber erstmal würde ich das nicht anzweifeln. Wenn man jemanden nicht kennt, kann man es sowieso nicht wissen.
 
Das ist richtig. Zumutbar ist immer nur eine Arbeit, die jemand auch tatsächlich auf grund seiner Begabung/ Fähigkeiten zu leisten imstande ist.

SW ist jedoch etwas anderes, weil das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ein besonders schützenswertes Gut ist. So kann auch bei aller "Begabung" zum SW niemand gezwungen werden, sich zu prostituieren.

Zumutbarkeit ist aber nicht nur eine Frage der Kompetenzen, sondern in erster Linie geht es darum ob jemand mit der Arbeit physisch und psychisch zurecht kommt. Und wir haben zum Glück nicht nur ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sondern (natürlich im Rahmen der Gesetze) auf generelle Selbstbestimmung. Nur weil jemand gut mit Menschen umgehen kann, kann ihn auch keiner dazu zwingen als Altenpfleger zu arbeiten, nur weil jemand gut mit Holz kann, kann er auch nicht gezwungen werden Tischler zu sein. Für viele ist Sex etwas privates und unvorstellbar es als Dienstleistung anzubieten, aber für andere ist das halt nicht der Fall. Dafür gibt es wiederum genug Leute die sich nicht vorstellen könnten Behinderten- oder Altenpfleger zu sein. Menschen sind verschieden, und nur weil man selbst sich etwas nicht vorstellen kann heißt das nicht dass es nicht Leute gibt die es können, und es heißt auch nicht das es andere Menschen nicht machen sollten.
 
Ich meinte nur, genauso wie man es Frauen glauben sollte, die sagen dass sie freiwillig und gerne als SW arbeiten, sollte man auch Frauen glauben die sagen sie würden lieber unter der Brücke schlafen, als Sex gegen Geld zu haben.

Natürlich sagt nicht jeder immer die Wahrheit, aber erstmal würde ich das nicht anzweifeln. Wenn man jemanden nicht kennt, kann man es sowieso nicht wissen.

Nein, vll hab ich mich falsch ausgedrückt - ich glaube, die Entscheidung wo man die Grenze für sich selbst zieht, verschiebt sich uU erst, wenn man in so einer Situation ist.
Muss nicht, kann und selbst wenn es so wäre, ist es nichts Verwerfliches, mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.
 
Inwiefern man etwas ganz freiwillig macht oder aus irgendwelchen inneren Zwängen ist eben wieder ein Thema für sich.

Wenn jemand in einen "inneren Konflikt" mit sich austrägt, bleibt es letzlich doch seine Entscheidung, sich zu prostituieren oder nicht. Erst wenn dieser Konflikt übermächtig wird und deshalb eine "freie" Entscheidung nicht mehr möglich ist, wäre eine porfessionelle Beratung sicher erst einmal der richtige Weg.
 
Völlig freiwillig wird es selten sein. Und wenn es der finanzielle Druck ist.
 
Völlig freiwillig wird es selten sein. Und wenn es der finanzielle Druck ist.
 
Nein, vll hab ich mich falsch ausgedrückt - ich glaube, die Entscheidung wo man die Grenze für sich selbst zieht, verschiebt sich uU erst, wenn man in so einer Situation ist.
Muss nicht, kann und selbst wenn es so wäre, ist es nichts Verwerfliches, mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.

Das stimmt.




Völlig freiwillig wird es selten sein. Und wenn es der finanzielle Druck ist.

Wie ja eh schon im Thread gesagt wurde, trifft das aber auf alle Berufe zu.
 
richtig! ch bin zb so, steh auf das gefühl die Hure zu sein hehehe

dein Preisspektrum unterstützt hingegen die Theorie, dass sexuelle Dienstleistungen in Abwesenheit der 3 aufgelisteten Ursachen massiv teurer sein würden.

Das Argument "Wirtschaftliche/finanzielle Notlage bzw. Anreize" könnte auch für jeden anderen Job gelten.

nein eben nicht, weil "jeder andere Job" bei gleichem Einkommen gegenüber der Prostitution bevorzugt würde, letztere also immer Zweitpräferenz war.


Als Ergebnis erarbeiten wir übrigens gerade einen Ratgeber, der als gute Identifikationshilfe für Prostitution der Kategorie 2 gilt. Damit kann man Kunden ein paar Anhaltspunkte liefern, entsprechende Betriebe oder Einrichtungen zu meiden.
 
nein eben nicht, weil "jeder andere Job" bei gleichem Einkommen gegenüber der Prostitution bevorzugt würde, letztere also immer Zweitpräferenz war.

Ich denke da liegt der Hund begraben. Praktisch jeder würde wenn er zwischen Scheiße schaufeln/am Hochofen stehn/Kloputzer und Sachen wie einem netten Bürojob oder ähnlichen nicht "scheiß" Jobs wählen könnte und das gleiche Gehalt bekäme sich für den einfacheren Job entscheiden. Wenn du nicht gerade deinen absoluten Traumjob hast wirst du dich immer für einen Job entscheiden der dir weniger abverlangt oder für dich angenehmer ist wenn es keine finanziellen Konsequenzen gibt. Und es gäbe durchaus Jobs die wohl vergleichbar zahlen, vielleicht nicht im Stundenlohn aber unterm Strich, die für manche aber sicher weniger attraktiv wären als Prostitution.

Und wie sehr man seinen Job genießt ist auch immer eng verbunden mit den Finanzen. Je weniger man verdient desto mehr muss man seinen Job mögen um nicht zu wechseln.
 
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