Emanzipation vs. freiwillige Unterwerfung

Ja, unfreiwillige Unterwerfung funktioniert so.
Freiwillig unterwerfen kann ich mich auch jemanden, der "schwächer" ist als ich. (Auch, wenn ich persönlich dies in Bezug auf Sex/BDSM nicht tun würde.)
Kommt ja auch darauf an, welche Stärke beim Partner mich triggert. Körperliche, intellektuelle, psychische Überlegenheit, vielleicht seine Phantasie,...

Also was jetzt?
Also da haben wir es jetzt wieder! :X3:

Wir haben keine gemeinsame Sprache.
Ich sag erst einmal: freiwillige Unterwerfung und Hingabe ist nicht wirklich ganz das Gleiche.
Aber das scheinen wir untereinander nicht klären zu können.
Ich möchte Dich auch nicht verärgern. Ich suche Konsens.
 
Also da haben wir es jetzt wieder! :X3:

Wir haben keine gemeinsame Sprache.
Ich sag erst einmal: freiwillige Unterwerfung und Hingabe ist nicht wirklich ganz das Gleiche.
Aber das scheinen wir untereinander nicht klären zu können.
Ich möchte Dich auch nicht verärgern. Ich suche Konsens.
Vieleicht gibt es keinen Konens, das soll's geben!
Und zum Verärgern sollten wir alle nicht hier sein, das gibt's eh schon im Überfluss in dieser verrückten Welt!
 
Ebenso hat es Marlene32 recht genau getroffen: ›Also ich spüre schon eine gewisse Ambivalenz zwischen meinem alltäglichen Leben/ beruflich eher dominanten Tätigkeit und meiner devoten sexuellen Neigung, jedoch ohne das mich das belastet, sondern eher sexuell erregt.‹
Auch das kann ich nachvollziehen. Unsere Verstandeswelt kommt nicht immer mit unsere Gefühlswelt überein.
Das echt paradox erscheinende ist eben ein devoter Mensch der sich seinem Partner hingeben will oder dies tut,
kann dennoch dominant in der Öffentlichkeit oder im Berufsleben auftreten.
(Genau solche devoten Männer werden von dominanten Frauen oft gesucht.)
 
Das echt paradox erscheinende ist eben ein devoter Mensch der sich seinem Partner hingeben will oder dies tut,
kann dennoch dominant in der Öffentlichkeit oder im Berufsleben auftreten.
(Genau solche devoten Männer werden von dominanten Frauen oft gesucht.)
Also der Gegenteilige Typ zum Dominanten, der zeitweise gerne auch mal die Kontrolle abgibt.
Der dürfte also der Herausforderndere sein, da nicht beherrschbar.
 
Gibt es denn den/die sub?

Es gibt welche, die unterwerfen sich nach ihren Regeln.
Es gibt welche, die wollen 24/7 die Kontrolle abgeben.
Es gibt welche, die wollen jedes mal erst bezwungen werden.

Genauso unterschiedlich sind die Beweggründe.

In den 80er Jahren wurde mir noch erklärt, dass (weibliche) subs keine Verantwortung für ihre Sexualität übernehmen wollen.
 
Unsinn wurde immer schon verbreitet! 👿 Da darf nicht an mein Studium denken!
Ich bin immer noch feministisch aktiv, nur ganz wenige Vertraute wissen um meine Neigung, die anderen tät wahrscheinlich der Schlag treffen. Bei manchen Diskussionen würd' ich am liebsten fortlaufen, was einige Geschlechtsgenossinnen so verbreiten … Da muss ich mich wirklich arg zusammenreißen, damit ich mich nicht unfreiwillig oute. :mad:
 
Bei manchen Diskussionen würd' ich am liebsten fortlaufen
Welche denn?

Ich finde es zb sehr reizvoll, der "Besitz" eines Mannes zu sein.
Sollten mir dann jedoch Dinge verboten werden, die ich wirklich will oder etwas befohlen, was ich nicht will -wäre es mit meinem Spaß schnell zu Ende.

Das empfinde ich zb als inneren Widerspruch.
 
Ich bin immer noch feministisch aktiv, nur ganz wenige Vertraute wissen um meine Neigung, die anderen tät wahrscheinlich der Schlag treffen. Bei manchen Diskussionen würd' ich am liebsten fortlaufen, was einige Geschlechtsgenossinnen so verbreiten … Da muss ich mich wirklich arg zusammenreißen, damit ich mich nicht unfreiwillig oute. :mad:
Ich möchte gar nicht wissen was hinter so mancher Fassade verborgen liegt.
Ich merke nur hin und wieder bei manchen Witzen im Team , die versteckte Sehnsucht, die da etwas hervorblinzelt, durch unbedachte Worte.
Eine Verwunderung ist oft auch nur gespielt um auch nicht geoutet zu werden.
 
Ich bin immer noch feministisch aktiv, nur ganz wenige Vertraute wissen um meine Neigung, die anderen tät wahrscheinlich der Schlag treffen. Bei manchen Diskussionen würd' ich am liebsten fortlaufen, was einige Geschlechtsgenossinnen so verbreiten … Da muss ich mich wirklich arg zusammenreißen, damit ich mich nicht unfreiwillig oute. :mad:
Find‘ Dir einen Mann, der das äußert und verbal zerrissen wird. :mrgreen:
Ich stehe gerne als „weißer, alter Sack“ zur Verfügung. :smuggrin:
 
Ich möchte gar nicht wissen was hinter so mancher Fassade verborgen liegt.
Ich merke nur hin und wieder bei manchen Witzen im Team , die versteckte Sehnsucht, die da etwas hervorblinzelt, durch unbedachte Worte.
Eine Verwunderung ist oft auch nur gespielt um auch nicht geoutet zu werden.
Aha… in welche Richtung?
 
Ich möchte gar nicht wissen was hinter so mancher Fassade verborgen liegt.
Ich merke nur hin und wieder bei manchen Witzen im Team , die versteckte Sehnsucht, die da etwas hervorblinzelt, durch unbedachte Worte.
Eine Verwunderung ist oft auch nur gespielt um auch nicht geoutet zu werden.
Ich geb' Dir absolut recht, ich bin mir gewiss, da sind noch mehrere ›Damen‹ dabei, die so ähnlich ›ticken‹, wie ich. Aber explizit darauf ankommen lassen … Das wäre mir zu riskant, leider ist das Thema immer noch schwer vorurteilsbehaftet, und meine berufliche Reputation ist mir schon sehr wichtig.

Bei den ›ganz wenigen Vertrauten‹, von denen ich schrieb, hat es sich halt irgendwie ergeben. Einmal, weiß ich noch, ein Gespräch auf der Damentoilette. Beide hatten wir eindeutige Spuren an den Handgelenken, die beim Händewaschen sichtbar wurden. Danach war für uns die Veranstaltung gelaufen und wir haben uns rasch für den Rest des Abends ins Café verdrückt. ☺️
 
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