Ein Frage des Alters?

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Ich habe meine Partnerin vor 7 Jahren kennen gelernt und bin arbeitsbedingt zu ihr gezogen.
Sie: einige Jahre in einer Partnerschaft mit einer Schlaftablette, danach 17 Jahre alleinerziehend...entsprechend die sexuelle Erfahrung (ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, woher soll sies denn können und kennen) aber sie kann nicht mal anziehend küssen, der Sex ist selten und ziemlich langweilig. Neues ausprobieren scheitert laufend.
Ich: so einige Partnerschaften hinter mir, sexuell so ziemlich alles durch (und ich meine tatsächlich fast alles, war vorher mit einer sexsüchtigen Partnerin liiert, die Beziehung davor war Bi und Sub...etc.)
Vor einigen Jahren noch hätte ich eine solche Beziehung abgebrochen aber....und jetzt kommt das große aber:
Alltag: fast perfekt und sehr harmonisch. Gemeinsame Interessen und Unternehmungen: perfekt. UND Sie ist eine Frau, die in allen Lebenslagen an meiner Seite steht und meine Hand hält wenn ich mich mal auf Dauer verabschiede...und - ich liebe sie.

Auf das Risiko, eine solche Frau nicht mehr zu erwischen will ich mich nur wegen des sexuellen Problems nicht so wirklich einlassen.

Nun die Frage: Ich bin 60....sind diese Gedanken im Alter normal? Hat man die in dem Alter?
 
Wenn es Probleme in der Beziehung gibt, sind solche Gedanken völlig unabhängig vom Alter und normal.

Die Frage wie du/ihr damit umgeht, kannst du dir nur selbst beantworten.
 
Wenn es Probleme in der Beziehung gibt, sind solche Gedanken völlig unabhängig vom Alter und normal.

Die Frage wie du/ihr damit umgeht, kannst du dir nur selbst beantworten.
Meiner subjektiven Erfahrung nach sind sie nicht unabhängig vom Alter.....vor 10 Jahren hab ich noch nicht in dem Sinn langfristig gedacht, dass ich mir die Gadanken gemacht hätte, mit wem ich bis zum Sterbebett durch Dick und Dünn gehen kann....
 
Meiner subjektiven Erfahrung nach sind sie nicht unabhängig vom Alter.....vor 10 Jahren hab ich noch nicht in dem Sinn langfristig gedacht, dass ich mir die Gadanken gemacht hätte, mit wem ich bis zum Sterbebett durch Dick und Dünn gehen kann....
Ahhh deshalb die Frage ob diese Gedanken in dem Alter normal sind.

Für mich ist es gerade umgekehrt... In jüngeren Jahren war es mir noch wichtiger in einer ernsthaften Beziehung darauf zu achten ob es für "bis der Tod uns scheidet" reichen könnte.

Heute bin ich mir der Unberechenbarkeit des Lebens viel mehr bewusst. Das Leben wird im jetzt gelebt, die Zukunft ist ungewiss.

Was sich allerdings auch verändert hat: ich weiß wie schwierig es ist Menschen zu finden mit denen ich harmoniere. Ich bin weniger tolerant gegenüber unguten Verhalten, deshalb auch wählerischer mit wem ich Zeit verbringe - und daraus folgend schätze ich jene Menschen die ich mag umso mehr.

Wenn ich dich aber richtig verstehe geht es dir eher darum, dass du Angst davor hast im Alter alleine zu sein und du deshalb die Beziehung erhalten möchtest?
 
Ich habe meine Partnerin vor 7 Jahren kennen gelernt und bin arbeitsbedingt zu ihr gezogen.
Sie: einige Jahre in einer Partnerschaft mit einer Schlaftablette, danach 17 Jahre alleinerziehend...entsprechend die sexuelle Erfahrung (ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, woher soll sies denn können und kennen) aber sie kann nicht mal anziehend küssen, der Sex ist selten und ziemlich langweilig. Neues ausprobieren scheitert laufend.
Ich: so einige Partnerschaften hinter mir, sexuell so ziemlich alles durch (und ich meine tatsächlich fast alles, war vorher mit einer sexsüchtigen Partnerin liiert, die Beziehung davor war Bi und Sub...etc.)
Vor einigen Jahren noch hätte ich eine solche Beziehung abgebrochen aber....und jetzt kommt das große aber:
Alltag: fast perfekt und sehr harmonisch. Gemeinsame Interessen und Unternehmungen: perfekt. UND Sie ist eine Frau, die in allen Lebenslagen an meiner Seite steht und meine Hand hält wenn ich mich mal auf Dauer verabschiede...und - ich liebe sie.

Auf das Risiko, eine solche Frau nicht mehr zu erwischen will ich mich nur wegen des sexuellen Problems nicht so wirklich einlassen.

Nun die Frage: Ich bin 60....sind diese Gedanken im Alter normal? Hat man die in dem Alter?
Hast du geglaubt, dass der Sex im laufe der Zeit besser wird, oder warum bist du überhaupt hingezogen?
 
Ich habe meine Partnerin vor 7 Jahren kennen gelernt und bin arbeitsbedingt zu ihr gezogen.
Sie: einige Jahre in einer Partnerschaft mit einer Schlaftablette, danach 17 Jahre alleinerziehend...entsprechend die sexuelle Erfahrung (ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, woher soll sies denn können und kennen) aber sie kann nicht mal anziehend küssen, der Sex ist selten und ziemlich langweilig. Neues ausprobieren scheitert laufend.
Ich: so einige Partnerschaften hinter mir, sexuell so ziemlich alles durch (und ich meine tatsächlich fast alles, war vorher mit einer sexsüchtigen Partnerin liiert, die Beziehung davor war Bi und Sub...etc.)
Vor einigen Jahren noch hätte ich eine solche Beziehung abgebrochen aber....und jetzt kommt das große aber:
Alltag: fast perfekt und sehr harmonisch. Gemeinsame Interessen und Unternehmungen: perfekt. UND Sie ist eine Frau, die in allen Lebenslagen an meiner Seite steht und meine Hand hält wenn ich mich mal auf Dauer verabschiede...und - ich liebe sie.

Auf das Risiko, eine solche Frau nicht mehr zu erwischen will ich mich nur wegen des sexuellen Problems nicht so wirklich einlassen.

Nun die Frage: Ich bin 60....sind diese Gedanken im Alter normal? Hat man die in dem Alter?

Ihr Verhalten ist m. E. keine Frage des Alters, sondern ihrer bisherigen Lebensgeschichte. Deine Gedanken sind durchaus - nennen wir es vielleicht nicht altersbedingt, sondern - ebenfalls erfahrungsbedingt (was egoistische Gedanken an die eigene Zukunft miteinschließt).

Die Frage ist jedoch, wie sie, du und ihr mit euren unterschiedlichen sexuellen Verhaltensweisen umgehen wollt. Wie weit seid ihr ehrlich bereit, euch bewusst und aktiv ändern zu wollen, um einerseits eure Bedürfnisse befriedigt zu haben, ohne jedoch den anderen zu über-* bzw. unterfordern.

Wie sieht sie das Thema? Innerhalb von 7 Jahren hat man ja durchaus ausreichend Zeit für das eine oder andere Gespräch darüber.
 
Ahhh deshalb die Frage ob diese Gedanken in dem Alter normal sind.

Für mich ist es gerade umgekehrt... In jüngeren Jahren war es mir noch wichtiger in einer ernsthaften Beziehung darauf zu achten ob es für "bis der Tod uns scheidet" reichen könnte.

Heute bin ich mir der Unberechenbarkeit des Lebens viel mehr bewusst. Das Leben wird im jetzt gelebt, die Zukunft ist ungewiss.

Was sich allerdings auch verändert hat: ich weiß wie schwierig es ist Menschen zu finden mit denen ich harmoniere. Ich bin weniger tolerant gegenüber unguten Verhalten, deshalb auch wählerischer mit wem ich Zeit verbringe - und daraus folgend schätze ich jene Menschen die ich mag umso mehr.

Wenn ich dich aber richtig verstehe geht es dir eher darum, dass du Angst davor hast im Alter alleine zu sein und du deshalb die Beziehung erhalten möchtest?
Dein zweiter Absatz sagt es....wählerisch mit wem ich Zeit verbringe....diese Zeit verbringe ich sehr gern mit Ihr, weil sie (wie es in einer Beziehung auch sein sollte) meine beste Freundin und mein liebster Freizeitpartner ist. Wenn da eben nicht das Ding mit körperlicher Nähe, Zärtlichkeit und Sex wäre. Ich hatte nie Angst vor dem allein sein, ich war es zeitweilig auch gerne aber vielleicht hast Du recht, dass sich auch das altersbedingt - mit dem Blick in die Zukunft- ändert.
 
Meiner subjektiven Erfahrung nach sind sie nicht unabhängig vom Alter.....vor 10 Jahren hab ich noch nicht in dem Sinn langfristig gedacht, dass ich mir die Gadanken gemacht hätte, mit wem ich bis zum Sterbebett durch Dick und Dünn gehen kann....
Da sind die Menschen halt völlig unterschiedlich. Ich hab mir darüber seit der ersten Beziehung "Gedanken gemacht". Wenn ich nicht das Gefühl hatte, es wäre was wirklich dauerhaftes, wäre ich die Beziehung gar nicht erst eingegangen oder hätte gar geheiratet. Dass sich Menschen und Beziehungen im Laufe der Jahre verändern können, steht auf einem anderen Blatt.
 
Ihr Verhalten ist m. E. keine Frage des Alters, sondern ihrer bisherigen Lebensgeschichte. Deine Gedanken sind durchaus - nennen wir es vielleicht nicht altersbedingt, sondern - ebenfalls erfahrungsbedingt (was egoistische Gedanken an die eigene Zukunft miteinschließt).

Die Frage ist jedoch, wie sie, du und ihr mit euren unterschiedlichen sexuellen Verhaltensweisen umgehen wollt. Wie weit seid ihr ehrlich bereit, euch bewusst und aktiv ändern zu wollen, um einerseits eure Bedürfnisse befriedigt zu haben, ohne jedoch den anderen zu über-* bzw. unterfordern.

Wie sieht sie das Thema? Innerhalb von 7 Jahren hat man ja durchaus ausreichend Zeit für das eine oder andere Gespräch darüber.
Ändern...nun ich für meinen Teil bin mir darüber bewusst, dass die Zeit, in der das Thema für mich relevant ist, begrenzt ist....10 Jahre? Vielleicht 15? Keine Ahnung aber sie ist begrenzt, womit einerseits sicher eine gewisse Resignation gegeben ist andererseits aber die restlichen Aspekte der Beziehung überwiegen. Sprich, ich versuche, mich mit diesem "Manko" abzufinden.

Für Sie ist das so eine Sache...generell Orgasmusschwierigkeiten, verkopft, einerseits neugierig was es auf dem Sektor so alles gibt aber nicht bereit es auszuprobieren (ist auch in Ordnung, ich will sie zu nichts drängen) positive Erfahrungen werden zwar gemacht aber es bleibt nichts hängen... sprich man fängt das nächste Mal wieder ganz von vor an...
Wie alt seid ihr?
Okay du 60. und sie?
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Ich häng ja da schon fest.

Jedes Paar hat scheinbar eine eigene Prioritätenliste für ihre Lebensentscheidungen.
....oder ist das gar eine Erklärung/Entschuldigung warum man zusammenziehen musste?

1. Unschärfe
Recht einfach...eine Beziehung ist für uns Beide auch, den Alltag zu teilen...getrennte Wohnungen eher ein Nogo. Sie ist beruflich ortsgebunden, ich nicht, folgedessen war meine Übersiedlung logisch
 
Ich habe meine Partnerin vor 7 Jahren kennen gelernt und bin arbeitsbedingt zu ihr gezogen.
Sie: einige Jahre in einer Partnerschaft mit einer Schlaftablette, danach 17 Jahre alleinerziehend...entsprechend die sexuelle Erfahrung (ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, woher soll sies denn können und kennen) aber sie kann nicht mal anziehend küssen, der Sex ist selten und ziemlich langweilig. Neues ausprobieren scheitert laufend.
Ich: so einige Partnerschaften hinter mir, sexuell so ziemlich alles durch (und ich meine tatsächlich fast alles, war vorher mit einer sexsüchtigen Partnerin liiert, die Beziehung davor war Bi und Sub...etc.)
Vor einigen Jahren noch hätte ich eine solche Beziehung abgebrochen aber....und jetzt kommt das große aber:
Alltag: fast perfekt und sehr harmonisch. Gemeinsame Interessen und Unternehmungen: perfekt. UND Sie ist eine Frau, die in allen Lebenslagen an meiner Seite steht und meine Hand hält wenn ich mich mal auf Dauer verabschiede...und - ich liebe sie.

Auf das Risiko, eine solche Frau nicht mehr zu erwischen will ich mich nur wegen des sexuellen Problems nicht so wirklich einlassen.

Nun die Frage: Ich bin 60....sind diese Gedanken im Alter normal? Hat man die in dem Alter?
Solche Gedanken sind unvermeidlich, geht mir so ähnlich, aber manchmal muß man sich anpassen an die Gegebenheiten denn besser wirds kaum höchstens schlimmer..
 
Ändern...nun ich für meinen Teil bin mir darüber bewusst, dass die Zeit, in der das Thema für mich relevant ist, begrenzt ist....10 Jahre? Vielleicht 15? Keine Ahnung aber sie ist begrenzt, womit einerseits sicher eine gewisse Resignation gegeben ist andererseits aber die restlichen Aspekte der Beziehung überwiegen. Sprich, ich versuche, mich mit diesem "Manko" abzufinden.
Und deshalb bist du hier seit 1,5 Jahren angemeldet und suchst Kontakte.

Und „etwas fehlt immer“ sollte nicht von Anfang an so sein.
 
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