ich bin der meinung irgendwann muss genug sein, ein vergessen wird es nie geben,aber das ewige erinnern nervt
würden nur andere staaten mit ihren leichen so umgehen
france und germany war ein schwellender konflikt über jahrhunderte der damals seinen höhepunkt fand
der heilige phallus hat nicht so unrecht diese farce etwas ins lächerliche zu ziehen
diese jährliche beweihräucherung stinkt zum himmel
Was mich viel eher "nervt", ist die Erkenntnis, dass die Menschen offensichtlich nicht bereit sind, aus den bitteren Erfahrungen der vorhergehenden Generationen zu lernen.
Diejenigen, die uns wirklich berichten konnten, was Krieg, Tod, Hunger, Vertreibung, Flucht bedeutet, sind entweder schon lange nicht mehr unter uns oder werden es bald nicht mehr sein.
Das, was in anderem Rahmen momentan an allen Ecken und Enden der Welt in dieser Hinsicht passiert, scheint uns nicht mehr als nur sporadisch zu beeindrucken.
Ich befürchte und vermute, es muss nur jemand kommen, der geschickt und skrupellos genug ist, er wäre auch heute wieder in der Lage uns (alle) in das gleiche monströse Desaster zu stürzen.
Bestes Beispiel dafür ist die Bereitschaft junger Männer, sich unter dem Deckmantel der "humanitären Hilfe" in Kriegshandlungen zu stürzen. Unter dem so hehren Anspruch der Verteidigung des Vaterlandes lassen sich aber m.E. weit mehr als 3/4 der Freiwilligen verlocken von der Aussicht auf Abenteuer und nicht zuletzt den erheblichen Mehrverdienst. Dass sie das u.U. mit amputierten Extremitäten, psychischen Schäden und im schlimmsten Fall auch in einem Zinksarg "erleben" können, scheinen sie nicht in Betracht zu ziehen.
Weil das so ist, darf man niemals aufhören, über die Vergangenheit zu reden, selbst wenn es hoffnungslos scheint. Die Wenigen, die verstehen, sind vielleicht einmal diejenigen, die den Mund aufmachen, wenn es Not tut.
Das bisschen "Nerven" werden wir schon aushalten angesichts von Millionen von Toten auf der ganzen Welt.