Der Wiener Prater Einst und Jetzt

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Gast

(Gelöschter Account)
Der Wiener Prater ist fast nicht wiederzuerkennen. In den 70ern war er für mich ein ideales Revier um als Jugendlicher -trotz wenig Geld- mit Sex in Kontakt zu kommen.
In den Spielhallen gab es die "Guckautomaten" in denen man sich mit alten Pornobildern aufgeilen konnte.....In den Autodroms durften attraktive junge Mädels gratis als Lockvögel agieren (Gelegentlich gelang es mir eine abzschleppen, Mehr als gegenseitiges Ausgreifen war für 20 Schilling damals zwar nicht drinnen, aber immerhin...Mit einer entwickelte sich damals sogar eine echte Freundschaft. Die Mädels waren jedenfalls naturgeil und wollten sich etwas dazuverdienen, unterschieden sich aber dennoch sehr von den typischen Praterprostituirten (gegen die ich natürlich auch nichts habe) Aber bei den Autodrommädels fühlte ich mich mehr privat. 8-) Das war noch echtes Abenteuer.... Es gab noch das schmuddelige Nonstopp-Kino mit teilweisen hervorragenden Sex- bzw. Stripteasefilmen...... Dann gab es einen wirklich geilen aber sehr preiswerten Stripteaseschuppen in den einige junge Mädels (vorwiegend aus Ungarn oder Polen) auftraten....Gleich daneben war das legendäre Prater-Sexmuseum in dem ich erstmals auf SM aufmerksam wurde..... Diese typische Prateratmosphäre von damals ist jedenfalls dahin :fragezeichen: Ich bin daher sehr selten dort. Sollte es aber dort noch irgendwas geben, was halbwegs in die Nähe des Geschilderten kommt, bin ich für gute Tipps natürlich dankbar. :hurra:
 
@ wixfan
@ pensio

Recht herzlichen Dank 8-) Ihr seid wirklich eine Bereicherung für dieses Forum :daumen: Aber auf die Liliputbahn habt Ihr leider vergessen :nono:
 
Interessanter Bericht.

Auch wenn du es schade findest... irgendwie ist es doch gut und sinnvoll, dass sich ein Vergnügungspark für Familien und Kinder abends nicht zum Rotlichtviertel verwandelt.
 
Naja. So scheint es über 100 Jahre lang gewesen zu sein. Ich glaube, dass es dem Prater schon ein bisschen fehlt. Ich meine, was hat der noch zu bieten? 0815 Schaubuden, viel "Glückspiel" und "Sportwetten" (aber das findet man in Wulkapodersdorf und in Mistelbach auch). Wen interessiert sowas schon? Na also. Man muss sich nicht wundern, wenn es mit dem Prater bergab geht ;)
 
Familienpark und Erwachsenen- Amüsement passt für mich eben nicht so zusammen.
Als ich 13 war, wollte ich mal mit einer Freundin abends in den Prater. Ihre Mutter hat es nicht erlaubt. :hmm:

Da finde ich es schon schön wenn das Image aufgewertet wird.

Spaß für Erwachsene muss es auch geben, aber muss man das mischen?
 
Naja, ich habe nicht gesagt, dass man es muss. Ich habe nur gesagt, dass es immer schon gemischt war. Und das scheint durch die Jahrzehnte hin niemanden gestört zu haben, das Konzept war erfolgreicher, als es jetzt ist. Mir sind diese plastikglänzenden Novomatic- und Admiral- Tempel (üps, das ist ja das Selbe) weit unsympathischer als die paar alten Praterhuren, die in meiner Kindheit dort waren (ich war nur einmal dort, als ich 11 Jahre alt war, und damals gab es die dort noch).
 
Naja. So scheint es über 100 Jahre lang gewesen zu sein. Ich glaube, dass es dem Prater schon ein bisschen fehlt. Ich meine, was hat der noch zu bieten? 0815 Schaubuden, viel "Glückspiel" und "Sportwetten" (aber das findet man in Wulkapodersdorf und in Mistelbach auch). Wen interessiert sowas schon? Na also. Man muss sich nicht wundern, wenn es mit dem Prater bergab geht ;)

Warum gerade Wulkaprodersdorf und Mistelbach?
 
....also, in meiner nun bereits ziemlich weit zurück liegenden Jugend war "der Prater" (Wurstelprater aber vor allem die Praterauen und -wiesen) das Tiefste, das Wien anbieten konnte.
;) Ordentliche Leute sind dort wohl nur unter Tags anzutreffen gewesen... ;) Und die Praterhuren - na die haben heut noch einen besonderen Ruf....

So wie eigentlich ganz Wien bei weitem nicht mehr so schmuddelig ist wie in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, hat auch der Prater aufwerten und aufmotzen müssen. Sonst wär er heut nur mehr so a Art Wild-West-Bühne des älteren Wien.

Legendär aber die Praterfeste - 8-) - und die unauffälligen Herren der Staatssicherheit mit walkie-talkies in unauffälligen Plastiksackerln....

die Praterauen und das Nacktbaden....

.............. ;)

:hmm: :hmm: ...wenn ma damals geahnt haben, was es in einigen wenigen Jahren später alles nimmer in der Art geben würde! Mehr genossen hätt' ma. Die abgeschleckten event-zeiten und ihre locations... ;)
 
Interessanter Bericht.

Auch wenn du es schade findest... irgendwie ist es doch gut und sinnvoll, dass sich ein Vergnügungspark für Familien und Kinder abends nicht zum Rotlichtviertel verwandelt.

Liebes Sonnenblümchen !
Die am Beginn des threads geschilderten Erlebnisse begannen bei mir im Alter von 16 Jahren. Ein schüchtener junger Mann hatte damals bei den jungen Mädels keinen Auftrag :fragezeichen: Die Autodrommädels waren damals seeeeehr locker und halfen mir und meinen Freunden die Hemmschwelle zu überwinden (was sich dann bei den braveren Mädels in der Tanzschule sehr positiv auswirkte :zweisam:) Die 16-18jährigen Mädels hatten es -wenn sie halbwegs appetitlich aussahen- wesentlich leichter. Die brauchten sich da nicht unbedingt was einfallen lassen. Die lassen sich halt aufreissen oder eben nicht.

Dein Einwand (vermutlich bist Du eine Mutti) geht in's Leere. Von Kindern wurden die Autodrom-Mädels kaum wahrgenommen. Auch nicht das Sexkino und der Stripteaseschuppen und das Sexmuseum sowie die Guckautomaten in den Spielhallen schon gar nicht. Solltest Du wirklich einen jungen Sohn haben, dann mach Dir lieber Sorgen wegen dem Internet :nono:
 
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...
;) Ordentliche Leute sind dort wohl nur unter Tags anzutreffen gewesen... ;) Und die Praterhuren - na die haben heut noch einen besonderen Ruf....
... ;)

Da möchte ich nochmals darauf hineweisen, dass die "Autodrommädels" nicht wirklich etwas mit den typischen Praterhuren zu tun hatten. Die Autodrommädels (von den Anrainern gerne als "Halbseidene" bezeichnet) akzeptierten oft nur "Handarbeit" und waren nur bis in die Abendstunden aktiv. Die klassischen Praterhuren wurden erst nachts auffällig.
Mein sehr realistischer Vater hat mir vorsorglich öfter eine Packung Präserative geschenkt. Die waren aber für die Halbseidenen (Ausgreifen.....) nicht notwendig. Es ist schwierig, Usern die diese Zeit nicht miterlebt haben diese Unterschiede verständlich zu vermitteln. :fragezeichen: Wovor Papa natürlich warnte waren die Zuhälter (Praterstrizi). Aber ich hatte -trotz etlicher Besuche- nie Probleme. Gefährlich waren/sind sicher eher die Aktivitäten mir echten Praterhuren nachts im Freien. Aber nicht das eher versteckte, harmlose gegenseitige Ausgreifen auf Plätzchen wo Spaziergänger -die man rechtzeitig sieht- auftauchen können. Genau das war natürlich auch ein gewisser Kick. :hurra: (Für Spießer schwer nachvollziehbar :grantig: )
 
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Ich bin 28 und keine Kinder. Ich mache mir auch keine Sorgen.
Weiß nur, dass er Prater früher einen Ruf hatte, wo sich manche Eltern eben Sorgen machten.
Wir ist das im Prinzip eigentlich ganz egal.
Ich fühle mich dort so oder so wohl und mir ist nie was Negatives aufgefallen.

Bin sicher auch kein Spießer. ;)

Dachte mir eben nur, dass es schon seinen Sinn hat das zu trennen.
 
Warum gerade Wulkaprodersdorf und Mistelbach?

auch wenn mich jetzt manche am liebsten lynchen würden, ich sags trotzdem!

in wulkaprodersdorf gibt es nicht nur das beste bordell burgenlands, sondern vermutlich auch eines der 3 besten puffs in österreich.
bei meinem letzten besuch waren an die 8 mädchen anwesend, davon 3 aus ungarn, keine über 25, einige mit modellfigur. wer schon mal in ungarn gebumst hat ist überrascht, dass hier die preise um ein drittel günstiger sind als in einigen ungarischen puffs. wie es sich für ein anständiges haus gehört, wird nur mit kondom gebumst. seit die ortsansässigen politiker einen bumsrabatt bekommen, gibt es auch keine beschwerden mehr im ort.:haha: leider ist meine lieblingsnutte sieglinde momentan nicht anzutreffen, da sie sich gerade im prüfungsstress (uni wien) befindet.
eine besonderheit: da sich im bordell viele studentinnen befinden, werden jene männer besonders gern gesehen - nicht die die den längsten schwanz haben - sondern jene die sich besonders kultiviert ausdrücken können.
 
Liebes Hirni !
Dein obiger Beitrag ist eine klare Themenverfehlung. :nono: Aber sehr interessant ist er trotzdem 8-) Daher bin ich NICHT :grantig:
 
@ wixfan
@ pensio

Recht herzlichen Dank 8-) Ihr seid wirklich eine Bereicherung für dieses Forum :daumen: Aber auf die Liliputbahn habt Ihr leider vergessen :nono:

Ach, jaaa, die Liliputbahn hatte ich vergessen!
Wieviele, glaubst du, gehen denn nur wegen der Mädels in den Prater?
War das früher und Heute nur wegen der Mädels? Oder ist es, war es, nicht gedacht für die ganze Familie? Unterhaltung und Spaß für kleine Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern?:hmm:
 
Als ich Kind war ging ich wegen der vielen Ringelspiele dorthin

Als Pubertärer wegen der Spielhallen


und als Älterer wegen des Scheizerhauses

dass der Wiener Prater quasi sowas wie ein Freiluftbordell wäre,
das ist mir erstmals im Leben
beim Lesen des TE Beitrages aufgefallen

naja...

:shock:
 
Als ich Kind war ging ich wegen der vielen Ringelspiele dorthin...
:D :D
...ich auch. Aber nur in Begleitung... ;)


...Als Pubertärer wegen der Spielhallen
...
:nono: :nono: ...never!
Aber die Hoffnung auf ein Mädel und damit einhergehende Einführung in Intimitäten... siehe Cuckold.
:( ... nur bei mir hat's halt nit funzt.... aber heut geht's mir auch gar nicht ab. ;)

...und als Älterer wegen des Scheizerhauses
...
...noch immer... ;) :daumen:
ähhh - a w gib i da no dazua... ;) Um alle Missverständnisse.... ;)

...dass der Wiener Prater quasi sowas wie ein Freiluftbordell wäre,
das ist mir erstmals im Leben
beim Lesen des TE Beitrages aufgefallen
naja...
:shock: ;)
...na des war fast noch VOR den Ringelspielen und Grottenbahnen.... die besorgten Warnungen der Altvorderen haben's doch erst so RICHTIG interessant gemacht... ;)
Seh ma welche oder net...???!!
Später war dann "Hur'ln ärgern" so eine Art initiativ wirksame Mutprobe... ;)

Najo - und Cuckold, wen bezeichnest du nun als Spießer??
 
Der Wiener Prater ist fast nicht wiederzuerkennen. In den 70ern war er für mich ein ideales Revier um als Jugendlicher -trotz wenig Geld- mit Sex in Kontakt zu kommen.
In den Spielhallen gab es die "Guckautomaten" in denen man sich mit alten Pornobildern aufgeilen konnte.....In den Autodroms durften attraktive junge Mädels gratis als Lockvögel agieren (Gelegentlich gelang es mir eine abzschleppen, Mehr als gegenseitiges Ausgreifen war für 20 Schilling damals zwar nicht drinnen, aber immerhin...Mit einer entwickelte sich damals sogar eine echte Freundschaft. Die Mädels waren jedenfalls naturgeil und wollten sich etwas dazuverdienen, unterschieden sich aber dennoch sehr von den typischen Praterprostituirten (gegen die ich natürlich auch nichts habe) Aber bei den Autodrommädels fühlte ich mich mehr privat. 8-) Das war noch echtes Abenteuer.... Es gab noch das schmuddelige Nonstopp-Kino mit teilweisen hervorragenden Sex- bzw. Stripteasefilmen...... Dann gab es einen wirklich geilen aber sehr preiswerten Stripteaseschuppen in den einige junge Mädels (vorwiegend aus Ungarn oder Polen) auftraten....Gleich daneben war das legendäre Prater-Sexmuseum in dem ich erstmals auf SM aufmerksam wurde..... Diese typische Prateratmosphäre von damals ist jedenfalls dahin :fragezeichen: Ich bin daher sehr selten dort. Sollte es aber dort noch irgendwas geben, was halbwegs in die Nähe des Geschilderten kommt, bin ich für gute Tipps natürlich dankbar. :hurra:

Das gabs Mitte der 80`iger Jahre auch noch. Der Prater hat jahrelang durch das Schmuddelimage gelebt! Das Miteinander des Rotlichts und der Familien hat funktioniert und einen nicht unwichtigen Teil von Wien ausgemacht - so wie es eben war, und auch wenn wir es nicht so wollen (heute) gehört die Fini Mutzenbacher auch zu unserer Geschichte - die eben den Ruf der Stadt ausgemacht hat. Meiner Meinung nach hätte der Prater nicht zum Dineyland ähnlichen Sauberland verkommen dürfen - dafür gibts da im Burgenland einen Vergnügungspark. Dieser Wechsel hat dem Prater und den angesiedelten Kleingewerbetreibenden sicher sehr geschadet. Das Image der "Sauberstadt" generell passt nicht zu Wien, hier waren immer die Strizzies zu Hause und das gehört wie Sissi und Franzl zu Wien!
 
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