Der androgyne Einheitsmensch

Marlene vermischt wieder mal, wahrscheinlich aus Verklärung politischer Korrektheit, der sie sich (wahrscheinlich) verbunden und verpflichtet fühlt, 3 Dinge:

1) androgyner Typ (siehe Definition Wikipedia und mein Thread)
2) Züchtung eines "Einheitsmenschen" als "Idealbild" ???
3) und jetzt wird´s besonders skurril: "Rassismus" ???

Also was jetzt? die Androgynität haben wir ja in einem anderen Thread bereits erschöpfend abgehandelt. Reden wir jetzt über "Züchtungen", die Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit eines "Einheitsmenschen" oder geht`s um Rassismus?

Kopfschüttel-Smiley nicht gefunden, daher :down:

Einen “Einheitsmenschen“ zu züchten, um Rassismus zu beseitigen...
...hieße wohl, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. :lalala:
 
Schwierig, sind Verwandte :undweg:

Eben!

Ich schaffe doch nicht X verschiedene “Rassen“ ab...damit nur noch EINE übrig bleibt...nur damit keiner mehr rassistisch sein kann? :kopfklatsch: :schulterzuck:

Dann erfinden wir noch mal eben einen künstlichen Uterus...und entledigen uns aller Frauen - dann kann auch niemand mehr frauenfeindlich sein oder eine Frau vergewaltigen. :hmm:

:hahaha:
 
Bei der Perfektionierung bei Precht geht es um die Perfektionierung im "Kleinen" oder innen, also was man an sich selber und individuell perfektioniert haben möchte (auch wenn diese "Individualisierung" im Grunde relativ Massenkonform geht...). Was da als Perfekt angesehen wird, hat mit einer gesellschaftlich-einheitlichen Aussehensform wenig(er) zu tun, als eben für sich (aber auch gleichzeit nach aussen) "perfekt" auszusehen und damit "gesund(heit)" zu vermitteln.
Dieser Einheitsmensch wär halt eine quasi ein Ausdruck dessen was man (wer auch immer man sein mag) als Ideal ansieht.
Aber das is zu viel Hirnfickerei. Man könnt schon darüber reden. Aber das wär dann pseudointelligentes Geschwurbel weils so theoretisch is...
 
Eben!

Ich schaffe doch nicht X verschiedene “Rassen“ ab...damit nur noch EINE übrig bleibt...nur damit keiner mehr rassistisch sein kann? :kopfklatsch: :schulterzuck:

Dann erfinden wir noch mal eben einen künstlichen Uterus...und entledigen uns aller Frauen - dann kann auch niemand mehr frauenfeindlich sein oder eine Frau vergewaltigen. :hmm:

:hahaha:
Vorsicht, es werden Gestalten kommen die den Uterus..........
 
... Bei der Perfektionierung bei Precht geht es um die Perfektionierung im "Kleinen" oder innen, also was man an sich selber und individuell perfektioniert haben möchte (auch wenn diese "Individualisierung" im Grunde relativ Massenkonform geht...). Was da als Perfekt angesehen wird, hat mit einer gesellschaftlich-einheitlichen Aussehensform wenig(er) zu tun, als eben für sich (aber auch gleichzeit nach aussen) "perfekt" auszusehen und damit "gesund(heit)" zu vermitteln.

Egal, ob man jetzt den Thesen eines Karl Popper anhängt oder der aristotelischen Tugendethik, oder auf Nietzsche, Leibniz oder Kant zurückgreift, um sich dem Verständnis der Perfektionierung des Menschen und dessen Sinnhaftigkeit zu nähern, bleibt festzuhalten, dass jeder Zustand, hat er denn seine Perfektion (sein Optimum) erreicht, sich wieder Richtung Gegenteil bewegt, also zurück zu Chaos, Vielfalt und Unordnung. Jeder Techniker, jeder Manager, jeder Teamleader weiss das aus eigener leidvoller Erfahrung. Daher: Entwarnung und keine Angst vor einem perfekten Menschen! ;)
 
Ich kann mir vorstellen, dass in absehbarer Zukunft auch das
Einen “Einheitsmenschen“ zu züchten, um Rassismus zu beseitigen...
...hieße wohl, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. :lalala:

Das ist richtig. Und auch in dem Sinne so von mir erwähnt. Hat sich der Mensch zu einer einzigen Rasse durchmischt, was angesichts der Globalisierung ein gar nicht so abwegiger Gedanke ist, gibt es eben keine Rassen mehr. Aber da werden Rassisten wohl noch lange gegen Stimmung machen. Andererseits könnte man eine Züchtung eines "idealen Menschen" natürlich auch als Rassismus bezeichnen, weil sie eben alle bestehende Rassen diskreditiert. Beides findet aber hier und heute bereits in mehr oder weniger offen ausgetragener Form statt, wie im Precht-Video über Perfektionismus recht deutlich diskutiert. Daher ist auch der Gedanke, ein androgynes Erscheinungsbild, wenn auch nur für sich selbst, zu einem Ideal zu erklären, genau von dieser Problematik behaftet.

Ob Androgynie nur auf das äußere Erscheinungsbild beschränkt diskutierbar ist oder auch das Mentale/ Seelische einbezogen werden muss, ist eine Frage des Umgangs mit diesem Thema und des gesteckten Horizonts.
 
... Andererseits könnte man eine Züchtung eines "idealen Menschen" natürlich auch als Rassismus bezeichnen, weil sie eben alle bestehende Rassen diskreditiert. ...

Ist wie mit Sonderrechten ("Extrawürsten") für Frauen, z. B. Frauenparkplätze etc. Eigentlich zutiefst sexistisch! Dein Beitrag entlarvt sehr schön die m. M. n. unseriös geführte und politisch instrumentalisierte Rassismusdebatte :) Ob jetzt von Dir absichtlich gewollt oder unabsichtlich "passiert", da bin ich mir noch nicht ganz sicher. ;)
 
Weil ein "Einheitstyp" schnell den Reiz verliert. Es gibt Studien die zeigen, dass die Attraktivität eines Menschen steigt mit der Abweichung vom "Standard" so lange es nicht zu krass ist. Grundlage für die Studien waren Trends wie Bartwuchs bei Männern. Statistisch mögen heutzutage relativ mehr Frauen Männer mit Bart als vor 20 Jahren -> Grund: es gibt weniger Männer mit Bart als vor 20 Jahren. .
Muss widersprechen. Vor 20 Jahren gab es weniger Bärte als heute. Damals wäre kein Mann mit 3 Tagesbart ins Büro oder zu einem Rendezvous gegangen. Heute ist das durchaus Standard. Es wäre undenkbar gewesen einen Bundespräsidenten zu wählen, der mehrerer Tage unrasiert ist.
 
Muss widersprechen. Vor 20 Jahren gab es weniger Bärte als heute. Damals wäre kein Mann mit 3 Tagesbart ins Büro oder zu einem Rendezvous gegangen. Heute ist das durchaus Standard. Es wäre undenkbar gewesen einen Bundespräsidenten zu wählen, der mehrerer Tage unrasiert ist.

Ich bitte dich...ein 3 Tage Bart ist ja nun aber auch kein “Bart“. :schulterzuck: :hahaha:

Das ist allenfalls Faulheit...oder der verzweifelte Versuch, nach “männlich, markant & Abenteuer“ auszusehen. :kopfklatsch:

Wobei DA jetzt natürlich schon wieder die Frage aufkäme...
...hätte der “ideale Mensch“ denn nun noch überhaupt einen Bartwuchs? Oder Körperbehaarung ansich? :hmm:
Oder würde man es “wegzüchten“, weil es uns zu sehr an unsere “affige“ Herkunft erinnern würde? :schulterzuck:
 
Was gibt es da nicht zu verstehen? Ich habe mich doch klar ausgedrückt, dass es um einen einheitlichen Menschentyp geht, der nicht mehr so krass wie heute in männlich und weiblich geteilt ist, einem ( neuen) Ideal entspricht und damit auch der "Geschlechterkrieg" und wohl auch Rassenprobleme überwunden sind.
liebe Marlene, der androgyne Mensch -weibliche und männliche Merkmale ( primäre und/ oder sekundäre ?) vereinigt in einer Person ist ein sehr breites Thema und sicher kein Einheitsmensch.
Sagenhaft -Prometheus, philosophisch- Plato und wirst Du nicht im Erotikforum lösen und auch nicht ordentlich besprechen können.
Das Rassenproblem wirst auch damit nicht lösen können. Denn warum soll es nicht androgyne Mitteleuropäer, Südländer, Nordländer oder androgyne Chinesen, Mongolen, Schwarze usw. dann geben?
Wir bringen nicht einmal ein Einheitsauto zusammen, das allen passen würde. Mit Gentechnik wäre vielleicht in Jahrzehnten ein androgyne Mensch wohl möglich, aber mir läuft es kalt über den Rücken bei solchen Gedanken …. und wahrscheinlich wären unsere menschl. Probleme damit auch nicht gelöst.
 
Ich kann mir vorstellen, dass in absehbarer Zukunft auch das


Das ist richtig. Und auch in dem Sinne so von mir erwähnt. Hat sich der Mensch zu einer einzigen Rasse durchmischt, was angesichts der Globalisierung ein gar nicht so abwegiger Gedanke ist, gibt es eben keine Rassen mehr. Aber da werden Rassisten wohl noch lange gegen Stimmung machen. Andererseits könnte man eine Züchtung eines "idealen Menschen" natürlich auch als Rassismus bezeichnen, weil sie eben alle bestehende Rassen diskreditiert. Beides findet aber hier und heute bereits in mehr oder weniger offen ausgetragener Form statt, wie im Precht-Video über Perfektionismus recht deutlich diskutiert. Daher ist auch der Gedanke, ein androgynes Erscheinungsbild, wenn auch nur für sich selbst, zu einem Ideal zu erklären, genau von dieser Problematik behaftet.

Ob Androgynie nur auf das äußere Erscheinungsbild beschränkt diskutierbar ist oder auch das Mentale/ Seelische einbezogen werden muss, ist eine Frage des Umgangs mit diesem Thema und des gesteckten Horizonts.
Zeitraum 100 ? oder eher 500 oder gar 1000 Jahre?
 
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