Der androgyne Einheitsmensch

Ich bin immer noch neugierig auf deine Meinung ;)

Eine gewisse Perfektionierung ist ja bereits durch die Evolution selbst im Gange. Und die Fähigkeiten des Menschen da einzugreifen ist Teil dieses Prozesses. Aber auch die ethischen Konflikte dazu. Bleibt in dem Sinne nur das Gute vom Bösen zu scheiden, soweit es in der Macht des Einzelnen liegt.
 
Eine gewisse Perfektionierung ist ja bereits durch die Evolution selbst im Gange. Und die Fähigkeiten des Menschen da einzugreifen ist Teil dieses Prozesses. Aber auch die ethischen Konflikte dazu. Bleibt in dem Sinne nur das Gute vom Bösen zu scheiden, soweit es in der Macht des Einzelnen liegt.
Danke für die Antwort!
 
Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"? Der Homo-Sapiens ist ja noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und bekommt heute zunehmend gentechnische Möglichkeiten, uralte Träume vom perfekten Menschen zu verwirklichen.

Mrs. Rein Spekulativ hat mal wieder zugeschlagen? Du bist so vorhersehbar, Baby. :D
Elon Musk will übrigens einen Kampfroboter bauen – ich glaube dieses Hybrid ist realistischer…
 
Zuletzt bearbeitet:
Was gibt es da nicht zu verstehen? Ich habe mich doch klar ausgedrückt, dass es um einen einheitlichen Menschentyp geht, der nicht mehr so krass wie heute in männlich und weiblich geteilt ist, einem ( neuen) Ideal entspricht und damit auch der "Geschlechterkrieg" und wohl auch Rassenprobleme überwunden sind.

Das erinnert mich an die eine Folge aus South Park. Die Menschen der Zukunft haben sich derart durchmisch und so angeglichen, dass sie alle gleich aussehen :D
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Als Auskopplung aus einem anderen Thread möchte ich das mal gesondert zum Thema stellen:



Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"? Der Homo-Sapiens ist ja noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und bekommt heute zunehmend gentechnische Möglichkeiten, uralte Träume vom perfekten Menschen zu verwirklichen.

Was spricht dafür, was dagegen?

das ging mit österreichischen wurzeln schon mal schief !!!:cool:
 
Abgesehen davon, dass ich das wahrscheinlich (irgendwem sei Dank) wäre spätestens das der richtige Zeitpunkt abzutreten..

Alleine die Vorstellung der Einförmigkeit lässt mich schaudern.... :(
 
Da Silberhauch selber nichts zu dem Link geschrieben hat, beziehe ich mich mal auf dich. Finde jetzt nicht, dass was dort an/besprochen wurde, nicht unbedingt im Zusammenhang mit deiner Frage steht...
Find i schon.

Unter anderem, weils bei der Precht Diskussion um das Streben nach psychischer und physischer "Perfektion" geht.

Dieser wär ja eine Optimierung - zumindest eine Optimierung auf das was uns momentan erstrebenswert erscheint.
(Ich hab aber nur den Anfang der Diskussion gesehen)
 
Da Silberhauch selber nichts zu dem Link geschrieben hat, beziehe ich mich mal auf dich. Finde jetzt nicht, dass was dort an/besprochen wurde, nicht unbedingt im Zusammenhang mit deiner Frage steht...

Besonders zum Schluss geht es um die Perfektionierung und den möglichen Konflikten als eigentlich unlösbares Problem.
 
das Streben nach psychischer und physischer "Perfektion" geht.
Marlene spricht meinem Verständnis nach aber vom "androgynen" Einheitsmensch und Gentechnik.
Bei Precht gehts meinem Verständnis nach aber um Körperkult, die Loslösung vom Geist/Intellekt und damit einhergehend Egozentrik usw. Das sind für mich schon ziemlich verschiedene Dinge.

€: Perfektionierung zweier relativ unterschiedlicher Dinge/Zugänge. Hab aber Precht teils nur nebenbei laufen gehabt.
 
Ok, also noch mal um es zu verdeutlichen (wie ich es verstanden habe). Bei Marlene geht es um die "Perfektionierung" von aussen. Das hat schon sehr was von faschistischen System oder um beim Aluhut zu bleiben, "externen Faktoren", die einen einheitlichen Menschen haben wollen, um diesen steuern zu können. Das hat schon was von Dystopien.

Bei der Perfektionierung bei Precht geht es um die Perfektionierung im "Kleinen" oder innen, also was man an sich selber und individuell perfektioniert haben möchte (auch wenn diese "Individualisierung" im Grunde relativ Massenkonform geht...). Was da als Perfekt angesehen wird, hat mit einer gesellschaftlich-einheitlichen Aussehensform wenig(er) zu tun, als eben für sich (aber auch gleichzeit nach aussen) "perfekt" auszusehen und damit "gesund(heit)" zu vermitteln.
 
Eine gewisse Perfektionierung ist ja bereits durch die Evolution selbst im Gange. Und die Fähigkeiten des Menschen da einzugreifen ist Teil dieses Prozesses. Aber auch die ethischen Konflikte dazu. Bleibt in dem Sinne nur das Gute vom Bösen zu scheiden, soweit es in der Macht des Einzelnen liegt.


nea.gif Nein, gerade in der Natur stirbt das Perfekte zu Gunsten der noch entwicklungsfähigen Spezies aus. Davon sind wir aber als gerade 3 Millionen Jahre alte Spezie noch sehr weit entfernt. Siehe Dinos, die waren nach 200 Millionen Jahren noch immer nicht fertig entwickelt.
Und wer soll wieder entscheiden und vorgeben was künstlich geändert wird um einen Menschen in seinem Sinne "perfekt" zu machen? Ein Donald Trump etwa oder ein Putin? :verwirrt:
 
Anhang anzeigen 4709720 Nein, gerade in der Natur stirbt das Perfekte zu Gunsten der noch entwicklungsfähigen Spezies aus. Davon sind wir aber als gerade 3 Millionen Jahre alte Spezie noch sehr weit entfernt. Siehe Dinos, die waren nach 200 Millionen Jahren noch immer nicht fertig entwickelt.
Und wer soll wieder entscheiden und vorgeben was künstlich geändert wird um einen Menschen in seinem Sinne "perfekt" zu machen? Ein Donald Trump etwa oder ein Putin? :verwirrt:


Es wird nie ein “fertig“ geben.
 
alles was menschen möglich war, haben sie bislang auch gemacht! wird also auch irgendwann davor nicht halt machen!

pro: krankheiten etc. wegklonen
kontra: züchtung von arbeitssklaven, soldaten etc.

Sehe ich auch so! Die Frage ist, ob man Verbote eher befürwortet oder eher ablehnt. Ich, als libertär Angehauchter, lehne sie eher ab, Marlene befürwortet sie eher, wenn ich sie richtig interpretiere.
 
Marlene vermischt wieder mal, wahrscheinlich aus Verklärung politischer Korrektheit, der sie sich (wahrscheinlich) verbunden und verpflichtet fühlt, 3 Dinge:

1) androgyner Typ (siehe Definition Wikipedia und mein Thread)
2) Züchtung eines "Einheitsmenschen" als "Idealbild" ???
3) und jetzt wird´s besonders skurril: "Rassismus" ???

Also was jetzt? die Androgynität haben wir ja in einem anderen Thread bereits erschöpfend abgehandelt. Reden wir jetzt über "Züchtungen", die Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit eines "Einheitsmenschen" oder geht`s um Rassismus?

Kopfschüttel-Smiley nicht gefunden, daher :down:
 
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