Der androgyne Einheitsmensch

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Als Auskopplung aus einem anderen Thread möchte ich das mal gesondert zum Thema stellen:

Möglicherweise wird ja mal der androgyne Typ das Wunschbild der Zukunft. Und wenn der Gentechnik erst einmal erlaubt ist, den idealen Einheitsmenschen zu stylen, wird wohl auch über den latenten Rassismus, der solchen Idealen zugrunde liegt, hinweggesehen. :rolleyes:

Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"? Der Homo-Sapiens ist ja noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und bekommt heute zunehmend gentechnische Möglichkeiten, uralte Träume vom perfekten Menschen zu verwirklichen.

Was spricht dafür, was dagegen?
 
Weil ein "Einheitstyp" schnell den Reiz verliert. Es gibt Studien die zeigen, dass die Attraktivität eines Menschen steigt mit der Abweichung vom "Standard" so lange es nicht zu krass ist. Grundlage für die Studien waren Trends wie Bartwuchs bei Männern. Statistisch mögen heutzutage relativ mehr Frauen Männer mit Bart als vor 20 Jahren -> Grund: es gibt weniger Männer mit Bart als vor 20 Jahren. So wäre es wohl mit dem androgynen Einheitsmenschen auch...

Zum Aspekt Rassismus: ich empfände es als herben Verlust, wenn die Menschheit zum Ausmerzen von Rassismus auf den Einheitsmenschen umsatteln muss...
 
alles was menschen möglich war, haben sie bislang auch gemacht! wird also auch irgendwann davor nicht halt machen!

pro: krankheiten etc. wegklonen
kontra: züchtung von arbeitssklaven, soldaten etc.
 
Androgynie ist kein genetisches Merkmal sondern Stilsache.

Was will man da züchten? Weiblichere Züge bei Männern und männlichere Züge bei Frauen? Geht mit Schminke und SchönheitsOP jetzt auch schon...
 
Ähem.. hatte man nicht mal ein nettes Schaf geclont ?
Ist man nicht im asiatischen Raum da nicht schon heftig weiter, oder hat da mein Kleinhirn was verwechselt :hmm:
 
Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"?
Kurzfassung : Nein!
Was spricht dafür,
IMHO nichts, mit Ausmahme der Krankheiten, hat aber nichts mit dem Thema androgyn zu tun...
Und a la longue wird es gegen alles Erdenkliche Impfunfen geben...
IMHO vieles: Die Menschheit lebt von der Vielfalt, so wie einem Mann blonde Haare gefallen und er sie anziehend findet, gefallen einem anderen schwarze Haare...
Und das kannst auf sämtliche Körpermerkmale anwenden...

Und was speziell das Thema angeht: Wenn ich persönlich rein vom Anblick nicht mehr unterscheiden kann ob Männlein oder Weiblein, dann nehm ich Reißaus...

Mr. Salt
 
Als Auskopplung aus einem anderen Thread möchte ich das mal gesondert zum Thema stellen:



Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"? Der Homo-Sapiens ist ja noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und bekommt heute zunehmend gentechnische Möglichkeiten, uralte Träume vom perfekten Menschen zu verwirklichen.

Was spricht dafür, was dagegen?
Noch ein Nachteil aus betriebswirtschaftlicher Sicht, die herrschende Lehre zum Diversitätsmanagement geht (stark vereinfacht) davon aus, dass heterogene Personengruppen kreativere Lösungen erschaffen als homogene Personengruppen!
 
Als Auskopplung aus einem anderen Thread möchte ich das mal gesondert zum Thema stellen:
Wäre es erstrebenswert, solch einen Menschentyp zu "züchten"? Der Homo-Sapiens ist ja noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und bekommt heute zunehmend gentechnische Möglichkeiten, uralte Träume vom perfekten Menschen zu verwirklichen.
Was spricht dafür, was dagegen?
bekommst Du heutzutage durch keine Ethikkommission auf diesem Globus - da wird es nämlich spooky, von wegen überlegener oder "Herrenrasse", da kommst Du politisch und ethisch ganz schnell in die rue de la......
 
"Perfektion" ist mMn nicht erstrebenswert...die Suche danach bremst.
Vielfalt bereichert. Individualität zu akzeptieren, sie zu fördern, Raum geben,.... könnte ganz andere gesellschaftliche Entwicklungen mit sich bringen.
 
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