und nehmen wir es mal nicht knochentrocken und bleiben bei der Ansage:
"Wer nicht verhütet hat trägt die Verantwortung"
Wie sähe das aus, wenn wir das Wort Verantwortung in vollem Umfang betrachten?
Mutter verlässt Geburtshaus, stapft ins Büro des Vaters, dessen Verhütung nicht statt gefunden hat oder aus welchen Gründen nicht funktioniert hat, legt das Baby am Empfang ab und sagt "Liebe Grüße an Dr. Frank, hat versprochen zu verhüten, somit seins."
Am Flughafen "Stopp Herr Fritz, folgen Sie mir Bitte und warten in diesem Raum, das JA ist bereits unterwegs Ihnen ihren Junior zu bringen." (Gekicher der Beamten nach der Sicherung des Vaters: "Na hoffentlich wird er Bua net "Gerissener Gummi" heißen.)
Der Vater, der als Tagelöhne als U-Boot umherschleicht um seiner Verantwortungs-Pflicht zu entgehen und als er den Spind öffnet, was liegt denn da "Sein süßes Mäderl". Ja, da haben die Kindsvater-Such-Detekteien wieder mal Erfolg gehabt. (Kein Problem werden eh vom JA dazu engagiert.)
Ja, den Vätern mal die tatsächliche Verantwortung aufs Aug dürcken.
Schluss mit der Unterhalts-Freikauferei.
Sie können ja mit Kind, den Gerichtsweg beschreiten, warum sie nicht Vater sein wollen und alles ganz anders war, die Mutter wahrscheinlich bösartig geschlampt hat (sie viel zu geil gemacht hat) und nur für sie "den Vater" bösartigst ausgetragen haben, damit er die Freude der Verantwortung tragen darf.
Den Unterhalt zahlt die Mutter gern, ist ja bei einem guten, sicheren Job mit Aufstiegschancen nicht so schwierig - tja und wenn nicht, na dann soll er´s halt einklagen.
Nö, ich denke es ist ganz gut so wie es ist, auch für die Männer.

Aber vor allem für die Kinder.
Edit: Kein ernstzunehmender Beitrag, sondern bis auf den letzten zwei Zeilen, als Alternative zu betrachten, wenn man die Sache mit "Verantwortung für den Verhütungsversager oder Verhütungsversagerin - trotz Versprechen/Zusicherung" ernstnehmen würde.