Catcalling


Find den Begriff super. Für jeden Schas gibt's schon ein tolles Wort.... :mrgreen:

Ein pfeifen oder Co. macht nichts mit mir. Ich hörs nicht mal... Wenn ichs doch registriere, lächle ich vor mir hin. Es ist ok. Das Leben als Mann ist schwer :cool:

Nachrufen... Hmm... Wüsst nicht wann das das letzte mal war.

Ich würde auch noch nie belästigt oder sonst was... Oder das ich überhaupt in das Bedrängnis kam, jemanden klar ein "Nein" geben zu müssen...

... Ich bin einfach nicht geil genug.... :unsicher:
Oder hab zu viel an... Wer weiß...

:mrgreen:
 
Nein, im Zusammenhang mit meinem ersten Beitrag wirst du erkennen, dass du das sehr aus dem Zusammenhang reißt. Die von dir zitierte Erklärung bezog sich darauf, dass ich den Beitrag, auf den ich geantwortet habe, so verstand, dass der Schreibende etwas gegen die Kastration bei Hunden hat und hat daher mit dem eigentlichen Thema gar nichts mehr zu tun.
Dann solltest beim Thema bleiben und nicht mit Hundegeschichten beginnen.
 
Catcalling (auch Cat-calling, deutsch etwa „Katzen-Rufen“) bezeichnet sexuell anzügliches Rufen, Reden, Pfeifen oder sonstige Laute im öffentlichen Raum, wie das Hinterherrufen sowie Nachpfeifen durch Männer gegenüber Frauen, und stellt eine Form der verbalen sexualisierten Belästigung dar.“

jetzt wo es wieder Sommer ist und Frau gerne mal was luftiges, vielleicht auch kurzes anzieht ist es wieder extrem. Das Cat Calling.

ich sehe es jetzt nicht als sexuelle Belästigung was aber trauriger weise wohl daran liegt das es einfach so normal geworden ist. Gerade letzte Woche stand ich bei einer Bushaltestelle und war ein wenig schicker angezogen-nicht mal ein kurzes Kleid sondern ein langes schickes. Und natürlich musste ein LKW Fahrer der vorbei fuhr hupen. Wo ich mich fragen Warum?

Generell finde ich es auch traurig das man bei uns, je Freizügiger die Outfits sind, blöd angeschaut wird und von Männer eben Cat Calling bekommt.

Es gibt auch beim Cat Calling extreme Varianten wo Männer hartnäckig kein NEIN akzeptieren.

Wie steht Ihr zum Thema? Nervt es euch auch? Ist es auch egal weil so normal?

Die folgenden Zeilen gelten nur für die "sanften" Arten des "Catcallings", wobei sich über die Definition von "sanft" natürlich streiten lässt. "Sanft" bedeutet für mich, dass die Grenze zu aufdringlich nicht überschritten wird.

Ich möchte jetzt nicht schnippisch odwr verhaemlosensend wirken, aber als über 40jährige kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Du in ein paar Jahrzehnten (habe vergeblich Dein Alter gesucht) vielleicht einmal mit etwas Wehmut an die Zeit zurückdenkst, als Dir noch hinterhergehupt wurde. Denn dieses "Problem' wird automatisch immer kleiner werden je älter Du wirst, keine Sorge.

Auch sehe ich das Hupen einfach als freundlich gemeinte Art des Kompliments.

Als Tochter eines Vaters, der selbst kein Kind von Traurigkeit ist und im Alltag gerne das eine oder andere scherzhafte "Kompliment" an die Damenwelt macht, habe ich diese "Fanbekundungen" selbst auch immer locker gesehen und sehe es auch bis heute noch so.

Ich werde angehupt - ich freue mich, weil jemand findet, ich sehe gut aus.
Jemand lächelte mir zu oder flüstert sogar ein Kompliment? - ich freue mich.

Natürlich habe ich nachts schon das eine oder andere sehr unheimliche Erlebnis gehabt. Aber das ist etwas ganz anderes als eine harmlose "Du-siehst-gut-aus"-Bekundung tagsüber. Warum alles in einen Topf werfen?

Wenn wir jede anerkennnende und nicht-böse gemeinte Geste des anderen Geschlechts an uns als Belästigung deuten, nehmen wir der Energie der alltäglichen zwischenmenschlichen Erotik und des spielerischen Miteinanders alle Leichtigkeit und Freude.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir leben nun mal nicht in einer heilen Welt. Und da ist es schlichtweg nur vernünftig, sich vor Übergriffen zu schützen. Die rechte Kleidung am rechten Ort zu rechter Zeit ist da schon sehr hilfreich. Eigentlich eine Binsenweisheit, die die Frage nach "Rechtfertigungen" obsolet erscheinen lässt.
Dann antworte ich dir noch einmal darauf, vielleicht begreifst du es dann.
Es gibt keine "rechte Kleidung am rechten Ort" die Frauen vor Vergewaltigung beschützt.
Weil Frauen an unterschiedlichsten Orten, in ganz unterschiedlicher Kleidung vergewaltigt werden.
Vergewaltigern ist die Kleidung der Frau in der Regel vollkommen gleichgültig.
Es ist nicht die Kleidung die der Auslöser ist.
Sonst gäbe es keine Frauen die vergewaltigt wurden und werden, obwohl sie ganz normal angezogen sind.
Ganz im Ernst, du hast 0 Ahnung wovon du schreibst.
Aber das ist bei dir zumeist so.

Informiere dich einfach mal, bevor du solche Dinge schreibst.
 
Find den Begriff super. Für jeden Schas gibt's schon ein tolles Wort.... :mrgreen:

Ein pfeifen oder Co. macht nichts mit mir. Ich hörs nicht mal... Wenn ichs doch registriere, lächle ich vor mir hin. Es ist ok. Das Leben als Mann ist schwer :cool:

Nachrufen... Hmm... Wüsst nicht wann das das letzte mal war.

Ich würde auch noch nie belästigt oder sonst was... Oder das ich überhaupt in das Bedrängnis kam, jemanden klar ein "Nein" geben zu müssen...

... Ich bin einfach nicht geil genug.... :unsicher:
Oder hab zu viel an... Wer weiß...

:mrgreen:

Ich finde deine Einstellung cool. "Ein pfeifen oder Co. macht nichts mit mir."
Ein Pfeifen ist ja eine Anerkennung - ein kleiner Flirt - einfach ein gutes Gefühl, dass man der Frau machen will.
Alles Weitere: begrapschen, irgenwelche dummen/obszönen Sprüche finde ich aber nicht ok.

Pfeifen, nettes Kompliment find ich schön.
 
Ich finde es kommt auf die Art an wie man es macht. Mir ist in letzten Tagen auch aufgefallen wie Männer in Arbeitsautos ( Bauarbeiter, Maler) also Sandler, einfach so Frauen anhupen.
Seltsamer Weise habe ich auch schon Männer in Anzügen erlebt, die nicht nur hupen, sondern weit darüber sexuell belästigen.
Sind also dann Männer in Anzügen nur Nobelsandler, verstehe.
Ergo sind alle Männer Sandler.
 
Vor über 30 Jahren wohnte ich in einem Viertel mit Migrationshintergrund.

Täglich pfiffen mir die Männer hinterher, riefen irgendetwas was ich nicht verstand.

Das aber waren exakt (!) die gleichen Männer, die mir später mit dem Kinderwagen halfen, als ich eine größere Treppe zur S-Bahn zu bewältigen hatte. Von den "Einheimischen" hörte ich im besten Fall- versperren sie nicht die Treppe- im schlimmsten Fall wurde ich zur Seite geschubst, egal wie weit ich mich schon am Rand der Treppe- mit dem Kinderwagen in der Hand- befand.
-War in Stuttgart.
 
Dann antworte ich dir noch einmal darauf, vielleicht begreifst du es dann.
Es gibt keine "rechte Kleidung am rechten Ort" die Frauen vor Vergewaltigung beschützt.
Weil Frauen an unterschiedlichsten Orten, in ganz unterschiedlicher Kleidung vergewaltigt werden.
Vergewaltigern ist die Kleidung der Frau in der Regel vollkommen gleichgültig.
Es ist nicht die Kleidung die der Auslöser ist.
Sonst gäbe es keine Frauen die vergewaltigt wurden und werden, obwohl sie ganz normal angezogen sind.
Ganz im Ernst, du hast 0 Ahnung wovon du schreibst.
Aber das ist bei dir zumeist so.

Informiere dich einfach mal, bevor du solche Dinge schreibst.
Wo hat @Mitglied #391280 irgendetwas von Vergewaltigung geschrieben?
Und ja, wenn ich durch Kleidung Aufmerksamkeit auf mich ziehen möchte, muss ich mit der Aufmerksamkeit auch leben wollen.
Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung haben damit gar nichts zu tun.
 
…Ich werde angehupt - ich freue mich, weil jemand findet, ich sehe gut aus.
Jemand lächelte mir zu oder flüstert sogar ein Kompliment? - ich freue mich…
Ganz genau darum geht es doch.
Und dann gibt es natürlich auch Reaktionen die überzogen, geschmacklos und sexistisch sind. Die gibt es aber auch völlig unabhängig der Kleidung…leider.
 
Kann man das nicht einfach als das sehen, was es sein soll? Ein Kompliment, ein primitives zwar, aber immerhin. Ich habe auch die Beobachtung gemacht, dass, je südlicher und lebensbejahender die Gegend wird, die Frauen das mit zunehmender Leichtigkeit und auch mit mehr Stolz „ertragen“. Nicht jeder kann sich gut ausdrücken und einer Frau ein gelungenes Kompliment machen, manch einer kaum und einige gar nicht. Die hupen oder pfeifen eben.

Ein schönes Beispiel, die wollen (fast) alle das gleiche, setzen es aber jeweils anders um.
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Zuletzt bearbeitet:
Ich finde deine Einstellung cool. "Ein pfeifen oder Co. macht nichts mit mir."
Ein Pfeifen ist ja eine Anerkennung - ein kleiner Flirt - einfach ein gutes Gefühl, dass man der Frau machen will.
Alles Weitere: begrapschen, irgenwelche dummen/obszönen Sprüche finde ich aber nicht ok.

Pfeifen, nettes Kompliment find ich schön.

Ein Hupen oder ein Pfeiffen beziehe ich nicht mal auf mich. Können ja andere Autofahrer oder ein Hund gemeint sein.

Was ich sehr wohl auf mich beziehe, ist wenn ich an einer Gruppe (Südländer) oder auch einem Mann vorbei gehe und er/sie mich "Sexy Frau. Magst ficki-ficki", "schöner Popo, kommen du mit mir" oder ähnliches anspricht und mich gar irgendwie streift.
Ich kenne diesen Mann nicht, kann ihn nicht einschätzen. Das lässt mich nicht gerade in Sicherheit fühlen.

In diesen Momenten ist völlig wurscht, was ich anhab.
 
Ein Hupen oder ein Pfeiffen beziehe ich nicht mal auf mich. Können ja andere Autofahrer oder ein Hund gemeint sein.

Was ich sehr wohl auf mich beziehe, ist wenn ich an einer Gruppe (Südländer) oder auch einem Mann vorbei gehe und er/sie mich "Sexy Frau. Magst ficki-ficki", "schöner Popo, kommen du mit mir" oder ähnliches anspricht und mich gar irgendwie streift.
Ich kenne diesen Mann nicht, kann ihn nicht einschätzen. Das lässt mich nicht gerade in Sicherheit fühlen.

In diesen Momenten ist völlig wurscht, was ich anhab.
Hm, echt traurig zu lesen wenn das einer Frau passiert.
Man kann sich ja denken, wow was für eine Frau und sie nicht belästigen und schon gar nicht auf offener Straße
 
Klar kann ich da als Mann nicht mitreden.
Doch es sind wohl arme Geschöpfe die einem Leid tun können.
Was ähnliches erlebe ich wenn ich als reicher Europäer durch arme
Länder reise. Jeder will einem was verkaufen und man wird verfolgt auf Schritt und tritt.
Was oft geholfen hat: Das ist mir zu billig. Oder etwas Anderes was die Konzepte bricht.
Doch es hängt auch davon ab wie man sich gibt. So wie ein Hund auch spürt wenn er ein
Opfer vor sich hat.
 
Catcalling (auch Cat-calling, deutsch etwa „Katzen-Rufen“) bezeichnet sexuell anzügliches Rufen, Reden, Pfeifen oder sonstige Laute im öffentlichen Raum, wie das Hinterherrufen sowie Nachpfeifen durch Männer gegenüber Frauen, und stellt eine Form der verbalen sexualisierten Belästigung dar.“

jetzt wo es wieder Sommer ist und Frau gerne mal was luftiges, vielleicht auch kurzes anzieht ist es wieder extrem. Das Cat Calling.

ich sehe es jetzt nicht als sexuelle Belästigung was aber trauriger weise wohl daran liegt das es einfach so normal geworden ist. Gerade letzte Woche stand ich bei einer Bushaltestelle und war ein wenig schicker angezogen-nicht mal ein kurzes Kleid sondern ein langes schickes. Und natürlich musste ein LKW Fahrer der vorbei fuhr hupen. Wo ich mich fragen Warum?

Generell finde ich es auch traurig das man bei uns, je Freizügiger die Outfits sind, blöd angeschaut wird und von Männer eben Cat Calling bekommt.

Es gibt auch beim Cat Calling extreme Varianten wo Männer hartnäckig kein NEIN akzeptieren.

Wie steht Ihr zum Thema? Nervt es euch auch? Ist es auch egal weil so normal?
Als ich noch Schüler war, gab es immerwieder Typen aus meiner Klasse die sich so benommen haben und ich musste mich immer fremdschämen. Man wird ja für gewöhnlich gleich in die selbe Tonne geworfen, mitgehangen, mitgefangen sozusagen.
Seit ich erwachsen bin musste ich es nur sehr selten miterleben, ist so garnicht mein Ding.
Tatsächlich glaubt man kaum wie tief manche Frauen plötzlich daherkommen können, wenn sie einen zuvor auf der Bühne gesehen haben. Irgendwie scheint es, dass hier teilweise die selben animalischen Triebe zum Vorschein kommen. Von der Frage nach einem "schnellen Fick", bis zum Plumpen Griff zwischen die Beine habe ich da so einiges erlebt.

Meiner Ansicht nach ist es auch keine Frage, ob so ein Angebot/e Aktion von der/dem Richtigen (wie hier angeführt) kommt, weil die oder der Richtige es zu allererst auf andere und subtilere Weise schafft mich von sich zu überzeugen.
Klarerweise macht es den Reiz der Bühne aus, dass man dabei gesehen wird, das bedeutet aber deshalb noch lange nicht, dass man leicht zu haben wäre.
In Schwulenclubs wurde ich natürlich auch bereits angebraten und dergleichen, aber so deppert und plump wie das manchmal nach Konzerten von manchen Frauen kam, war es nie.
Eine hat überhaupt direkt versucht mich anzuschmusen, so mit Kopf festhalten :nono: .

Wenn sich jemand also durch "entsprechende Kleidung" oder einen Job auf der Bühne zu solchen Aktionen provoziert fühlt, ist das ganz alleine sein/ihr Problem, nicht das des Opfers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwieriges Thema...

Grundsätzlich: Ich betreibe weder Catcalling, noch sonst irgendeine Art der sexuellen Belästigung. Zumindest nicht bewusst und absichtlich.

ABER:

Seit der #MeToo-Debatte ist hinschauen ja schon eine Belästigung. Und jede Frau definiert für sich ihre eigenen Grenzen...und zwar bei jedem einzelnen Mann dem sie begegnet und für jede einzelne Situation.

Da wirds für uns Männer echt schwierig..;)

Dazu kommt noch, dass die Emanzipation der Frauen sich (endlich) durchgesetzt hat. Das Problem ist nur: Quatscht Mann sie an, ist's in 98% der Fälle wieder #MeToo, aber 99% der Frauen quatschen Männer NICHT aktiv an...wie soll man da zusammenfinden?

Ich meine ok, als George Clooney-Typ (oder alternativ Bratt Pitt oder Sean Connery) hat man(n ) vielleicht Erfolg, aber der "Durchschnittsmann" von nebenan wird noch nicht mal wahrgenommen...Also MUSS es auf sich aufmerksam machen....

Dass das nicht durch hupen oder nachpfeifen sein sollte ist klar...aber wie dann, liebe Damen?!
 
Seit der #MeToo-Debatte ist hinschauen ja schon eine Belästigung. Und jede Frau definiert für sich ihre eigenen Grenzen...und zwar bei jedem einzelnen Mann dem sie begegnet und für jede einzelne Situation.
Klar definiert jede Frau ihre eigenen Grenzen, auf der anderen Seite spüren die meisten Frauen sehr gut, ob eine Bemerkung wohlwollend und als Kompliment oder anzüglich und despektierlich gemeint ist.
Da wirds für uns Männer echt schwierig..;)

Dazu kommt noch, dass die Emanzipation der Frauen sich (endlich) durchgesetzt hat. Das Problem ist nur: Quatscht Mann sie an, ist's in 98% der Fälle wieder #MeToo, aber 99% der Frauen quatschen Männer NICHT aktiv an...wie soll man da zusammenfinden?

Dass das nicht durch hupen oder nachpfeifen sein sollte ist klar...aber wie dann, liebe Damen?!
Da gibt es sicher genug Möglichkeiten, sonst würden ja seit der #MeToo-Debatte Männlein und Weiblein überhaupt nicht mehr zusammenfinden.
 

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