In Schweden musste vor einiger Zeit ein Grünen-Politiker
zurücktreten, weil er einer TV-Journalistin vor laufender Kamera den Handschlag verweigert hatte. Stattdessen hatte er zur Begrüßung die Hand aufs Herz gelegt. Erfolgte sein Rücktritt zu Recht?
Eine persönliche Entscheidung. Aber die Frage, wie wir auf solche Gesten reagieren, ist schon spannend, weil wir damit Aussagen über uns selbst als Nichtmuslime machen. Als mir einmal ein Imam den Handschlag verweigerte, habe ich sanft seinen Arm berührt und gesagt: Mein Glaube erlaubt mir das. Es ist eine Wertschätzung.
In Deutschland hat der Fall eine große Debatte ausgelöst.
Mir ist das schon ein paar Mal passiert, ist immer etwas peinlich, wenn der Handschlag verweigert wird. Obwohl ich auch in diesen Fällen meistens eine höfliche Erklärung bekomme und/oder der Mann seine Hand an sein Herz legt und sich leicht vorbeugt. Ist als Begrüßung auch sehr schön!
Einmal als ich ohne nachzudenken einem Imam meine Hand geben wollte, hat er den Handschlag nicht verweigert. Ich hab mich trotzdem sofort entschuldigt, weil ich vergessen habe drauf zu achten. Und der Imam meinte, ich soll mich nie für so eine tolle Geste entschuldigen. Er gibt zwar nie einer Frau die Hand als erster, aber wenn die Frau das macht, dann wird er den Handschlag nicht verweigern. Es widerstrebt seinem Glauben eine andere Person in eine peinliche Lage zu bringen und dazu zählt für ihn auch das Verweigern einer höflichen Geste.
In Japan ist es auch unüblich einer Frau die Hand zu geben. Da nickt man auch nur mit dem Kopf.
Darüber regt sich natürlich keiner auf. Wir wurden damals in der Firma sogar (auch) per Mail von der Geschäftsleitung darauf hingewiesen die Männer nur mit einem Kopfnicken zu begrüßen.
Gilt für mich auch für diese ewige "Kreuz in der Klasse" Geschichte, wenn ich das Kreuz abnehme muss ich auch andere religiöse Symbole wie Kopftücher aus der Klasse verbannen, oder eben das Verbot mit Helm in die Bank zu gehen und dann kommt jemand voll verschleiert rein und da ist es dann egal nur wegen der Religion?
Was ist mir "religiösen Symbolen" wie z.B. Davidstern und Kreuz?
Dann müsste man das auch verbieten. Oh, die Welle der Aufregung und Widerstands würde ich gerne sehen. Genauso ist es mit dem Kopftuch. Es ist kein religiöses Symbol, weil im Koran nicht steht, dass sich die Frau verschleiern muss. Nun, viele tragen es als Teil der Ausübung ihrer Religion. Genau so wie wenn viele Menschen Ketten mit Kreuz/Jesus-Anhängern tragen wollen, aber nicht müssen
...

... wird do jetzt net a bissl vü umadumgredt

jeder soll für sich selber entscheiden wie, wen, was und wo gefällt

wenn es aber, weil es gewissen Personen nicht gefällt wie wir hier Leben und wir dann uns einschränken oder dieses und jenes nicht mehr tun dürfen

obwohl dies schon Jahrelang so gehandhabt worden ist, OHNE Probleme

dann läuft mMn etwas schief

... und JO ...i wü weder Burkinis no Burkas

owa des kaun eich jo wurscht sei
Du erkennst anhand eines Burkinis, dass es diesen Frauen nicht gefällt wie wir hier leben?
Mir ist es egal ob es jemandem hier gefällt oder nicht, soll doch jeder seine Meinung haben.
Warum fühlst du DICH eingeschränkt, wenn eine andere Person einen Burkini/Burka trägt?
Fühlst du dich auch durch Juden eingeschränkt, die mit den Hüten und langen, schwarzen Kluft herumlaufen? Ist ja auch ein Status des (ultra)orthodoxen Glaubens.
Oder stören dich generell alle Personen, die lange Kleidung tragen und eine Kopfbedeckung, sei es jetzt eine Mütze, Schal, Hut, Helm, etc.?