Beschützerinstinkt

Damit ein Mann einen Beschützerinstinkt gegenüber einer Frau verspürt, muss er sie in der Regel auf eine bestimmte Weise wahrnehmen:

Sympathisch und wertvoll: Er spürt, dass sie ihm etwas bedeutet oder dass ihr Wohl ihm wichtig ist.

Verletzlich oder bedürftig nach Sicherheit (subtil, nicht schwach): Kleine Momente von Unsicherheit oder Hilfebedarf können den Instinkt auslösen.

Respektabel und selbstständig: Paradoxerweise wirkt der Instinkt stärker, wenn sie eigenständig ist – der Mann will schützen, nicht kontrollieren.

Emotional anziehend: Gefühle von Nähe, Vertrauen oder Begeisterung verstärken den Impuls, für sie da zu sein.

Kurz gesagt: er muss sie mögen, respektieren, sich zu ihr hingezogen fühlen und kleine Signale von Unsicherheit oder Bedürftigkeit wahrnehmen, ohne dass sie komplett hilflos wirkt.
 
Schutzbedürftige möchte ich beschützen. Sicher nicht alle, aber auf alle Fälle jene, die mir anvertraut sind. Manchmal - situationsbedingt - geht das auch über diesen Kreis hinaus. Einen Partner, der generell schutzbedürftig ist, möchte ich nicht. Er muss sich schon zu helfen wissen - auf die eine oder andere Weise. Seine mentale Stärke ist mir wichtig. Körperliche Stärke hat heute nicht mehr den Stellenwert. Die Gefahr durch Bären ist gering. Dass m/ein Partner in Situationen gerät, in denen er hilflos ist und Schutz bedarf, ist nicht alltäglich, kann aber natürlich passieren. In solchen Momenten kann er voll und ganz auf mich zählen. Nicht anders haben es auch meine Partner gesehen mit Blick auf mich.

Wer explizit jemanden sucht, der schutzbedürftig ist, sollte besser mit Viecherln (bestenfalls mit Stubenfliegen) üben, bevor er eine Partnerschaft eingeht, oder gar Kinder zeugt. Denn vor allem Letztere muss man zwar beschützen, aber ebenso zur Eigenständigkeit erziehen und zu Wesen, die für sich einstehen und sich selbst schützen können. Ihr Wohlergehen sollte das Ziel sein und nicht das Ausüben eines „Instinktes“.

Das ist außerdem keine Sache des Geschlechts. Und meines Erachtens weniger vom tatsächlichen Verhalten des Partners, als von der eigenen Wahrnehmung abhängig.
 
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Damit ein Mann einen Beschützerinstinkt gegenüber einer Frau verspürt, muss er sie in der Regel auf eine bestimmte Weise wahrnehmen:

Sympathisch und wertvoll: Er spürt, dass sie ihm etwas bedeutet oder dass ihr Wohl ihm wichtig ist.

Verletzlich oder bedürftig nach Sicherheit (subtil, nicht schwach): Kleine Momente von Unsicherheit oder Hilfebedarf können den Instinkt auslösen.

Respektabel und selbstständig: Paradoxerweise wirkt der Instinkt stärker, wenn sie eigenständig ist – der Mann will schützen, nicht kontrollieren.

Emotional anziehend: Gefühle von Nähe, Vertrauen oder Begeisterung verstärken den Impuls, für sie da zu sein.

Kurz gesagt: er muss sie mögen, respektieren, sich zu ihr hingezogen fühlen und kleine Signale von Unsicherheit oder Bedürftigkeit wahrnehmen, ohne dass sie komplett hilflos wirkt.
Toll, wie du das Ergebnis einer KI umformuliert hast.
Gratuliere! 👏
 
Kurz gesagt: er muss sie mögen, respektieren, sich zu ihr hingezogen fühlen und kleine Signale von Unsicherheit oder Bedürftigkeit wahrnehmen, ohne dass sie komplett hilflos wirkt.

Viele Frauen machen sich absichtlich "kleiner" um die Männer nicht abzuschrecken und ihnen das Gefühl zu geben gebrauchen zu werden. 😅

Wann braucht man einen Beschützer? 🤔
Um körperliche Übergriffe auf Schwächere zu verhindern. 🤷‍♀️

Wo hört beschützen auf und fängt der Besitzanspruch an?
 
Viele Frauen machen sich absichtlich "kleiner" um die Männer nicht abzuschrecken und ihnen das Gefühl zu geben gebrauchen zu werden. 😅

Wann braucht man einen Beschützer? 🤔
Um körperliche Übergriffe auf Schwächere zu verhindern. 🤷‍♀️

Wo hört beschützen auf und fängt der Besitzanspruch an?
Hat es aber nicht auch eine emotionale Komponente, wenn man bemerkt, dass ein Mann einen ein wenig beschützen möchte?

Hier wird das alles so negativ gesehen....
Da traut sich ja kein Mann mehr diesen Instinkt auszuleben.....


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Hat es aber nicht auch eine emotionale Komponente, wenn man bemerkt, dass ein Mann einen ein wenig beschützen möchte?

Hier wird das alles so negativ gesehen....
Da traut sich ja kein Mann mehr diesen Instinkt auszuleben.....


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Ein Beispiel:
Disco, mein Ex sitz auf einem Hocker, ich stehe 1m vor ihm bissi tanzend.
Mann kommt auf mich zu und fragt mich etwas ( wo die Toiletten sind) da stößt ein Arm hinter mir den Typen von mir weg.

Auf meine Frage was das soll meinte er, er dachte er belästigt mich.
Er sah sich als Beschützer, ich es als Revier markieren.
Hab's abgeleckt also ist es mein's - Finger weg. 😅
 
Haben Männer sowas?

Und für welche Frau entwickeln sie den?
Frauen die man beschützen muss, die gar einen Beschützer suchen, kommen als Partnerinnen keinesfalls in Frage. Die sollen erstmal erwachsen werden und sich dann einen Partner suchen.
Kindern, Wehrlosen oder anderswie Drangsalierten wird bei Bedarf selbstverständlich beigestanden.
 
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Ein Beispiel:
Disco, mein Ex sitz auf einem Hocker, ich stehe 1m vor ihm bissi tanzend.
Mann kommt auf mich zu und fragt mich etwas ( wo die Toiletten sind) da stößt ein Arm hinter mir den Typen von mir weg.

Auf meine Frage was das soll meinte er, er dachte er belästigt mich.
Er sah sich als Beschützer, ich es als Revier markieren.
Hab's abgeleckt also ist es mein's - Finger weg. 😅
Ich hätte den Typen gleich erschossen.

Sicher ist sicher.

😎
 
Beschützerinstinkt heißt ja nicht, dass man das hilflose Burgfräulein in Nöten vor dem bösen Drachen beschützt, sondern dass man den Menschen, der Frau, die man liebt, vorallem emotionale Sicherheit gibt. Ihnen respektive ihr das Gefühl gibt, dass sie sich im Fall der Fälle auf den anderen verlassen können. Das ist mMn auch völlig geschlechtsunabhängig.
Aber natürlich würde ich meine Frau vor dem blutrünstigen Säbelzahntiger beschützen, wenn dieser spät nachts bei uns im Schlafzimmer stünde. :mrgreen:
 
Ok....schlechte Erfahrungen....

Ja für mich hat es was negatives.
Fürsorge und Verantwortungsgefühl empfinde ich positiv.

Auch bei den Hunden ist beschützen mit Gewaltbereitschaft zu vergleichen.

Beschützer sehen sich selten in der Rolle des anonymen CIA Agenten der sich in der Not eine Kugel einfängt.
Sie möchten Dominanz ausstrahlen und dem Umfeld durch ihr auftreten gleich klar machen, mit mir ist nicht gut Kirschen essen darum versucht es erst gar nicht. 😄
 
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