BDSM Thread - emotionale Hintergründe

Mitglied #757671

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Wenn es in BDSM um emotionale Abhängigkeit geht....
Ist das gleichverteilt, dass Doms und Subs abhängig werden?

Oder macht es wegen der Machtverteilung einen Unterschied?

Meine Erfahrungen sind...dass Sub sich abhängig fühlt....Dom jedoch nicht.
Und ich kenne es in beide Richtingen.

Ich als Sub fühle mich zu jemandem sehr hingezogen, würde es verliebt nennen...ohne dass das in der gleichen Art zurückkommt

Ich als Dom fühle mich von der Aufmerksamkeit eines Subs überfordert/:inzwischen gelangweilt. Und er intensiviert dadurch seine Anstrengungen


Ist das ein persönliches Muster nur von mir oder hat jemand das ähnlich bei sich beobachtet?
 
Wenn es in BDSM um emotionale Abhängigkeit geht....
Ist das gleichverteilt, dass Doms und Subs abhängig werden?

Oder macht es wegen der Machtverteilung einen Unterschied?

Meine Erfahrungen sind...dass Sub sich abhängig fühlt....Dom jedoch nicht.
Und ich kenne es in beide Richtingen.

Ich als Sub fühle mich zu jemandem sehr hingezogen, würde es verliebt nennen...ohne dass das in der gleichen Art zurückkommt

Ich als Dom fühle mich von der Aufmerksamkeit eines Subs überfordert/:inzwischen gelangweilt. Und er intensiviert dadurch seine Anstrengungen


Ist das ein persönliches Muster nur von mir oder hat jemand das ähnlich bei sich beobachtet?
Was bist Du jetzt, alles und wiederum nichts?
 
Laut meiner Therapeutin hat der "normale" Mensch beide Seiten in sich, in nicht zu extremem Maße
Der „normale“ Mensch ist nichts als als ein (wissenschaftlich?) abstraktes Konzept einer Zusammenstellung vieler einzelner Merkmale, die, jedes für sich, am Häufigsten in einer repräsentativen Gruppe beobachtet werden. Kein Wunder also, wenn „er“ beides in sich trägt.
 
Man muss doch beides ausprobieren, um die andere Seite zu verstehen.
Nein.


Wenn ich Sadist bin, kann ich noch so viel die Schlaginstrumente ausprobieren, ich habe gar nicht die Möglichkeit, das zu empfinden, was der Masochist am Schmerz liebt.
Laut meiner Therapeutin hat der "normale" Mensch beide Seiten in sich, in nicht zu extremem Maße

Das glaube ich auch, aber nicht jeder Mensch hat Zugang zu beiden Seiten.
 
Man muss doch beides ausprobieren, um die andere Seite zu verstehen.

.. Man muss keine Torte mit Chilischoten backen, um zu wissen, dass sie scharf schmecken wird......

Ich kann mich - ganz im Sinne von @Mitglied #100330 - peitschen lassen bis zum jüngsten Tag. Nie werde ich empfinden, was ein Masochist empfindet und genießt......
 
Und das meine ich dann damit....dass jeder in seiner Welt ist und sein Ding macht.
Ohne Überschneidung.
Das ist, als würde man sagen, bei vaginaler Penetration ist jeder für sich, weil man die Gefühle des anderen nicht spürt. Ich als Frau weiß nicht, wie sich meine Pussy an seinem Schwanz anfühlt. Trotzdem fühle ich mich da meist so gar nicht allein mit mir ;)

Natürlich gibt es Sex, der so abläuft, aber der ist einfach nur schrecklich 😓
 
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