Die Frau hat im Studio doch auch mehr Sicherheit als in einem Hotel oder einer Wohnung.
Na ja, ein Restrisiko ist immer da.
Ich habe nie in einem Studio gearbeitet, aber die Idee, dass ein unbekannter Kunde kommt, mit dem man sich nach einem kurzen Vorgespräch bereits gemeinsam im Zimmer befindet, gefällt mir nicht. Ausserdem hätte ich Angst, dass es bei der Hausdame unangenehm auffällt, wenn ich einen Kunden ablehne.
Damen, die stationär arbeiten, haben vielleicht umgekehrt Sorge vor Hotel- und Hausbesuchen.
Escort bietet jedoch auch die Möglichkeit, den Kontakt langsamer und behutsamer aufzubauen, teilweise auch mit Telefonaten und kurzem persönlichen Kennenlernen und einen Termin erst dann zu vereinbaren, wenn man das Gefühl hat, es ist wirklich alles abgeklärt und der Kunde wirkt korrekt.
Edit - Es kommt natürlich darauf an, ob beide Seiten ein kurzfristiges Date anstreben oder sich bei der Planung Zeit lassen können und wollen.
Bis zu einem gewissen Grad, wird man die Arbeitsform, die man bereits kennt, wohl immer auch als subjektiv sicherer als andere empfinden, weil man sich eben bereits auskennt mit den Gepflogenheiten und eventuellen Risiken - wie sich ein Autofahrer in seinem eigenen Auto, das er täglich fährt, sicherer fühlt als einmal im Jahr im Urlaubscharterflug - obwohl er statistisch gesehen falsch liegt.
Mich beschäftigt eine Frage und vielleicht kann mir hier jemand eine Antwort geben. Warum arbeitet eine Frau im Studio, andere als Escort.
Weil es verschiedene Formen des Arbeitens gibt und man idealerweise dort arbeitet, wo man das Gefühl hat, dass die Vorteile überwiegen bzw. es sich so ergeben hat und soweit alles passt und sich die Neugier, Unbekanntes mit eventuell mehr Nachteilen, auszuprobieren, in Grenzen hält.
Escort (mit eigener Website) bedeutet völlige Freiheit, kann aber auch recht einsam werden, wenn man kein Netzwerk aus Kolleginnen hat. Und Kunden, die sich einen Termin ausmachen und dann nicht erscheinen, sind ärgerlich.
In einem Studio gibt es hingegen sicher eine Art Solidarität und Gemeinschaftsgefühl und auch Hilfestellungen bei Bedarf, andererseits aber, wie erwähnt, nervige Wartezeiten und wohl auch einen gewissen "Hausbrauch", der respektiert werden sollte.