K
Gast
(Gelöschter Account)
ich liebe es und genieße es sehr, es nur schön
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ich bin recht gut mit Sprache. Richtig, richtig gut sogar.
Nun ja, die Frage vom TE war aber ganz allgemein formuliertZur Frage: Naja, es fühlt sich an, als ob mein Penis im Mund einer Frau ist.
Nun ja, die Frage vom TE war aber ganz allgemein formuliert![]()
Und plötzlich, man glaubt es nicht, werden die Mandeln kräftig geschütteltpaß beiseite.....es fühlt sich warm, süss und prickelnd an....der Spannungsbogen der Erregung baut sich auf.
Aber trotzdem gab es nur eine magere Einleitung, eine vage Beschreibung und eine subtile Abkürzung bei der man automatisch die Augen verdreht.Ich tue mir selbst auch schwer, hier Worte zu finden. Und ich denke, ich bin recht gut mit Sprache. Richtig, richtig gut sogar.
Ist schon witzig, oder?
Ich hatte gefragt, wie sich ein Blowjob anfühlt. Ich hatte kein Geschlecht genannt. Ich hatte nicht gesagt, ob ich "aktiv" oder "passiv" meine. Ich hatte nicht eingeschränkt, ob ich mit "fühlen" nur das Physische meine oder auch das Psychische, Emotionale, die Symbolik.
Antworten nur von Männern, alle flapsig, mehr oder weniger witzig, ausweichend, distanzierend.
Und das in einem "Erotik"forum.
Warum ist das so?
Ich tue mir selbst auch schwer, hier Worte zu finden. Und ich denke, ich bin recht gut mit Sprache. Richtig, richtig gut sogar.
Angst davor, sich zu öffnen und den üblichen EF-Spott einzuheimsen? Völlige Dissoziation vom eigenen Erleben, eigenen Körper, eigenen Empfinden, der eigenen Phantasie? Wir wollen den Sex, schnell, oft, viel, und wir haben ein eigenes Forum speziell zu diesem Thema - aber nur ja nicht darüber reden, was das eigentlich mit uns macht?
Ist das nicht witzig?
Okay, genug mimimi. Hier ist meine eigene Antwort:
Ich finde Blowjobs nicht sonderlich toll.
Rein physisch sind sie viel weniger geil als ein GV oder auch wenn ich sie lecke, weil ich erstens sehr oral orientiert bin und zweitens, weil ein Mund sich nicht so gut um den Schwanz schließt. Vermutlich müsste eine Frau sich richtig viel Zeit lassen, es selbst richtig genießen und wohl auch zutrauen, und das können die meisten Frauen nicht, oder zumindest war es bei meinen Partnerinnen nie der Fall. Es ist... schon okay. Die Empfindung ist meistens eher hart, die Zähne kommen in die Quere, und sie ist meistens nicht ganz an der richtigen Stelle. Wenn ich eine Frau vögle, kann ich viel mehr selbst regulieren, Tempo und Rhythmus bestimmen und auch auf ihren Rhythmus eingehen.
Meine Frau liebt es, wenn sie liegt und ich ihr den Schwanz in den Mund stecke. Das finde ich auch toll, aber ich darf dabei nicht abspritzen, und dadurch ist es nicht ganz so ungezwungen. Und es ist technisch etwas unbequem, man will ja nicht die eigene Partnerin ersticken oder vom Bett fallen.
Früher habe ich die "demütigende" Machtspielkomponente genossen. Und zwar in beide Richtungen. Eine Freundin sagte mir, sie genießt, dass sie dabei die Kontrolle hat. In meinen Masturbationsphantasien habe ich oft entweder einen Umschnalldildo geblasen (womöglich mit Sperma-Imitat drin) - manchmal auch einem Mann einen geblasen - und das fühlte sich geil an. Oder umgekehrt, sie kniet auf dem Boden und muss mein Sperma dankbar im Mund behalten, bis sie schlucken darf.
Ich nehme an, dass ich mit einiger Phantasie einen Blowjob auch geil machen kann.
Der Begriff 'Blowjob' ist für mich wenig erquicklich. Das hört sich wie eine nüchterne, handwerkliche Tätigkeit an, die schnell erledigt werden muss, also 'abarbeiten'.Also, mal abgessehen von "ur geil" - das ist mir schon klar. Wie empfindet ihr es, ob aktiv oder passiv? Was sind eure Assoziationen dazu? Emotionen? Was macht es mit euch, das "normales" PIV nicht macht? Inwiefern ist es anders?