Um neben den Abschweifungen, die man lieber per PN erledigen sollte auf das Thema zu kommen:
Ich finde es bemerkenswert wie unzuverlässig die Berichterstattung zu dem Thema ist.
Da wird aus einem "die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen" im Testbericht mal eben ein "die als krebserregend gelten" gemacht.
Es ist absolut inakzeptable die beiden Aussagen gleichwertig zu verwenden.
Kann sich jemand vorstellen was passieren würde wenn die aus einem "unter dem Verdacht stehen jemanden ermordet zu haben" mal eben ein "als Mörder gelten" machen würden?
Des Weiteren ensteht durch ihre aufmerksamkeitsheischende Überschrift "häufig voller Schadstoffe" beim Leser eine völlig falsche Einschätzung der Realität. Nur weil die Stiftung Warentest etwas gefunden hat und als eigene Toleranzgrenzen für ihre Bewertung eine Nulltoleranz verfolgt, heisst das noch lange nicht, dass die getesteten Produkte in irgendeiner Form "voll davon" sind.
All das sind rhetorische Ungenauigkeiten, die, häufig gewollt, einen übertriebenen und falschen Eindruck beim Leser entstehen lassen und man den Medien in jeder Form zur Last legen sollte.
Kurz und knapp: Wären Sexspielzeuge so eine Gesundheitsbedrohung wie es von den Zeitungen propagiert wird, würde die Stiftung Warentest keine 1,50€ für ihren Testbericht verlangen, sondern damit direkt zum Verbraucherschutz o.Ä. gehen und die Berichte offenlegen.