Was machst du gerade?

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Man wächst an den Aufgaben. Vor über 25 Jahren habe ich innerhalb von 36 Monaten erst eine Freundin durch Suizid verloren, wäre nach einem Unfall beinahe im Rollstuhl gelandet und dann kam auch noch mein Sohn als Totgeburt zur Welt. Damals habe ich auch gedacht das war´s jetzt. Und trotzdem habe ich an jedem verdammten Tag die Augen aufgemacht und weiter gelebt. Ich hab´s geschafft und das wirst Du auch.
Ich weiß zwar das ich viel aushalte zumindest mein Körper nur ob ich das jetzt so durchhalte ich habe keine Ahnung.
Alle Achtung vor dir, ich hab auch schon einiges durch aber wie es weitergeht keine Ahnung
 
:saufen:hilft nix, ich bin und bleib ein Trottel
Das mag vielleicht sein – das kann ich nicht beurteilen, das kannst du aber ändern.

Na ned olle und ich bin ein Sonderfall
Das bist definitiv nicht, du machst dich zu einem!
Heute würde ich mit anderen darüber reden zum Beispiel mit einem Profi und/oder in einer Selbsthilfegruppe. Ich habe es damals nicht getan, obwohl ich es besser hätte tun oder zumindest versuchen sollen.

Selbstmitleid erkenne ich sofort, da neig(t)e ich auch dazu darin zu schwelgen und glaube mir leichter wirds nicht da raus zu kommen und wenn du nichts dagegen tust und das musst DU tun oder zumindest wollen. Ich habe das einige Jahre getan und am Anfang war es ganz „lustig“ und irgendwie cool – zumindest dachte ich das. Je länger der Zustand aber angedauert hat umso mehr wurde das ganze Konstrukt zur selbsterfüllenden Prophezeiung und dann habe ich Seiten an mir entdeckt, die mich heute noch entsetzen oder bestenfalls überraschen.

Letztendlich ist es mir irgendwie gelungen mich am eigenen Schopf aus meinem Sumpf zu ziehen – genauso wie einst Münchhausen.

Meinen Freunden bin ich heute noch dankbar, dass sie mir in dieser Zeit nicht den Rücken gekehrt haben, ich weiß nicht wie ich reagieren würde. Für einem Menschen bin ich einige Zeit als Angehöriger (enger Freund) in einer diagnostizierten Depression „durch die Hölle“ gegangen und ich habe in dieser Zeit von diesem Menschen etwas ganz wichtiges gelernt: Stark ist nicht wer meint keine Hilfe zu brauchen, stark ist wer erkennt, dass er Hilfe braucht und sie sich auch holt!
 
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Man wächst an den Aufgaben. Vor über 25 Jahren habe ich innerhalb von 36 Monaten erst eine Freundin durch Suizid verloren, wäre nach einem Unfall beinahe im Rollstuhl gelandet und dann kam auch noch mein Sohn als Totgeburt zur Welt. Damals habe ich auch gedacht das war´s jetzt. Und trotzdem habe ich an jedem verdammten Tag die Augen aufgemacht und weiter gelebt. Ich hab´s geschafft und das wirst Du auch.

Wir könnten verwandt sein...:unsicher:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das mag vielleicht sein – das kann ich nicht beurteilen, das kannst du aber ändern


Das bist definitiv nicht, du machst dich zu einem! Heute würde ich mit anderen darüber reden zum Beispiel mit einem Profi und/oder in einer Selbsthilfegruppe. Ich habe es damals nicht getan, obwohl ich es besser hätte tun oder zumindest versuchen sollen.

Selbstmitleid erkenne ich sofort, da neig(t)e ich auch dazu darin zu schwelgen und glaube mir leichter wirds nicht da raus zu kommen und wenn du nichts dagegen tust und das musst DU tun oder zumindest wollen. Ich habe das einige Jahre getan und am Anfang war es ganz „lustig“ und irgendwie cool – zumindest dachte ich das. Je länger der Zustand gedauert hat umso mehr wurde das ganze Konstrukt zur selbsterfüllenden Prophezeiung und dann habe ich Seiten an mir entdeckt, die mich heute noch entsetzen oder bestenfalls überraschen.

Letztendlich ist es mir gelungen mich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen – genauso wie einst Münchhausen.

Meinen Freunden bin ich heute noch dankbar, dass sie mir in dieser Zeit nicht den Rücken gekehrt haben, ich weiß nicht wie ich reagieren würde. Für einem Menschen bin ich einige Zeit als Angehöriger (enger Freund) in einer diagnostizierten Depression „durch die Hölle“ gegangen und ich habe in dieser Zeit von diesem Menschen etwas ganz wichtiges gelernt: Stark ist nicht wer meint keine Hilfe zu brauchen, stark ist wer erkennt, dass er Hilfe braucht und sie sich auch holt!
Münchhausen Spiel ich oft genug...
Nur wen dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird und du einen geliebten Menschen von heut auf morgen verlierst, dann verlierst du auch den glauben an dich.
Ich versuche ja positiv denken aber es ist verdammt schwer
 
Ich weiß zwar das ich viel aushalte zumindest mein Körper nur ob ich das jetzt so durchhalte ich habe keine Ahnung.
Alle Achtung vor dir, ich hab auch schon einiges durch aber wie es weitergeht keine Ahnung
Du musst das nicht alleine durchstehen. Es gibt Menschen, deren Aufgabe und Anliegen es ist Dir wieder auf die Beine zu helfen. Aus dem Loch klettern kannst Du nur selbst, aber es ist wesentlich einfacher wenn Du die Dir zur Hilfe entgegengestreckten Hände auch ergreifst.
 
Du musst das nicht alleine durchstehen. Es gibt Menschen, deren Aufgabe und Anliegen es ist Dir wieder auf die Beine zu helfen. Aus dem Loch klettern kannst Du nur selbst, aber es ist wesentlich einfacher wenn Du die Dir zur Hilfe entgegengestreckten Hände auch ergreifst.
Das hat bis jetzt nur bedingt geholfen
 
Münchhausen Spiel ich oft genug...
Nur wen dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird und du einen geliebten Menschen von heut auf morgen verlierst, dann verlierst du auch den glauben an dich.
Ich versuche ja positiv denken aber es ist verdammt schwer

Kenne ich zur Genüge :unsicher:

1) Die Zeit heilt alle Wunden, so abgedroschen das klingt, es stimmt.

2) Auf Regen folgt immer Sonnenschein,
stimmt auch :)

Einen Fehler darfst Du nie machen,
den Glauben an Dich verlieren,
dann hast Du echt ein Problem :unsicher:
 
Münchhausen Spiel ich oft genug...
Nur wen dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird und du einen geliebten Menschen von heut auf morgen verlierst, dann verlierst du auch den glauben an dich.
Ich versuche ja positiv denken aber es ist verdammt schwer

Als meine Frau damals gestorben ist, war ich auch soweit.

Und heute weiß ich, es ist nicht das Ende.

Es geht weiter, wenn auch anders...
 
Münchhausen Spiel ich oft genug...
Nur wen dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird und du einen geliebten Menschen von heut auf morgen verlierst, dann verlierst du auch den glauben an dich.
Ich versuche ja positiv denken aber es ist verdammt schwer
Die Zeit zu trauern und sich auch sich leid zu tun muss man sich auch nehmen, das ist ja auch ganz normal und natürlich.
Von mir persönlich kann ich nur sagen, „positiv denken“ ist Scheiße, das erzeugt Hoffnungen die enttäuscht schmerzvoll werden. Das liegt bei mir aber auch daran, dass ich bis zu gewissem Grad ein Zweckpessimist bin – aber auch in der „Hoffnung“ nur positiv überrascht werden zu können.
Mein Kompromiss ist die „Realität“ anzunehmen und so gut wie möglich mit ihr umzugehen – nix beschönigen und nix verharmlosen.
 
Kenne ich zur Genüge :unsicher:

1) Die Zeit heilt alle Wunden, so abgedroschen das klingt, es stimmt.

2) Auf Regen folgt immer Sonnenschein,
stimmt auch :)

Einen Fehler darfst Du nie machen,
den Glauben an Dich verlieren,
dann hast Du echt ein Problem :unsicher:
Zeit heilt keine Wunden sondern der Schmerz wird nur weniger
Tja mag sein dass auf Regen Sonnenschein kommt ich hoffe es.
Tja den glauben an mich habe ich jetzt im Moment mehr als verloren. Wenn man nicht mal sich seöber ttauen kann... dann ist etwss im argen
 
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das werde ich mal machen hört sich gut an
Ich bin eigentlich kein Weisswurst- Fan, aber wenn mir die jemand zubereiten würde..:rolleyes:
 
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