was bringt einem die zeit

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heute kam die frage zwischen mir und einer freundin auf wann wird es leichter. wann wird es leichter wenn man verlassen wurde oder man verlassen hat. wann wird es leichter wenn man jemand liebt der einen nicht mehr liebt. wann wird es leichter wieder alleine zu sein.
 
heute kam die frage zwischen mir und einer freundin auf wann wird es leichter. wann wird es leichter wenn man verlassen wurde oder man verlassen hat. wann wird es leichter wenn man jemand liebt der einen nicht mehr liebt. wann wird es leichter wieder alleine zu sein.

schwer, diese Frage zu beantworten..."die Zeit heilt alle Wunden". Weiß nicht, ob wirklich "alle". Oder ob die nicht nur vernarben und immer wieder aufbrechen können? Jedenfalls ist das subjektiv - Schmerz vergeht, und man kann sich auch "entlieben". Wirklich ganz vergehen wird er wohl nur, wenn man sich neu verliebt.
 
Zurückbleiben wird vermutlich immer etwas. Jemanden zu verlassen ist emotional sicher einfacher zu verarbeiten als verlassen zu werden denke ich mal, da man ja selbst die treibende Kraft war und ihn/sie vermutlich bereits abgehakt hat.

Die Aufarbeitung einer gescheiterten Liebe hat für mich Ähnlichkeiten mit der des Todes eines geliebten Menschen. Für mich war's immer die selbe Reihenfolge ... Trauer - Wehmut - und letztendlich eine schöne, bleibende Erinnerung. Dieser Prozess kann sich durchaus über Jahre ziehen bis man im dritten Stadium angelangt ist. (Und ... schon klar ein Todesfall ist etwas wesentlich schlimmereres, aber ich für meinen Teil fand immer wieder parallelen ...)
 
:hmm: wenn ich so nachdenk über die Trennungen in meinem Leben..... also, leichter isses im Lauf der Jahre sicher nicht geworden..... wobei "leichter" oder "schwerer" triffts auch ned ganz.......:hmm:

So in jugendlichen jahren hats auch sehr geschmerzt - wobei die Prioritäten und Gefühle Andere waren.... heute sag ich, daß es gefühlsmäßig sogar mehr schmerzt als früher, vll weil ich mich auch emotional mehr einlasse auf einen Menschen bzw. in anderer Qualität...:schulterzuck:

Ich sehs aber mittlerweile schon so, daß die Zeit Wunden heilt (in der Art, wie tom es als "Trauerphasen" beschrieben hat.... durchaus vergleichbar mit dem Umgang mit Tod...) - und das kann wirklich Jahre dauern. Jedoch, es bleiben immer Narben zurück, die ab und zu dann doch noch schmerzen und mich daran erinnern.....
Es ändern sich mM nach mit der Zeit (und auch dem Alter) ned die Gefühle, sondern der Umgang damit.... der Umgang mit meinen Gefühlen UND den Erfahrungen, die ich bisher gemacht hab..... und i denk, das ist das Wesentliche.... wobei gerade die Zeit (die man(n)/frau sich selber gibt) es zu verarbeiten, damit umzugehen, der wesentliche Faktor ist.....:)

und da isses aus meiner Sicht ganz egal, ob ich verlassen werde, oder verlasse..... vll nur in Nuancen ein Unterschied (je nachdem, wie sehr ich mich drauf eingelassen hab).....;)

aber.... eben auch ned so pauschal zu sagen.... Gsd samma doch alle so unterschiedlich....:winke:
 
die Zeit heilt nichts, hat sie nie und wird sie auch nie... Sie kann uns nur sagen wie lange uns schon etwas beschäftigt...ich bin auch der Meinung, dass man nicht entlieben kann...sonst gäbe es die die Liebe als soches ja nicht...Was ja auch gut und schön ist. Den Schmerz kann man daher glaub ich schwer loswerden, aber man lernt mit ihm zu leben, bzw. ihn in Erinnerungen zu verwandeln die nicht mehr weh tun, die einem vielleicht sogar Freude bereiten, da solche Gefühle ein Beweis dafür sind, dass man lebendig ist...
 
Hallo

Don't look back.


Wer der vergangenheit behaftet bleibt, kann sich nichts neuem öffnen, oder?

lg

:daumen: wenn Du damit meinst, dasd ned im Selbstmitleid und Trauer bleibst, sondern auch nach vorne schauen sollst, geb i Dir recht :daumen::daumen:

jedoch.... kann (soll?) ma auch aus den Erfahrungen lernen..... sonst isses ja auch nix Neues in Zukunft sondern derselbe, alte Trott.... deswegen is so a Narbe aus der Vergangenheit ned schlecht, weil sie mich auch erinnert, was i anders tun sollte, anders sehen könnte :mrgreen::winke:
 
also, leicht ist es nie ... ausser mann/frau ist der der/die verlässt ;)

nach aussagen einer psychologin benötigt man die halbe zeit der länge der beziehung um diese zu verarbeiten .....
bei mir waren es 21 jahre ehe ... würde also rund 10 jahre "arbeit" bedeuten um zu vergessen ....
mag sein das das stimmt ... ich glaube ich bin so ca. über 80% drüber hinweg nach 2 jahren ..... mal sehen wie lange ich brauche um die restlichen 20% zu verarbeiten .....

und alleine ist man wohl nie gerne. auch wenns oft heisst ich bin gerne single .... hin und wieder wär man dann doch gerne zu zweit ;)

aber das hin und wieder iost bei mir sehr selten ... die meiste zeit bin ich glücklicher single und genieße mein leben in vollen zügen :hurra:
 
@Ziggy: :daumen:eine neue Liebe,ist wie ein neues Leben!

Meiner Erfahrung nach kann beides sehr wehtun! Da kommt es auf viele Umstände,Geschehnisse und v.A. an. Der verlassene Part kämpft meistens mit Selbstzweifeln,Schuldzugeständnissen und mit dem schlimmen "ich hab versagt" Gefühl.
Doch mir tats auch weh,als ich mal ging.
Wenn Träume,wie Seifenblasen zerplatzen,wenn man das gleiche Ziel,jedoch nicht den gleichen Weg hat.
Trennung hat immer was schmerzhaftes an sich.(oft auch für beide)
immerhin hat man sich mal geliebt.
Wie Tom sagt.Hat man alle Phasen durch,ist es Vergangenheit und dann zählt nur mehr die Zukunft.

Die Zeit,ist ein schlechter Kosmetiker
aber,ein guter Arzt.
 
Wer der vergangenheit behaftet bleibt, kann sich nichts neuem öffnen, oder?
Das stimmt schon, die Schwierigkeit ist nur, dass man das nicht willkürlich steuern kann.

Eine Trennung, zumal eine unfreiwillige, von einem geliebten Menschen ist eine große seelische Verwundung. Diese Verwundung auszuheilen, dauert seine Zeit, denn es ist ja nicht nur die anfängliche Trauer oder Wut über das Verlassenwerden, es ist auch die Notwendigkeit, eine Beziehung, welche man ja eigentlich fortsetzen möchte, auch von sich aus zu beenden, bei vielen kommt noch dazu, dass sie sich durch die Trennung verunsichert fühlen, dass sie ihr Selbstwertgefühl erst neu definieren müssen. Es ist eine Unzahl von individuell unterschiedlichen Dingen, welche in Folge einer Trennung verarbeitet werden müssen.

Wer glaubt, das umgehen zu können, und sich einfach in den Trubel stürzt, wird sehr schnell von der Realität eingeholt, und nimmt oft mehr Schaden als Nutzen dabei. Wenn's auch verständlich ist, dass manche/r sagt "jetzt erst recht" und nur ned zu lange darüber nachdenken - helfen wird es in aller Regel nicht.

Im Gegensatz zu tom040 glaube ich nicht, dass es im Falle des Todes eines Partners wesentlich schwerer ist. Es ist sicher anders.
"Leichter" ist es sicher dadurch, dass keiner der Partner die Trennung angestrebt hat, man erspart sich so wenigstens die Selbstzweifel. Auch ist der Tod letztlich ein ganz natürliches Ereignis.
"Schwerer" wird es dadurch, dass der Tod oftmals zu einer Trennung binnen weniger Stunden führen kann, und sicher auch dadurch, dass die Trennung eine absolut endgültige ist, die keinerlei Hoffnung lässt.

Es ist eine anfangs sehr schmerzhafte Erfahrung, die aber im Laufe der Zeit auch zu einem schönen Erlebnis werden kann, wenn man im Laufe dieser Aufarbeitung eines Tages feststellen kann, daß der Schmerz über eine verlorene Beziehung sich in die Freude über eine schöne Erinnerung an die gemeinsam verbrachten Jahre verwandelt. Wie man wieder Mut schöpft, erst einmal auch alleine ein Stück durchs Leben zu gehen, und wie man schließlich ganz wie von selbst sich für andere Menschen wieder öffnet.

Die Liebe und der Schmerz bleibt dennoch in uns.
 
Die Aufarbeitung einer gescheiterten Liebe hat für mich Ähnlichkeiten mit der des Todes eines geliebten Menschen.

nun ganz so würde ich es nicht sehen , an einen verstorbenen menschen den man geliebt bzw gern gehabt hat wird man immer positive erinnerungen haben während eine gescheiterte beziehung oft wut , hass und manchmal auch rachegedanken nach sich zieht.
 
nun ganz so würde ich es nicht sehen , an einen verstorbenen menschen den man geliebt bzw gern gehabt hat wird man immer positive erinnerungen haben während eine gescheiterte beziehung oft wut , hass und manchmal auch rachegedanken nach sich zieht.

sorry..... muss i dir teilweise widersprechen..... meist positive Erinnerungen.... richtig - aber ned immer......:cry:
kommt tw. auch auf die Umstände an, WIE jemand geht (stirbt) oder ob man sich "verlassen" fühlt und so....... glaub mir... da kann a Menge an negativen Gefühlen dabeisein..... aber des geht für den Fred hier zu weit (und hat nur was mit meinen persönlichen Erfahrungen zu tun);)

aber Ähnlichkeiten erkenn ich schon.....
 
wer nicht im stande ist wie ein hund zu leiden , kann auch nicht wirklich lieben .
 
... während eine gescheiterte beziehung oft wut , hass und manchmal auch rachegedanken nach sich zieht.

Durchaus denkbar und ich hab's mal auf Menschen bezogen welche man geliebt hat, wobei ...

Da ich kein Heiliger bin hatte ich in Beziehungen natürlich auch schon mal Gedanken der Wut. Hass und Rache Gott sei Dank nocht nicht. Aber mit genügend Abstand ist die Wut bei mir verschwunden und die schönen Erinnerungen welche immer die Mehrzahl bildeteten sind geblieben.

Und generelll. bzgl. Gedanke der Wut, Hass, Rache etc. Leg's lieber ab denn die sind wie ein Bumerang - du bekommst sie wieder zurück ...
 
Aber mit genügend Abstand ist die Wut bei mir verschwunden und die schönen Erinnerungen welche immer die Mehrzahl bildeteten sind geblieben.

No na..... hat ja sicher amal an guten (schönen!!!) Grund ghabt, das ma zamm war ;):mrgreen:

Und generelll. bzgl. Gedanke der Wut, Hass, Rache etc. Leg's lieber ab denn die sind wie ein Bumerang - du bekommst sie wieder zurück ...

Klor sans a Bumerang..... nur, wie kommst drauf, das so is ??? :winke:
 
Wenn mir an dem Menschen, mit dem ich eine Beziehung habe, etwas liegt, tut's mir weh, auch wenn ich es bin, die es beendet. Das war in den letzten Jahren zwei Mal der Fall, wobei es das eine Mal wirklich ganz schlimm war, weil damals mein Lebenstraum zerbrochen ist. Nur manchmal muss man leider feststellen, dass Liebe alleine nicht reicht.
Und es hat mir auch weh getan, weil ich jemanden, den ich liebe, weh getan habe, es aber nicht wirklich ändern konnte. Es ist nicht schön, jemanden so leiden zu sehen. Da ist es fast einfacher selbst zu leiden.

Aber im Grunde ist es halt schon so, dass man es als der, der etwas beendet, leichter hat als der andere. Weil man selbst schon drauf vorbereitet ist, nicht zu 100%, aber der andere uU gar nicht damit rechnet.

Jedenfalls - die Zeit heilt wohl wirklich alle Wunden. Manche brechen hin und wieder auf, um ein wenig zu bluten. Andere verschließen sich vollständig, aber es bleiben Narben. Und andere verschwinden einfach.

Ich glaube aber, dass man früher oder später darüber hinweg kommt - egal, wie groß die Liebe war und egal, warum es nicht geklappt hat. Man muss nur Geduld haben, vor allem mit sich selbst. :) Und wenn ein bißchen Wehmut bleibt - ich find das nicht schlimm. Weil die Wehmut schöne Erinnerungen mit sich bringt. Und die will ich auf keinen Fall missen.
 
No na..... hat ja sicher amal an guten (schönen!!!) Grund ghabt, das ma zamm war ;):mrgreen:

Ebent ... Und das wollt ich dem Mike damit vor Augen führen.

Klor sans a Bumerang..... nur, wie kommst drauf, das so is ??? :winke:

Oft genug am eigenen Leib verspürt ... :shock: Oder anders rum, was du ausstrahlst ziehst du in dein Leben ...
 
Oft genug am eigenen Leib verspürt ... :shock: Oder anders rum, was du ausstrahlst ziehst du in dein Leben ...

:mrgreen: genau das wollt ich mit meiner Frage sagen.... draufkommen tust erst, wenns es selbst mal spürst, das so is......:daumen:

und.... des geht halt nur mal, indem Du auch DIESE Gefühle lebst, zulasst.... und ned runterschluckst, verdrängst (mit einer möglichst schnellen, neuen beziehung oder so...) oder irgnorierst...... womit wir wieder beim Thema sind - es braucht die Zeit...... auch, um DIESE Gefühle mal zu spüren...... und zu sehen, daß sie zwar da sind..... aber (auf den Anderen projeziert und darin "hängen" zu bleiben) im Endeffekt nix bringen..... :winke:
 
ich weiß nicht mir wurde jetzt gedankt von einem menschen den ich sehr gerne habe das ich ihm aus seinem loch heraus geholt habe. und im selben atemzug ist er traurig das er mich verletzen musste. sein herz muss jetzt heilen von en alten wunden. und meins ist auch kaputt. was soll ich sagen. zwei kapute.
 
Es ist ja auch oft so,dass man sich trennt,weil es die einzige Option ist, um sich selbst zu schützen.
Weil einen die Kraft verlorengeht,weil man gewisse Dinge nicht mehr zulässt,........Weil davor schon zuviel passierte!
In diesem Falle ist die Trennung nicht mehr schmerzhaft,denn es kann nur besser kommen,was nicht bedeutet,dass nicht die Entäuschung und der bittere Nachgeschmack an einem nagt.
Und nach gewisser Zeit (da haben wir mal wieder die ZEIT) sieht man vieles in einem andren Licht!
 
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